Das Kind der GesellschaftS


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Wieder ein Tod beim Zahnarzt: 62-jährige Frau stirbt bei Behandlung im Sauerland

Hemer. Eine 62-jährige Frau aus dem Sauerland ist bei der Behandlung bei einem Zahnarzt in Hemer gestorben. Obduktion ergab keine Hinweise auf Vorerkrankung.
Zahnarzt
© Britta PedersenPlötzlich traten Komplikationen auf: Eine 62-jähriger Patientin ist bei einer Zahnarztbehandlung in Hemer ums Leben gekommen.Foto: Britta Pedersen

Patientin im Sauerland stirbt bei Zahnarzt-Behandlung
Der Schock sitzt tief, und Wolfgang Jakob kann immer noch nicht glauben, was am 30. Mai geschehen ist. Eigentlich wollte seine Frau Gisela nur schnell zum Zahnarzt, doch als sie sich morgens von ihrem Mann verabschiedet, ist es ein Abschied für immer. Während die 62-jährige Hemeranerin auf dem Zahnarztstuhl sitzt, kommt es während der Behandlung plötzlich zu Komplikationen, so dass der Notarzt gerufen werden muss. Vergeblich kämpfen die Ärzte um das Leben der Frau, aber sie stirbt noch in der Praxis.

Kommentar: Update: Mann, der durch Vollnarkose starb, nahm täglich bis zu fünf Ibuprofen und Paracetamol ein


Fire

Großbrand in Flüchtlingsunterkunft in Düsseldorf - Angeblich legten Flüchtlinge Feuer selber

Bei einem Großbrand in einer als Flüchtlingsunterkunft genutzten ehemaligen Messehalle haben am Dienstag in Düsseldorf mehrere Menschen Rauchvergiftungen erlitten.
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© focus online/ruptly
Einem Bericht der Rheinischen Post zufolge wurden 28 Flüchtlinge verletzt. Außerdem erlitten zwei Helfer leichte Verletzungen. Nach dem Feuer wurden zwei Männer in der Nähe des Brandortes in Handschellen abgeführt. Aktuellsten Informationen der Zeitung zufolge ermittelt die Polizei wegen schwerer Brandstiftung gegen Flüchtlinge. Es soll sechs Verdächtige geben.

Auch der Express berichtete, dass es sich bei den Verdächtigen um Flüchtlinge handelt. Beiden Berichten zufolge soll einer der Festgenommenen vor Reportern mit Videos aus dem Inneren der brennenden Flüchtlingsunterkunft geprahlt haben.

Kommentar: Wie immer muss aufgepasst werden, nicht alle Flüchtlinge über einen Kamm zu scheren. Zumal die Frustrationstoleranz in einer Massenunterkunft sehr gering sein wird und es sehr leicht zu Spannungen kommen kann, was natürlich nicht so eine Tat rechtfertigen soll.


Attention

Chlorgas-Unfall im Europa-Park Rust: Mehrere Menschen verletzt

Im Europa-Park Rust sind durch den Austritt von Chlorgas 15 Menschen verletzt worden - darunter ein fünfjähriges Kind. Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung.
europapark
Rust - Bei einem Chlorgasunfall im Europa-Park in Rust bei Freiburg sind 15 Menschen verletzt worden, darunter ein fünf Jahre altes Kind. Mehrere Besucher klagten am Dienstagnachmittag über Atemwegsprobleme, wie die Polizei mitteilte.

Ersten Ermittlungen zufolge könnte die falsche Bedienung einer Einrichtung für die Beimischung von Chlor in das Wasser des Fahrgeschäftes zu dem Zwischenfall geführt haben. Der Bereich wurde belüftet, das Fahrgeschäft blieb zunächst für eine weitere Untersuchung geschlossen.

Zehn Verletzte kamen mit Atemwegsbeschwerden und Kopfschmerzen ins Krankenhaus, fünf seien vor Ort behandelt worden. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung.

red/dpa

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Fernost-Besiedlungsprogramm: Bisher neun Prozent der Russen bereit zur Teilnahme, besonders junge Menschen

Rund neun Prozent aller Russen sind laut einer Studie bereit, im Rahmen des von Moskau geförderten Programms zur Besiedlung Ostrusslands umzuziehen. Der russische Staat gibt seinen Bürgern die Möglichkeit, umsonst bis zu einem Hektar Land zu erwerben. Die östlichen Regionen der Föderation sollen auf diese Weise verstärkt bevölkert und besiedelt werden.
ferner osten russland
© Reuters
Die russische Headhunting-Webseite Superjob.ru schloss eine Studie ab, wonach neben jenen, die bereit sind, umzusiedeln, weitere 22 Prozent aller Befragten darüber nachdenken, sich für das staatliche Siedlungsprogramm zu bewerben. Ein weiteres Drittel sagte, man wäre nicht bereit, umzuziehen.

Obwohl die Ergebnisse richtungsweisend sind und auf ein zunehmendes Interesse hinweisen, ergab die Umfrage auch, dass zahlreiche Russen mit dem neuen Besiedlungsprogramm mehrheitlich noch nicht vertraut sind. Rund zwei Drittel aller Befragten mit einem Einkommen von weniger als 375 US-Dollar im Monat haben beispielsweise noch nichts von dem Programm gehört.

Kommentar: Russland: Ab sofort können russische Bürger einen Hektar Land im Fernen Osten gratis erhalten


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Sich freikaufen von Verantwortung: Schweizer Dorf mit 300 Millionären gegen Aufnahme von 10 Flüchtlingen, zahlt lieber Bußgeld

Schweizer Gemeinde Oberwil
© RT
Die Schweizer Gemeinde Oberwil zählt rund 2.000 Einwohner, von denen 300 Millionäre sind. Bei einer Abstimmung stimmte nun die Mehrheit der Bewohner dagegen, zehn Flüchtlinge aufzunehmen. Stattdessen zahlen sie lieber ein Bußgeld von 250.000 Euro. Die Entscheidung führte zu zahlreicher Kritik in den sozialen Medien. RT-Reporter Peter Oliver sprach mit Andreas Glarner, dem Bürgermeister von Oberwil, und fragte diesen, wieso eine Mehrheit der Gemeinde gegen die Aufnahme von Flüchtlingen stimmte.

Bulb

Flüchtlingskrise: Italien wundert sich und erwartet „Exodus biblischen Ausmaßes“ aus Afrika

Im Herbst sollen mindestens eine halbe Million Migranten aus Kenia über das Mittelmeer kommen, um an den Küsten Italiens zu stranden. Es geht um einen „Exodus biblischen Ausmaßes“, schreibt das Portal „Deutsche Wirtschafts Nachrichten“ unter Berufung auf die italienische Zeitung „Il Giornale“.


Kommentar: Diese Länder wurden seit Jahrhunderten vom Westen und somit auch Italien ausgebeutete und in Kriegsschauplätze verwandelt. Und jetzt wundert sich Italien?


Afrikaner
© REUTERS/ Akintunde Akinleye
Die Regierung Kenias hat große Flüchtlingslager geschlossen und plant auch die Beseitigung des größten Lagers der Welt in Dadaab. Libyen will die Migranten und Flüchtlinge aber nicht aufnehmen. Die Menschen werden gezwungen sein, nach Libyen und dann nach Europa zu ziehen.

In Dadaab leben UN-Angaben zufolge mehr als 340.000 Menschen. Mehr als 90 Prozent von ihnen stammen aus dem benachbarten Krisenstaat Somalia. Die geplante Schließung des Flüchtlingslagers würde zu einer massiven Auswanderungswelle in die Staaten des Mittelmeers führen. Jene Länder, vor allem Italien, könnten die Ankunft von mindestens 600.000 Menschen erwarten, so Deutsche Wirtschafts Nachrichten.

„Nach der Schließung der Balkanroute sind Sizilien und Italien für Zuwanderer aus Afrika zum großen Tor nach Europa geworden“, schreibt die Zeitung „Bayernkurier“.

Kommentar: Zurück ins Nazi-Reich: Ganz Europa auf dem Weg nach Rechts - Flüchtlinge als Mittel zum Zweck


Pistol

Mann schoss um sich auf einer Vereinsfeier in Kerpen - Mehrere Verletzte

Ein Mann hat bei einer Vereinsfeier in Kerpen (Rhein-Erft-Kreis) mit einer scharfen Waffe geschossen. Mehrere Menschen wurden bei dem Vorfall verletzt.
polizei rundumleuchte, martinshorn
© dpa/Friso GentschSymbolbild
Der mutmaßliche Täter sei von der Polizei festgenommen worden, sagte ein Polizeisprecher in der Nacht zum Montag. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei sei der mutmaßliche Schütze am Sonntagabend bei der Feier eines Fußballvereins aufgetaucht und habe eine „scharfe Handfeuerwaffe“ benutzt.

Eine Person zog sich laut Polizei eine Schussverletzung zu, eine weitere Person trug Verletzungen durch Splitter davon. Eine dritte Person soll sich bei einer Rangelei verletzt haben. Die weiteren Hintergründe sowie das Motiv waren zunächst unklar. Die Mordkommission ermittelt.

dpa

Hiliter

Busunglück in Algerien forderte 33 Menschenleben

Schweres Busunglück in Algerien: Bei der Kollision mit einem Lkw sind 33 Menschen ums Leben gekommen, die meisten Insassen verbrannten.
Polizei symbolfoto
© dpa/Friso Gentsch
Beim Zusammenstoß eines Busses mit einem Lastwagen in Algerien sind in der Nacht zum Samstag 33 Menschen ums Leben gekommen. 22 weitere Menschen seien verletzt worden, teilten die Behörden des nordafrikanischen Landes mit.

Der Unfall ereignete sich bei Aflou rund 400 Kilometer südlich der Hauptstadt Algier, wie die Nachrichtenagentur APS unter Berufung auf den Zivilschutz berichtete.

Bad Guys

Mindestens 12 Tote bei Busunglück in der Türkei

Bei einem Busunglück in der Türkei sind einem Medienbericht zufolge mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen, darunter mehrere Schüler.
busunglück türkei
Sie starben, als das Fahrzeug am Sonntag in der Provinz Osmaniye im Süden des Landes auf einer Brücke von der Fahrbahn abkam und in einen Kanal stürzte, wie die Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf Mitarbeiter im Gesundheitswesen berichtete. 23 weitere Menschen wurden verletzt. Rettungskräfte suchten den Kanal nach möglichen weiteren Opfern ab. Zur Unglücksursache gibt es den Angaben zufolge noch keine Hinweise.

beb/dpa

Die

Gedanken eines Vaters im Neoliberalismus: Können sich Kinder überhaupt an die heutige Gesellschaft anpassen, ohne dass Moral und Gewissen erstickt werden?

Steintafel Schulgarten
Mittwoch, 1.6.2016. Eifel. Haben Sie Kinder? Hoffentlich nicht. Nicht, dass wir nicht welche gebrauchen könnten - im Gegenteil: wenn die Jugend bald nur noch 15 Prozent der Wählerschaft ausmacht, aber 50 Prozent der Wähler über 50 sind, dann haben wir in der Vergangenheit etwas grundlegendes falsch gemacht ... zum Beispiel zu sehr nur auf uns geschaut, nur an uns selbst gedacht, nur mit uns selbst beschäftigt, aber alles abgegriffen, was nur irgendwie in Reichweite kam: Urlaub, Geld, Autos, Technikschrott, Grundstücke. Das geht nur wirklich richtig gut, wenn man auf Kinder verzichtet: die sind teuer an Zeit und Geld (bis zu 260 000 Euro bis zum 18. Lebensjahr) gehen teils tierisch auf die Nerven und müssen lange Zeit immer jemanden um sich haben.

Ja: denken Sie nur an Urlaub. Da schleppen Sie die blöden Blagen mit, zahlen doppelt - wofür? Das die am Strand nur nerven, Durst haben, Hunger kriegen, aufs Klo müssen - was auch alles extra kostet, ohne dass es irgendeinen messbaren Nutzen gibt. Oder „wohnen“: mit Kindern geben Sie gleich wesentlich mehr aus, weil Sie ja mehr Räume brauchen ... bzw. es dauert länger, bis Sie das notwendige Kleingeld für ihre Ego-Festung der Einsamkeit zusammenhaben, d.h. Sie müssen länger doofer Mieter bleiben. Außerdem sind sie völlig unflexibel (nähern sich selbst also dem Status: „unwertes Leben“), wenn die erstmal in der Schule sind: Umzüge können die gar nicht gut verkraften.

Ach ja: Schule. Egal was Sie im Leben geleistet haben: dort sind sie wieder ein kleiner Junge, der von der Lehrerin gemaßregelt wird, weil ihr Kind nicht der gewünschten Norm entspricht, ihr Kind also nicht erzogen wurde, um das verzögerngslose Ablaufen der Unterrichtsdurchführung nicht zu stören. Egal wie ihr Kind darauf ist - es wird irgendwie stören. Ich hatte mal eins, das war nach Aussage des Kinderarztes und Kinderpsychologen seinen Klassenkameraden um ein Jahr voraus: sozial, vom Wissensstand und intellektuell: was meinen Sie, was der gestört hat! War nicht Norm, passt nicht ´rein. Denken Sie nur daran: Sie müssen jederzeit frei und flexibel sein, wenn ihr Kind von der Schule nach Hause kommt und Ihnen eine Liste vor die Nase hält, was (und von welcher Firma) Frau Lehrerin alles gerne bis Morgen eingekauft hätte. Wenn Sie Pech haben, erzählt ihr Kind Ihnen das erst am frühen Abend, dann müssen Sie aber losrennen, sonst bekommen Sie einen schriftlichen Vermerk, dass das Kind wegen Materialmängeln nicht ausreichend am Unterricht teilgenommen hat. Ja, SIE bekommen den Vermerk, nicht das Kind. Der ist neutral formuliert, aber SIE gehen einkaufen - nicht das Kind. Außerdem haben sie 24 Stunden am Tag 7 Tage die Woche Bereitschaftsdienst, falls der Junior mal krank wird.

Kommentar: Die Fragen dieses Vaters sind sehr berechtigt. Kein Mensch mit einem gut funktionierenden Gewissen und einer gewissen moralischen Entwicklungsstufe würde seine Kinder mit ihren Potenzialen zugunsten einer völlig verkorksten Gesellschaft verdrehen wollen, welche die Psychopathen-Ideologie des Neoliberalismus hochhält. Doch viele Menschen haben sich an diese kranke Geselschaft angepasst und orientieren sich in der Erziehung ihrer Kinder an deren kulturellen und sozialen Paradigmen - für welche "Unwerte" vermutlich ein passenderer Begriff wäre.