Das Kind der GesellschaftS


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Portugals Ärztekammer fordert weltweites Verbot von Monsantos Glyphosat

«Dieses Herbizid sollte verboten werden», sagt José Manuel Silva, Präsident der portugiesischen Ärzteverbindung.
Monsanto
«Die krankmachenden Mechanismen von Glyphosat sind wohlbekannt», davon geht José Manuel Silva aus. Der Präsident der portugiesischen Ärzteverbindung fordert ein weltweites Verbot von Glyphosat.

Man könne nicht warten, bis auch der letzte Zweifel ausgeräumt sei, sagt er. In klaren Worten fordert Silva die Ärzteschaft auf, sich ihrer Verantwortung zu stellen und Umweltprobleme als Gesundheitsrisiken anzuerkennen.

Kommentar:


Syringe

Zahl der Drogenkonsumenten und Drogentoten stark angestiegen

In Deutschland sind 2015 fast 20 Prozent mehr Menschen an Rauschgift gestorben als im Jahr zuvor. Auch die Zahl der erstmals registrierten Konsumenten stieg an.

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Die Zahl der Drogentoten in Deutschland ist nach Informationen derWelt am Sonntag erheblich gestiegen. Im Jahr 2015 habe es 1.226 rauschgiftbedingte Todesfälle gegeben und damit 18,8 Prozent mehr als im Jahr davor, meldete die Zeitung unter Berufung auf eine interne Erhebung des Bundeskriminalamts (BKA).

Der größte Anstieg wurde demnach in Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und im Saarland registriert. Dort habe die Zahl der Drogentoten mehr als doppelt so hoch gelegen wie noch im Jahr 2014. Gemessen an der Einwohnerzahl seien die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen am stärksten betroffen, schreibt das Blatt.

Neben der Zahl der Toten sei auch die Zahl der erstmals registrierten Konsumenten harter Drogen gestiegen, insgesamt um knapp vier Prozent. "Der Großteil entfällt dabei auf Betäubungsmittel wie Amphetamin, aber auch Heroin und Kokain sind auf dem Vormarsch", berichtete die Zeitung. Dagegen sei die Zahl der erstmals polizeilich erfassten Konsumenten der besonders gefährlichen Droge Crystal Methzurückgegangen.

Gold Bar

Indien: Goldsteuer? Prompt streiken die Juweliere

Indische Schmuck- und Goldhändler streiken wegen einer geplante Extrasteuer. Es ist bereits der dritte Anlauf der Regierung, eine Steuer für die Juweliere einzuführen. Seit Jahren wollen die indischen Behörden den massiven Gold-Konsum der Bürger eindämmen.

gold coin india
© dpaDie Privathaushalte in Indien verfügen über insgesamt 20.000 Tonnen Gold.
Schmuckhändler in ganz Indien sind am Mittwoch aus Protest gegen eine geplante Extrasteuer in einen dreitägigen Streik getreten. „Uns bleibt keine andere Wahl“, zitiert die AFP den Indischen Handelsverband für Schmuck und Edelsteine. Auch Hersteller und Großhändler machen demnach bei dem Streik mit.

Finanzminister Arun Jaitley hatte am Montag angekündigt, auf Umsätze mit bestimmten Schmuckstücken solle künftig eine Steuer von einem Prozent erhoben werden. Der Minister stellte seine Planung für das nächste Haushaltsjahr vor.

Es ist bereits der dritte Anlauf, eine Steuer auf die Geschäfte der Juweliere im Indien einzuführen. 2012 scheiterte die Vorgängerregierung, nachdem die Händler ebenfalls drei Tage ihre Läden geschlossen hatten. Auch 2005 war der Plan einer Extrasteuer für Juweliere schnell wieder in der Schublade verschwunden.

Kommentar: Recht so. In Indien ist Gold tief in der Tradition verwurzelt und wird als Synonym für Stabilität und Wohlstand betrachtet. Eine Hochzeit ohne Gold in der Mitgift ist fast schon eine Beleidigung. Die Eliten werden es schwer haben, den Indern diese Tradition auszutreiben.


Question

Arabische Flüchtlinge reagieren auf moderne "Kunst" eklatant: Seit wann ist Pornographie Kunst?

Eine Art „Clash Of Civilisation“ hat die Auslandsgesellschaft in Dortmund diese Woche erlebt, als der Künstler Franz Ott im Foyer des Gebäudes seine Gemäldeausstellung vorbereitete. Eines seiner 19 Werke musste nämlich der Maler wenig später wieder entfernen - wie es hieß, „aus Rücksicht auf die kulturellen Befindlichkeiten einiger Besucher“.
muslim Flüchtling
© REUTERS/ Yves Herman
Auf dem großformatigen Gemälde ist eine dunkelhäutige Frau abgebildet, die dem Betrachter ihren vom knappen Kleid kaum bedeckten Hintern entgegenstreckt. Die Frau ist tief nach unten gebückt und ihr Kopf befindet sich auf gleicher Höhe wie der Schritt des dahinter stehenden Mannes. Die Darstellung ist derart plakativ, dass der Betrachter erst beim genaueren Hinsehen weitere Details und die sozialkritische Aussage des Bildes wahrnimmt.


Kommentar: Dieses Bild ist viel mehr pornografisch als "künstlerisch"...



​Unter den Besuchern der Auslandsgesellschaft, deren „kulturelle Befindlichkeiten“ berücksichtigt werden mussten, waren einige der 100 bis 140 minderjährigen unbegleiteten Flüchtlinge gemeint, die täglich diese Einrichtung besuchen, um Deutsch zu lernen. „Sie sind 15 bis 18 Jahre alt und bis zu einem Jahr hier“, so die „RuhrNachrichten“ auf ihrer Webseite. „Viele von ihnen haben eine gefährliche Flucht hinter sich und sind traumatisiert. 97 Prozent von ihnen stammen aus arabischen Ländern, die meisten sind männlich.“


Kommentar: Das Bild nochmal zeigen??? SOTT.net Redakteur Pierre Lescaudron hat bezüglich der heutigen "Kunst" im Westen einen sehr aufschlussreichen Artikel geschrieben.


Hearts

Über was die Medien kaum berichten: Flüchtlinge erhalten für ihre Ehrlichkeit Finderlohn

1500 Euro lagen in einem Stapel gespendeter Hosen
flüchtlinge
© Archiv: aehIm Juli vergangenen Jahres haben fünf ehemalige LEA-Bewohner 1500 Euro gefunden und das Geld zurückgegeben. Da sich der Besitzer innerhalb eines halben Jahres nicht gemeldet hat, haben vier Flüchtlinge nun ihren Finderlohn erhalten.
Ellwangen / tv - Ehrlichkeit zahlt sich aus: Während ihrer Arbeit in der Kleiderkammer der Ellwanger Landes-Erstaufnahmestelle (LEA) haben im Juli vergangenen Jahres fünf Flüchtlinge 1500 Euro in einem Stapel gespendeter Hosen gefunden. Weil sich der Besitzer innerhalb eines halben Jahres nicht gemeldet hat, haben vier Flüchtlinge nun ihren Finderlohn erhalten.

Vier der fünf Flüchtlinge hat die Stadt Ellwangen über das Ausländerzentralregister ausfindig gemacht. Diese wohnen mittlerweile in Freiburg, Biberach an der Riß, Efringen-Kirchen und Beimerstetten. Ende Januar bekamen sie jeweils ihren Anteil am Finderlohn: 300 Euro.

Kommentar: Das ist garantiert kein Einzelfall und nur die wenigsten Medien berichten über solche positiven Ereignisse.


Candle

Ein Zeichen der Hoffnung: Görlitz demonstriert für Menschlichkeit

Die Idee einer Lichterkette in Görlitz ist aufgegangen. Hunderte kamen, weil sie Menschlichkeit wollen. Andernorts wurde gegen die Asylpolitik demonstriert und der Hitlergruß gezeigt.
lichterkette görlitz
© nikolaischmidt.de
Görlitz. „Was ist denn das heute wieder für eine Demo - für oder gegen Asyl?“ Zwei etwa elf-, zwölfjährige Jungen wundern sich am Freitagabend, als sie in die Berliner Straße einbiegen. Da stehen Hunderte Menschen und alle haben eine Kerze in der Hand. Fast ein romantischer Anblick. Ein bewegender allemal.

Die Lichterkette, die die Stadt für mehr Menschlichkeit und ohne vorrangig politisch zu sein, initiiert hat, funktioniert. Sie reicht von der Frauenkirche, wo zuvor der Gottesdienst zum Weltgebetstag stattfindet, über den Postplatz, die Berliner Straße entlang, bis hoch zum Bahnhof.

Anfangs klafft auf dem oberen Teil der Berliner Straße noch eine Lücke, während es sich um den Postplatz staut. Aber die Ordner regeln und dirigieren und kurz nach sechs steht die Kette. 800 Meter lang. „Das ist einfach eine Kette für die Menschlichkeit“, sagt die Görlitzerin Anne Bartusiak. „Etwas ganz Einfaches. Ich finde es toll, dass es von der Stadt kommt. Ich bin heute da, um ein Zeichen zu setzen.“ Genau so war das gedacht: möglichst keine Politisierung, sondern Menschlichkeit zeigen.

Kommentar: Wenigstens gibt es noch ein paar vernünftige Menschen.


Bullseye

Zur Erinnerung, dass wir Angst haben sollen: Keine Bombe am Flughafen Paderborn gefunden

Eine Bombendrohung gab es am Freitagnachmittag am Flughafen Paderborn-Lippstadt. Das Gebäude wurde für drei Stunden evakuiert. Dann gab die Polizei Entwarnung.
polizist, polizei
© dpa/Arne Dedert/Symbolbild
Gegen 15 Uhr ist am Freitagnachmittag am Flughafen Paderborn-Lippstadt eine Bombendrohung eingegangen. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, rief eine Frau anonym bei dem Regionalflughafen an und drohte mit einer Explosion.

Bombendrohung am Flughafen Paderborn-Lippstadt: Nach drei Stunden gab die Polizei Entwarnung

Daraufhin evakuierte die Polizei das Gebäude sofort und durchsuchte es komplett. In dem Flughafen wurde aber keine Bombe gefunden. Um etwa 18 Uhr gab die Polizei den Flughafen Paderborn-Lippstadt nach drei Stunden wieder frei.

Kommentar: Ein paar Meldungen aus den letzten Monaten:


Hiliter

Nur Ablenkung: Angeblich MH370 Frackteil in Mosambik gefunden

Einen Meter lang ist das Metalldreieck, das in Mosambik gefunden wurde: Es könnte neuen Aufschluss über den verschollenen Flug MH370 geben. Das Stück sieht nach einem Flugzeugteil aus und wurde in Afrika angeschwemmt. Experten sind auf dem Weg dorthin.
mh370
© dpa/Atsb/Blaine Gibson
Ein in Afrika angespültes Flugzeugtrümmerteil elektrisiert die Ermittler im Fall der verschwundenen Malaysia-Airlines-Boeing. Malaysias Verkehrsminister spricht von hoher Wahrscheinlichkeit, dass das Teil zu einer Boeing 777 gehört, demselben Flugzeugmodell wie beim Flug MH370.

Sein australischer Kollege betont, dass der Fundort an der Küste von Mosambik mit dem angenommenen Absturzort im Indischen Ozean zusammenpasse. Vor Afrika wurde bereits eine Flügelklappe des verschollenen Flugzeugs angespült. Angehörige der 239 Menschen an Bord der Maschine, die seit fast genau zwei Jahren verschollen ist, verlangten nähere Informationen.

Das etwa einen Meter lange Trümmerteil in der Form eines Dreiecks hatte ein Amerikaner auf einer Sandbank entdeckt, wie am Mittwoch bekannt wurde. Anders als die Flügelklappe war es nicht mit Muscheln bewachsen. Auf dem weißen Metallteil sind Buchstaben und Zahlen zu erkennen. Der Form nach halten Flugzeugexperten es für ein Teil einer Höhenflosse aus dem hinteren Teil der Maschine.


Kommentar: Zufälligerweise hat es ein Amerikaner gefunden?


Kommentar: Wenn denn das Flugzeug überhaupt abgestürzt ist.

  • Asymmetrische Kriegsführung: MH17 Terror unter falscher Flagge und der "Krieg" gegen Gaza und Putin



Ambulance

Weitere Unruhen in der Türkei: Bombe explodiert

In der Türkei hat eine Autobombe Medienberichten zufolge zwei Polizisten in den Tod gerissen. Der Anschlag soll sich im Südosten des Landes ereignet haben.
syria bombings
Symbolbild
Bei einem Anschlag im Südosten der Türkei sind offenbar zwei Polizisten getötet worden. Das berichten mehrere türkische Medien, darunter die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Den Angaben zufolge explodierte eine Autobombe in der Nähe einer Polizeiwache und einer Unterkunft der Sicherheitskräfte in der Stadt Nusaybin. Laut Anadolu wurden mindestens vier Personen verletzt. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet von 35 Verletzten.

Die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK werde für den Anschlag verantwortlich gemacht, heißt es. Die Detonation habe einen tiefen Krater in die Straße gerissen.

In der Türkei hatten sich in den vergangenen Monaten mehrfach schwere Attentate ereignet. Im Januar wurden bei einem Anschlag inIstanbul mehrere deutsche Urlauber getötet. Im Februar kamen bei einem Selbstmordattentat auf das Militär in Ankara, zu dem sich eine kurdische Extremistengruppe bekannte, 28 Menschen ums Leben.


Bizarro Earth

Studien die keiner braucht: Banksy wurde angeblich kriminologisch identifiziert

Banksy hat weltweit Fans. Die kritischen Werke des Streetart-Künstlers werden nicht nur bewundert, sondern auch für viel Geld gehandelt. Wissenschaftler behaupten nun, seine Identität zu kennen. Der Name ist aber keine Überraschung.
banksy steve jobs

Wissenschaftler der Londoner Queen Mary Universität wollen mit Hilfe kriminalwissenschaftlicher Methoden herausgefunden haben, wer sich hinter dem berühmten Straßenkünstler Banksy verbirgt. In ihrer in der Fachzeitschrift Journal of Spatial Science veröffentlichten Studie kommen sie zu dem Schluss, dass es sich um einen gewissen Robin Gunningham aus Bristol handelt. Sein Name war 2008 erstmals von der Daily Mail mit Banksy in Verbindung gebracht worden.

Für ihre Suche nutzten die Wissenschaftler das "geographic profiling", eine Technik, die Kriminologen auch zum Aufspüren von Serienverbrechern anwenden: Dafür glichen sie die Standorte von 140 Banksy-Werken in London und Bristol mit gewissen "neuralgischen Punkten" wie Bars oder Sportplätzen in der Nähe sowie den Adressen von "Banksy-Verdächtigen" ab. Diesen Orten war gemein, dass sie von Gunningham aufgesucht worden waren.

Kommentar: So lange Banksy nicht bei der Tat erwischt wird, gilt er natürlich als unschuldig.