Das Kind der GesellschaftS


Pistol

Schießerei in Hamburg: Maskierter stürmt Terasse eines Ex-Rockers

Im Hamburger Stadtteil Schnelsen hat ein Maskierter in der Nacht zum Donnerstag ein Ex-Mitglied der Rockergruppe "Mongols" und dessen Freundin angeschossen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei stand die Frau an der geöffneten Terrassentür eines Einfamilienhauses, als der Angreifer auf sie feuerte. Anschließend gab er Schüsse auf den 25-Jährigen ab, der sich in der Wohnung aufhielt. Bei dem Angeschossenen war ein 28-Jähriger, der einen Schock erlitt. Gegen 23.30 Uhr hörte ein Anwohner im Vielohweg die Schüsse und verständigte die Polizei.
mongols rocker
In Schnelsen sind ein Ex-Mitglied der Rockergruppe "Mongols" und seine Freundin durch Schüsse schwer verletzt worden. Hintergrund könnte ein Streit im Prostitutionsgewerbe sein.

Die genauen Hintergründe der Tat sind noch unklar. Experten der Spurensicherung untersuchten in der Nacht und am Donnerstagmorgen den Tatort und machten Fotos. Eine Sofortfahndung der Polizei mit mehr als 20 Streifenwagen blieb erfolglos. Der Täter floh möglicherweise über das Gelände einer gegenüberliegenden Kleingartenkolonie. Wegen der Ermittlungen wurde ein Abschnitt des Vielohwegs vorübergehend gesperrt. Nach Informationen von NDR 90,3 wohnt in dem Haus seit mehreren Jahren ein aus Afghanistan stammender Taxiunternehmer. Dessen Sohn soll laut Hamburg Journal im NDR Fernsehen Vize-Chef der Rockergruppe "Mongols" in Hamburg gewesen sein.

Pistol

Mann tötete Polizist und seine Frau in Frankreich - Täter war jahrelang bekannt

Der Polizistenmörder von Magnanville war Frankreichs Behörden als militanter Islamist bekannt. Trotzdem konnte er die Tat begehen - und ein Livevideo veröffentlichen. Drei Männer wurden nun vernommen.
polizisten
© AP
Am Montagabend um 20.52 Uhr startet Larossi Abballa einen Livestream bei Facebook. Zuvor hatte der 25-Jährige in dem Pariser Vorort Magnanville zunächst den Polizisten Jean-Baptiste Salvaing und kurz darauf offenbar auch dessen Ehefrau, eine Sekretärin in einem Polizeikommissariat, getötet. Nun filmt er sich selbst in der Wohnung seiner Opfer.

Inzwischen hat Facebook das Video und Abballas Account, den er unter dem Namen "Mohamed Ali" angelegt hatte, gelöscht. Doch der auf französische Dschihadisten spezialisierte Journalist David Thomson hat das Video gesehen und auch die Fotos seiner Opfer, die der Terrorist in dem sozialen Netzwerk veröffentlichte. Die französischen Ermittler werten das Material derzeit aus.

In dem 13-minütigen Clip bekennt sich Abballa zur Terrororganisation Islamischer Staat" (IS). "Ich habe den Aufruf von Scheich Adnani befolgt", zitiert Thomson aus dem Video. IS-Sprecher Abu Muhammad al-Adnani hat in den vergangenen Jahren mehrfach Sympathisanten der Terrormiliz zu Anschlägen in Europa aufgerufen - gegen Vertreter der Staaten aber auch gegen Zivilisten.


Bad Guys

Familientragödie in Krefeld: Mutter warf ihre Kinder aus dem Fenster

Familientragödie am Montagmorgen: In Krefeld soll eine Mutter ihre drei Kinder aus dem Fenster im zweiten Stock geworfen haben. Danach versuchte sie, sich wohl selbst umzubringen.
haus krefeld
© Die WeltEine Frau in Krefeld soll ihre kleinen Kinder aus dem zweiten Stock geworfen haben. Anschließend soll sie versucht haben, sich selbst zu töten. Hintergründe der Tat sind noch unklar.
Die Fenster im zweiten Stock sind verschlossen. Das Haus im Krefelder Norden ist ein Altbau, von den Fenstern dürften es sieben oder acht Meter bis zum Boden sein - harter Asphalt. Auf den ersten Blick gibt es keine Spuren der furchtbaren Tragödie, die sich vor wenigen Stunden an diesen Fenstern im Dachgeschoss abgespielt hat. Eine alleinerziehende Mutter soll am Montagmorgen um 4.45 Uhr ihre drei kleinen Kinder aus einem der Fenster geworfen haben, bevor sie versuchte, sich selbst umzubringen.

Als ein Radfahrer die drei, fünf und sechs Jahre alten schreienden und weinenden Kinder findet, sind sie in Lebensgefahr. Auch Stunden später ist ihr Zustand kritisch. In der Wohnung stößt die Polizei auf die Mutter: Auch sie befindet sich zunächst in Lebensgefahr, bald darauf geben die Ärzte für die 33-Jährige aber Entwarnung.

Heart - Black

Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen: Lage der Flüchtlingskinder ist schockierend

Mehr als 7.000 Kinder sind seit Jahresbeginn ohne Begleitung Erwachsener aus Nordafrika nach Italien gekommen. Das geht aus einem Bericht des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen hervor. Das, was die Kinder auf ihrem Weg nach Europa häufig erleben müssen, ist schockierend, wie der TV-Sender „RT“ berichtet.
Flüchtlingskinder
© AFP 2016/ Tobias Schwarz
UNICEF schlägt Alarm. Nicht nur, dass Flüchtlingskindern bei der Überquerung des Mittelmeeres Tod durch Ertrinken droht. Auch an Land sind sie in ständiger Gefahr, Opfer von Sadisten, Pädophilen und Menschenhändlern zu werden.

Mehr als 7.000 Minderjährige seien seit Jahresanfang von Libyen aus unbegleitet nach Italien aufgebrochen, heißt es im neuen UNICEF-Bericht. Auf dem Weg nach Europa drohten ihnen Schläge, Vergewaltigungen, Folter und Sklaverei.

Kommentar: Bezeichnend, dass mit keinem Wort erwähnt wird, dass in Libyen eine pro-westliche Marionettenregierung an der Macht ist, und wer dafür verantwortlich ist. Und dort liegen auch die Ursachen dafür, dass die Menschen flüchten müssen:


Heart - Black

Chinesische Kreditgeber verlangen von Frauen Aktfotos als Pfand

Kreditgeber in chinesischen Online-Shops fordern von ihren jungen Kundinnen Aktfotos, auf denen sie ihren Personalausweis in der Hand halten, schreibt die US-Zeitschrift „Quartz“ unter Berufung auf die chinesische Zeitung „Nanfang Dushi Bao“.
Aktfotos als Pfand für Kredite in China
© Screenshot
Dies erzählte eine Studentin, die sich als Lily vorstellte. Ihr zufolge hatte sie auf der Website Jedaibao (sie gehört dem Investmentfonds JD Capital) zunächst einen Kredit über 500 Yuan (umgerechnet etwa 76 US-Dollar) genommen, wobei die Zinsen bei 30 Prozent pro Woche lagen. Sie habe alte Kredite beglichen, indem sie neue Kredite aufnahm. Als ihre Schulden auf 55.000 Yuan (8.350 Dollar) stiegen, drohte ihr Kreditgeber plötzlich, ihr Aktfoto im Internet zu veröffentlichen.

Black Cat 2

Herzzerreißend: Alligator zieht Zweijährigen in Teich in Disney World, Florida und stirbt

Mitten in einer Disney-Hotelanlage in Orlando hat ein Alligator einen Zweijährigen vor den Augen seines Vaters mit sich gerissen. Nach einer langen Suchaktion geht die Polizei vom Tod des Jungen aus.
Alligator
© Eric Gaillard/ReutersSymbolfoto
Verzweifelt hat ein Vater im US-Bundesstaat Florida versucht, seinen zweijährigen Sohn aus dem Maul eines Alligators zu reißen - vergeblich. Der Junge wurde von dem Reptil unter Wasser gezogen und höchstwahrscheinlich getötet. "Eine solche Attacke ist nicht zu überleben", sagte Sheriff Jerry Demings vor Medien am Mittwoch.

Der tragische Vorfall ereignete sich mitten im "Walt Disney World Resort", dem beliebtesten Urlaubsziel der USA, an einem Seeufer bei der Hotelanlage "Grand Floridian Resort & Spa". Disney schloss als Vorsichtsmaßnahme alle Strände von "Disney World".
disney world
© APRund 50 Einsatzkräfte suchten nach dem Zweijährigen, der von einem Alligator ins Wasser gerissen worden war
Die fünfköpfige Familie aus dem Mittelweststaat Nebraska hatte laut Polizei den Abend an dem künstlichen Gewässer Seven Seas Lagoon verbracht. Der spielende Junge stand demnach rund 30 Zentimeter tief im Wasser, als der Alligator plötzlich auftauchte und zuschnappte.

Kommentar:




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Trauerfeier in Oakland: Unbekannte eröffneten Feuer - Eine Tote, mehrere Verletzte

Bei einer Trauerveranstaltung im amerikanischen Oakland haben zwei Unbekannte am Dienstag das Feuer eröffnet und ein 16-jähriges Mädchen getötet, berichtet NBC News. Zwei weitere Personen wurden verletzt.
oakland schießerei
© twitter/hurd_hurd
Die Schießerei brach um 18 Uhr Ortszeit aus. Die Versammelten trauerten um Josiah Pratt Rose und Jamari Wilson, die im Mai im Stanislaus County Reservoir ertrunken waren.

Zunächst war es zu einer Auseinandersetzung auf der Straße gekommen, danach schossen zwei Männer in die Menschenmenge. Anschließend flohen die Attentäter.


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Gerüsteinsturz an Autobahnbrücke: Mehrere Tote

Bei dem Gerüsteinsturz auf der Baustelle einer neuen Autobahnbrücke in Unterfranken sind mehrere Bauarbeiter ums Leben gekommen.
gerüsteinsturz
© twitter/osthessennewsde
Das bestätigte eine Polizeisprecherin am Abend. Wie viele Menschen gestorben seien, konnte sie noch nicht sagen. Nach wie vor seien auch mehrere Menschen verschüttet.

Die Polizei sei mit Hunderten Einsatzkräften vor Ort, teilte eine Polizeisprecherin FOCUS Online mit. Als es zu dem Einsturz kam, seien die Arbeiten auf der Baustellte in vollem Gang gewesen.

Laut der Augsburger Allgemeinen sind auch zwei Hubschrauber des ADAC, mindestens zehn Rettungswagen sowie Feuerwehrkräfte aus der gesamten Region bereits am Unfallort.

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Gruppenvergewaltigung in München: Täter in Untersuchungshaft

Furchtbares Verbrechen in München: Eine Frau wurde offenbar im April in ihrer eigenen Wohnung von fünf Männern vergewaltigt. Die mutmaßlichen Täter sollen alle 19 Jahre alt sein und sitzen nun in Untersuchungshaft.

Polizei symbolfoto
© dpa/Friso Gentsch
In ihrer Wohnung in München soll eine Frau Opfer einer brutalen Gruppenvergewaltigung geworden sein. Es werde deshalb gegen fünf junge Männer ermittelt, bestätigte die Staatsanwaltschaft München I am Mittwoch einen Bericht der Süddeutschen Zeitung.

Die 26-Jährige hatte die 19-Jährigen nach bisherigen Erkenntnissen erst kurz vor der Tat kennengelernt. Anschließend seien sie gemeinsam in ihre Wohnung gefahren. Zu den näheren Umständen machten die Ermittler keine Angaben. "Das Ganze ist noch nicht ausermittelt", sagte Behördensprecherin Judith Henkel. Außerdem wolle man die Privatsphäre der Frau schützen. Die Verdächtigen sitzen in Untersuchungshaft.

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Ex-Chef muss 50.000 Euro Gehalt an Frau nachzahlen, die er 5 Jahre lang als "Praktikantin" ausgebeutet hat

Praktikantin Büro,Büroangestellte
© Getty ImagesSymbolfoto

Vollzeit, unbezahlte Überstunden, monatlich 300 Euro: Zu diesen Bedingungen arbeitete eine Münchnerin fünf Jahre bei einem Finanzvermittler, offiziell im Praktikum. Damit kam ihr Chef vor Gericht nicht durch.


Mehr als fünf Jahre hat eine junge Frau für 300 Euro pro Monat gearbeitet - der Arbeitgeber hatte ihre Beschäftigung als Praktikum laufen lassen. Schließlich zog die "Praktikantin" vor Gericht, und bekam recht. Nun hat das Landesarbeitsgericht München bestätigt: Die Firma soll 50.000 Euro Gehalt, Steuern und Sozialversicherungsbeiträge nachzahlen.

Als 16-Jährige hatte die Klägerin bei einem Versicherungs- und Finanzvermittler in der Münchner Innenstadt angefangen, gerade hatte sie ihren Realschulabschluss gemacht. Eigentlich wollte sie als Bürokraft arbeiten, bekam aber nur einen Praktikumsvertrag. Ihr berufliches Ziel war es, Fachberaterin für Finanzdienstleistungen zu werden.

Kommentar: Diese Ausbeutungspraxis ist in unserer gegenwärtigen neoliberalistisch geprägten Kapitalgesellschaft traurige Realität. In diesem Fall konnte das zustehende Geld von der Betroffenen zumindest zu einem Teil erfolgreich eingeklagt werden. Und wieviele andere Fälle gehen gänzlich an den Gerichten vorbei?