Das Kind der GesellschaftS


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Erneuter Darwin-Preis vergeben: Student stürzt nach Suche nach Handysignal vom Balkon und stirbt

Meldungen über tödliche Unfälle von Menschen, die von ihren Smartphones abgelenkt wurden, gibt es auf der ganzen Welt. Doch der Todesfall eines Studenten in Thailand ist besonders grotesk.

handy, mobiltelephon
© imago/PhotoAlto
Auf der Suche nach einem besseren Handy-Signal ist ein thailändischer Student zu Tode gestürzt.

Der 21-Jährige fiel während eines Online-Spiels mit Freunden in der Hauptstadt Bangkok vom Balkon eines Hotels, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Der Student war nach Bangkok gekommen, um an einem Turnier des populären Online-Spiels "Arena of Valor" ("Arena von Valor") teilzunehmen.

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Dammbruch mit anschließender Schlammlawine in Brasilien fordert mindestens 34 Tote

Die Zahl der Toten durch den Dammbruch im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais steigt und steigt. Es ist nicht die erste Tragödie dieser Art in der Region. Welche Schuld tragen die Regierung und das Bergbauunternehmen?
schlammlawine brasilien
Nach dem Dammbruch an einer Eisenerzmine in Brasilien ist die Zahl der bestätigten Todesopfer auf 34 gestiegen. Rund 250 Menschen wurden nach dem Unglück in Brumadinho im Bundesstaat Minas Gerais noch immer vermisst, wie die Feuerwehr am Samstag mitteilte.

Gouverneur Romeu Zema sagte, es sei unwahrscheinlich, noch viele Überlebende zu finden. Die Zahl der Todesopfer dürfte deshalb weiter steigen.

Mit einbrechender Dunkelheit stellten die Einsatzkräfte ihre Arbeit ein. Die Suche sollte am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) fortgesetzt werden. Rund 200 Feuerwehrleute und 13 Hubschrauber waren an den Such- und Bergungsarbeiten beteiligt. Insgesamt wurden über 180 Menschen lebend gefunden und in Sicherheit gebracht.

Der Damm an der Mine des brasilianischen Bergbaukonzerns Vale war am Freitag gebrochen. Der Schlamm hatte eine rot-braune Schneise in das satte Grün geschlagen und alles unter sich begraben. Hubschrauber kreisten über den Schlammmassen und suchten nach Überlebenden.

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SOTT Fokus: Menschen nehmen Film "Bird Box" zu ernst und bewegen sich blind durch die Realität

Der Film Bird Box ist ein neulich veröffentlichter und ziemlich erfolgreicher Netflix-Horrorfilm. Die Krux des Filmes ist, dass sich die Hauptdarsteller mit verbundenen Augen durch den Film bewegen, damit sie die Antihelden des Filmes - sogenannte "Dämonen" - überleben können. Was eigentlich nur Film ist, wurde ein wenig zu einem sozialen "Phänomen", wo sich tatsächlich Menschen eine Augenbinde aufsetzten und sich durch die Realität (sic!) bewegten - die sogenannte "Bird Box" Challenge.

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© Netflix
Jetzt ist es also passiert! Ein 17-Jähriger hat in Utah einen Unfall gebaut, weil er sich den Netflix-Filmhit "Bird Box" zum Vorbild genommen hatte. Und sich mit verbundenen Augen hinters Steuer gesetzt hat. Das gab die Polizei in Layton via Twitter bekannt.

Glücklicherweise gab es nur Blechschaden, aber keine Verletzten. Laut BBC erlitten weder der junge Fahrer, noch sein 16-jähriger Beifahrer oder die Insassen des anderen beteiligten Autos ernsthafte Verletzungen. "Es ist schlicht nicht zu entschuldigen, so etwas Gefährliches zu tun, nicht nur für einen selbst, sondern für jeden anderen auf der Straße", wird demnach Polizei-Leutnant Travis Lyman von ksl.com zitiert.

- tz

Bulb

SOTT Fokus: Gelbwesten-Demo: Eine Million Menschen allein in Paris erwartet

Die Proteste der sogenannten Gelbwesten in Frankreich sollen auch dieses Wochenende stattfinden. Diesmal erwarten die Demonstranten allein in Frankreichs Hauptstadt Paris eine Million Demonstranten. Schon seit zehn Wochen gehen die Franzosen unermüdlich jedes Wochenende gegen die Politik der Macron-Regierung auf die Straßen Frankreichs.
yellow vests paris
© Patrice Calatayu
Die Proteste in Frankreich wollen nicht aufhören: Am heutigen Samstag rufen die so genannten Gelbwesten erneut ihre Anhänger auf die Straßen. Allein in Paris erwartet die Protestbewegung bis zu einer Million Demonstranten. Sputnik überträgt live.

"Acte 10: Le Million A Paris" ist bereits die zehnte Aktion der "Gelbwesten" gegen die Reformpolitik von Staatschef Emmanuel Macron seit Mitte November.

~ Sputnik
Auch in anderen Großstätten im Land sollen heute wieder Kundgebungen der Demonstranten stattfinden, darunter in Toulouse, Bordeaux, Montpellier und Lyon.
Die Behörden haben sich mit einem großen Sicherheitsaufgebot gegen mögliche Ausschreitungen gerüstet.

~ Sputnik
Sputnik überträgt live aus Paris:


Dominoes

SOTT Fokus: Keine Künstlerfreiheit mehr: Ballettstar wird aus Pariser Ballett unter anderem wegen Putin-Tatoo rausgeworfen

Sergej Polunin ist ein weltweit bekannter Ballettstar. Polunin ist auch bekannt für seine teilweise kritischen Äußerungen, mit denen er Aufsehen erregt - man könnte behaupten, dass er ein typischer Künstler ist. Dem Pariser Ballett geht nun eine Äußerung über dicke Menschen zu weit. Für sie ist außerdem das Maß zusätzlich voll, weil sich der Balletttänzer positiv über Wladimir Putin äußerte und sich im November Putin auf seine Brust tätowieren ließ. Man könnte meinen, dass das intolerante Ballett nur nach einem kleineren Grund suchte, um endlich den Ballettstar des Hauses zu verweisen.
Sergej Polunin
© Sergej Polunin
"Danke an Wladimir und jeden anderen, der für das Gute steht." Es sei "nicht leicht, gut zu sein und das Licht zu wählen".

- Spiegel Online
Unter all diesen "bösen" Taten nahm Polunin auch noch die russische Staatsbürgerschaft an. Hätte sich Polunin kritisch gegenüber Trump oder Putin geäußert, wäre er garantiert zum Intendanten befördert worden.

Bell

Keine Sicherheit: Fünf junge Mädchen sterben durch Flammen in einem "Escape Room" in Polen

Nach dem Tod von fünf Mädchen in einem polnischen "Escape Room" hat die Staatsanwaltschaft weitere Details des Unglücks bekannt gegeben: Die Opfer konnten nicht fliehen, denn die Türklinke des Zimmers war abmontiert.
Fire investigation
© Agencja Gazeta/Cezary Aszkielowicz/via REUTERS
Die Todesopfer der Brandkatastrophe in einem "Escape-Room" in Polen hatten nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft keine Chance, den Flammen zu entkommen.

Die Türklinke an der Innenseite des Raums sei abmontiert und versteckt worden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft in Koszalin, Ryszard Gasiorowski, an diesem Mittwoch. Sie zu finden, war demnach Teil des "Escape-Spiels", bei dem Teilnehmer unter Zeitdruck Aufgaben lösen müssen, um sich aus einem geschlossenen Raum zu befreien. Für fünf 15-jährige Mädchen im nordpolnischen Koszalin wurde das Spiel zur tödlichen Falle, als am vergangenen Freitag ein Feuer ausbrach.

Die Jugendlichen, die einen Geburtstag feierten, hatten keine Chance, sich aus dem geschlossenen Raum selbst zu befreien, sagte Gasiorowski. Auch von außen verhinderten die Flammen ihre Rettung. Der Brand schnitt einem Mitarbeiter des "Escape-Rooms" den Weg zu den Mädchen ab. Der 25-jährige Pole, der selbst Verbrennungen erlitt, rannte auf die Straße, um Hilfe zu holen. Für die Mädchen, die nach vorläufigen Erkenntnissen an einer Rauchgasvergiftung starben, kam sie zu spät. Sie werden am Donnerstag beerdigt.

Kommentar: Es ist tragisch, dass die Mädchen letzten Endes nicht aus diesem "Fluchtraum" entkommen konnten.


Question

SOTT Fokus: Explosion in Paris forderte zwei Tote und 45 Verletzte

In Paris ist es zu einer schweren Explosion in einer Bäckerei gekommen. Die Explosion forderte zwei tote Feuerwehrleute und insgesamt 45 Personen wurden verletzt. Die Ursache dafür ist noch nicht bekannt.
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© imago/ZUMA Press, Emily MolliDas Bild zeigt die Heftigkeit der Explosion in Paris.
Die Explosion ereignete sich am Samstag gegen 9:00 Uhr in der Rue de Trévise, etwa einen Kilometer Luftlinie entfernt von der Pariser Oper.

Laut Tweet des Innenministers wurden dabei 47 Menschen verletzt, davon zehn schwer. Vieles sprach für einen Unfall.

- web.de
Zeugen berichten davon, dass es sich "wie ein Erdbeben anfühlte" und "alle offenen Türen aus den Angeln sprangen". Die Explosion fand nur wenige Stunden vor einer weiteren Gelbwesten-Demonstration statt, aber ein Zusammenhang besteht momentan nicht zu den Demonstrationen.


Blackbox

Zugunglück in Dänemark - Mehrere Tote und Verletzte

Das Unglück ereignete sich am frühen Morgen. Auf der Brücke über den Großen Belt prallt ein dänischer Personenzug auf mehrere Gegenstände. Mehrere Menschen sterben.
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Der beschädigte Frachtzug nach dem Zugunglück auf der Brücke über den Großen Belt in Dänemark
Bei einem Zugunglück auf der Brücke über den Großen Belt (Storebælt) in Dänemark sind am Mittwochmorgen sechs Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 16 Personen wurden verletzt, als während eines schweren Sturms Teile von einem entgegenkommenden Güterzug herunterfielen und den Personenzug zu einem harten Bremsmanöver zwangen. Nach Angaben der Unfallkommission soll es sich bei einem der Teile um einen leeren Lastwagen gehandelt haben, der heruntergeweht wurde, und den Schnellzug dann frontal oder seitlich rammte.

Der erste Notruf ging laut dänischen Medien gegen 7.35 Uhr ein. Der Zug aus Aarhus mit Ziel Kopenhagen war auf der Storebæltsbroen unterwegs, als er plötzlich auf im Gleisbett liegende Gegenstände traf. Ein mit Lkw-Anhängern beladener Frachtzug, der in entgegengesetzter Richtung unterwegs war, hatte Teile seiner Ladung verloren. Auf Bildern vom Unglücksort waren Güterwaggons mit zerrissenen Planen zu sehen.

Ambulance

Gasexplosion? Gebäudeeinsturz in Russland - 38 Menschen sind ums Leben gekommen

Der Bundesaußenminister Heiko Maas hat sein Beileid wegen des Hauseinsturzes im russischen Magnitogorsk ausgesprochen. Nach jüngsten Angaben sind 38 Menschen bei der Tragödie ums Leben gekommen. Die entsprechende Erklärung wurde im offiziellen Account des Auswärtigen Amtes veröffentlicht.
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© Sputnik / Russian Emergencies Ministry
​Der Teileinsturz des zehngeschossigen Wohnhauses hatte sich in der Nacht zum Silvestertag ereignet. Als Ursache wird eine Explosion von Haushaltsgas vermutet. Die Opferzahl ist inzwischen auf 38 gestiegen. Wie die Sprecherin des russischen Ermittlungskomitees, Swetlana Petrenko, am Mittwoch sagte, sind am Unfallort keine Sprengstoffspuren entdeckt worden. Damit wies sie gegenteilige Medienspekulationen zurück.

Auf Anordnung des Gouverneurs des Gebietes Tscheljabinsk, Boris Dubrowski, wird die Gebietsregierung den Familien der Opfer je eine Million Rubel (rund 12.600 Euro) Entschädigung zahlen. An die Schwer- und die Leichtverletzten werden jeweils 400.000 und 200.000 (etwa 5.000 bzw. 2.500 Euro) ausgezahlt. Zur Entschädigung der Vermögensverluste sollen zusätzlich 300.000 bis 500.000 Rubel (3.800 bis 2.500 Euro) je Familie bereitgestellt werden.

Beaker

SOTT Fokus: Prügelangriff durch Migranten in Amberg - 12 Leichtverletzte

In Amberg ist es am 29.12.2018 zu einem Übergriff durch junge Migranten gekommen. Dabei attackierten die vier jungen Männer zwischen 17 und 19 Jahren - vorrangig aus dem Iran und Afghanistan stammend - wahllos Passanten. Bei diesem Angriff wurden 12 Menschen leicht verletzt.

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© www.globallookpress.com
Vier junge Asylbewerber haben am Samstag wahllos Passanten geschlagen und nach bisherigen Erkenntnissen dabei zwölf von ihnen, zumeist leicht, verletzt. Die Übergriffe lösten eine Debatte über Gewalt von Flüchtlingen aus.

- RT Deutsch
Als Gegenzug sind Gerüchte bekannt geworden, dass angeblich eine Bürgerwehr in Amberg gegründet wurde. Eine Bürgerwehr zu gründen ist ein verständlicher Schritt, wenn örtliche Polizeibehörden einfach und sichtlich überlastet sind.
Die Polizei will nun Berichten nachgehen, wonach sich in der bayrischen Stadt eine rechte Bürgerwehr gebildet hat. Noch gebe es keine konkreten Hinweise auf Patrouillen, Demonstrationen oder dergleichen, so ein Polizeisprecher am Donnerstag. Es seien diesbezüglich aber entsprechende Auftritte in den sozialen Medien bekannt.

- RT Deutsch
Dieser Übergriff löst natürlich wieder berechtigt die ganze Flüchtlingskritik aus und lässt Merkels "Willkommenspolitik" erneut als gescheitert dastehen. Ob Integration, wie sie von vielen politische Lagern gepriesen wird, wirklich möglich ist, ist wirklich sehr fraglich. Doch auch da bestätigen Ausnahmen manchmal die Regel.