Das Kind der GesellschaftS


Binoculars

Weitere Brücke in Russland zusammengebrochen - Insgesamt die Vierte innerhalb eines Monats

Mindestens zwei Menschen sind am Montag beim Einsturz einer Autobrücke in Westsibirien getötet und sieben weitere verletzt worden. Die genaue Ursache ist noch unklar. Dies ist bereits der vierte derartige Unfall seit vier Wochen in Russland.
brücke russland
© Sputnik / Presseamt des Katastrophenschutzes
Die Brücke über den Fluss Gornaja, rund 20 Kilometer von Neftejugansk, der Hauptstadt des gleichnamigen wichtigen Erdölfördergebiets, entfernt, war wegen Reparaturen außer Betrieb.


Alle Opfer seien Arbeiter des Reparaturteams, erfuhr Sputnik aus dem Katastrophenschutz. Zum Zeitpunkt des Einsturzes seien ein Laster und ein Baukran auf der Brücke gewesen. Einer der Verletzten ist in kritischem Zustand. Die Behörden haben Ermittlungen wegen Missachtung der Sicherheitsregeln und fahrlässiger Tötung eingeleitet.

Briefcase

Minderjähriger erwürgte 16-Jährigen in der Nähe von Wenden

Ein Freund und Mitschüler soll den tot im Sauerland gefundenen 16-Jährigen erwürgt haben. Davon geht die Polizei nach einem Geständnis des 14-Jährigen aus.
Polizei Blaulicht, Unglücksfall, polizei symbolfoto
© Symbolbild: Patrick Seeger/dpa
Der im nordrhein-westfälischen Wenden tot aufgefundene Schüler ist nach Ermittlungen der Polizei von einem 14 Jahre alten Freund und Mitschüler getötet worden. Er habe gestanden, den 16-Jährigen am Dienstag in der Nähe des Schulgeländes mit bloßen Händen erwürgt zu haben, sagte Staatsanwalt Rainer Hoppmann. Zuvor sei es zwischen beiden zu einem handgreiflichen Streit gekommen. Dabei sei der Tatverdächtige dem älteren Opfer körperlich überlegen gewesen. Der 14-Jährige sei nun in Haft. Der dringende Verdacht: Totschlag. Ihm drohen nun bis zu zehn Jahre Jugendstrafe.

Zeugenaussagen führten zum Leichnam

Wenige Stunden vor dem Fund der Leiche am Mittwochabend hatte sich die Polizei mit einem Aufruf an die Öffentlichkeit gewandt. Der Teenager wurde seit Dienstagmittag vermisst. Er war nach einem Streit mit einem Freund nicht nach Hause zurückgekehrt. Die Schule hatte er zuvor geschwänzt. Medienberichten zufolge waren mehr als 100 Einsatzkräfte an der Suche beteiligt.

Schließlich hatte die Polizei die Leiche in einem Waldstück entdeckt. Zeugenaussagen hatten sie zum Toten geführt, woraufhin eine Mordkommission die Ermittlungen aufnahm. Befragungen von Mitschülern ergaben, dass der 14-Jährige mehrfach mit "stark verdreckter, teils nasser Kleidung" gesehen worden war. Daraufhin vernahmen die Ermittler ihn zunächst als Zeugen - als er sich in Widersprüche verwickelte, nahmen sie ihn fest.

Boat

Präsident von Leicester City ist mit Hubschrauber abgestürzt - 3 Tote

Der Präsident von Leicester City, Vichai Srivaddhanaprabha, stirbt bei einem Hubschrauber-Absturz. Er hatte Englands Fußball ein Wunder geschenkt.
Srivaddhanaprabha
© AFP
Die Fans von Leicester City trauerten und trösteten sich gegenseitig. Am Sonntag, einen Tag nach dem Absturz eines Hubschraubers am Stadion von Leicester City, legten die Fans Blumen in der Spielstätte des englischen Fußball-Erstligisten niedergelegt. Der Helikopter des Vereinspräsidenten Vichai Srivaddhanaprabha war am Samstagabend, kurz nachdem er vom Spielfeld abgehoben hatte, auf einem Parkplatz neben dem Stadion zerschellt und in Flammen aufgegangen. "Mit tiefem Bedauern und einem kollektiven gebrochenen Herzen müssen wir mitteilen, dass unser Präsident, Vichai Srivaddhanaprabha, zu denen gehört, die ihr Leben am Samstagabend auf tragische Art verloren", hieß es in der Mitteilung von Leicester City. "Keiner der fünf Menschen an Bord hat überlebt." Unter den Toten waren neben dem thailändischen Vereinsbesitzer Srivaddhanaprabha auch zwei Frauen - eine Pilotin und eine Mitarbeiterin des Milliardärs.

Es gehört zum Ritual von Heimspielen des Klubs, dass der Präsident per Hubschrauber ins Stadion ein- und ausgeflogen wird. Der in den blau-weißen Vereinsfarben lackierte Hubschrauber landet dafür regelmäßig am Mittelkreis. Die Ursache des Unglücks war zunächst nicht bekannt. Augenzeugen berichteten von einem plötzlichen Stillstand des Heckrotors kurz nachdem der Hubschrauber im Stadion abgehoben hatte. Die Maschine habe sich daraufhin wie ein Kreisel gedreht und sei unkontrolliert abgestürzt. Auch Experten gingen von einem Ausfall des Heckrotors aus. Einer der ersten am Unglücksort sei Leicesters Torhüter Kasper Schmeichel gewesen, berichteten Augenzeugen dem Sender BBC.

Kommentar: Erst gestern stürzte ein Passagierflugzeug ab:

Mehr als 180 Tote: Neu gebaute indonesische Boeing 737 stürzt ab - Ursache rätselhaft


Flashlight

China: Mann verkauft seine Tochter für 500 €, weil er bereits eine Tochter hat

Die chinesische Polizei hat einen Mann festgenommen, der seine neugeborene Tochter verkauft hat. Bei der Vernehmung gab der Mann an, er habe sich einen Sohn gewünscht und sei von der Geburt der zweiten Tochter sehr enttäuscht gewesen. Deswegen verkaufte er das zehntägige Mädchen an ein kinderloses Paar aus einer anderen Provinz für 4.000 Yuan (rund 500 Euro).

china mann
© Polizei YiwuMann verkauft neugeborene Tochter für 500 Euro, weil er von einem Sohn träumte
Das Verbrechen kam ans Licht, als die Mutter des Mannes bei ihm zu Besuch war. Als die Frau ihre Enkelin nicht finden konnte und ihr Sohn keine Erklärung geben konnte, wo das Kind war, verständigte sie die Polizei. Der Mann erklärte seine Tat auch dadurch, dass er arbeitslos war und bereits eine Tochter hatte. Zwei Wochen später konnten die Ermittler das Mädchen finden. Ihre Mutter und Großmutter kümmern sich um sie. Der Vater des Kindes sowie beide Käufer wurden festgenommen. Frauen- und Kinderhandel werden mit einer Haftstrafe von fünf bis zehn Jahren bestraft.

Airplane

SOTT Fokus: Mehr als 180 Tote: Neu gebaute indonesische Boeing 737 stürzt ab - Ursache rätselhaft

Am Montag sind bei einem Absturz einer indonesischen Boeing 737-Passagiermaschine vermutlich mehr als 180 Menschen ums Leben gekommen. Das Flugzeug stürzte nur wenige Minuten nach dem Start vom Flughafen der Hauptstadt Jakarta durch eine bisher noch ungeklärte Ursache ins Meer.
Indonesisches Flugzeug
© ReutersIndonesisches Flugzeug mit mehr als 180 Menschen abgestürzt
Die Boeing 737 MAX 8 war um 06.20 Uhr Ortszeit (00.20 Uhr MEZ) in Jakarta gestartet. Eine Stunde später wurde sie auf dem Flughafen von Pangkal Pinang erwartet, der größten Stadt der Nachbarinsel Bangka. Die Maschine verschwand nach Angaben der Luftraum-Überwachung jedoch 13 Minuten nach dem Abheben von den Radarschirmen. Nach kurzer Suche wurden dann im Meer die ersten Trümmer entdeckt, etwa 70 Kilometer von Jakarta entfernt.

~ RT Deutsch
Laut dem Sprecher der Rettungsdienste, Muhammad Syaugii, wurden "Rettungswesten, Handys und Flugzeugteile entdeckt."
Vermutet werde, dass das Wrack in einer Tiefe von etwa 35 Metern im Meer liege. Der Sprecher der nationalen Katastrophenschutzbehörde, Sutopo Purwo Nugroho, veröffentlichte auf seinem Twitter-Account auch erste Bilder von der Unglücksstelle. Auf dem Wasser ist ein größerer Flugbenzin-Teppich zu sehen. Nach Angaben der Rettungsdienste wurde Flug JT-610 zuletzt bei Karawang in der Provinz West-Java geortet. Dort sei auch der Funkkontakt zu dem Flugzeug abgebrochen.


~ RT Deutsch
Die Hoffnung, noch Überlebende zu finden, wird als gering eingeschätzt. Das Flugzeug war eine recht neue Maschine, die erst 2016 in Betrieb genommen wurde. Dieser Umstand heizt die Diskussion um die Unfallursache natürlich an. Bisher ist diese jedoch noch rätselhaft.

Die Fluglinie, die das Flugzeug in seiner Flotte hatte, nennt sich Lion Air und stellt die größte Billigfluglinie des Inselstaats Indonesien mit seinen mehr als 250 Millionen Einwohnern dar.

Candle

Angriff auf Synagoge in Pittsburgh: Elf Tote

Am Tag nach dem Massaker in einer Synagoge in Pittsburgh werden Details zum Angreifer bekannt. Den Ermittlern zeigte er sich als schwer bewaffneter Antisemit, der seinen Hass auch im Netz verbreitete.
pittsburgh synagoge
© AP/Alexandra Wimley/Pittsburgh Post-Gazette
Bei dem Attentäter auf eine Synagoge in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania handelt es sich nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden um einen überzeugten Antisemiten.

Der 46-Jährige Robert B., der in der Tree-of-Life-Synagoge elf Menschen tötete, stürmte das Gebäude mit dem Ruf "Alle Juden müssen sterben!" und eröffnete das Feuer, wie Polizisten US-Medien mitteilten.

Bob Jones von der US-Bundespolizei FBI sagte, derzeit gehe man von einem Einzeltäter aus, der vor dem Attentat am Samstag nicht polizeibekannt gewesen sei.

Der Angreifer habe sich mit einem Polizisten eine Schießerei geliefert und schließlich ergeben, berichtete Jones. Er sei mit einem Sturmgewehr und drei Handfeuerwaffen ausgerüstet gewesen.

Clock

Einsturz einer Rolltreppe in Rom: Über 30 Verletzte

Im Zentrum Roms kam es zum Einsturz einer Rolltreppe. Dabei wurden mehrere Menschen, unter ihnen viele russische Fußballfans, verletzt. Vize-Premier Salvini erklärte, dass die Fans schuld gewesen seien. Diese veröffentlichten nun ein Beweisvideo und fordern eine Entschuldigung.
rolltreppe rom
© Reuters
Vor einem Champions-League-Spiel in Rom kam es am Dienstag an der zentralgelegenen U-Bahnstation Repubblica zum Einsturz einer Rolltreppe. Dabei wurden mehrere Menschen verletzt. Medienberichten zufolge waren auch Fußball-Fans des Clubs ZSKA Moskau darunter. Nach Angaben der russischen Botschaft in Italien wurden insgesamt 30 Menschen verletzt, sieben von ihnen schwer.

Der Vize-Premier Italiens, Matteo Salvini, verkündete daraufhin, dass die Fußball-Fans selbst schuld gewesen wären, da sie auf der Rolltreppe herumgehüpft seien. Er betonte:
"Es gab Dutzende von Betrunkenen, die ein Chaos angerichtet haben."

Kommentar: Bei so einem Vorfall ist es absolut nicht hilfreich, die Opfer zu beschuldigen, bevor irgendetwas untersucht wurde. Und die veröffentlichten Videos zeigen eindeutig ein anderes Bild.


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Mit Äxten, Hämmern und Baseballschlägern: Massenschlägerei in Berlin - Eine Tote

Mit Äxten, Hämmern und Baseballschlägern sind Menschen in Berlin-Gesundbrunnen aufeinander losgegangen. Eine Frau starb an den Folgen ihrer Verletzungen.
cafe 63 berlin
© tagesspiegel.de
Zwei einfache Absperrbänder sind am Samstagmorgen über den Gehweg gespannt. Sie lassen kaum erahnen, was sich nur wenige Stunden zuvor am "Café 63" auf der Prinzenallee alles abgespielt hat. Die Aktivitäten vor dem Lokal deuten schon eher darauf hin: Mehrere Polizisten sichern den Bereich, Beamte sammeln Spuren, Passanten bleiben mit neugierigen Blicken stehen. Zwei Einsatzwagen stehen auf der Straße. Nur Mitarbeiter des benachbarten Supermarkts gehen wieder anderen Dingen nach. Sie mussten lange darauf warten - stundenlang war die Straße gesperrt, erzählt ein Mann, während er leere Obstkisten in einen Lieferwagen stapelt.

Gegen drei Uhr in der Nacht war eine Auseinandersetzung in und vor dem Café im Berliner Ortsteil Gesundbrunnen im Bezirk Mitte so eskaliert, dass eine Frau getötet wurde. Mehrere Menschen sollen mit Äxten, Hämmern und Baseballschlägern aufeinander losgegangen sein. Zeugen zufolge seien auch Schüsse gefallen, sagte eine Polizeisprecherin am Sonnabend.

Die 23-jährige Frau wurde schwer verletzt, sie starb kurz darauf im Krankenhaus. Zuvor hatten herbeigerufene Sanitäter noch versucht, sie wiederzubeleben. Auch ein 39-Jähriger wurde schwer verletzt.

Broom

Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen: Sieben Syrer und ein Deutscher festgenommen

Eine 18-Jährige soll in Freiburg nach einem Discobesuch von mehreren Männer vergewaltigt worden sein. Sieben Syrer und ein Deutscher sitzen in Untersuchungshaft.
freiburg
© dpa/Patrick Seeger
Nach der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen in Freiburg wertet die Polizei weitere Spuren aus. Die Arbeit der 13 Beamten zählenden "Ermittlergruppe Club" gemeinsam mit dem Landeskriminalamt (LKA) in Stuttgart laufe auf Hochtouren, sagte eine Sprecherin der Polizei in Freiburg am Samstag. Es sei möglich, dass es noch weitere Täter gebe. Über am Tatort und am Opfer gefundene Körperspuren könnten diese ermittelt werden.

Die Spuren würden derzeit im Labor untersucht, dies nehme Zeit in Anspruch. Zudem benötige die Polizei Hinweise aus der Bevölkerung. Mögliche Zeugen der Tatnacht zum 14. Oktober sollten sich melden. Bisher hätten die Ermittlungen keine neuen Erkenntnisse gebracht.

Kommentar: Da gibt es nur eine Lösung für die Flüchtlinge: Abschiebung. Die Taten führen bewusst immer mehr dazu, dass die Gesellschaft gespalten wird und besonders dann, wenn keine Konsequenzen für die Täter folgen.


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Augsburg: 21-Jähriger missbraucht Neunjährige auf Schultoilette

Ein 21-Jähriger soll in einer Augsburger Grundschule eine Neunjährige vergewaltigt haben. Eine Mitschülerin alarmierte einen Lehrer.
klassenzimmer,schule,unterricht
© AP Photo/ Markus Schreiber
Augsburg/Berlin - Auf der Toilette einer Augsburger Grundschule soll am Dienstagmittag ein 21-jähriger Mann ein Mädchen sexuell missbraucht haben. Laut Polizei hielt sich der Mann unberechtigt in der Schule auf und sprach die Neunjährige an. Dann soll er mit dem Kind in die Mädchentoilette gegangen sein, wo er es sexuell missbraucht haben soll.

Eine Mitschülerin hörte nach ersten Ermittlungen das neunjährige Mädchen um Hilfe schreien und verständigte sofort einen Lehrer. "Dieser griff sofort ein, überwältigte den Mann und hielt ihn bis zum Eintreffen der alarmierten Polizeistreifen fest", erklärte die Polizei.

Den Beamten zufolge handelt es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen 21-Jährigen aus dem Landkreis Augsburg. Er wurde festgenommen und wird noch am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt. Das Mädchen wird psychologisch betreut.