Im Münchner Stadtteil Au fielen am Donnerstagmorgen Schüsse. Ein Bauleiter hat dabei einen Polier erschossen, danach richtete er die Waffe gegen sich selbst. Jetzt gab die Münchner Polizei weitere Details bekannt.

© Thomas GaulkeDie Baustelle, auf der die Schüsse fielen. Polizisten bewachen den Eingang.
Au - Am Tag nach den tödlichen Schüssen in der Au ermittelt die Münchner Polizei weiter mit Hochdruck. Im Münchner Stadtteil Au waren wie berichtet am Donnerstagmorgen Schüsse gefallen. Ein Ingenieur, der Bauleiter, hat dabei einen Polier erschossen, danach richtete er die Waffe gegen sich selbst.
Am Freitag gaben die Beamten weitere Details bekannt. Wie die Obduktion ergeben habe, sind beide Männer an den Folgen von Schüssen gestorben, so die Polizei - das Opfer soll im Brustbereich getroffen worden sein.
Der 29-jährige Ingenieur aus Augsburg, der die Schüsse abgegeben hatte, besaß demnach keinen Waffenschein - es blieb zunächst unklar, woher die Waffe stammte. Nach
AZ-Informationen handelt es sich um eine Glock.
Kommentar: Sprache schafft Bewusstsein, betont die Verfasserin des Framing-Manuals, Elisabeth Wehling in einer Klarstellung auf ihrer Hompage. Die Details der Sprachempfehlungen, die bisher bekannt sind, wecken ein ungutes Gefühl, machen sie doch diejenigen, die sich der Beitragszahlung (von vielen als Zwangsabgabe empfunden) verweigern, direkt zu "Hinterziehern".
Wenn das Ziel eine "Skizzierung von gedanklich-sprachlichen Konzepten" ist, "welche Auftrag und Bedeutung der öffentlich-rechtlichen ARD besser greifbar machen als bisher", kann man ahnen, wohin die Reise geht: die Tendenz wird verstärkt, abweichende und damit verbunden oft kritische Meinungen weiter zu diskreditieren. Bezahlt mit den Abgaben "demokratienaher loyaler Bürger", die wir sind, solange wir zahlen.