Das Kind der GesellschaftS


Binoculars

Fast jeder Zweite erleidet psychische Störung in NRW

Gesundheitsministerin Barbara Steffens
© dpa / Karlheinz Schindler/ArchivGesundheitsministerin Barbara Steffens
Fast jeder zweite erwachsene Bundesbürger wird mindestens einmal in seinem Leben psychisch krank - Tendenz steigend.

Die alarmierende Entwicklung zeichne sich auch in Nordrhein-Westfalen ab, berichtete Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) am Mittwoch in Düsseldorf. Innerhalb von zehn Jahren sei hier die Zahl der Beschäftigten, die wegen einer psychischen Erkrankung vorzeitig in Rente gehen müssen, um 70 Prozent gestiegen. Der Sozialverband VdK wies auf das Armutsrisiko hin, dass mit Arbeitsunfähigkeit und geminderter Rente verbunden sei und forderte finanzielle Hilfen. Steffens betonte dagegen, dass die Ursachen für den Trend zur psychischen Erkrankung mit Geld und Ärzten nicht zu heilen seien.

dpa

Dollars

Krankenkassen diskriminieren chronisch Kranke: Ungleichbehandlung mit gefördert durch Politik

Bundesversicherungsamt: Einige Krankenkassen benachteiligen Chronisch Kranke und Alte

Der Gesetzgeber gibt es vor: Die Krankenkassen müssen alle Versicherten gleichermaßen behandeln. Doch einige Kassen scheinen diese gesetzliche Vorgabe kaum mehr zu beachten, wie ein Bericht des Bundesversicherungsamtes (BVA) belegt. Nicht selten werden chronisch kranke oder ältere Menschen von den gesetzlichen Krankenversicherungen massiv benachteiligt. „Die Politik hat diese Ungleichbehandlung erst ermöglicht“, kritisieren Experten.

Ältere und dauerhaft Kranke werden bei den gesetzlichen Krankenkassen in vielen Fällen diskriminiert. Das ist ein Ergebnis aus dem aktuellen Tätigkeitsbericht des BVA. Bereits bei der Werbung von Mitgliedern werden Versicherten mit einem anzunehmenden hohen Kostenfaktor benachteiligt. In einigen Fällen versuchten gar Krankenkassen, Rentner oder Kranke aus der Kasse mit Tricks zum Verlassen zu überreden. Laut Bericht wurden zahlreiche Kassenmitglieder geradezu heraus gedrängt.

Brick Wall

Bus stürzt 70m in Schlucht: Schlimmster Unfall in Malaysia

Es soll der schlimmste Verkehrsunfall sein, der sich in dem Malaysia je ereignet hat: Ein Bus stürzte nahe der Hauptstadt Kuala Lumpur 70 Meter tief in eine Schlucht. 37 Menschen starben dabei.


Das Video im Wortlaut: Mindestens 37 Menschen sind bei einem Busunfall in Malaysia ums Leben gekommen.

Alarm Clock

Zugunglück in Mexiko: "La Bestia" entgleist - viele Tote

Ein Güterzug mit vielen blinden Passagieren ist in Mexiko entgleist. Mehrere Menschen starben, als die "Bestie" aus den Gleisen sprang und umkippte. An Bord sollen Hunderte Menschen auf dem Weg Richtung USA gewesen sein.
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© ReutersBei einem Zugunglück in Mexiko sind mindestens fünf Menschen gestorben. Acht von zwölf Waggons sprangen nach offiziellen Angaben aus den Schienen.
Mexiko-Stadt - Die Waggons transportierten eigentlich Schrott: doch mindestens fünf blinde Passagiere sind in Mexiko bei einem Bahnunglück gestorben. Der Güterzug sei am Sonntag im Bundesstaat Tabasco nahe der Ortschaft Huimanguillo entgleist, sagte der Direktor des örtlichen Zivilschutzes, César Burelo. Acht der zwölf Waggons seien aus den Gleisen gesprungen und umgekippt.

Die Nationale Zivilschutzbehörde teilte mit, 18 weitere Menschen seien verletzt worden, sechs von ihnen schwer. Zum Zeitpunkt des Unglücks waren laut Tabascos Regionalregierung mindestens 250 Menschen aus Honduras als blinde Passagiere an Bord des Zuges.

Der verunglückte Zug durchquert von Süden nach Norden das ganze Land und ist in der Region als "La Bestia" (Die Bestie) bekannt. Zahlreiche Einwanderer aus Mittelamerika fahren illegal mit dem Zug Richtung USA. Dabei kommt es immer wieder zu Unfällen.

Airplane

Fünf Tote bei Flugzeugabsturz an der Ruhr

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs im nordrhein-westfälischen Fröndenberg sind vier Erwachsene und ein Kind ums Leben gekommen. Die Maschine war auf dem Rückflug von der Nordseeküste, als sich das Unglück ereignete.
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© dpaBei dem Absturz der Maschine vom Typ Piper auf einer Wiese an der Ruhr sind fünf Menschen ums Leben gekommen.
Fröndenberg/Unna - Vier Erwachsene und ein Kind sind beim Absturz eines Kleinflugzeugs im nordrhein-westfälischen Fröndenberg ums Leben gekommen. Drei weitere Kinder wurden am Dienstag bei dem Unfall in der Nähe von Dortmund schwer verletzt, wie die Feuerwehr berichtete.

Die Maschine war auf dem Rückflug von der Nordseeküste zum Flughafen Arnsberg-Menden im Sauerland, als sich das Unglück ereignete. Die Toten sind nach Angaben der Feuerwehr zwei Frauen, zwei Männer und ein Kind. Zu Alter und Identität der Opfer machten die Rettungskräfte keine Angaben. Zunächst müssten die Angehörigen informiert werden. Auch zur möglichen Absturzursache gab es keine Angaben.

Padlock

Ignoranz: Trotz Erdbeben bei Geothermie-Projekt wird in St. Gallen weiter gebohrt

Der St.Galler Stadtrat will das Erdwärme-Projekt im Sittertobel noch weiterführen. In den kommenden Wochen wird nochmals gebohrt, danach soll das Bohrloch aber vorläufig geschlossen werden.
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© KeystoneDer Bohrturm für das St. Galler Geothermie-Projekt.
Es geht weiter und doch nicht weiter mit dem St. Galler Geothermie-Projekt. Nachdem am 20. Juli die Bohrungen im Sittertobel ein Erdbeben der Stärke 3,5 ausgelöst hatten, wurde das Projekt gestoppt. Heute hat der Stadtrat nach langen Beratungen einen vorsichtigen Entscheid gefällt: Die erste Bohrphase, die in der Tiefe von rund 4400 Metern unterbrochen wurde, soll in den kommenden Wochen ganz abgeschlossen werden.

Diese bringt Klarheit darüber, ob überhaupt genügend heisses Wasser für eine Weiterführung des Projekts vorhanden ist. Danach wird die Bohranlage abgebaut und das Bohrloch provisorisch verschlossen. Die Bevölkerung hat uns sehr Mut zu diesem Schritt gemacht«, sagte Fredy Brunner an der heutigen Pressekonferenz. Trotzdem ist der Entscheid nicht leicht gefallen.»

Bomb

Hannovers Zentrum wird wegen Fliegerbombe geräumt

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© dpaDer Bombenfundort auf der Baustelle neben dem Historischen Museum in Hannover.
Hannover - Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe in Hannover haben Einsatzkräfte eine kurzfristige Evakuierung des Zentrums mit rund 9000 Menschen am Abend vorbereitet. Die amerikanische Zehn-Zentner-Fliegerbombe war bei Bauarbeiten neben dem Historischen Museum in der Altstadt entdeckt worden.

In dem von der Evakuierung ab 22.00 Uhr betroffenen Bereich liegen das Rathaus, der Landtag, zahlreiche Restaurants, Kneipen und das Rotlichtviertel. Mit einem Entschärfen des Blindgängers sollte gegen 1.00 Uhr nachts begonnen werden. Mit dem Abschluss wurde für den frühen Mittwochmorgen gerechnet.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hatte sich nach einer Untersuchung des Blindgängers für eine schnelle Entschärfung statt eines Einsatzes am Wochenende entschieden. Der Hauptbahnhof und ein Krankenhaus konnten von der Evakuierung ausgenommen werden. Dazu sollte der Bombenfundort mit Containern derart abgesichert werden, dass eine Druckwelle bei einer möglichen Explosion in eine andere Richtung gelenkt wird. Die betroffenen Einwohner sollten in einer Berufsschule ein Notquartier erhalten.

Brick Wall

Guru Asaram wird der Vergewaltigung beschuldigt

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© ReutersDemonstranten verbrennen ein Abbild des umstrittenen Gurus
Nach der Massenvergewaltigung einer Inderin im Januar gab Guru Asaram Bapu der Frau eine Mitschuld und sorgte damit für Empörung. Nun soll der spirituelle Führer sich selbst sexuell an einer 16-Jährigen vergangen haben.

Ein prominenter Hindu-Guru muss sich wegen des Vorwurfs der sexuellen Gewalt gegen ein 16 Jahre altes Mädchen in Indien verantworten. Guru Asaram Bapu müsse innerhalb von vier Tagen bei der Polizei aussagen, berichtete die indische Nachrichtenagentur IANS am Montag. Er war mit umstrittenen Äußerungen zu einer Massenvergewaltigung in der Vergangenheit in die Schlagzeilen geraten.

Demnach sagte das indische Mädchen in der vergangenen Woche aus, Bapu habe ihm in seinem Ashram (religiöser Rückzugsort) in Jodhpur sexuelle Gewalt angetan. Er gab an, das Mädchen getroffen zu haben, weist die Vorwürfe aber zurück. Nach indischen Medienberichten wird nicht wegen Vergewaltigung gegen den Guru ermittelt. Ein medizinischer Test habe dafür keine Beweise ergeben.

Heart - Black

Journalistin wurde in Indien von mehreren Männern vergewaltigt

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© AFPPolizisten am Eingang des Krankenhauses, in das die Journalistin gebracht wurde
Eine 22 Jahre alte Journalistin ist in Mumbai Opfer des Übergriffs mehrerer Männer geworden. Sie sollen bereits alle idntifiziert sein.

Mumbai. Schon wieder erschüttert eine Gruppenvergewaltigung Indien. Fünf Männer attackieren eine 22 Jahre alte Fotografin in Mumbai - jener Stadt, die in Indien als besonders sicher für Frauen gilt. Jetzt ist ein mutmaßlicher Täter festgenommen worden. Vier weitere Verdächtige seien identifiziert, aber noch nicht gefasst, sagte Polizeikommissar Satyapal Singh am Freitag. Demnach leben die Verdächtigen alle in der Nähe des Tatorts, einer stillgelegten Baumwollspinnerei im Zentrum der Metropole. Dort waren die Fotografin und ihr Kollege am Donnerstag gegen 18 Uhr während eines Shootings angegriffen worden. Zwei Täter schlugen den Mann laut Polizei und fesselten ihn, während drei Männer die junge Frau vergewaltigten.

Nach Polizeiangaben wurde sie mit inneren Blutungen in ein Krankenhaus gebracht. Die jüngste sexuelle Attacke sorgte am Freitag für einen riesigen Aufschrei in Indien, im Parlament in Neu Delhi warfen die Abgeordneten die Tagesordnung über den Haufen und diskutierten über die Sicherheit von Frauen im Land.

Die junge Frau sei am frühen Donnerstagabend für Fotoaufnahmen für ein Lifestyle-Magazin unterwegs gewesen, sagte Polizeikommissar Satyapal Singh. Vor einer stillgelegten Baumwollspinnerei wurden die Fotografin und ihr Kollege demnach von einer Gruppe attackiert. Der Mann wurde zusammengeschlagen und mit einem Gürtel gefesselt, während die Frau von mehreren Männern in das alte Gebäude gezerrt und dort vergewaltigt wurde. Dann flohen die Täter.

Heart - Black

Wieder Gruppenvergewaltigung in Indien: Opfer ist Polizistin

Sie war auf dem Weg zur Beerdigung ihrer Schwester, als das Auto überfallen und ausgeraubt wurde und mehrere Männer die Frau vergewaltigten.
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© ReutersErst am Freitag hatte die Vergewaltigung einer jungen Fotografin in Indien Massenproteste ausgelöst. Hier protestieren die Mitglieder einer Fotografinnen-Gewerkschaft. Einen Tag zuvor wurde im Osten des Landes offenbar noch eine junge Frau sexuell missbraucht
Neu Delhi/Mumbai. Auf dem Weg zur Beerdigung ihrer Schwester ist eine junge Polizistin im Osten Indiens von mehreren Männern vergewaltigt worden. Wie lokale Medien am Sonntag berichteten, hielten die mit Äxten bewaffnete Räuber die Familie des Opfers auf der Bundesstraße 75 in Jharkhand an. Sie raubten demnach bei der Tat am Donnerstagabend 10.000 Rupien (116 Euro) und zerrten dann die junge Frau aus dem Auto. Einige Täter vergingen sich an der Polizistin, während andere ihre Familie bedrohten. Schon in der vergangenen Woche sorgte ein solcher Fall für Empörung.

In einem der beiden Autos soll sich auch die Leiche der Schwester des Vergewaltigungsopfers befunden haben. Sie sei vor wenigen Tagen erschossen worden und sollte in Ranchi beerdigt werden, berichtete die Zeitung The Hindu. Die Polizistin hatte demnach erst im April vergangenen Jahres die Arbeit bei den Sicherheitskräften begonnen.