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Das Beste aus dem Web: Familie des „Jungen von Aleppo“: "Medien haben Omran für Propaganda gegen Assad benutzt"

Der Vater von Omran Daknisch, des kleinen syrischen Jungen, dessen Foto vergangenes Jahr um die Welt gegangen war und zum Symbol des „Leidens in Aleppo“ wurde, hat erstmals ein Interview gegeben. Dies berichtet die Zeitung „The Telegraph“ unter Berufung auf syrische und libanesische TV-Sender.


Omran Daknisch
© REUTERS/ Mahmoud Rslan
In dem Gespräch sagte der Familienvater, er habe nicht vor, Aleppo zu verlassen und unterstütze Präsident Baschar al-Assad.

Die Familie soll nach der Befreiung von Aleppo in die einstige Metropole zurückgekehrt sein. Lange Zeit habe die Familie Journalisten einen Kommentar verweigert. Nun habe der Vater einem Interview mit syrischen und libanesischen TV-Sendern zugestimmt.

In dem Gespräch sagte er laut The Telegraph, die internationalen Medien und die Rebellengruppen wollten seinen Sohn gegen das syrische Regime instrumentalisieren.

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Putin rät: FBI sollte Tabletten gegen Hysterie nehmen

Die USA mischen sich laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in fremde politische Prozesse überall in der Welt ein, nehmen es jedoch Russland übel, dass es sich angeblich in die US-Wahlen eingemischt hat. Putin äußerte sich dazu in einem Gespräch mit dem amerikanischen Fernsehsender NBC.
Putin
In dem Gespräch betonte der Staatschef, dass eine solche Einmischung für Russland keinen Sinn habe.

„Ich will niemanden kränken, aber die Vereinigten Staaten mischen sich in der ganzen Welt aktiv in Wahlkampagnen anderer Länder ein“, so Putin.

Wo man auch den Finger auf die Weltkarte lege, werde man überall Beschwerden hören, dass sich amerikanische Beamte in innere politische Prozesse einmischten.

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Indonesiens Verteidigungsminister: In den Philippinen gib es rund 1.200 IS-Kämpfer

Indonesiens Verteidigungsminister Ryamizard Ryacudu hat bei einem regionalen Sicherheitsgipfel in Singapur die Zahl der IS-Anhänger auf den benachbarten Philippinen mit über 1.200 Mann angegeben. 40 von ihnen würden aus Indonesien stammen. Der philippinische Verteidigungsminister Ricardo David zeigte sich über diese Informationen überrascht. Ihm zufolge würden im Land bis zu 400 Mitglieder des "Islamischen Staates" agieren.
ISIS
© ReutersIndonesiens Verteidigungsminister: Auf den Philippinen halten sich rund 1.200 IS-Kämpfer auf
Nach Angaben der philippinischen Behörde kämen ausländische Kämpfer derzeit auf die Insel Mindanao, wo die Regierung eine Anti-Terror-Operation gegen örtliche Milizen führt. Dem Konflikt sind bisher mindestens 177 Menschen zum Opfer gefallen, unter ihnen 120 Extremisten. (Interfax)

Kommentar:


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IS bekennt sich zu Londoner Anschlägen

Die Terrormiliz Daesh (auch IS, Islamischer Staat) hat sich zu den jüngsten Anschlägen in der britischen Hauptstadt bekannt. Dies meldete das IS-Sprachrohr Amak am Sonntagabend in einem Bekenntnis im Internet.
ISIS
© REUTERS/ Dado Ruvic
In London hat es am späten Samstagabend zwei schwere Terror-Attacken mit Toten gegeben. Zunächst war ein Kleinbus auf der London Bridge in Fußgänger gefahren. Dann gab es eine Messerattacke auf den nahegelegenen Borough-Market. CNN zufolge sind zwei Männer in ein Restaurant eingedrungen und haben auf eine Kellnerin und einen Mann eingestochen. Sieben Menschen sind nach jüngsten Angaben bei den Angriffen ums Leben gekommen.

Kommentar: Terror kehrt zurück nach London: Transporter fährt in Menschenmenge


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Irans geistliches Oberhaupt: USA sind „großer Satan“ - EU-Staaten beginnen es zu begreifen

Den USA kann man laut dem geistlichen Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Hamenei, nicht vertrauen, was bereits die Spitzenpolitiker einiger EU-Staaten begriffen haben.
Satan
© AP Photo/ The Satanic Temple
Wie die Agentur Isna Hamenei am Sonntag zitiert, hat der Führer der iranischen Revolution, Ajatollah Ruhollah Chomeini, noch vor mehreren Jahrzenten gesagt, dass die USA kein Vertrauen verdienten und der „große Satan“ seien.

„Und jetzt - nach drei Jahrzenten - erkennen auch die Spitzenpolitiker einiger EU-Staaten diese Tatsache an, indem sie sagen, dass man den USA nicht vertrauen kann“, sagte Hamenei bei der Zeremonie anlässlich des 28. Jahrestages des Todes von Chomeini.

Attention

Staatliche Zeitung: Nordkorea zu jederzeit bereit für Atomschlag gegen USA -

Die offizielle Zeitung der Arbeiterpartei Nordkoreas „Rodong Sinmun“ hat die Bereitschaft der Landesstreitkräfte angekündigt, einen Atomraketenschlag auf die kontinentalen USA auszuführen. Dies berichtet am Sonntag das Nachrichtenportal Newsru.com.
Rakete
© REUTERS/ KCNA
„Wenn Washington eine Provokation gegen Pjöngjang wagt, dann versetzt Nordkorea einen gerechten Atomgegenschlag, der die USA in Asche verwandeln wird“, schreibt das Portal. Dies „kann jederzeit passieren“.

Die nordkoreanische Zeitung bezeichnet ferner die US-Versuche, das Land mit Hilfe der um die koreanische Halbinsel stationierten amerikanischen strategischen Nuklearwaffen einzuschüchtern, als einen „Bluff“ und eine „lächerliche und feige Aktion“.


Bad Guys

Terror kehrt zurück nach London: Transporter fährt in Menschenmenge

In der Nacht zum Sonntag hat ein Transporter an der London Bridge Passanten überfahren. Drei Männer griffen anschließend Besucher des nahen Borough Market mit Messern an. Bei der Terrorattacke wurden nach Polizeiangaben mindestens neun Menschen getötet, unter ihnen die drei Attentäter. Mindestens 48 Verletzte wurden in Londoner Krankenhäuser gebracht.
Terror London
© ReutersTerror kehrt zurück nach London: Internationale Reaktionen
Britische Innenministerin nennt Attacken in London "entsetzlich"

Die britische Innenministerin Amber Rudd hat die Anschläge in London als "entsetzlich" bezeichnet. Diese hätten sich gegen Menschen gerichtet, die sich mit ihren Freunden und Familien amüsiert hätten, sagte Rudd in der Nacht zum Sonntag. Sie sei in Gedanken bei den Opfern und allen Betroffenen. Unter diesen "schwierigen und traumatischen Umständen" sei sie vor allem der Polizei und den Sicherheitskräften für ihren schnellen Einsatz dankbar, so die Innenministerin.


Britischer Muslimenverband verurteilt Anschläge in London

Der britische Muslimenverband MAB hat die Terrorattacken in London verurteilt. "Als Mitglieder der Britischen Gesellschaft müssen wir weiterhin alle Terrorakte verurteilen", sagte der MAB-Vorsitzende Dr Omer El-Hamdoonin am Sonntagmorgen. "Wir dürfen diesen Kriminellen nicht erlauben, Hass und Angst zu verbreiten. Wir müssen ihre Versuche vereiteln, uns zu spalten."

Bundeskanzlerin Merkel bestürzt über Terrorattacken in London

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich bestürzt über die jüngste Terrorattacke in London geäußert. "Ich denke in diesen Stunden in Anteilnahme und Solidarität an unsere britischen Freunde und an alle Menschen in London", sagte die Kanzlerin in einer am Sonntagmorgen verbreiteten Erklärung. "Meine Gedanken sind bei den Opfern des Anschlags und ihren Familien." Sie wünschte den Verletzten eine baldige Genesung. "Wir sind heute über alle Grenzen hinweg im Entsetzen und der Trauer vereint, aber genauso in der Entschiedenheit." Die Kanzlerin bekräftigte, dass Deutschland im Kampf gegen jede Form von Terrorismus "fest und entschlossen" an der Seite Großbritanniens stehe.


Trump bietet London Hilfe nach "abscheulichen Angriffen" an

US-Präsident Donald Trump hat die Terrorattacken in London scharf verurteilt und der britischen Premierministerin Theresa May telefonisch sein Beileid ausgedrückt. "Er lobte die heroische Reaktion von Polizei und anderen Ersthelfern und bot die volle Unterstützung der US-Regierung bei der Untersuchung an sowie bei den Bemühungen, die Verantwortlichen für diese abscheulichen Angriffe zur Rechenschaft zu ziehen", teilte das Weiße Haus in der Nacht zum Sonntag mit.

"Was auch immer die Vereinigten Staaten tun können, um in London und im Vereinigten Königreich zu helfen, wir werden da sein - WIR SIND BEI EUCH", schrieb Trump.
Zuvor hatte bereits die US-Regierung die Terrorangriffe in London als "feigen Angriff auf unschuldige Zivilisten" verurteilt. Die USA seien zu jeder Hilfe bei den Ermittlungen bereit, die von Großbritannien gewünscht werde, hieß es in einer schriftlichen Erklärung des Washingtoner Außenministeriums. "Alle Amerikaner sind voll mit dem Volk Großbritanniens solidarisch."

Macron nach Terrorattacke: Frankreich an der Seite Großbritanniens

Frankreich steht nach der Terrorattacke in London nach den Worten des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron an der Seite Großbritanniens. Macron sprach in der Nacht zu Sonntag auf Twitter von einer "neuen Tragödie". "Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien."


US-Sängerin Ariana Grande: "Ich bete für London"

Nach dem Terroranschlag betet US-Sängerin Ariana Grande für London. Das twitterte sie in der Nacht zum Sonntag. Kurz nach dem Ende eines ihrer Konzerte in Manchester hatte ein Selbstmordattentäter vor etwa zwei Wochen 22 Menschen mit in den Tod gerissen, darunter auch Teenager. Sie selbst blieb unverletzt. An diesem Sonntag gibt Grande mit einem riesigen Staraufgebot ein Benefizkonzert für die Opfer in der nordenglischen Stadt.

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Assad zu Syrien-Konflikt: "Das Schlimmste ist vorbei"

Die Situation in Syrien hat sich laut Baschar al-Assad deutlich verbessert, weil sich die Terrormilizen Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) sowie „Dschebhat an-Nusra“ zurückziehen. Das Schlimmste sei schon vorbei, sagte der syrische Präsident am Samstag gegenüber dem TV-Sender WION.
Bashar al-Assad
„Die Situation in Syrien ist deutlich besser geworden, da sich die Terrorgruppierungen, hauptsächlich der IS und die ‚Dschebhat an-Nusra‘, zurückziehen oder ihre Kontrolle über Territorien verlieren. Somit ist die Lage vom militärischen Standpunkt aus zurzeit wesentlich besser als zuvor“, so Assad.

Ihm zufolge schließt das gesamte Bild von der Situation in Syrien nicht nur Kampfhandlungen, sondern auch andere Faktoren, darunter die von den Terroristen verbreitete Ideologie sowie deren Unterstützung seitens anderer Staaten, mit ein.

Zu solchen Ländern zählte Assad die Türkei, Katar, Saudi-Arabien sowie einige westliche Länder, darunter die USA, Frankeich und Großbritannien. Eine derartige Unterstützung verdeutliche den Beginn einer „neuen Ära“, die die Nutzung von Terrorismus für politische Zwecke möglich mache.

In Syrien dauert seit März 2011 ein bewaffneter Konflikt an, der laut Uno-Angaben bereits mehr als 220.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen stehen bewaffnete oppositionelle, aber auch islamistische Terrorkämpfergruppierungen gegenüber.

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Putin: "NATO hat keine Verbündeten, sondern nur Vasallen"

Die Nato hat als außenpolitisches Instrument der USA laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin keine Verbündeten, sondern Vasallen. Dies sagte er in einem Interview mit dem US-Regisseur Oliver Stone. Teile des Gesprächs wurden von der Zeitung „Politico“ veröffentlicht.
Putin: NATO-u je potreban spoljni neprijatelj, zašto bi inače ova organizacija bila potrebna
„Heute ist sie (die Nato - Anm. d. Red.) ein außenpolitisches Instrument der USA. Da gibt es keine Verbündeten, da gibt es nur Vasallen“, so Putin.

Sobald ein Land Nato-Mitglied werde, könne es dem Druck aus Washington nicht länger standhalten, betonte er weiter. Daher kann laut dem russischen Staatschef in den Vasallen-Ländern „alles Mögliche“ auftauchen - von Luftabwehrsystemen bis hin zu neuen Stützpunkten. „Was sollen wir dabei tun?“, fragte Putin. Russland sei unter solchen Bedingungen gezwungen, Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Kommentar: "Es ist wichtig, dass wir Putin zuhören": Oliver Stones neuer Putin-Film, ein historisches Ereignis


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Putin diniert mit Sigmar Gabriel und Gerhard Schröder in St. Petersburg

Der russische Präsident Wladimir Putin hat am späten Freitagabend Bundesaußenminister Sigmar Gabriel und Altkanzler Gerhard Schröder zu einem Abendessen in seiner Residenz bei St- Petersburg an der Ostsee empfangen. Dem Diner ging ein Gespräch zwischen dem russischen Staatschef und Sigmar Gabriel unter vier Augen voraus, in dem es unter anderem um die Ukraine-Krise ging.
Putin Sigmar Gabriel
© SputnikWladimir Putin diniert mit Sigmar Gabriel und Gerhard Schröder in Petersburger Residenz
Mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow traf sich der deutsche Außenminister nicht. Anlass für Sigmar Gabriels zweiten Russland-Besuch seit Beginn seiner Amtszeit Ende Januar ist das Internationale Wirtschaftsforum in St. Petersburg, das Putin traditionell zu Treffen mit hochrangigen Gästen aus dem Ausland nutzt.