UN-Hilfswerk dringt auf politische Lösung im GazastreifenUta Filz vom UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge UNWRA dringt auf schnelle Hilfe für den zerstörten Gazastreifen: Der Wiederaufbau müsse vor dem Winter beginnen.
Die zerstörte Infrastruktur und die israelische Blockade-Politik lasse die Menschen verzweifeln.
Das UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge UNWRA dringt darauf, dass die Internationale Gemeinschaft sowie die Bundesregierung die neue palästinensische Einheitsregierung unterstützen. Gefordert sei eine politische Lösung für die palästinensische Exklave am Mittelmeer, die Menschen bräuchten nicht nur wieder ein Dach über dem Kopf, sagt UNWRA-Mitarbeiterin Uta Filz.
André Hatting: Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen, das hat Albert Camus in seinem berühmten Essay "Der Mythos von Sisyphos" einmal behauptet. Ob die Geberländer auch glücklich sind, wenn sie morgen auf der Konferenz in Kairo wieder Milliarden für den Wiederaufbau des Gazastreifens stellen sollen, das sei einmal dahingestellt. Ein bisschen wie Sisyphos werden sie sich dabei ganz sicher wieder fühlen,
denn zum dritten Mal innerhalb von sechs Jahren hat ein Krieg zwischen Israel und extremistischen Palästinensergruppen Infrastruktur und Wohngebäude schwer geschädigt. Auch das Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge der Vereinten Nationen - abgekürzt: UNRWA - nimmt an der Geberkonferenz teil. Seit anderthalb Jahren arbeitet Uta Filz in Gaza für das UNRWA. Sie war also auch während des jüngsten Gazakrieges in diesem Sommer vor Ort. Wir erreichen sie in Gaza-Stadt, guten Morgen, Frau Filz!
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