Das Kind der GesellschaftS


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US-Studie ergibt: Mehrheit der Europäer lehnen EU-Politik gegenüber Russland ab

Die Bürger der führenden europäischen Länder lehnen die Politik der Europäischen Union gegenüber Moskau ab. Das ergibt eine Studie des US-Forschungszentrums Pew Research Center.
Europa Flaggen
© AFP 2016/ Barbara Sax

An der Umfrage nahmen Bürger von zehn europäischen Ländern teil: Deutschland, Großbritannien, Italien, Spanien, Polen, Niederlande, Ungarn, Griechenland, Frankreich und Schweden. Auf diese Staaten entfallen 82 Prozent des gesamten EU-Bruttoinlandsproduktes. Die Bevölkerung dieser Länder ist laut der Umfrage mehrheitlich mit der EU-Außenhandelspolitik unzufrieden. Dabei gehe es nicht nur um die Beziehungen zu Moskau, sondern auch um die Migrationskrise, wirtschaftliche Probleme und Bedrohungen für die Sicherheit.

Stormtrooper

Mit Vorurteilen: Französische Polizei stürmt Hotels mit russischen Fans in Marseille

Einige Dutzend bewaffnete französische Polizisten sind in ein Hotel eingedrungen, in dem Mitglieder der russischen Vereinigung der Fußballanhänger untergebracht waren, wie der Präsident der Vereinigung Alexander Schprygin mitteilte.

französische polizisten
„Am Tage kamen in das Hotel, in dem Mitglieder der Vereinigung wohnen, 40 mit Maschinenpistolen bewaffneten Polizisten. Sie brachen in Hotelzimmer ein, notierten alle Personaldaten und fotografierten alle“, schrieb Schprygin via Twitter.

Zu diesen Handlungen seitens der französischen Polizei kam es vor dem Hintergrund der Randale, an der Fußballfans, einschließlich solchen aus Russland, beteiligt waren.

Arrow Down

Traurig: Psychische Belastung wächst selbst für Kinder immer mehr an

Leistungsdruck macht krank: Belastung für Kinder steigt immer mehr
Leistungsdruck Kinder,schmollendes Mädchen
© Focus Pocus LTD/fotolia.comKinder sind heute psychisch kränker als früher. Darauf weisen aktuelle Untersuchungen hin. Der Leistungsdruck kommt immer früher bei den Kleinen an. Viele von ihnen werden auch Mobbing-Opfer.
Neue Untersuchungen weisen darauf hin, dass Kinder heute psychisch kränker sind als früher. Der Leistungsdruck, dem die Kids ausgesetzt sind, beginnt immer früher. Außerdem müssen die Kleinen heutzutage häufiger Trennungen der Eltern verkraften. Und sie werden öfter zu Mobbing-Opfern.

Kommentar: Dass bereits Kinder unter den übersteigerten Anforderungen einer Leistungs- und Konsumgesellschaft leiden müssen, die ihnen andererseits jedoch nichts zurückgibt und ihnen keine Werte vermittelt und keine Aussichten bietet, die ihnen Sinn geben, ist ein trauriges Zeichen unserer Zeit.


Bell

Selber Tag in Orlando: Sängerin erschossen - Täter beging danach Selbstmord

Ein Unbekannter hat zwei Mal auf die amerikanische „The Voice“-Teilnehmerin geschossen und sich dann selbst das Leben genommen. Sein Motiv ist völlig unklar.
Christina Grimmie
Christina Grimmie
Die amerikanische Sängerin Christina Grimmie ist bei einer Autogrammstunde nach einem Konzert in Florida von einem Unbekannten erschossen worden. Nach Polizeiangaben feuerte der mit zwei Schusswaffen bewaffnete Mann auf sie, bevor er sich das Leben nahm. Die 22 Jahre alte Grimmie wurde unter anderem durch ihre Teilnahme an der Talentshow The Voice des Senders NBC sowie durch YouTube-Videos bekannt.

Vor dem Angriff war Grimmie am Freitag in Orlando mit der Gruppe Before You Exit aufgetreten. Als sie anschließend Autogramme gab, kam laut Polizeibericht ein Mann auf sie zu und schoss auf sie. Grimmies Bruder habe versucht, den Mann zu überwältigen, daraufhin habe dieser sich selbst erschossen, erläuterte die Polizei.

Kommentar: Am selben Tag nur ein wenig später in Orlando:


Arrow Down

Ausschreitungen zwischen Rechts- und Linksextremisten in Österreich

Am Samstag ist es in Wien zu schweren Ausschreitungen zwischen Rechts- und Linksextremisten gekommen. Zuvor hatte die rechtsextreme Bewegung „Identitäre Bewegung Österreich“ zu einer Kundgebung aufgerufen.
Ausschreitungen in Wien Juni 2016
© dpaAusschreitungen in Wien am Samstag.
In Wien ist es am Samstag zu Ausschreitungen zwischen Rechten und Linken gekommen. Zuvor hatten sich 400 Mitglieder der Gruppe „Identitäre Bewegung Österreich“ aus Ungarn, Slowenien, Kroatien, Italien, Polen und Frankreich zu einem Aufmarsch getroffen. Die etwa 1.000 Polizeikräfte konnten beide Gruppen nur schwer auseinanderbringen und waren überfordert.

Kommentar:


Evil Rays

Handynetz der Deutschen Telekom war stundenlang bundesweit ausgefallen

Das Handynetz der Deutschen Telekom ist am Samstag bundesweit über Stunden ausgefallen. Zeitweise funktionierten nur noch die Notrufe. Mittlerweile sei das Problem jedoch behoben worden.
Telekom
© dpaDas Netz der Telekom war über Stunden unterbrochen.
Das Handynetz der Deutschen Telekom ist am Samstag über Stunden nicht erreichbar gewesen. Das Problem sei in der Nacht aufgetreten und zwischen zehn und elf Uhr morgens behoben worden, sagte Unternehmenssprecher Georg von Wagner der Nachrichtenagentur AFP. Der Ausfall habe sich in ganz Deutschland bemerkbar gemacht. Die Telekom hat nach eigenen Angaben rund 40 Millionen Mobilfunkkunden.

Kommentar:
  • 40.000 Vodafone-Kunden waren ohne Internetempfang



Pistol

Schießerei in Nachtclub in Florida - Mindestens 20 Opfer und Täter wurde gesprengt

In einem Nachtclub in Florida hat ein Mann um sich geschossen. Laut Polizei gibt es sehr viele Opfer. Der Angreifer ist inzwischen wohl tot, die Umstände sind ungeklärt.
nachtclub usa
© dpaPolizisten vor dem Nachtclub. Der Angreifer soll sich noch immer darin befinden.
In einem Schwulenclub in Orlando im amerikanischen Bundesstaat Florida sind in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) Schüsse gefallen. Es gebe zahlreiche Verletzte in dem Club „Pulse“, teilte die Polizei über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Niemand solle sich dem Tatort nähern. Ein Großaufgebot von Einsatzkräften rückte an und sperrte das Gelände ab.

Der Schwulenclub „Pulse“ hatte seine Besucher gegen 2.00 Uhr am Sonntagmorgen (Ortszeit) auf Facebook aufgefordert, den Club zu verlassen: „Verlasst Pulse und rennt“. Facebook-Nutzer, die angaben, selbst dabei gewesen zu sein, berichteten, dass plötzlich ein mit einem Gewehr Bewaffneter in den Club gekommen sei und geschossen habe. „Die Leute auf der Tanzfläche und an der Bar gingen zu Boden und einige von uns, die nahe an der Bar und dem Hinterausgang waren, konnten durch den Außenbereich entkommen“, schrieb ein Nutzer.

Der Angreifer habe sich im Club verbarrikadiert und Geiseln genommen, berichtete der TV-Journalist Stewart Moore vom Sender WESH Orlando über Twitter. Auf mehr als 20 Menschen solle geschossen worden sein, berichtete Moore und berief sich auf die Polizei. Auf Fotos waren blutende Menschen zu sehen.

Blue Planet

Fußballausschreitungen in Marseille: Englische Raudis randalieren drei Tage gegen russische Fans und die Polizei

Am Alten Hafen von Marseille haben sich Fans bis nach Mitternacht weiter bekämpft. Insgesamt wurden bereits Dutzende Menschen verletzt. Die Uefa eröffnet ein Verfahren.
england fans
© Jean-Paul Pelissier / Reuters English on holidays in Europe
Nach Tumulten beim EM-Spiel zwischen England und Russland ist es in der Nacht zu weiteren Ausschreitungen gekommen. Am Alten Hafen von Marseille lieferten sich Fußball-Fans auch nach Mitternacht noch Schlägereien, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Der Guardian berichtet von chaotischen Szenen: Hunderte Menschen seien nachts panisch durch die Straßen geirrt, darunter auch Kinder.

Zuvor waren Gegen des Ende des Spiels in Marseille russische Fans in einen Block der Engländer eingedrungen. Die Ordner waren zunächst machtlos. Einige Zuschauer mussten in den Innenraum springen, um sich in Sicherheit zu bringen.


Insgesamt sind bei den Zusammenstößen zwischen den Fangruppen mindestens 38 Menschen verletzt worden, heißt es offiziell. Allein bei Krawallen vor der Partie zwischen England gegen Russland gab es 31 Verletzte. Ein britischer Fußball-Fan schwebt nach Angaben von Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve in Lebensgefahr. DerGuardian berichtet von zwei schwerverletzten England-Fans. Einer von ihnen soll mit einer kleinen Axt attackiert worden sein. Auch im Austragungsort Nizza lieferten sich Fans Schlägereien. Dabei wurden sieben Menschen verletzt.

Kommentar: Und nebenbei verprügeln sie andere Menschen...


Cut

Flughafen Dallas: Polizist schoss Mann nieder, weil er mit einem Stein drohte

Eine Schießerei am Flughafen "Love Field" der texanischen Stadt Dallas hatte Terror-Ängste geweckt. Später stellte sich heraus: Ein Polizist hatte einen Mann niedergeschossen, weil der ihn mit einem Stein bedroht hatte.
dallas love field
Ein Amateurvideo zeigt, wie der Polizist (M.) auf den Mann (nicht im Bild) schießt
Auf dem Flughafen Love Field in Dallas (Texas) hat ein Polizist einen Mann niedergeschossen. Dieser habe eine Frau angegriffen, offenbar die Mutter seiner Kinder, und den Beamten anschließend mit einem großen Stein bedroht. "Es war anscheinend keine andere Waffe als der Stein im Spiel", sagte Polizeisprecher Randy Blankenbaker. Der Mann wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Auf einem Video, das den Vorfall zeigen soll, ist zu hören, wie neun Schüsse fallen und jemand ruft: "Leg dich auf den Boden." Der Vorfall ereignete sich nach Angaben des Polizeisprechers außerhalb des Ankunftsterminals. Auf die Frage, weshalb der Polizist so häufig geschossen habe, sagte der Polizeisprecher Blankenbaker, er wisse nicht, wie viele Schüsse abgegeben worden seien. Dies müsse die Untersuchung zeigen.

Kommentar:


Bug

Schild in Ausländeramt sorgt für Aufregung: "Wer hier meckert wird erschossen!"

"Wer hier meckert, wird erschossen": Dieser Spruch ist auf einem Plakat zu lesen, der einem Bericht zufolge im Ausländeramt der Stadt Bielefeld hing.
wer hier meckert wird erschossen
© Stefan Gerold
Bielefeld. Ein Plakat in der Zentralen Ausländerbehörde der Stadt Bielefeld (ZAB) sorgt einem Bericht der in Bielefeld erscheinenden "Neuen Westfälischen" (Samstagsausgabe) zufolge für Kritik. Das Plakat, das durch eine Glasscheibe für Besucher sichtbar ist, trägt laut einem in der Zeitung veröffentlichten Foto den Text: "Wer hier meckert wird erschossen!" (sic).

Die Zeitung zitierte die Leiterin der Flüchtlingshilfe Lippe in Detmold, Lina Droste, der das Foto zunächst zugeschickt worden war: "Diese Drohung hängt in einer deutschen Behörde. Der Text ist menschenverachtend und spiegelt die aktuelle rassistische Realität in Deutschland wider." Dröge erinnerte daran, dass auch Rechtspopulisten wie Beatrix von Storch gefordert hätten, auch an deutschen Grenzen von Schusswaffen Gebrauch zu machen.