Die 15-Jährige, die in Hannover auf einen Bundespolizisten eingestochen hat, hatte als Kind womöglich Kontakt zum Salafisten Pierre Vogel. Unterdessen gab es ein Urteil im Islamisten-Prozess in Dinslaken.
Die Terrorgefahr nimmt in Deutschland offenbar ein bizarres Ausmaß an. Erstmals steht eine Schülerin in Verdacht, aus einem islamistischen Motiv heraus einen Anschlag verübt zu haben. Das 15 Jahre alte Mädchen hatte am Freitag vor einer Woche im Hauptbahnhof Hannover
einem Beamten der Bundespolizei mit einem Messer in den Hals gestochen. Der Polizist hatte zusammen mit einem Kollegen die Jugendliche kontrollieren wollen, weil sie den Beamten mit einem starren Blick hinterhergelaufen war. Die junge Messerstecherin wurde festgenommen und kam in Untersuchungshaft. Der Polizist wurde in einer Notoperation gerettet. Sicherheitskreise halten es für möglich, dass die Schülerin Kontakt zur Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) hatte.
Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass die 15-Jährige schon als Kind
mit dem Salafistenprediger Pierre Vogel in Verbindung gestanden hatte. Vogel, ein deutscher Konvertit und ehemaliger Boxer, ist einer der bekanntesten Agitatoren der Szene. Die Schülerin sei in Videos mit Vogel zu sehen, heißt es in Sicherheitskreisen. Der Salafist spricht mit dem Kind darüber, dass Frauen ein Kopftuch tragen müssten. Die Schülerin ist da bereits entsprechend verhüllt.
Kommentar: Leider gehören solche Taten heutzutage zur Normalität und sehr oft kommen die Polizisten straffrei davon. Wir leben wahrlich in einer kranken Gesellschaft.