- In den USA beobachten Häftlinge, wie ihr Gefängniswärter einen Herzinfarkt erleidet.
- Sie bahnen sich trotz angelegter Handschellen und Fußfesseln einen Weg aus der verglasten Zelle und rufen um Hilfe.
- Der Mann kann im letzten Moment gerettet werden.

© WFAA.comScreenshot aus dem Sicherheitsvideo der Polizei, mit dem Wärter rechts im Bild.
Eine Gruppe Häftlinge hat im US-Bundesstaat Texas einem Gefängniswärter das Leben gerettet. Die Männer warteten in einer verglasten Arrestzelle im Keller des Bezirksgerichts in Weatherford auf ihren Gerichtstermin, wie der texanische Fernsehsender WFAA berichtete. Als ihr Wärter, der in einem Vorraum auf einem Stuhl saß, plötzlich in sich zusammensackte, schlugen die Insassen Alarm. Das Überwachungsvideo zeigt, wie die Männer mit gefesselten Händen und Füßen aus ihrer Zelle gelangen, um Hilfe rufen und so lange Lärm machen, bis Verstärkung anrückt. Der Wärter, der offenbar einen Herzinfarkt und vorübergehend keinen Puls hatte, konnte wiederbelebt werden.
Was die Häftlinge sagen"Wenn einer zu Boden fällt, helfen wir ihm, selbst wenn er ein Polizeiabzeichen und eine Waffe trägt", sagte einer der Insassen, der nach eigenen Angaben methsüchtig ist. "Ich finde das ganz natürlich", kommentierte ein weiterer Häftling später im Interview. Dabei war den Männern nach eigener Aussage klar, dass sie sich mit ihrem Handeln in Gefahr brachten. Demnach wollten sie die anderen Sicherheitsleute absichtlich glauben lassen, es habe einen Aufstand gegeben - um sie schnell auf den Plan zu rufen.
Kommentar: Zu dem friedlichen Protest der Frau können Sie in dem folgenden Artikel mehr lesen:
- Erstaunlicher ziviler Ungehorsam: "Sie hat nichts gesagt. Sie hat sich nicht widersetzt."
Die ganzen Proteste und erneuten Gewalttaten der Polizei haben nur ein Ziel: Die amerikanische Bevölkerung vollkommen zu unterdrücken. Und der Mörder der Polizisten in Dallas war garantiert ein Agent Provokateur, um die gesamte Lage bewusst zu verschärfen.