Das Kind der GesellschaftS


Light Sabers

Orwell's "Ziel" wurde erreicht: Internetüberwachung führt dazu, dass Meinungen nicht mehr geäußert werden

Wenn Internetnutzer glauben, von der Regierung ausspioniert zu werden, trauen sie sich nicht mehr, offen ihre Meinung zu sagen. Das ist das Ergebnis einer amerikanischen Studie. Minderheitsmeinungen würden so zunehmend unterdrückt.
george orwell, sott.net, wahrheit
© Sott.net
Die systematische Überwachung von Bürgern bringt Minderheitenmeinungen zum Schweigen. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle amerikanische Studie, über die die Zeitung Washington Post berichtet. Demnach führt das Wissen darüber, potentiell ausgehorcht und überwacht zu werden, dazu, dass Menschen sich im Internet selbst zensieren und abweichende Meinungen unterdrücken. Damit widerspricht die Studie dem oft zitierten „Demokratisierungseffekt“ sozialer Medien und des Internets allgemein.

Die Studie, die in der Zeitschrift Journalism and Mass Communcation Quarterly erschienen ist, untersuchte, welche Auswirkungen eine vermutete Ausspionierung auf Internet-Nutzer hat. Die Mehrheit der Teilnehmer an der Studie reagierte darauf, indem sie Aussagen unterdrückte, von denen sie glaubte, sie repräsentierten eine Minderheitsmeinungen. Dieses Phänomen der „Schweigespirale“, das auf die deutsche Meinungsforscherin Elisabeth Noelle-Neumann zurückgeht, bezeichnet das Phänomen, dass Menschen unpopuläre Meinungen unterdrücken, um soziale Isolation zu vermeiden. Dass Nutzer auch in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter versuchen, ihre Äußerungen nach den Meinungen von Freunden und Followern „maßzuschneidern“, sei ein gut erforschtes Phänomen, schreibt die Washington Post. Dass die vermutete Überwachung durch eine Regierung die Selbstzensur verstärkt, sei aber eine neue, zusätzliche Komponente.


Kommentar: Das war von Anfang an das Ziel gewesen, dass sich Bürger nicht mehr getrauen ihre Meinung zu äußern.


Kommentar:


Yoda

Gut so, Indien! Monsanto geht es an den Kragen, droht mit Rückzug

Indien hat die Lizenzgebühren für Monsantos Gentech-Baumwolle erhöht und den Preis gedeckelt. Der Konzern droht mit Rückzug.
Protest gegen Monsanto Indien
© Karan Vaid/GreenpeaceDie indische Regierung hat beschlossen, die Dominanz von Monsantos Gentech-Baumwolle einzuschränken.

(Bild vom Protest gegen Monsanto am 8. August 2013)
Die Massnahmen indischer Behörden treffen ausländische Konzerne hart. Monsanto droht sogar das Land zu verlassen.

Indische Behörden hatten eine Untersuchung gegen Mahyco Monsanto Biotech, ein Joint Venture des US-Saatgutkonzerns Monsanto und einer indischen Firma, eingeleitet. Die Amerikaner brachten 2002 genetisch veränderte Baumwolle ins Land, die gegen Schädlinge resistent ist und heute von mehr als sieben Millionen Bauern auf dem Subkontinent genutzt wird.

70 Prozent der Baumwollpflanzen sind inzwischen weltweit genmanipuliert. Allerdings entwickelten die Insekten, die durch die Gen-Veränderung von den Pflanzen selbst getötet werden sollten, Resistenzen.

Kommentar:


Post-It Note

Mindesthaltbarkeitsdatum soll abgeschafft werden - Zu viele Lebensmittel landen im Müll

Deutscher Ernährungsminister für Abschaffung des MHD auf Lebensmitteln
Verschwendung Lebensmittel,Lebensmittel im Müll
© highwaystarz/fotolia.comJedes Jahr werden Millionen Tonnen an Lebensmitteln weggeworfen. Oft auch, weil das MHD missverstanden wird. Der Bundesernährungsminister ist für eine Abschaffung dieser Angabe.
Bundesernährungsminister Christian Schmidt (CSU) will das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) auf Lebensmitteln abschaffen. Dieses sorge dafür, dass zu viele Verbraucher Nahrungsmittel wegwerfen, die noch genießbar wären.

Verschwendung von Nahrungsmitteln reduzieren

Jedes Jahr landen Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll, obwohl sie oft noch genießbar wären. Experten raten zwar immer wieder, Lebensmittel nicht vorschnell wegzuwerfen, doch häufig wird das Mindesthaltbarkeitsdatum missverstanden. In den meisten Fällen halten Lebensmittel länger als angegeben ist. Da das MHD also offenbar Menschen dazu verleitet, Nahrungsmittel vorschnell zu entsorgen, plädiert Bundesernährungsminister Christian Schmidt (CSU) für eine Abschaffung dieser Angabe.

Kommentar: Die zehn irrsinnigsten Lebensmittel-Gesetze


Smiley

Erdogan die beleidigte Leberwurst: Erdogan wütet - Internet reagiert mit neuer Satire

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan wird wieder einmal veräppelt. Nachdem Ankara als Reaktion auf ein Spott-Video des Satire-Magazins extra 3 den deutschen Botschafter einbestellt hatte, zeigt „Der Postillon“ Erdogan nun als beleidigte Leberwurst.

Erdogan beleidigt Leberwurst
​„Erdogan ist eine beleidigte Leberwurst, die offenbar noch nie etwas vom sogenannten Streisand-Effekt gehört hat“, steht unter einem von der Satire-Zeitschrift Der Postillon veröffentlichten Bild.


Wie aus dem Artikel hervorgeht, sei Erdogan nicht imstande, die Ironie zu begreifen, „wenn jemand rigoros gegen ein kritisches Video vorgeht, in dem ihm vorgeworfen wird, dass er rigoros gegen seine Kritiker vorgeht“.

Kommentar: Erdogan kann das alles nicht begreifen weil er ein gewissenloser Despot ist.



Question

Ein Jugendlicher und zwei Kinder tot in Pool gefunden - Umstände noch unklar

Drei Körper treiben leblos im Schwimmbad einer Wohnanlage. Wer die Toten sind, woran sie starben - die Polizei steht vor schwierigen Ermittlungen.
bergheim
© dpa
Der Fund von drei Leichen in einem Schwimmbad in Bergheim bei Köln stellt die Polizei vor ein Rätsel. Bis zum Dienstagabend waren weder die Identitäten noch die Todesursache ermittelt. Ein Anwohner hatte die drei leblos im Wasser des zu einer Wohnanlage gehörenden Schwimmbads treibenden Körper entdeckt.

Die Polizei ging zunächst von einem Unfall aus - etwa den Folgen eines Stromschlages. Experten begutachteten die stromführenden Leitungen in der Schwimmhalle, das Ergebnis lag am Abend noch nicht vor. Polizeisprecher Bernd Mauel sagte, es gebe Anzeichen dafür, dass die drei ertrunken seien, doch keinen Hinweis auf einen Grund dafür.

USA

US-amerikanische Bürger am Abgrund: So viele Drogen-Opfer wie seit Jahrzehnten nicht mehr

Vereinigte Staaten verzeichnen so viele Drogen-Opfer wie seit Jahrzehnten nicht mehr
drogen,heroin
© waewkid/fotolia.comIn den USA verzeichnen die Gesundheitsbehörden eine bedenklich Zunahme des Heroin-Gebrauchs.
Die Droge Heroin ist in den USA offenbar so verbreitet wie schon lange nicht mehr. Fast 80 Prozent mehr Abhängige als im Jahr 2007 und täglich 125 Todesopfer zeigen, dass das gefährliche Rauschgift die Vereinigten Staaten wieder voll im Griff hat. Statt den Fokus auf die Strafverfolgung zu richten, will die Regierung nun durch Prävention und Therapie versuchen, den vielen Süchtigen zu helfen.

Heroin-Konsum im Bus kursiert derzeit im Internet

Ein junger Mann sitzt in einem Bus in der US-Großstadt Philadelphia und spritzt sich Heroin. Er wird dabei mit einem Handy gefilmt, doch das hält ihn nicht davon ab, sich den so genannten „Schuss“ zu setzen. Das Video ist derzeit auf Online-Plattformen wie „You Tube“ zu sehen, knapp 120.000 User haben es bereits angeklickt. Das Szenario wirkt verstörend, scheint jedoch leider kein Einzelfall zu sein. Denn Heroin erlebt in den USA derzeit ein trauriges Comeback und zieht so weite Kreise wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

Kommentar: Es ist nicht verwunderlich, dass in dieser Gesellschaft so viele Menschen zu Drogen greifen: Hinzu kommt natürlich noch die Tatsache, dass der sogenannte "War on Drugs" (Krieg gegen Drogen) eine Scheinheiligkeit sondergleichen ist:


Padlock

8-jährige Kinderleiche in Auto entdeckt - Polizei fahndet nach Vater

Trauriger Fund am Ostermontag: Auf einem Parkplatz in Frankfurt am Main ist ein toter Junge auf dem Rücksitz eines Autos entdeckt worden. Nach dem Vater wird wegen Mordverdachts gefahndet, teilte die Staatsanwaltschaft Frankfurt mit.
auto
© Michael Seeboth
Der 40 Jahre alte Mann hatte seinen 8-jährigen Sohn am Gründonnerstag von der Schule abgeholt, seither fehlte von beiden jede Spur.

Parkendes Auto fällt Passant auf

Einem Passanten war das Fahrzeug mit Groß-Gerauer Kennzeichen aber dann aufgefallen, weil es schon mehrere Tage am Frankfurter Rebstockpark stand.

Zur Todesursache äußerten sich die Ermittler zunächst nicht. Der verdächtige Mann und seine Frau sind in Frankfurt gemeldet. Der Achtjährige war das einzige gemeinsame Kind.

dpa

Fire

Mehrere Unfälle bei Wiesenhof: Zwei Hallen stehen jetzt in Flammen

Zwei Hallen stehen in Flammen. Hunderte Feuerwehrleute kämpfen gegen die vernichtende Feuersbrunst. Beim Hähnchenschlachter Wiesenhof in Lohne entsteht immenser Schaden. Erst nach Stunden ist der Brand unter Kontrolle.
brand wiesenhof
Dicke schwarze Rauchwolken steigen über der Geflügelfabrik auf. Flammenwände schlagen aus zwei zerstörten Hallen. Hunderte aus allen Richtungen herbeigeeilte Feuerwehrleute kämpfen gegen den Großbrand und beißenden Qualm. Die Einsatzkräfte versuchen die Hallen auf dem Fabrikgelände des Geflügelproduzenten und Branchenriesen Wiesenhof im niedersächsischen Lohne zu löschen. „Die Feuerwehrleute kämpfen mit allem, was sie haben“, schildert ein Augenzeuge am Abend das Geschehen auf dem Fabrikgelände in der rund 26 000 Einwohner zählenden Stadt im Oldenburger Münsterland.

Bei der ersten Alarmierung und nach dem Ausbruch des Feuers scheint die Sache für die Einsatzkräfte zunächst kaum beherrschbar. „Zurzeit ist die Lage total unüberschaubar“, sagt ein Polizeisprecher aufgeregt. „Die Flammen breiten sich aus. Die Lage ist chaotisch.“ Von möglichen Explosionen ist die Rede. Anwohner müssen Türen und Fenster geschlossen halten. Eine erste kleine Entwarnung geben die Einsatzkräfte erst nach einer Lagebesprechung am Nachmittag. Keine Explosionen, heißt es. Und bislang auch keine giftigen Dämpfe.

Fire

Zwanzigstöckiges Hochhaus in den Arabischen Emiraten steht in Flammen

  • Ein Hochhaus ist in den Vereinigten Arabischen Emiraten in Brand geraten.
  • Die Feuerwehr kämpfte bei den Löscharbeiten mit starkem Wind.
  • Ob bei dem Feuer Menschen ums Leben gekommen oder verletzt worden sind, war zunächst unklar.
UAE skyscraper fires
© AFPFire engulfs a tower at a residential cluster in Ajman, in the United Arab Emirates, March 28, 2016.
Nach mehrstündigen Löscharbeiten hat die Feuerwehr den Brand in einem Wohnturm in den Vereinigten Arabischen Emiraten unter Kontrolle gebracht. Das Feuer war am Montagabend entdeckt und das Hochhaus daraufhin evakuiert worden, wie die Nachrichtenseite "Gulf News" berichtet. Auf Amateuraufnahmen waren meterhohe Flammen zu sehen, die auf einer Seite des Gebäudes in den nächtlichen Himmel schlugen.


Die Flammen griffen dem Bericht zufolge auf einen zweiten Wohnturm über. Mehrere Einheiten der Feuerwehr kämpften laut der Nachrichtenseite Gulf News gegen den Brand an. Starke Winde erschwerten die Löscharbeiten. Über mögliche Opfer war zunächst nichts zu erfahren. Der Gebäudekomplex liegt im Emirat Adschman, gut 20 Kilometer nordöstlich von Dubai.

SZ.de/ond/fued

Kommentar: Die arabische Emirate werden seit kurzem öfters von Unglücken heimgesucht:


Syringe

"Prophet Gottes" wollte im Besucherzentrum des Kapitols in Washington um sich schießen

Im Besucherzentrum des Kapitols in Washington D.C. sind am Ostermontag Schüsse gefallen. Der Verdächtige wurde gefasst. Es gibt keine Hinweise auf einen Terroranschlag.
polizist mit maschinengewehr
© DPA
In der US-Hauptstadt Washington sind am Montag das Weiße Haus sowie das Kapitol nach einer Sicherheitswarnung abgesperrt worden. Im Kapitol schossen Sicherheitskräfte auf einen Verdächtigen und nahmen ihn anschließend fest. Das bestätigte der Polizeichef des Kapitols, Matthew Verderosa, in einer Pressekonferenz. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er operiert wurde. Wie ein Polizeisprecher am späten Abend (Ortszeit) mitteilte, war sein Zustand kritisch, aber stabil. Er hatte versucht, durch die Sicherheitsvorkehrungen am Besucherzentrums des Kapitols zu gelangen. Als der Metalldetektor anschlug, zog der Mann eine Waffe. Laut Verderosa ist der Verdächtige der Polizei bekannt.

Den Angaben zufolge handelt es sich um einen 66-Jährigen aus Tennessee. Er hatte am Nachmittag versucht, durch die Sicherheitskontrolle zu gehen. Als die Metalldetektoren anschlugen, habe er die Waffe gezogen, sagte Verderosa. Wie viele Schüsse fielen oder wie viele Polizisten daraufhin auf ihn geschossen hätten, sei noch unklar. Entgegen diverser Medienberichte wurde kein Polizist angeschossen oder verletzt. Eine Frau wurde durch Kugelsplitter leicht verletzt. Auch sie wurde ins Krankenhaus gebracht.