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Die Friedensbewegung in der Bundesrepublik ruft vom 14. bis 17. April zum traditionellen Ostermarsch in vielen Städten und Regionen des Landes auf. „Abrüsten!“ lautet die klare zentrale Forderung. „Wir brauchen Frieden und Völkerverständigung!“, so der Aufruf zum Berliner Ostermarsch am 15. April. Und: „Die Drohpolitik gegen Russland beenden!“Die Forderung nach Abrüstung habe in diesem Jahr ein ganz besonderes Gewicht, erklärte Laura von Wimmersperg von der Friedenskoordination Berlin gegenüber Sputnik. „Wir sind sehr besorgt, weil der Rüstungshaushalt um zwei Prozent vom Bruttoinlandsprodukt innerhalb von sieben Jahren steigen soll. Das bedeutet für uns 40 Milliarden Euro mehr Rüstungskosten.“ Es gehe darum, die damit verbundene Aufrüstung und Militarisierung der Gesellschaft deutlich zu machen.
Es gebe bisher eine gute Resonanz auf den Aufruf, berichtete die Friedensaktivistin aus Berlin. Die Frage nach der erwarteten Zahl, wie viele Menschen teilnehmen, wollte sie nicht beantworten: „Das sagen wir nie. Das ist für uns ein ungeschriebenes Gesetz, dass wir darüber erst am Samstag sprechen.“
Aber die Hoffnung sei immer, dass viele Menschen sich an den Ostermärschen beteiligen. „Wir hoffen, dass wir in diesem Jahr etwas mehr sind, weil die Bevölkerung sehr besorgt reagiert, wenn wir sie ansprechen, und auch ganz gut informiert ist über die politische Zuspitzung.“ Es werde in allen größeren und kleineren Städten in der Bundesrepublik Ostermärsche geben, kündigte von Wimmersperg an. Sie ging von einer Zahl zwischen 50 und 70 Orten aus.
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