Das Kind der GesellschaftS


Brick Wall

Busunfall auf Frankfurter Flughafen: Mindestens drei Schwerverletzte

Auf dem Vorfeld des Flughafens in Frankfurt ist ein Bus mit Lufthansa-Passagieren mit einem anderen Fahrzeug kollidiert. Mindestens drei Personen wurden schwer verletzt.
busunfall
© Twitter/@patremblay22
Auf dem Frankfurter Flughafen sind am Freitagmorgen mehr als ein Dutzend Fluggäste bei einem Busunfall verletzt worden, drei davon schwer. Es handle sich um den Busfahrer, den Fahrer des zweiten Fahrzeugs und wahrscheinlich auch einen Passagier, sagte ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport. An Bord des Busses waren etwa 75 Passagiere eines Lufthansa-Fluges.

Rettungskräfte seien vor Ort, hieß es von Fraport. Die Schwerverletzten seien in Krankenhäuser gebracht worden. Der private Sender Hit Radio FFH berichtete, der Passagierbus sei mit einem Kofferfahrzeug zusammengestoßen.


Nach Angaben der Frankfurter Polizei hat sich der Unfall, der um 8.50 Uhr gemeldet wurde, bei Gate A 20 ereignet. Ein Passagierbus sei "mit einem anderen Fahrzeug" zusammengestoßen, sagte eine Sprecherin, welches Fahrzeug war zunächst noch nicht klar.

mxw/ulz/dpa/AFP

Fire

Brand in Flüchtlingsunterkunft in Paderborn - An Matratzen gezündelt oder steckt etwas anderes dahinter?

Bei einem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in Nordrhein-Westfalen sind mindestens 30 Menschen verletzt worden. Nun wurden fünf Bewohner festgenommen. Sie stünden im Verdacht, "an Matratzen gezündelt zu haben", sagte ein Sprecher der Bielefelder Polizei.
feuerwehr
© dpaFeuerwehrleute sind in einem Flüchtlingsheim in Hövelhof in Nordrhein-Westfalen im Einsatz
Nach dem Feuer im ostwestfälischen Hövelhof-Staumühle waren am Donnerstag 30 Bewohner wegen des Verdachtes auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden, einer von ihnen schwer verletzt. 25 von ihnen wurden bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen.

"Gebäude nahezu komplett abgebrannt"

Zudem mussten nach Angaben der Feuerwehr 24 Menschen vor Ort behandelt werden, die Polizei sprach von 27 Betreuten. Die Feuerwehr war mit rund 100 Einsatzkräften vor Ort und konnte die Flammen am Donnerstagabend löschen.

Pirates

Einfach krank: Geistig behinderter Mann wird live auf Facebook gefoltert und gezwungen "F**k Trump" zu sagen

  • Vier junge Afroamerikaner haben in Chicago einen weißen, geistig behinderten Jugendlichen misshandelt.
  • Sie filmten das Vergehen; in dem Facebook-Video rufen sie "Fuck Donald Trump" und "Fuck white people".
  • Die Tat wird als "Hate Crime" eingestuft.
  • Viele US-Konservative sehen darin einen Beleg für weit verbreiteten Rassismus gegen Weiße.

Kommentar: Ohne um die Gräueltaten nur ein bisschen zu beschönigen oder zu rechtfertigen, doch schwarze US-Amerikaner werden tagtäglich diskriminiert.


special needs held hostage, tortured chicago
© James Allsup / YouTube
Sie schlugen und quälten ihr Opfer und streamten die Tat live auf Facebook: Vier junge Afroamerikaner sind in Chicago festgenommen worden. Sie sollen am Dienstag einen weißen, geistig behinderten Teenager gekidnappt und stundenlang misshandelt haben. Den zwei Frauen und zwei Männern wird vorgeworfen, ein "Hate Crime" begangen zu haben, also ein rassistisch motiviertes Hass-Verbrechen.

Der verstörende Film, der sich rasend schnell im Netz verbreitete und für große Empörung sorgt, zeigt einen verängstigten jungen Mann in einem grauen Sweatshirt und dunklen Hosen, der in einer Ecke kauert. An den Handgelenken und am Hals ist er mit orangenen Bändern gefesselt, sein Mund ist mit einem Klebeband verschlossen. Das Video, das eine junge Frau auf Facebook hochlud, zeigt, wie zwei Männer das Shirt des Opfers mit einem Messer zerschneiden und den Gefesselten immer wieder schlagen und auf den Kopf hauen.

Kommentar: In diesem Artikel wird sehr viel verallgemeinert und zusätzlich gegen die Wähler von Donald Trump gehetzt. Sehen Sie selber, was Trump alles bisher gesagt hat, um einen Eindruck zu bekommen: Ein ähnliches Ereignis aus Deutschland:


Bomb

Bombenexplosion vor Eingang für Richter und Staatsanwälte in Izmir, Türkei

Die Detonation vor einem Justizgebäude in Izmir soll zwei Menschen getötet haben. Sicherheitskräfte erschossen angeblich auch zwei Attentäter, einer ist demnach noch auf der Flucht.
explosion
© AFP
Der mutmaßliche Autobombenanschlag vor dem Justizgebäude in der westtürkischen Millionenmetropole Izmir hat nach einem Bericht zwei Todesopfer gefordert. Dabei handele es sich um einen Polizisten und einen Gerichtsmitarbeiter, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Donnerstagnachmittag.

Sieben Menschen seien verletzt worden. Nach der Detonation hätten sich Sicherheitskräfte zudem mit drei „Terroristen“ Schusswechsel geliefert. Zwei Angreifer seien dabei getötet worden. Einer sei noch auf der Flucht.

Der Sender CNN Türk berichtete, mutmaßlich sei eine Autobombe vor dem Eingang für Richter und Staatsanwälte explodiert. Das Gerichtsgebäude sei evakuiert worden. Die Polizei suche mit Unterstützung von Hubschraubern nach dem Flüchtigen. Eine Nachrichtensperre sei verhängt worden.

Arrow Up

Wie passt das zu den "bösen Russen"? UNO berichtet von Tausenden Heimkehrern nach Aleppo

Der stellvertretende UN-Sonderkoordinator in Aleppo, Sajad Malik, hat mitgeteilt, dass tausende Syrer allmählich in die östlichen Viertel von Aleppo zurückkehren, die vorher von bewaffneten Extremisten kontrolliert worden waren. Allein in den vergangenen beiden Tagen seien ungefähr 2.200 Familien in den Stadtteil Hanano zurückgekehrt. Wer jetzt nach Aleppo zurückkomme, müsse den Zerstörungen und der Eiseskälte trotzen.
UNO Ost-Aleppo
© ReutersUNO berichtet von Tausenden Heimkehrern nach Ost-Aleppo
Der UN-Beamte gab außerdem bekannt, dass fast 1,1 Millionen Menschen seit den letzten Tagen wieder Zugang zu Trinkwasser hätten. In der Stadt würden sieben mobile Sanitätsstellen funktionieren. Rund 10.000 Kinder seien mit Polioimpfstoff immunisiert werden. Rund 20.000 Einwohner bekämen täglich warme Mahlzeiten. Sajad Malik konnte allerdings keine genaue Zahl jener Personen nennen, die sich momentan in Aleppo befinden. Hochrechnungen zufolge dürften es 1,5 Millionen Menschen sein, berichtet die russische Nachrichtenagentur Interfax.

Kommentar: Die Russen und Syrer haben die Stadt fast vollständig befreit, während unsere Medien Russland und Syrien dafür beschuldigen, damit ein "weiteres Verbrechen" in Aleppo begangen zu haben. Fazit: Die Wahrheit über Aleppo und Syrien wird von unseren Medien komplett verdreht


Bullseye

Kleinkind rettet 2-jährigen Zwillingsbruder unter umgestürzter Kommode hervor

Treppen sind mit Gittern geschützt, der Herd hat eine Abdeckung, an den Türen sind Kantenschützer. Viele Eltern versuchen, ihr Heim kindersicher zu machen. Doch Gefahren lauern überall, wie ein Fall aus den USA zeigt.
kind rettet kind
Normalerweise nutzen Eltern die sozialen Netzwerke, um zu zeigen, wie gut der Nachwuchs gedeiht und was er heute wieder für außerordentlich niedliche Dinge getan hat. Ricky Shoff, ein Familienvater aus dem US-Bundesstaat Utah, entschloss sich jedoch, ein ziemlich verstörendes Video zu posten.

Die Bilder, die eine Überwachungskamera am 30. Dezember im Kinderzimmer der Zwillinge der Familie aufgenommen hat, zeigen, wie eine Kommode auf den zweijährigen Brock stürzt. Bei ähnlichen Unfällen waren im vergangenen Jahr mehrere Kleinkinder ums Leben gekommen.

Zu sehen ist, wie Brock und sein Bruder Bowdy zunächst versuchen, in die leeren Schubladen der Kommode zu klettern. Das Möbelstück kippt daraufhin um und begräbt Brock unter sich. Bowdy scheint zunächst erschrocken und verwirrt. Er macht sich dann aber daran, seinem Bruder zu helfen. Nach einigen missglückten Versuchen gelingt es ihm schließlich, die Kommode vom strampelnden Brock herunterzuschieben.

Red Flag

Minderjährige stoßen Fahrkartenkontrolleurin aus der Straßenbahn

Eine Fahrkartenkontrolleurin wollte in einer Straßenbahn in Duisburg ganz normal ihrem Job nachgehen, als sie von vier Minderjährigen aus der Bahn gedrängt wurde. Die Frau verletzte sich dabei leicht.
Blaulicht,polizei,notruf, polizei symbolfoto
© dpa/Jens WolfSymbolfoto
In Duisburg haben vier minderjährige Fahrgäste eine Fahrkartenkontrolleurin aus der Straßenbahn geschubst. Wie die Polizei berichtete, überprüfte die 49-Jährige am Dienstagnachmittag die Fahrkarten, als sie an der Haltestelle Duissern unsanft aus dem Waggon gestoßen wurde. Sie verletzte sich dabei am Gesäß und musste ambulant im Krankenhaus behandelt werden.

Polizei hielt einen 13-Jährigen fest

Im entstehenden Gerangel hielten die Kollegen der Frau einen 13-Jährigen fest und stellten einen Tabletcomputer sicher. Auf dem finden sich nach Polizeiangaben Fotos der drei anderen mutmaßlich Beteiligten, die flüchten konnten. Der strafunmündige Junge kam auf die Polizeiwache und wurde später von seinen Eltern abgeholt.

nbu/dpa

Arrow Down

Unicef-Chef beklagt: Viele Flüchtlingskinder in Deutschland leben unter unzumutbaren Umständen

Rund 300 000 Flüchtlingskinder sind binnen zwei Jahren nach Deutschland gekommen. Die Realität für viele laut Unicef: keine Kita, Warten auf Unterricht, Ausharren in Sammelunterkünften. Der Wohnungsmangel erschwert eine familiengerechte Unterbringung.
Flüchtlingskinder
© picture-alliance / HERBERT P. OCZERET
Köln. Flüchtlingskinder leben trotz großer Anstrengungen von Bund, Ländern, Kommunen und vielen ehrenamtlichen Helfern oft in desolaten Umständen. "Ihre besonderen Bedürfnisse und ihre Rechte als Kinder werden leider immer wieder übersehen", kritisierte der Geschäftsführer von Unicef Deutschland, Christian Schneider.

Viele Mädchen und Jungen müssten über lange Monate hinweg in großen Gemeinschaftsunterkünften leben. Dort seien sie häufig nicht ausreichend vor Gewalt und Missbrauch geschützt, hätten kaum Zugang zu Spiel- und Lernangeboten oder psychologischer Unterstützung. "Es ist eine Kindheit im Wartestand, mit wenig Privatsphäre, mit vielen Gefahren und großer Tristesse", sagte Schneider..

Kommentar:


Chalkboard

Irrsinnig: Chefkoch des russischen Konsulats in San Francisco muss USA verlassen

Der von den US-Behörden als Spion eingestufte Chefkoch des russischen Konsulats in San Francisco muss neben den anderen 34 Mitarbeitern russischer diplomatischer Missionen die USA verlassen. Das teilte das Konsulat auf Facebook mit.
russisches konsulat
© AFP 2016/ Josh Edelson/AF
„Hunderte Gäste des Konsulats haben die Kunst dieses Berufskochs aus der historischen russischen Stadt Jaroslawl im Laufe von drei Jahren genossen. Nun werden er, seine Ehefrau und sein zweijähriger Sohn nach Russland heimkehren.“

„Wir werden nicht mehr in der Lage sein, Sie die echte russische Küche künftig kosten zu lassen. Aber wir werden alles in unseren Möglichkeiten tun, um russische und US-amerikanische Bürger zu unterstützen. Für die Amerikaner bleiben wir Freunde, damit m unsere beiden Nationen einander näher gebracht werden“, hieß es der Mitteilung.

Am vergangenen Donnerstag hatte die Administration des scheidenden US-Präsidenten Barack Obama neue Sanktionen gegen neun russische Unternehmen und Organisationen verhängt, darunter gegen die Geheimdienste GRU und FSB, wegen ihrer „Einmischung in die US-Präsidentenwahl“ sowie wegen der „Druckausübung auf US-Diplomaten in Russland“.


Arrow Down

Nitrat-Belastung von deutschen Grundwasser und Flüssen immer noch viel zu hoch

Gülle, Nitrat
© Von Moehre1992, CC BY-SA 3.0 deGülle wird mehrfach im Jahr in riesigen Mengen ins Erdreich gegeben. Nitratquelle Nr.1 - verursacht durch Massentierhaltung auf zu kleinem Raum.
Die Nitratwerte, umgangsprachlich auch Gülle, im deutschen Grundwasser sind nach wie vor vielerorts zu hoch. Das geht laut "Neuer Osnabrücker Zeitung" aus dem neuen Nitratbericht hervor, den die Bundesregierung an die EU-Kommission übermittelt hat. Demnach wurde an 28 Prozent der berücksichtigten Messstellen der Grenzwert für Nitrat überschritten.

Problematisch sei auch der hohe Eintrag von Phosphor, das über die Felder letztlich in Nord- und Ostsee lande und hier Algenwachstum begünstige. 65 Prozent der Messstellen an Seen und Flüssen wiesen zu hohe Werte auf.

Verursacher ist aus Sicht des Bundesumweltministeriums die Landwirtschaft, die Nährstoffe in Form von Gülle oder Kunstdünger auf die Felder ausbringt. Ministerin Barbara Hendricks (SPD) sagte der "NOZ": "Die intensivierte Landwirtschaft kommt uns immer wieder teuer zu stehen." Das Übermaß an Nährstoffen gefährdete die Artenvielfalt.

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