PEKING - Nach Jahrzehnten des gegenseitigen Misstrauens und einem kurzen Grenzkonflikt rücken Peking und Moskau wieder enger zusammen, während beide die amerikanische Sicherheitspolitik herausfordern, die seit dem Zerfall der Sowjetunion herrscht, sagen Diplomaten und Analysten.
Während die beiden Länder einst um die Vorherrschaft in der kommunistischen Welt konkurrierten, teilen sie heute eine Art antiwestlichen Nationalismus. So beschuldigt Peking den Westen, die Proteste in Hongkong angezettelt zu haben, so wie auch Putin den Westen beschuldigte, die Demokratieproteste in Kiew bestärkt zu haben, die Ende vergangenen Jahres begannen. Im russischen Staatsfernsehen hieß es diese Woche, dass die Protestführer von Hongkong in den USA ausgebildet worden seien.
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Das hat nichts mit "antiwestlichem Nationalismus" zu tun. Russland und China erkennen lediglich, dass die USA von imperialistischen Kriegshetzern kontrolliert wird, die mittlerweile auch ihre eigenen Länder ins Fadenkreuz genommen haben.
"So beschuldigt Peking den Westen, die Proteste in Hongkong angezettelt zu haben, so wie auch Putin den Westen beschuldigte, die Demokratieproteste in Kiew bestärkt zu haben, die Ende vergangenen Jahres begannen."Mit hoher Wahrscheinlichkeit treffen Peking und Putin mit dieser Aussage den Nagel auf den Kopf, denn alles scheint darauf hinzudeuten...
Laut einer Studie des Pew Research Center ist China eines der wenigen Länder, wo die Sympathie für Russland seit dem Beginn des Ukrainekonflikts gestiegen ist - von 47 Prozent im vergangenen Jahr auf 66 Prozent im Juli.














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