Das Kind der GesellschaftS


Handcuffs

SOTT Fokus: Drei Messerangriffe in Nürnberg - Täter ist noch auf der Flucht

In Nürnberg, im Stadtteil St. Johannes, kam es gestern Abend zu insgesamt drei Messerangriffen auf Frauen, die sich allein durch die Stadt bewegten. Die Angriffe waren zeitlich versetzt, doch es wird vermutet, dass es ein und derselbe Täter ist.

messerangriffe in nürnberg
© NEWS5 / NEWS5 / DESKBei rätselhaften Messer-Attacken in Nürnberg sind drei Frauen schwer verletzt worden.
Gegen 19.20 Uhr kam ein Mann einer 56 Jahre alten Fußgängerin entgegen und stach ihr in den Oberkörper. Sie wurde in einem Klinikum notoperiert. Gegen 22.45 Uhr stach ein Mann nur wenige Straßen weiter unvermittelt auf eine 26-Jährige ein, die gerade nach Hause lief.

Kurz darauf stach ein Mann auf eine 34-Jährige ein. Die beiden letzteren Frauen erlitten lebensgefährliche Verletzungen und wurden ebenfalls notoperiert. Auch am frühen Freitagmorgen seien sie weiterhin in Lebensgefahr, sagte eine Polizeisprecherin.

- Bayerischer Rundfunk
Alle drei Opfer mussten notoperiert werden und befinden sich zum Glück nun außer Lebensgefahr. Der Täter ist bis jetzt noch nicht gefasst, doch die Polizei unternimmt ihr Bestes, den Täter zu fassen.


Bulb

Sechstes Todesopfer bei "Gelbwesten"-Protesten in Frankreich

In der Nacht zum Donnerstag ist ein weiterer Teilnehmer der Massenproteste der "Gelbwesten" in Frankreich ums Leben gekommen. Der Unfall geschah in der Stadt Avignon, während eines Protestes der Gelbwesten.
Gelbweste
Der 23-jährige Mann wurde von einem Lastwagen angefahren und erlag kurz darauf seinen Verletzungen, berichtet die Zeitung Le Figaro unter Berufung auf eine Mitteilung der Staatsanwaltschaft.

Der stellvertretenden Staatsanwältin von Avignon, Caroline Armand, zufolge sei der LKW-Fahrer festgenommen worden, eine Ermittlung laufe.

~ RT Deutsch
Damit steigt die Zahl der Toden während der Gelbwesten-Proteste in Frankreich auf sechs.

Airplane

SOTT Fokus: Aufstand der Maschinen? Amazon-Roboter verletzt ungefähr 50 Menschen

Aufstand der Maschinen? In Robbinsville, New Jersey, USA, hat ein Roboter von Amazon eine Spraydose mit Bären-Abwehrspray getroffen und dabei ist das Reizgas ausgetreten und verletzte insgesamt 55 Menschen. 24 Menschen mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.

amazon roboterarm
© Global Look Press / Ina Fassbender
Einer der Lagerroboter, die beim Transport von Paletten, Regalen und Sortieren der Waren helfen, hatte eine Dose mit Bären-Abwehrspray punktiert. Dadurch war konzentriertes Capsaicin, der Hauptbestandteil von Pfefferspray, ausgetreten. Das sorgt für eine schwere Reizung der Augen, der Nase, einem Hitzegefühl auf der Haut und teils starke Atembeschwerden.

- Wired
Wie es genau zu dem Unfall kam, ist bis jetzt noch nicht klar. Wired berichtet weiter, dass bereits 2015 ein ähnlicher Unfall, ebenfalls mit Bären-Abwehrspray, passiert ist. Auch 2015 tötete ein Roboter von VW einen Menschen.

Die Automatisierung ist schön und gut, doch sie zeigt auch immer wieder, dass Menschen durch sie verletzt und auch getötet werden können. Tesla ist dabei das große Negativbeispiel, wo bereits mehrere Menschen durch autonome Fahrzeuge gestorben sind oder verletzt wurden.

Black Cat 2

Proteste in Frankreich gehen weiter: Sehenswürdigkeiten werden geschlossen und Fußballspiele finden nicht statt

Schülerproteste, enttäuschte Bauern und wütende "Gelbwesten" - Frankreich bereitet sich auf ein turbulentes Wochenende vor. Die Regierung hat 90.000 Polizisten mobilisiert, Sehenswürdigkeiten wie der Louvre schließen.
proteste frankreich
Vor neuen Protesten der "Gelbwesten" wächst in Frankreich die Sorge. Die Mitte-Regierung befürchtet am Wochenende eine neue Eskalation der Gewalt und will deshalb massiv Sicherheitskräfte aufbieten.

Zehntausende Polizisten im Einsatz

89.000 Polizisten und andere Ordnungskräfte seien für diesen Samstag mobilisiert worden, davon 8000 in der Hauptstadt, sagte Premierminister Édouard Philippe. Dort sollen auch etwa ein Dutzend gepanzerter Fahrzeuge der Gendarmerie eingesetzt werden.

Präsident Emmanuel Macron will sich Anfang kommender Woche an die Öffentlichkeit wenden, um angesichts der Ausschreitungen gegen seine Wirtschaftspolitik die Wogen zu glätten. Der Präsident wolle zeigen, dass er sich der Wut der Bevölkerung annehme und dass Lösungen gefunden werden müssten, erklärte der Elysée-Palast. Die Regierung war zuletzt bereits auf die Demonstranten zugegangen und hatte umstrittene Steuererhöhung gekippt.

Kommentar: Die wichtige Frage ist, wie wird sich morgen die Polizei verhalten und auf welcher Seite wird sie stehen?


Take 2

SOTT Fokus: Erwischt: NGO bringt Flüchtlingen bei, Asylbehörden in der EU zu betrügen - Förderung einer Strategie der Spannung in Europa

Am Montag vergangene Woche veröffentlichte die kanadische YouTuberin und Dokumentarfilmerin Lauren Southern eine Video-Aufzeichnung, die darstellt, wie eine in Griechenland wirkende NGO, Advocates Abroad, Migranten beigebracht haben soll, wie sie durch glaubhafte Irreführung von Behörden Asylstatus in der EU erhalten können.

Ariel Ricker NGO Flüchtlinge Betrug
Kurz zur Info, diese NGO wurde Sputnik zufolge 2016 gegründet und soll inzwischen über 17.000 Migranten und Flüchtlingen rechtliche Hilfe und Beratung v.a. für Asylverfahren in Griechenland und anderswo gewährt haben. Ihre Freiwilligen kommen u.a. aus der Studentenschaft von Eliteuniversitäten, darunter Cambridge, die auch eine studentische Förderinitiative (SolidariTee) für Advocates Abroad und weitere NGOs betreiben.

Die besagte Aufzeichnung entstand im Rahmen von Southerns Recherchen für ihre kommende Dokumentation "Borderless", die sich der Flüchtlingskrise in Europa widmen soll. Darin führte ihr Ko-Produzent George Llewelyn-John offenbar mit versteckter Kamera ein Interview mit der Leiterin der NGO, Ariel Ricker.

Ricker gibt darin zu, Asylbewerber dazu angehalten zu haben, Trauma und Verfolgung vorzutäuschen bzw. "wie in einem Theater" zu "schauspielern" und sich auch als verfolgte Christen auszugeben, um dadurch ihre Wahrscheinlichkeit auf Asyl zu erhöhen. Denn damit könnten sie die "Dummheit" europäischer Asylbehörden zu ihrem Vorteil ausnutzen.

Laut nachfolgend gezeigtem Tweet von Southern sollen sogar die Vereinten Nationen inzwischen auf das Video reagiert und es als "alarmierend" bezeichnet haben.

In den Tweet eingebettet ist auch schon eine Kurzfassung der Aufzeichnung, um einen ersten Eindruck zu gewinnen. Die ausführlichere Version kann mitsamt Transkript in deutscher Übersetzung dann weiter unten angeschaut werden.

Hardhat

Der Darwinpreis geht an John Allen Chaz - Ignoranz tötete ihn mit Pfeilen von Ureinwohnern

  • Im Fall des im Indischen Ozean getöteten US-Amerikaners hat die Mutter des Toten seine letzten Tagebucheinträge veröffentlicht.
  • Sie bestätigen, dass der junge Mann auf der Insel war, um die dort lebenden Sentinelesen zum Christentum zu bekehren.
  • Die Sentinelesen gelten als eines der letzten "unkontaktierten Völker" der Welt und müssen von der Außenwelt abgeschnitten bleiben, um ihr Überleben zu sichern.
john allen chau
© Reuters
Schon im indischen Polizeibericht zum Todesfall des US-Amerikaners John Allen Chau ist notiert, er sei "zu missionarischen Zwecken" nach North Sentinel Island aufgebrochen, jener Insel im Indischen Ozean, auf der das abgeschottete Volk der Sentinelesen lebt. Inzwischen hat die Familie seine letzten Aufzeichnungen der Washington Post überlassen, 13 handgeschriebene Seiten, die der junge Mann offenbar bei Fischern ließ, bevor er in seinem Kajak auf den Strand zusteuerte. Die Zeilen bestätigen sein Motiv.

Der junge Amerikaner war besessen von der Idee, den Menschen auf der Insel die Bibel zu bringen. "Herr, ist diese Insel die letzte Hochburg des Satans, wo niemand Deinen Namen gehört hat oder wenigstens die Chance hatte, ihn zu hören?" So zitiert das Blatt aus Chaus letzten Aufzeichnungen, die teils auch in indischen Zeitungen erschienen.

Kommentar: Man könnte fast behaupten, er hätte diesen Tod verdient.


Hammer

SOTT Fokus: Jetzt auch in Deutschland: Massenschlägerei bei TK Maxx am "Schwarzen Freitag"

Eigentlich kennt man solche Nachrichten nur aus den USA, dass es am sogenannten "Schwarzen Freitag" zu Massenschlägereien kommt. Doch seit diesem Jahr gibt es eine Veränderung, denn der "Schwarze Freitag" ist verstärkt in Deutschland vermarktet worden und somit kam es auch zu einer Massenschlägerei bei TK Maxx in Osnabrück.

osnabrück
© Nonstop-Newsegen einer Massenschlägerei bei TK Maxx war die Osnabrücker Polizei Freitagnachmittag in der Kamp-Promenade mit einem Großaufgebot im Einsatz.
Rund 40 Personen haben sich Freitagnachmittag bei TK Maxx in der Osnabrücker Kamp-Promenade eine Schlägerei geliefert. Zwei Kontrahenten wurden verletzt. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Mitglieder von zwei rivalisierenden Gruppen oder Großfamilien waren in der Filiale der Niedrig-Preis-Kette aneinander geraten. Augenzeugen berichten, es sei ein handfester Streit um die besten Black-Friday-Schnäppchen entbrannt.

- Osnabrücker Zeitung
Die Polizei war nach Informationen der Osnabrücker Zeitung mit 15 Streifenwagen vor Ort und das Einkaufszentrum wurde für 30 Minuten gesperrt.

Insgesamt ein schwarzer Freitag für die deutsche Gesellschaft.

Candle

Russischer Geheimdienstgeneral mit 62 Jahren gestorben

Der Chef des russischen Militärgeheimdienstes GRU, Igor Korobow, ist am Mittwoch im Alter von 62 Jahren gestorben. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte, erlag Korobow einer schweren und langen Krankheit.
igor korobow
© CC BY 4.0 / Russlands Verteidigungsministerium / Igor Valentinovich Korobov (cropped image)
General Korobow erhielt mehrere Staatsauszeichnungen, darunter die höchste Auszeichnung "Held der Russischen Föderation". Er arbeitete für GRU seit 1980. Zum Chef dieser Organisation wurde er im Januar 2016 ernannt. Korobow leitete auch die Einsätze russischer Aufklärer im Zuge der Militäroperation in Syrien.

Korobow hinterließ eine Frau und zwei Töchter.

Ambulance

Kälteschutz für Obdachlose: Zwei Bahnhöfe werden in Berlin geöffnet

Menschen, die auf der Straße leben, sollen nachts künftig Notquartiere in den U-Bahnstationen am Moritzplatz und im Bahnhof Lichtenberg finden
obdachloser
© imago/Jürgen Ritter
Die Entscheidung der BVG kam am Dienstagnachmittag überraschend. Sie ist nun doch bereit - und zwar schon ab dem heutigen Mittwoch - zwei U-Bahnhöfe als Notquartier für Obdachlose zu öffnen. Der U-Bahnhof Moritzplatz in Kreuzberg und der Bahnhof Lichtenberg sollen es werden - allerdings nur unter der Voraussetzung, dass sich der Senat um alles kümmert. Er soll Sozialarbeiter und Reinigungskräfte stellen sowie Dixi-Klos besorgen. Der U-Bahnhof Moritzplatz eignet sich, weil er zentral gelegen ist und ein Zwischengeschoss hat, von dem mehrere Ausgänge abgehen. Der Bahnhof Lichtenberg war im vergangenen Winter bereits für Obdachlose geöffnet worden.

Das Problem führte zu Zoff im Senat

Vorausgegangen war eine tagelange Debatte, die schließlich zu Missstimmungen zwischen Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) und der BVG - und dem Vernehmen nach auch zu Zoff im Senat - geführt hatte. Wie berichtet hatte die BVG einen ehemaligen Fußgängertunnel am Alexanderplatz als Notquartier vorgeschlagen. Dies hatte jedoch Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne) abgelehnt.

Kommentar: Eine bessere Lösung wäre es, wenn leerstehende Flüchtlingsunterkünfte dafür genutzt werden könnten, oder einfache Containerbauten. Doch solche Unterkünfte müssen auch von Institutionen finanziell getragen werden, zudem viele Obdachlose auch solche Einrichtungen meiden. Doch wenn ihnen geholfen werden soll, sind solche Container eigentlich die bessere Lösung.


Camera

Dutzende Tote bei Anschlag in Kabul, Afghanistan

Erneut hat ein Selbstmordattentäter in Afghanistan einen verheerenden Anschlag ausgeübt. Viele Menschen wurden getötet. Ziel war der Ulema-Rat, das höchste Gremium der afghanischen Geistlichkeit.
afghanistan
© Reuters
Bei einem Anschlag auf eine Versammlung religiöser Führer sind in Kabul mindestens 43 Menschen getötet worden. Weitere 83 Menschen seien bei der Explosion verletzt worden, teilte ein Sprecher des afghanischen Gesundheitsministeriums mit. 24 der Verwundeten würden in Lebensgefahr schweben.

Der Anschlag galt offenbar dem Ulema-Rat, dem höchsten Gremium der afghanischen Geistlichkeit, der sich in einem Hochzeitssaal versammelt hatte. Dort hatte gerade eine religiöse Zeremonie im Zuge des Feiertags des Geburtstags des Propheten Mohammed stattgefunden, sagte der Ministeriumssprecher Wahidullah Madschroh. Bisher bekannte sich niemand zu dem Anschlag.

Kommentar: Und viele dieser Angriffe wurden durch westliche Organisationen finanziert und unterstützt - und alles im Namen der "Demokratie":