Das Kind der GesellschaftS


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Sexueller Missbrauch in Bayern nach einer Studie leicht erhöht

puppe, baby
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Laut einer Umfrage, die Prof. Osterheider koordiniert, sind 3,9 Prozent der 14- bis 16-Jährigen in Bayern bereits Opfer von sexuellem Missbrauch geworden.


Regensburg. In Bayern sind 3,9 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahren Opfer von sexuellem Missbrauch geworden. Das geht aus einer Umfrage für die bundesweite Missbrauchsstudie „mikado“ hervor. Im Vergleich mit den anderen Bundesländern liege Bayern leicht über dem Durchschnitt, sagte der Koordinator der Studie, Professor Michael Osterheider aus Regensburg. „Ziel der Studie ist es, Ausmaß und Entstehungsbedingungen sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen zu erforschen“, betonte der Professor für Forensische Psychologie an der Universität Regensburg.

Ein besonderes Augenmerk gelte der wachsenden Bedeutung neuer Medien für die sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche. Die Ergebnisse sollen Ansätze zur Entwicklung von konkreten Maßnahmen liefern, um Kinder und Jugendliche besser vor sexueller Gewalt zu schützen. Das auf vier Jahre angesetzte Projekt „Missbrauch von Kindern: Aetiologie, Dunkelfeld, Opfer“ (mikado) ist im September 2010 gestartet. Es wird vom Bundesfamilienministerium mit 2,4 Millionen Euro gefördert.

Cow

SOTT Fokus: Steigende Nahrungsmittelpreise, Klimawandel und globale "Unruhen"

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Ich möchte niemandem einen Dämpfer in seinen Sommerferien verpassen, doch die anhaltenden Hitzelwellen in Amerika und Europa ließen mich an einige Warnungen zurückdenken, die zur letztjährigen großen Dürreperiode und der "rekordbrechenenden" Hitzewelle in den USA veröffentlicht wurden.

Analysten der Rabobank, eine in den Niederlanden basierende Bank, die sich auf Nahrungsmittel- und Agrargeschäfte spezialisiert hat, berechneten die Zahlen und sagten zu dieser Zeit voraus, dass besonders die Fleischpreise als Resultat der Dürreperiode in den USA für 2013 ansteigen werden.

Im Jahr 2011 veröffentlichte das New England Complex Systems Institute (NECSI), eine Forschungs- und Bildungseinrichtung von Harvard und dem Massachusetts Institute of Technology (MIT), eine Abhandlung mit Daten des Nahrungsmittelpreisindexes der UN Food and Agriculture Organization (FAO). Diese Abhandlung stellte eine Wechselbeziehung zwischen dem "Ausbruch von sozialen Unruhen" und den angestiegenen Nahrungsmittelpreisen im Jahr 2008 und 2011 auf. Sie behaupteten auch, dass sie einen konkreten Schwellenwert für globale Nahrungsmittelpreise und weltweite Unruhen identifiziert haben, der 210 Punkte betrug...

Pistol

Angriffe gegen Türsteher: Ein Toter durch Schusswunde, ein Verletzter durch Stichwunde

Von mehreren Schüssen trafen mindestens zwei: Ein Türsteher ist auf dem Gelände der Berliner Kulturbrauerei von einem oder mehreren Unbekannten erschossen worden. Die Polizei sucht Zeugen.

Berlin. Mit mehreren Schüssen ist ein Türsteher vor einem Club in Berlin-Prenzlauer Berg getötet worden. Der 39-Jährige starb am frühen Sonntagmorgen kurz nach der Tat in einem Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Von dem Täter fehlte am Nachmittag noch jede Spur. Auch Zeugen gab es zunächst nicht: Das Opfer stand zur Tatzeit alleine vor dem Club auf dem Gelände der Kulturbrauerei. Nicht bestätigten Aussagen zufolge sollen seine Kollegen wegen eines Tumults kurz zuvor in den noch vollen Club gegangen sein.

Zu weiteren Einzelheiten und zum Hintergrund der Tat konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. Eine Mordkommission des Landeskriminalamtes sucht Zeugen.

Che Guevara

Protest von Kolumbiens Bauern gegen Billigimporte

Kolumbiens Landwirte protestieren gegen die Einfuhr von Billigimporten in ihr Land. Der Ärger gegen die Regierung hat auch Studenten und Minenarbeiter erfasst.
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© dpaNichts mehr wert? Ein Landwirt verschüttet Kaffeebohnen in Medellin, Kolumbien.
Buenos Aires - In Kolumbien haben Bauern mit dem Abbau der Straßenblockaden begonnen, die sie im Zuge eines unbefristeten Streiks gegen Billigimporte ins Land errichtet hatten. Die Bauern reagierten damit auf die Ankündigung von Präsident Juan Manuel Santos, Soldaten würden die Kontrollen auf den Straßen übernehmen.

Mit der Blockade der wichtigsten Verkehrsadern hatten die Bauern weite Teile des Landes lahmgelegt. Ein Ende ihrers Streiks für staatliche Zuschüsse und Mindestpreise für die Produkte bedeute der Abbau der Blockaden jedoch nicht, sagten die Bauern. Die Zentren des Protestes sind vor allem die Provinzen Boyacá, Nariño und Cundinamarca.

Seit zwölf Tagen richtete sich der Protest gegen die Regierung von Präsident Juan Manuel Santos. Am Donnerstag wurden bei Auseinandersetzungen zwischen Polizeieinheiten und Demonstranten zwei Menschen getötet und mindestens 150 Demonstranten sowie knapp 40 Polizisten verletzt.

Birthday Cake

Großteil der französischen Bevölkerung gegen Syrien-Einsatz

Frankreichs Staatschef gibt den Musterverbündeten der USA: Nach der Absage der Briten stellt sich François Hollande im Syrien-Konflikt demonstrativ an die Seite von Barack Obama. Im eigenen Land ist der Kriegskurs höchst umstritten.
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© Getty ImagesIn Ehre steht er da, doch er wird nicht vom Großteil der französischen Bevölkerung unterstützt!
Der Blick durch die randlose Brille ist entschieden und ernst: Frankreichs Präsident François Hollande gibt derzeit den Staatenlenker, den verlässlichen Verbündeten an der Seite der USA, den prinzipienfesten Vertreter moralischer Prinzipien. "Das chemische Massaker von Damaskus darf nicht ungestraft bleiben", so Hollande in einem Interview mit der Tageszeitung Le Monde zur Giftgasattacke vom 21. August in einem Vorort von Damaskus. "Anderenfalls würde man das Risiko einer Eskalation eingehen, die den Einsatz solcher Waffen banalisieren und andere Länder bedrohen würde."

Noch bevor die Uno-Inspektoren nach der Abreise aus Syrien die Ergebnisse ihrer Vor-Ort-Recherchen publik gemacht haben, ist der Sozialist mit seiner einsamen Entscheidung für einen Militärschlag gegen das Regime von Baschar al-Assad zum wichtigsten Partner Amerikas aufgerückt. Nach dem überraschenden "No" des britischen Parlaments sieht sich der Chef des Elysée auf Augenhöhe mit dem Mann im Weißen Haus.

Bell

Amerikanische Bevölkerung gegen Syrien-Einsatz

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© dpaDemonstration gegen Syrien-Krieg in Washington
Zunächst sah alles nach einem schnellen Vergeltungsschlag gegen das syrische Regime aus. Doch nach dem britischen Premier Cameron bekommt nun auch US-Präsident Obama Gegenwind im Kongress, auch aus seiner eigenen Partei. Kein Wunder, eine deutliche Mehrheit der US-Bürger ist gegen einen Militärschlag. Nach einem Jahrzehnt der Kriege sind die Amerikaner kriegsmüde.

Francesca Gamondi ist eine pensionierte Lehrerin aus Washington. Angesprochen auf Syrien, schüttelt sie den Kopf. Das Dilemma von Präsident Obama sei ihr durchaus bewusst, die Fernsehbilder der Giftgas-Opfer finde auch sie schrecklich. Aber nach den Erfahrungen im Irak und in Afghanistan empfiehlt sie ihrem Präsidenten: "Auf keinen Fall militärisch reagieren! Wir schlittern sonst von einem Krieg im Nahen Osten zum nächsten. Wir lösen keine Probleme, wir geben Milliarden aus. Und dann hassen sie uns auch noch."

So wie Francesca denken viele Amerikaner. In Umfragen lehnen zwei von drei US-Bürgern ein Eingreifen in Syrien ab. Nur jeder zehnte Befragte ist der Meinung, Amerika müsse reagieren. Selbst wenn es eindeutige Beweise gäbe, dass Syriens Regime Giftgas gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt hat, wäre nur jeder vierte Befragte für einen Militäreinsatz. Die Hälfte sagt: Bloß raushalten aus diesem unübersichtlichen Krieg.

Yoda

"Hände weg von Syrien" Demonstration in Frankfurt

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© Mr. Fish
Rund 750 Anhänger des syrischen Machthabers Baschar al-Assad haben am Samstag in Frankfurt für Frieden in Syrien demonstriert. Eine Gegendemonstration fand dagegen kaum Zulauf.


Auf Transparenten forderten die Demonstranten den Verzicht auf den derzeit erwarteten Militärschlag gegen das syrische Regime. "Hände weg von Syrien", stand auf Plakaten. Kritik geübt wurde an US-Präsident Barack Obama, der einen Krieg gegen das Land im Nahen Osten plane. Rund 750 Menschen waren nach Polizeiangaben dem Aufruf des Frankfurter Solidaritätskomitees gefolgt, um am Samstagnachmittag friedlich vom Opernplatz durch die Innenstadt zum Römerberg zu ziehen. Angemeldet waren 2.000 Teilnehmer.

Unter den Demonstranten waren nicht nur Anhänger des Machthabers Baschar al-Assad, sondern auch deutsche Kriegsgegner. Sie alle wollten ein Zeichen in der Diskussion über einen möglichen Giftgaseinsatz in Syrien und einen daraus folgenden internationalen Militärschlag setzen.

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Erneut Tote bei Protesten in Ägypten: "Freitag der Entschlossenheit"

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© Amr Abdallah Dalsh/ReutersMursi-Anhänger
Am "Freitag der Entschlossenheit" sind in Kairo und anderen Städten mehrere Menschen gestorben, in der Provinz Beni Sueif feuerten Unbekannte auf eine Kaserne.


Bei Protesten von Anhängern des ehemaligen Präsidenten Mohammed Mursi in Ägypten hat es erneut Krawalle gegeben. Im Kairoer Bezirk Al-Nosha wurden an einer Straßensperre der Polizei kurz vor Beginn einer Protestaktion ein Unteroffizier und ein Passant erschossen. Zwei weitere Polizisten seien verletzt worden, teilte das Innenministerium mit.

Auf dem zentralen Sphinx-Platz seien die Sicherheitskräfte mit Tränengas gegen etwa 35 islamistischen Demonstranten vorgegangen, berichtete ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP. Von den Mursi-Anhängern sei zuvor keine Provokation ausgegangen.

Im Kairos Stadtteil Nasr City hielten Demonstranten Fotos von bei Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften getöteten Aktivisten in die Höhe.

V

Proteste gegen Syrien-Krieg am Times Square - Sowohl Befürworter

Am Times Square in New York trafen Pro- und Contra-Kriegsdemonstranten aufeinander. "USA, Nato - Finger weg von Syrien", skandierten die Gegner.
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© Reuters
Die Debatte über eine mögliche US-Militärintervention in Syrien hat in New York Hunderte Demonstranten auf die Straße getrieben. Am belebten Times Square fanden sich inmitten tausender Touristen sowohl Gegner als auch Anhänger der syrischen Regierung sowie US-Bürger ein, die schlicht gegen jeden weiteren Militäreinsatz der USA im Ausland sind. "USA, NATO - Finger weg von Syrien", riefen die Demonstranten. Viele hielten syrische Flaggen in den Händen.

Der 43-jährige Arzt Khaldon Makhoul, der mit 17 Jahren aus Syrien in die USA kam, hielt ein Schild mit der Aufschrift "Syrien = Irak. Dieselben Lügen" in den Händen. "US-Soldaten werden umsonst sterben", sagte er. Noch lägen keine Beweise für den Einsatz von Chemiewaffen vor. Der pensionierte Lehrer Robert Shainwald sagte, er wolle nicht, dass die USA wieder in einen Krieg gezogen würden. "Genug ist genug."



APA/AFP

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Fracking verursachte Massensterben von seltener Fischart in Kentucky

Wissenschaftler befürchten schon lange, dass Fracking der Umwelt schadet. Jetzt hat eine US-Regierungsbehörde festgestellt, dass durch die Gasfördermethode in Kentucky ein nahegelegenes Gewässer mit Säuren und Metallen belastet wurde. Die Folge: ein Massensterben einer bedrohten Fischart.
Fracking
© ReutersFracking-Anlage in USA

Reston - Die US-Geologiebehörde warnt vor Umweltgefahren durch Fracking. Im Bundesstaat Kentucky sollen die bei der umstrittenen Öl- und Gasfördermethode verwendeten Flüssigkeiten Exemplare einer bedrohten Fischart getötet haben. Das meldete die Behörde in einem auf ihrer Internetseite veröffentlichten Schreiben.

Beim Fracking werden Wasser, Sand und Chemikalien in Gesteinsschichten gepresst, um Gas oder Öl freizusetzen. Die Chemikalien sind nach Ansicht der Behörde schuld am Tod vieler Exemplare der seltenen Chrosomus cumberlandensis im Wasserschutzgebiet Acorn Fork.