Das Kind der GesellschaftS


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Hysterie: Kölner Flughafen wurde wegen "Sicherheit" geräumt

Hatte es da jemand besonders eilig? Eine Frau hat es jedenfalls geschafft, an den Kontrollen vorbei in den Abflugbereich des Köln/Bonner-Flughafens zu gelangen. Die Folge: Verspätungen für bis zu 1000 andere Fluggäste.
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© dpa/Oliver Berg
Eine junge Frau hat sich um den Sicherheitscheck im Köln/Bonner-Flughafen herumgedrückt und dadurch eine Räumung des Abflugbereichs im Terminal 2 ausgelöst.

Etwa 1000 Reisende waren davon am Dienstag betroffen. Die Polizei suchte den ganzen Bereich hinter den Passagierkontrollen mit Sprengstoffhunden ab. Anhand von Videobildern konnte die 23-jährige Frau identifiziert und gefasst werden.

Einen terroristischen Hintergrund schließt die Bundespolizei aus

„Einen terroristischen Hintergrund schließen wir aus“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Es gebe die Vermutung, dass die Frau Angst gehabt habe, ihren Flieger zu verpassen, doch seien dies bisher Spekulationen. Man müsse die Vernehmung abwarten. „Es wird sicherlich ein Ermittlungsverfahren geben.“ Die Frage des Schadensersatzes werde wohl auch eine Rolle spielen.

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Griechenland verbietet Journalisten Zugang zu Flüchtlingscamps

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© REUTERS/ Alkis Konstantinidis
Das griechische Innenministerium hat Journalisten Besuche und Dreharbeiten in griechischen Flüchtlingslagern und Registrierungszentren verboten.

„Nach Unterredungen mit den Verwaltern der Zentren sowohl auf den Inseln als auch auf dem Kontinent werden bis auf Weiteres keine Lizenzen für Kamerateams oder Journalisten zum Besuch von Stellen erteilt, wo Flüchtlinge untergebracht sind. Wir bitten um Verständnis“, heißt es in einer Pressemitteilung des griechischen Migrationsministers Giannis Mouzalas, die Ria Novosti vorliegt.

Die Gründe für die Entscheidung werden nicht genannt.

Früher war gemeldet worden, dass Hunderte Migranten die Polizeiabsperrungen an der griechisch-mazedonischen Grenze durchbrochen hätten und an die Bahnstrecke vorgedrungen seien.

Kommentar: Warum werden die Gründe nicht genannt? Will man verhindern, dass Bilder des Elends in die Medien gelangen und daran offenbar wird, unter welchen Umständen die Menschen dort leben müssen?


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Chaos wird in Griechenland wegen Grenzschließungen immer größer

Hunderte Flüchtlinge haben in Griechenland versucht, die Eisenbahntrasse nach Mazedonien zu stürmen. Am Wochenende gab es Brandanschläge gegen geplante Heime.
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© REUTERS/ALEXANDROS AVRAMIDIS
Hunderte verzweifelte Flüchtlinge haben am Montag die Bahntrasse und den Grenzzaun zwischen Griechenland und Mazedonien gestürmt. Die mazedonische Polizei setzte Tränengas ein, um die Menschen zu stoppen. Auslöser war nach Medienberichten ein Gerücht, wonach Mazedonien angeblich seine Grenze wieder für alle Migranten geöffnet habe. „Frei, frei, wir können rüber“, schrie ein Flüchtling im griechischen Fernsehen. Griechische Grenzpolizisten sagten der Deutschen Presse-Agentur, das Gerücht stimme nicht, die Grenze sei geschlossen.

Dutzende Migranten erreichten den von Mazedonien errichteten Zaun. Einigen gelang es, einen Teil niederzureißen, wie das griechische Fernsehen zeigte. Mazedonische Polizisten versuchten gleichzeitig auf der anderen Seite, den Zaun zu stützen. Die griechische Polizei hielt sich zunächst aus Angst vor einer Eskalation zurück.

Kommentar: Wahrscheinlich war das mit eines der Ziele die Grenzen zu schließen, um noch mehr Chaos zu stiften.


Eye 2

Kranke Gesellschaft: Babysitterin köpfte 4jähriges Kind und rannte mit Kopf durch die Straßen Moskaus

Die Babysitterin, die am Montag in Moskau wegen grausamer Ermordung ihres Zöglings festgenommen wurde, hat laut Medienberichten ihr Tatmotiv genannt. Die aus dem zentralasiatischen Staat Usbekistan Eingewanderte soll beim Verhör eingestanden haben, den Mord wegen eines Seitensprungs ihres eigenen Mannes begangen zu haben.
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© Youtube/Screenshot
Was die Untreue ihres Ehepartners mit der Familie ihrer Arbeitgeber zu tun hat, konnte Gjultschechra B. nicht erklären, berichtet LifeNews.


Am Montagmorgen war in einer Wohnung in Moskau ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr fand dort die kopflose Leiche eines vierjährigen Mädchens vor. Von der Babysitterin, die sich um das Kind kümmern sollte, fehlte jede Spur. Wenige Stunden später wurde die 39-Jährige festgenommen, als sie vor einem nahegelegenen U-Bahn-Eingang mit dem abgetrennten Kinderkopf umherlief.

Laut Augenzeugenberichten rief die Frau "Allahu Akbar" und drohte, sich in die Luft zu sprengen. Die Polizei fand bei ihr allerdings keinen Sprengstoff. Laut inoffiziellen Informationen stand die Verdächtige unter Drogen.

Kommentar: War die Täterin Opfer von Greenbaum?


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Arbeitsstress und Leistungsdruck: Mehr Reha-Aufenthalte durch psychische Krankheiten in Deutschland

In Deutschland gibt es immer mehr psychische Erkrankungen durch Arbeitsstress und Leistungsdruck. Zudem werden solche Krankheiten heutzutage besser erkannt. Dies führt auch dazu, dass die Rentenkasse immer mehr Leistungen für diese Patienten bereitstellen muss.
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© Picture-Factory – fotoliaMehr Reha aufgrud von psychischen Erkrankungen.
Stress und Leistungserwartungen nehmen zu

Stress und hohe Leistungserwartungen nehmen in der heutige Zeit immer stärker zu. Das hat Auswirkungen auf uns alle: Etwa jeder vierte Mensch leidet irgendwann in seinem Leben an einer psychischen Störung, berichteten Wissenschaftler vor kurzem. Dies führt auch dazu, dass es mittlerweile deutlich mehr Fehlzeiten infolge psychischer Erkrankungen gibt. Zudem bekommen Betroffene immer mehr Reha-Leistungen aus der Rentenkasse. So bewilligte die Deutsche Rentenversicherung (DRV) im vergangenen Jahr wegen psychischen Krankheiten 155.000 Klinikaufenthalte zur Reha. Das zeigen aktuelle Zahlen, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorlagen.

People 2

Europaweite Flüchtlingsdemo in mehr als 100 Städten: Flüchtlinge fordern sichere Routen und Menschlichkeit

Europa macht die Grenzen dicht. Ein großer Fehler, sagen die Geflüchteten selbst.
flüchtlingsdemo safe passage
© Marc RöhligIn mehr als hundert Städten demonstrieren weltweit Flüchtlinge für sichere Routen und mehr Akzeptanz
An das Mikrofon tritt ein junger Syrer. Er singt ein Lied aus seiner Heimat: Eine tiefe, traurige Stimme erfüllt die Hamburger Luft. Menschen fassen sich an den Händen.

Der Gesang stimmt ein auf die Aktion #safePassage ein. Rund 250 Menschen treffen sich am Samstag vor dem Hamburger Hauptbahnhof, zeitgleich finden weitere Demonstrationen in mehr als hundert Städten statt. Die Demonstranten fordern einen sicheren und legalen Korridor für Menschen, die aus dem Nahen Osten nach Europa fliehen wollen.

Green Light

Positives Zeichen aus der Schweiz: "Wir haben genug von der Angstmacherei der SVP" - Abschiebung bleibt erschwert

Vor zwei Jahren stimmten die Schweizer gegen die Masseneinwanderung von Ausländern. Jetzt ging es um die strikte Ausweisung krimineller Ausländer. Der Ausgang war auch eine Nagelprobe für den Rechtsstaat.
extrablatt, schweiz svp
© dpa/Thomas Burmeister
Rote Karte für Rechtspopulisten: Mit der überraschend deutlichen Mehrheit von 58,9 Prozent haben sich die Schweizer in einer Volksabstimmung gegen die automatische und ausnahmslose Ausweisung krimineller Ausländer ausgesprochen.

41,1 Prozent waren dafür. Die rechtspopulistische Schweizerische Volkspartei (SVP) hatte die Initiative auf den Weg gebracht.

Erfolg der SCVP galt eigentlich als sicher

Deren Erfolg galt lange Zeit als sicher. Erst ein breites Bündnis der Zivilgesellschaft hatte in den vergangenen Wochen zu einem Stimmungsumschwung geführt. Kritiker hatten in dem Vorstoß über den ausländerfeindlichen Aspekt hinaus einen Angriff auf den Rechtsstaat gesehen. Das Nein bedeutet, dass eine etwas abgeschwächte Form der Ausweisungs-Initiative umgesetzt wird.

Kommentar: Das ist ein positives Zeichen, dass viele Schweizer gegen eine Verschärfung des Ausländerrechts abgestimmt haben. Das sah vor ein paar Monaten noch etwas anders aus:


Pumpkin 2

Volltreffer: AFD Politikerin wird mit Torte beworfen

Auf einer Parteisitzung in Kassel wird AfD-Politikerin von Storch bittersüß überrascht: Ein als Clown verkleideter Mann bewirft sie mit einer Torte. Der Angreifer wird sofort überwältigt. Im Anschluss taucht ein Video von der Aktion auf Youtube auf.
von storch torte
Ein als Clown verkleideter Mann hat die AfD-Politikerin Beatrix von Storch mit einer Torte beworfen. Bei einer nicht-öffentlichen Sitzung der Bundesprogrammkommission der Alternative für Deutschland in einem Hotel in Kassel betraten nach Angaben von Parteisprecher Christian Lüth zwei verkleidete Männer den Raum. Einer von ihnen sang "Happy Birthday". Dann warf er eine Sahnetorte auf die beiden stellvertretenden AfD-Vorsitzenden von Storch und Albrecht Glaser. Der zweite Mann habe die Aktion gefilmt, hieß es.


Kurze Zeit später tauchte eine Videoaufnahme der Attacke auf YouTube auf. Die rund 20 Teilnehmer der AfD-Veranstaltung stürzten sich sofort nach der Wurfattacke auf die Eindringlinge und riefen dann die Polizei. Von Storch, die von oben bis unten mit Torte bekleckert war, sagte: "Wer keine Argumente hat, der reißt Plakate ab, verbrennt Autos oder stört Versammlungen mit Torten."

Kommentar:


Bulb

London: Tausende protestieren gegen Atomwaffen

Im Stadtzentrum von London haben am Samstag Tausende Menschen aus verschiedenen Regionen Großbritanniens gegen die Modernisierung des britischen Atomwaffenprogramms Trident demonstriert. Das war die größte Protestaktion gegen Atomwaffen in den vergangenen Jahrzenten.
London Protest
© REUTERS/ Paul Hackett
Zu dem Trident-Programm gehören gegenwärtig vier Atom-U-Boote. Sie sollen den Schutz des Landes vor eventuellen Atomschlägen gewährleisten können. Politikern zufolge garantierte Trident die Sicherheit Großbritanniens.

Teilnehmer der Protestaktion fordern jedoch einen Abbau des Systems. Stein des Anstoßes waren dessen Kosten: Nach Regierungsangaben sind 30 Milliarden Pfund für die Erneuerung des Programms erforderlich. Kernwaffengegener hingegen wollen errechnet haben, dass sein realer Wert mehr als 150 Milliarden Pfund beträgt.

Kommentar: England ist unter US-Kontrolle:


Bulb

„Nichtsnutz“, „Mistkerl“, „Vollidiot“: Bauern beschimpfen Präsident Hollande

Die große Unzufriedenheit der französischen Bauern mit der Regierung ist am Samstag beim Besuch von Präsident Hollande auf einer Messe eskaliert. Wütende Bauern gingen auf den Präsidenten los. Fallende Preise und die Sanktionen gegen Russland belasten die Bauern.
Hollande
© dpaFrankreichs Präsident Hollande am Samstag auf der Landwirtschafts-Messe. (Foto: dpa)
Der französische Präsident François Hollande ist bei einem Besuch der Landwirtschaftsmesse Salon de l’Agriculture von Landwirten ausgebuht und beleidigt worden, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Er sei ein „Nichtsnutz“, ein „Mistkerl“ und „Vollidiot“, riefen aufgebrachte Landwirte dem Staatschef bei der Messe im Süden der französischen Hauptstadt am Samstag zu.

Dutzende Demonstranten des Bauernverbandes FNSEA rissen einen Stand des Landwirtschaftsministeriums nieder. Zwei Landwirte wurden nach Angaben des Verbandes festgenommen. „Ich habe die Hilferufe gehört“, sagte Hollande. „Wenn ich heute hier bin, dann um nationale Solidarität zu zeigen.“ Es werde „alles getan“, um den Landwirten zu helfen.


Kommentar: Wirklich??? Wenn dem wirklich so wäre, dann würde Hollande und Co. diesem Geschwätz auch Taten folgen lassen. Die unberechtigten und unsinnigen Sanktionen gegen Russland aufzugeben wäre solch eine sinnvolle Tat, die den Bauern wirklich helfen würde...


Kommentar: Frankreich ist unter US-Kontrolle: