Das Kind der GesellschaftS


Cross

Explosion in einem stillgelegten britischen Kraftwerk - Ursache noch unklar

Beim Einsturz eines stillgelegten englischen Kraftwerks ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Drei weitere würden vermisst, fünf Verletzte seien ins Krankenhaus gebracht worden, teilte die Feuerwehr mit. Ein Krankenhaus im nahe gelegenen Oxford teilte mit, die Verletzten würden in der Notaufnahme behandelt. Unklar war zunächst, warum ein erheblicher Teil des Gebäudes des Kraftwerks Didcot A westlich von London einstürzte.
didcot a
Zunächst hatten Medien von einer Explosion berichtet. Ein Sprecher der Gewerkschaft GMB vermutetet eine andere Ursache: "Wir haben gehört, dass Arbeiter zwei Heizkessel zum Abriss in den kommenden Wochen vorbereitet haben. Das hat zum Einsturz des Gebäudes geführt", sagte er.

Ein Anwohner berichtete, es habe am Nachmittag eine lauten Knall gegeben, bevor schwarzer Rauch oder Staub aufgestiegen sei. Dann seien Rettungshubschrauber, Krankenwagen und die Feuerwehr eingetroffen. Der Kraftwerksbesitzer RWE npower teilte über Twitter mit, man arbeite daran, die Ursache für die "tragischen Ereignisse" herauszufinden.

Kommentar:




Bomb

Anschlag in Somalia: Mindestens 20 Tote

Die Hauptstadt Somalias ist von einer schweren Explosion erschüttert worden. Islamisten der Terrororganisation Al-Shabaab sollen laut Medienberichten ein Hotel gestürmt haben. Dabei sollen mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen sein.
afrikanischer soldat
© dpa/Dai Kurokawa
Bei einem Anschlag islamistischer Terroristen auf ein bei Diplomaten und Geschäftsleuten beliebtes Hotel in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Eine bisher unbekannte Zahl von Menschen wurde nach verletzt, wie Abdifatah Omar Halane, Sprecher der Hauptstadtregion, sagte. Die Angreifer setzten am Freitagabend zwei schwere Autobomben ein, deren Detonationen nach Zeugenberichten noch rund 15 Kilometer außerhalb des Zentrums von Mogadischu zu hören waren. Im Regierungsviertel war daraufhin anhaltendes Gewehrfeuer zu hören.

Wie es weiter hieß, richteten die Sprengsätze schwere Schäden bei mindestens 25 umliegenden Gebäuden an. Unter den Trümmern wurden noch zahlreiche Opfer vermutet.

Beer

Betrunkener Kapitän lässt Güterschiff auf Grund laufen

In Lohr am Main hat sich ein 100 Meter langes Güterschiff vor einer Brücke quergestellt. Der Grund: Der Kapitän war betrunken und bekommt nun Probleme.
güterschiff main
© Edgar Dettmann/dpa
Ein betrunkener Kapitän hat am Freitagvormittag sein Schiff im Main quergestellt. Die Elsava, so heißt das Güterschiff, hat sich in Lohr am Main vor einer Brücke gedreht und wurde dann teilweise an Land geschoben. Sie ist 105 Meter lang. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Schweinfurt informierte am Freitagvormittag, dass das Schiff mit dem Bug mehrere Meter auf dem Ufer liege. Der Kapitän der Elsava dürfte nun Probleme bekommen, denn ein Atemtest ergab, dass er betrunken war - mit 1,5 Promille.

Lohr am Main: Betrunkener Kapitän stellt Schiff quer

Zwei Eisbrecher des Bauhofes wurden losgeschickt, um das unbeladene Gütermotorschiff wieder freizubekommen. Der Main wurde in dem betroffenen Bereich für die Schifffahrt gesperrt. Die Bergung sei schwierig, hieß es zunächst. Am Nachmittag hieß es dann: «Schiff wieder frei.»

Book 2

Weiteres Blutbad in den USA - Mann schoss wild um sich und tötete drei Menschen

Ein Mann schießt im US-Bundesstaat Kansas um sich, tötet dabei drei Menschen und verletzt 14 weitere. Ein Polizist beendet das Blutbad. Das Motiv des 38-Jährigen ist mittlerweile bekannt.
hesston, kansas
Los Angeles - Im US-Bundesstaat Kansas hat ein 38-jähriger Mann wild um sich geschossen, unter anderem in der Firma, in der er selbst angestellt war. Nach Angaben der Polizei tötete er drei Menschen und verletzte 14 weitere, bevor er von dem ersten herbeigeeilten Polizisten erschossen wurde.

Kurz zuvor hatte der Mann nach Angaben eines örtlichen Senders Anweisung erhalten, sich von seiner Partnerin fernzuhalten. Die Polizei kenne das Motiv, berichtete der örtliche Fernsehsender KWTV am Freitagmorgen (Ortszeit) unter Berufung auf ein Gespräch mit dem zuständigen Sheriff.

Kommentar: Erst vor wenigen Tagen in den USA:

  • Amoklauf in den USA - Unbekannter Schütze noch auf der Flucht



Arrow Down

Das letzte Bild seines Lebens: Junger Mann stirbt Selfie-Tod am Staudamm

selfie death
© screenshot
Es ist nicht neu: Selfies können gefährlich und sogar lebensgefährlich werden. In der indischen Stadt Nashik versuchte ein Ingenieur-Student, auf einem Staudamm ein Selfie von sich zu machen. Doch er rutscht aus und stürzt aus schwindelerregender Höhe in den Tod.


Kommentar: Nach einem anderem Bericht, sprang wenige Sekunden später ein Freund hinterher, um ihn aus den Fluten zu retten. Beide ertranken.


Brick Wall

Frauen wurden mutmaßlich von 30 Männern belästigt

Drei junge Frauen sollen in Kiel von rund 30 Männern belästigt worden sein. Als Polizisten eintrafen, wurden die Beamten beschimpft. Zudem wehrten sich einige der mutmaßlichen Täter gegen die Festnahme. Zwei der Männer wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen.
polizist, polizei
© dpa/Arne Dedert/Symbolbild
Eine Gruppe von rund 30 Männern soll am Donnerstagabend zwischen 17.30 und 19.30 Uhr drei junge Frauen im Kieler Sophienhof massiv belästigt haben. Die drei Mädchen im Alter von 15, 16 und 17 Jahren wurden zunächst von zwei Männern im Alter von 19 und 26 Jahren beobachtet, verfolgt und schließlich mit Mobiltelefonen in einem Restaurant im Sophienhof fotografiert und gefilmt, wie die Polizei mitteilt.

Die Polizei vermutet, dass die beiden Männer, die afghanischer Herkunft sein sollen, dann das Bild- und Videomaterial über soziale Netzwerke verschickt haben. Wenige Minuten später ist aus dem Duo ein 30 Mann starker Mob geworden. Die Belästigungen wurden intensiver. Die Männer-Gruppe beobachtete und verfolgte die drei jungen Frauen. Körperliche Übergriffe soll es nicht gegeben haben.

Kommentar: Es bleibt abzuwarten, wer wirklich die Täter sind.


Fire

E-Rauchen gefährdet ihre Gesundheit: Elektro-Zigarette explodiert in Hosentasche

e-cigarette explosion pants
© Screenshot
Die Aufnahmen einer Überwachungskamera aus einem Laden im US-Bundestaat Kentucky zeigen, wie die Jeans eines Kunden plötzlich Feuer fängt. Wie sich später herausstellte, war eine elektronische Zigarette in seiner Hosentasche explodiert.


Doch zum Glück gab es in der Nähe hilfsbereite Menschen: Ein Mann „löschte“ den Pechvogel mit einem Feuerlöscher. Nach Zeugenabgaben wurde der Mann dann ins Krankenhaus gebracht.

Fälle explodierender E-Zigaretten hat es in den USA schon häufiger gegeben. Ähnliche Verletzungen hatte vor vier Jahren ein Mann in Florida erlitten. Damals hatte der Akku die Explosion verursacht, die zusätzlich auch noch das Haus des Opfers in Brand setzte.

Kommentar: Zumindest ist es ihm nicht so ergangen wie diesem armen Kerl:
  • Elektronische Zigarette explodiert im Gesicht eines Rauchers
Aber auch ohne akute Verletzungen zu verursachen sind E-Zigaretten nicht gerade gesund:
  • Achtung E-Zigaretten: Laut Studie sind sie voller giftiger Chemikalien
Dann lieber doch der gute alte Tabak:


Cut

Idioten gibt es überall: Junger Flüchtling soll Frau in Belgien vergewaltigt haben

Ein 16-jähriger afghanischer Flüchtling soll eine Mitarbeiterin des belgischen Roten Kreuzes vergewaltigt haben. Vorher hat der Jugendliche Lernkurse über respektvollen Umgang mit Frauen besucht, wie der russische Fernsehsender RT berichtet.
maskierter mann
© AP Photo/ Boris Grdanoski
Der minderjährige Afghane, der sich seit bereits fünf Monaten im Flüchtlingszentrum der belgischen Stadt Menen aufgehalten habe, sei der jungen Küchenmitarbeiterin des Zentrums in den Keller gefolgt. Vermutlich habe die Vergewaltigung dort stattgefunden. Es sei offensichtlich, dass der Jugendliche einige Zeit vorher auf die junge Frau aufmerksam geworden sei. Sie habe sich jedoch geweigert, sein Interesse zu erwidern, sagt eine Sprecherin des Roten Kreuzes.

„Wenn Minderjährige in Belgien und dann in einer Einrichtung des Roten Kreuzes in Flandern ankommen, bringen wir ihnen zwei Dinge bei. Erstens: Sexualaufklärung. Manchmal sind das 14-, 15-, 16-jährige Kinder, elternlos, sie wissen gar nichts. Wir müssen ihnen auch erklären, welche Umgangsformen mit Frauen bei uns in Flandern als normal gelten“, sagt die Einrichtungsvertreterin.

Ambulance

Zug überrollte PKW in Soyen - Fahrer überlebte nicht

Schwerer Unfall bei Soyen im Landkreis Rosenheim. An einem Bahnübergang kollidierte eine Regionalbahn mit einem Auto.
zugunglück soyen
Soyen - Eine Regionalbahn und ein Pkw sind am Donnerstagvormittag auf der Bahnstrecke zwischen Mühldorf und Rosenheim zusammengestoßen - der Wagen wurde unter dem Zug begraben. Die 27 Personen in der Bahn blieben weitesgehend unverletzt, der Insassen erlitten einen Schock. Der Autofahrer wurde in seinem Wagen eingeklemmt und von den Rettungskräften mit einem hydraulischem Gerät befreit.

Wie die Bundespolizei berichtet, überlebte der Autofahrer den Unfall nicht und starb noch am Unfallort.

az

Kommentar:
  • Zugunglück Bad Aibling: Fahrdienstleiter soll beiden Zügen die Fahrt erlaubt haben - Polizei dementiert jedoch diesen Verdacht



Light Sabers

Verfall der Gesellschaft: Unbekannte stießen jungen Mann auf Gleise

Im U-Bahnhof Rosenthaler Platz haben Unbekannte einen Mann ins Gleisbett geschubst. Die Täter sind flüchtig.
u-bahn, rosenthaler platz
© KITTY KLEIST-HEINRICH
Unbekannte haben am U-Bahnhof Rosenthaler Platz in der Nacht zu Montag offenbar einen Mann ins Gleisbett gestoßen. Die Polizei wurde alarmiert, weil Personen im Gleisbett gemeldet wurden. Zuerst hatten Zeugen angegeben, dass eine Gruppe Männer eine junge Frau auf die Gleise geschubst haben sollen. Eine 25-jährige Italienerin, die in Berlin lebt, meldete sich jedoch später bei der Polizei und gab an, dass nicht sie, sondern ihr 21-jähriger Freund von den Männern aufs Gleisbett gestoßen worden sei. Sie ihm habe helfen wollen, deshalb sei sie ebenfalls auf die Gleise geklettert. Beide blieben unverletzt.

Die Polizei sucht nun mit Videoaufnahmen nach den Tätern

Die Tatverdächtigen seien nach dem Angriff in ein Lokal in der Brunnenstraße geflüchtet, dort habe die Polizei jedoch keine Personen angetroffen, auf die die Beschreibung gepasst hätte. Die Polizei hat nun die Videoaufnahmen vom Tatzeitpunkt sichergestellt, um die Verdächtigen zu ermitteln.

Erst im Januar hatte ein 28-jähriger, psychisch kranker Mann eine 20-Jährige am U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz vor eine einfahrende U-Bahn gestoßen. Die Frau starb noch auf den Gleisen an ihren Verletzungen.

Kommentar: Ist dieser Vorfall nur ein weiteres Zeichen für unsere Gesellschaft, die sich im Aufruhr befindet - neben der Intensivierung derweltweiten Konflikte, der Flüchtlings- und Wirtschaftskrise sowie all der Wetterkapriolen und Feuerbälle?