Das Kind der GesellschaftS


Snakes in Suits

Für "Mutti Merkel": Nazis legen totes Schwein bei geplanter Moschee in Leipzig ab

Es soll die erste Moschee in Leipzig werden. Bereits nach Bekanntwerden der Pläne wurden Schweineköpfe aufgespießt. Nun lag ein ganzes totes Schwein auf dem Gelände - "Mutti Merkel" stand darauf.
leipzig
© SEBASTIAN WILLNOW/DPA/PICTURE-ALLIANCE
Unbekannte haben auf dem Baugelände einer Leipziger Moschee ein totes Schwein abgelegt. Auf dem Tier stand mit roter Farbe „Mutti Merkel“ geschrieben, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Polizei vermutet einen politisch motivierten Hintergrund. Zudem sei aus dem linken Ohr des Tieres die Erkennungsmarke entfernt worden. Wegen eines vermuteten politisch motivierten Hintergrunds habe der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen, sagte der Sprecher der Polizei in Leipzig. Ermittelt werden wegen „Beleidigung der Bundeskanzlerin“.

Bereits 2013 waren nach dem Bekanntwerden der Baupläne für das islamische Gotteshaus blutige Schweineköpfe aufgespießt und Mülltonnen angezündet worden. Muslime essen aus Glaubensgründen kein Schweinefleisch. Die Moschee gehört zur Ahmadiyya-Gemeinde und soll im Leipziger Stadtteil Gohlis entstehen. Sie wäre damit das erste muslimische Gotteshaus in Leipzig.

Kommentar:


Airplane

Flugzeugabsturz in Nepal: 23 Tote

Bei einem Flugzeugabsturz in Nepal sind nach Angaben der Polizei 23 Menschen ums Leben gekommen. Das brennende Wrack der Propellermaschine sei an einem Berg entdeckt worden.
tara air
© Tara Air
Kathmandu. Zuvor war die Maschine der Tara Air im Zentrum des Himalaya-Staates Nepal verschollen. Unter den Passagieren seien zwei Kinder und zwei Ausländer, sagte ein Polizeisprecher in Pokhara, letztere stammten aus China und Kuwait.

Die Maschine der nepalesischen Fluggesellschaft Tara Air verschwand auf dem Weg vom Touristenzentrum Pokhara nach Jomsom. Das ist am Annapurna-Massiv, einer beliebten Wanderregion. Die Sicherheitskräfte hättten sich sowohl zu Fuß als auch in Helikoptern auf die Suche gemacht, sagte Polizeisprecher Bishwa Raj Khadka aus Myagdi.

Ark

Weitere Schande: Angriffe gegen Flüchtlingsunterkunft und Gebetsraum in Florstadt

Unbekannte werfen in Florstadt (Wetteraukreis) Steine auf eine Flüchtlingsunterkunft und einen islamischen Gebetsraum. In der Nähe der Tatorte hinterlassen sie Schreiben mit fremdenfeindlichem Inhalt. Bewohner des Heimes berichten von zwei bis drei Männern.
fensterscheibe
In Florstadt im Wetteraukreis sind in der Nacht zu Mittwoch eine Flüchtlingsunterkunft und ein islamischer Gebetsraum mit Steinen beworfen worden. Wie die Polizei mitteilte, hatten Unbekannte gegen 1.15 Uhr faustgroße Zierkieselsteine gegen die im Ortsteil Nieder-Florstadt gelegene Asylunterkunft geschleudert, zwei Fenster gingen zu Bruch. Es entstand ein Sachschaden von rund 2000 Euro, keiner der 18 Bewohner wurde verletzt.

Wie nach Polizeiangaben erst am Mittwochmorgen auffiel, wurde in der Nacht auch der Gebetsraum der lokalen Ahmadiyya-Gemeinde mit Steinen beworfen, der nur einige Straßen von der Unterkunft entfernt liegt. Dort wurden zwei Fensterscheiben beschädigt. Ob beide Taten zusammenhingen, sei noch nicht klar, hieß es. Die Ahmadiyya-Gemeinde in Florstadt plant den Bau einer Moschee, nutzt aktuell aber noch einen kleinen Gebetsraum.

Zumindest beim Angriff auf das Flüchtlingsheim geht die Polizei von einer fremdenfeindlich motivierten Tat aus. Wie eine Sprecherin der Frankfurter Rundschau sagte, seien an der Unterkunft selbst und im Ortskern von Florstadt handbeschriebene Zettel mit eindeutigen Parolen wie „NPD“, „SS“ und „Tötet Ausländer“ gefunden worden. Noch habe man keine Anhaltspunkte, wem die eher ungelenke Handschrift zuzuordnen sei, sagte die Sprecherin. Die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft hätten im Tatzeitraum eine Gruppe von zwei bis drei Männern am Haus gesehen, es sei aber nicht klar, ob diese im Zusammenhang mit den Steinwürfen stünden.


Kommentar: Natürlich handelt es sich dabei ebenso um eine rechtsextremistische Tat.


Kommentar: Auch hier kann die Frage gestellt werden:
  • An die Clausnitzer, die Bautzner und die Menschen in Europa allgemein: Was haben euch die Flüchtlinge getan?



Question

Ungeklärter, beißender Geruch in ostfriesländischer Schule - 38 Schüler leicht verletzt

Undefinierbarer beißender Geruch: 38 Schüler leicht verletzt
Krankenwagen symbolbild, Notfall
© Bobo/fotolia.comSymbolbild
In einer Schule in Ostfriesland sind am Dienstag 38 Kinder leicht verletzt worden. Mehrere Schüler klagten am Vormittag über Hustenreiz und Übelkeit. In dem Gebäude herrschte ein undefinierbarer, beißender Geruch.

Drei Schüler wurden in eine Klinik gebracht

In einer Schule im ostfriesischen Veenhusen sind am Dienstagvormittag 38 Schüler leicht verletzt worden. Hustenreiz und Übelkeit hatten ihnen zu schaffen gemacht. Wie die Feuerwehr des Landkreises Leer mitteilte, hätten herbeigerufene Rettungskräfte die komplette Schule geräumt. Den Angaben zufolge wurden die Schüler vorübergehend in der Sporthalle untergebracht. 38 von ihnen wurden mit leichten Verletzungen behandelt, drei kamen zur Untersuchung in ein Krankenhaus.

V

Widerstand in den USA: Bürger protestieren gegen Überwachung und Zugriff auf Smartphones

In mehreren US-Städten haben Bürger für den Schutz ihrer Daten gegen die Justizbehörden demonstriert. Apple soll laut Gerichtsurteil die Verschlüsselung von iPhones aushebeln, um Ermittlern Zugriff auf die Daten von Terror-Verdächtigen zu gewähren. Der wachsende Widerstand gegen die Überwachung gibt auch der Verschlüsselungsindustrie Auftrieb.
protest usa
© Twitter/Jenna McLaughlin
In rund 50 Städten in den USA sind Menschen für den Schutz ihrer Daten gegen die Justizbehörden auf die Straße gegangen. Sie sammelten sich vor Apple-Stores und Justizbehörden, aber auch vor dem FBI-Hauptquartier in Washington. Anlass ist ein Urteil gegen den Apple-Konzern, der die Verschlüsselung seiner iPhones aushebeln soll, um so den Ermittlern Zugriff auf die Nutzerdaten von Terror-Verdächtigen zu gewähren. Der Widerstand gegen die Forderung wächst - und gibt auch der Verschlüsselungsindustrie neuen Auftrieb.

Zudem hat der Widerstand Apples gegen die Behörden auch einen enorme symbolische Bedeutung für das Image des Konzerns, der mit dem Profil als Datenschützer Profit macht und sich so von Konkurrenten wie Microsoft abheben will, analysierte jüngst der Guardian.

Kommentar: Das FBI wird schon lange jedes Smartphone knacken können und sie benötigen dafür kein Backdoor von einer Firma. Jede weitere Diskussion ist eine Illusion, dass wir noch Kontrolle über unsere Daten haben.


Attention

Traumatisierte Flüchtlinge aus Syrien und Mittlerem Osten: Psychotraumatologe erklärt wie wichtig Behandlung und Einbindung in soziale Gemeinschaften sind

Krieg, Gräueltaten, Vertreibung und Flucht - im Norden des Irak und Syriens, in Afghanistan und Palästina erleiden Menschen für uns unvorstellbare Gewalt, oft seit Generationen. Der Psychotraumatologe Günter H. Seidler erklärt, welche Folgen extreme Gewalterfahrungen für den Einzelnen und die Gesellschaft haben und inwieweit sie überwunden werden können.
syrische kinder,syrische flüchtlinge
© iStock / Joel Carillet
Herr Seidler, die Medien konfrontieren uns in letzter Zeit verstärkt mit den schrecklichen Auswirkungen des Kriegsgeschehens in Syrien und dem Irak. Viele Betroffene sind durch ihre Erlebnisse traumatisiert. Was genau ist darunter zu verstehen?

Günter H. Seidler: Eine Traumatisierung ist eine psychische Verletzung infolge einer Situation von Todesangst, in der die Verarbeitungsmöglichkeiten des Organismus überfordert sind. Erst 1980 wurde die Diagnose erstmals offiziell vorgestellt, als Folge des Vietnamkriegs. Bis dahin galt die Meinung, der Mensch sei unbegrenzt belastbar. Wer nach schlimmen Ereignissen seelisch angeschlagen war, galt bis dahin als schon vorher krank gewesen. Aber die US-Soldaten waren damals, bevor sie in den Vietnamkrieg geschickt wurden, alle psychiatrisch gründlich untersucht und die Befunde dokumentiert worden. Viele, die vorher gesund waren, kamen seelisch schwer angeschlagen zurück.

Kommentar:


Pocket Knife

"Er stach wahllos auf Frauen ein" - Berliner Messerstecher festgenommen

Der 27-Jährige soll am Samstag und am Dienstag mehrere Frauen in Kreuzberg attackiert und verletzt haben. Auch auf einen Säugling hatte er gezielt. Zeugen hatten den Mann erkannt - er ist vorbestraft.
polizeiauto, polizei symbolfoto
© dpa
Der Kreuzberger Messerstecher ist gefasst. Polizisten nahmen den 27-Jährigen am Dienstagvormittag am Kottbusser Tor fest. Sie stellten ein Messer sicher, an dessen Klinge Blut haftete. Das stammt vermutlich von einer Frau, die er zuvor am Oranienplatz angegriffen und verletzt haben soll.

Zeugen hatten die Polizei informiert. Ein 25 Jahre alter Polizist, der am Dienstag nicht im Dienst war, hatte die Hilferufe des Opfers gehört und war dem flüchtenden Mann gefolgt. Der Polizist stellte ihn und übergab ihn einer Streifenbesatzung. Der Mann soll in Neukölln gemeldet sein. Näheres zu ihm wurde nicht bekannt.

Eiffel Tower

Landesvertretung von Sachsen wurde in Berlin beschädigt

Ein Unbekannter hat die sächsische Landesvertretung in Berlin angegriffen. Er hat die Fenster des Gebäudes mit Steinen beworfen. In dem Fall ermittelt nun der Staatsschutz für politische Delikte.
steinschlag, scheibe bruch
© dpa/Peter EndigSymbolbild
Am Montagabend hat ein bisher Unbekannter die Fenster der sächsischen Landesvertretung mit Steinen beworfen, wie die Berliner Polizei am Dienstag mitteilte. Dabei gingen nach Polizeiangaben vier Fenster des Gebäudes in Berlin-Mitte zu Bruch. Der Mann konnte flüchten, bevor die Beamten am Tatort eintrafen.

Ob es einen Zusammenhang zwischen den jüngsten ausländerfeindlichen Vorfällen in Sachsen und dem Angriff in Berlin gibt, ist noch nicht klar. Ein Polizeisprecher sagte auf Anfrage, dass diese Mutmaßungen reine Spekulation seien.

fc/dpa

Kommentar:


Heart - Black

"Ich fuhr Auto, rauchte und hasste Müsli" - Peter Lustig ist verstorben

Als das ZDF noch aufregend war: In "Löwenzahn" erklärte Peter Lustig uns Kindern der frühen Achtziger nicht nur die Welt, sondern versprach auch, dass wir sie verändern können.
peter lustig
© dpa
Es gab eine Zeit, da war öffentlich-rechtliches Fernsehen aufregend. Zumindest erscheint uns das rückblickend so.

Wir saßen als Kinder in diesen viel zu tiefen, viel zu weichen Sofaecken, schaufelten Schnecken aus Lakritz und Colafläschchen aus Weingummi in uns hinein, und wenn unsere Eltern ein kleines bisschen Geld verdienten, und das taten damals ja fast alle, dann hatten wir schon Fernsehen in Farbe.

Und da lächelte uns dann in den schönsten Gelb-, Grün- und Blautönen ein Mann an, der uns einen ganz anderen Lebensentwurf nahebrachte. Der Mann trug den klingenden Namen Peter Lustig, außerdem Nickelbrille und Latzhose, und er lebte in einem Bauwagen. Später wurde der Bauwagen ja weitverbreiteter Wohnersatz für Punks, der uns dann nicht mehr ganz so erstrebenswert erschien. Aber Ende der Siebziger, Anfang der Achtziger musste einem das Leben in so einem Gefährt als wunderbares Abenteuer vorkommen, zumal Peter Lustig auf seinem Bauwagen eine Aussichtsplattform appliziert hatte.

Arrow Up

Serben protestieren wieder gegen die NATO: Tausende für Russland und gegen NATO Aggression

In Belgrad haben tausende Menschen gegen ein Nato-Gesetz protestiert, das vom Parlament in Belgrad verabschiedet wurde. Dem Gesetz zufolge erhält das Nato-Personal in Serbien diplomatische Immunität und Bewegungsfreiheit - obwohl das Land nicht Nato-Mitglied ist.
Serbien NATO
Protestierende in Belgrad am 20. Februar 2015. (Screenshot)
Am Wochenende haben tausende Menschen in der serbischen Hauptstadt Belgrad gegen die Nato demonstriert. Auslöser der Kundgebung war ein zuvor verabschiedetes Gesetz, wonach das Personal der Nato in Serbien diplomatische Immunität und Bewegungsfreiheit erhalten soll. Die Kundgebung wurde von der Organisation Zavetnici und der Bewegung Obraz organisiert, berichtet INSERBIA. Bosko Obradovic, Präsident der Oppositions-Partei Dveri, sagt, dass in allen Umfragen über 80 Prozent der Serben gegen eine Kooperation mit der Nato seien, meldet N1. Die Chefin der Oppositions-Partei DSS, Sanda Raskovic, sagt, dass sich mit dem neuen Gesetz Serbien dem „antirussischen Militärbündnis“ angeschlossen habe.


Kommentar: Gegen diesen gefährlichen Unsinn aus den USA sollte man auch auf die Straßen gehen...


Seit mehreren Jahren trainiert die USA serbische Militärs durch den Einsatz der Ohio National Guard. Die Serben werden unter anderem in Deutschland trainiert, meldet die US-Armee auf ihrer Website.

Kommentar: Serbien sollte alles Versuchen, nicht in den psychopatischen NATO-Sumpf der USA hineingezogen zu werden: