Am Montag vergangene Woche
veröffentlichte die kanadische YouTuberin und Dokumentarfilmerin
Lauren Southern eine Video-Aufzeichnung, die darstellt, wie eine in Griechenland wirkende NGO,
Advocates Abroad, Migranten beigebracht haben soll, wie sie durch glaubhafte Irreführung von Behörden Asylstatus in der EU erhalten können.
Kurz zur Info, diese NGO wurde
Sputnik zufolge 2016 gegründet und soll inzwischen über 17.000 Migranten und Flüchtlingen rechtliche Hilfe und Beratung v.a. für Asylverfahren in Griechenland und anderswo gewährt haben. Ihre Freiwilligen
kommen u.a. aus der Studentenschaft von Eliteuniversitäten, darunter Cambridge, die auch eine studentische Förderinitiative (
SolidariTee) für Advocates Abroad und weitere NGOs betreiben.
Die besagte Aufzeichnung entstand im Rahmen von Southerns Recherchen für ihre kommende
Dokumentation "Borderless", die sich der Flüchtlingskrise in Europa widmen soll. Darin führte ihr Ko-Produzent
George Llewelyn-John offenbar mit versteckter Kamera ein Interview mit der Leiterin der NGO, Ariel Ricker.
Ricker gibt darin zu, Asylbewerber dazu angehalten zu haben, Trauma und Verfolgung vorzutäuschen bzw. "wie in einem Theater" zu "schauspielern" und sich auch als verfolgte Christen auszugeben, um dadurch ihre Wahrscheinlichkeit auf Asyl zu erhöhen. Denn damit könnten sie die "Dummheit" europäischer Asylbehörden zu ihrem Vorteil ausnutzen.
Laut nachfolgend gezeigtem Tweet von Southern sollen sogar die Vereinten Nationen inzwischen auf das Video reagiert und es als "alarmierend" bezeichnet haben.
In den Tweet eingebettet ist auch schon eine Kurzfassung der Aufzeichnung, um einen ersten Eindruck zu gewinnen. Die ausführlichere Version kann mitsamt Transkript in deutscher Übersetzung dann weiter unten angeschaut werden.
Kommentar: Die wichtige Frage ist, wie wird sich morgen die Polizei verhalten und auf welcher Seite wird sie stehen?