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Blue Planet

Weltrekord: China eröffnet längste Meeresbrücke der Welt

Brücke Hongkong China
© ReutersRekordbrücke zwischen Hongkong und Chinas Festland eröffnet
Am heutigen Dienstag hat Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping die weltweit längste Meeresbrücke zwischen Honkong und dem chinesischen Festland eröffnet. Die Brücke besteht aus einer 55 Kilometer langen Transportverbindung und einem 6,7 Kilometer langen Unterwassertunnel zwischen zwei künstlich errichteten Inseln. Die Kosten des Projekts werden mit 120 Milliarden Yuan angegeben, was umgerechnet 15 Milliarden Euro sind.
Nach neun Jahren Bauzeit verbindet die Superbrücke im Perlflussdelta die asiatische Finanz- und Wirtschaftsmetropole mit der boomenden Region der südchinesischen Provinz Guangdong und soll einen großen Wirtschaftsraum schaffen.

~ RT Deutsch

Brick Wall

Keine Information für Zug: Zug rast in Teilnehmer eines Hindu-Festes - Über 60 Tote

Amritsar - Nach einem schweren Zugunglück in Indien mit über 60 Toten hat die Bahn jede Verantwortung zurückgewiesen. Während eines religiösen Hindu-Festes war ein Zug in eine auf den Schienen stehende Menschenmenge gefahren und hatte mindestens 61 Gläubige getötet und 72 teilweise schwer verletzt. Das Unglück ereignete sich am Freitag in der Nähe der Stadt Amritsar im Bundesstaat Punjab im äußersten Norden Indiens.
hindu-fest
© dpa
"Es wäre falsch zu sagen, die Bahn sei für das Unglück verantwortlich", zitierte die Agentur Ani am Samstagmorgen den Bahn-Chef Ashwani Lohani. Die Bahn sei nicht vorab über die Feierlichkeit informiert worden. "Die Menschen müssen besser aufpassen, nicht in den Schienenbereich übertreten." Bahnminister Piyush Goyal äußerte sich dagegen betrübt über das Unglück und sagte Opfern und Hinterbliebenen sofortige Hilfe zu.

Bis zu 700 gläubige Hindus hatten laut dem Sender "Times Now News" das Fest Dussehra gefeiert. Im Rahmen des Festes werden Bildnisse des Dämonenkönigs Ravana verbrannt. Ein regionaler Eisenbahnvertreter sagte, Zuschauer hätten diese Zeremonie von den Gleisen aus verfolgt und seien dabei erfasst worden. Es hieß, wegen der lauten Böller hätten die Menschen den herannahenden Zug nicht hören können.

Kommentar: Achtung, explizites Video:




Hiliter

Zwei Männer festgenommen: Mann stirbt bei Explosion eines Fahrkartenautomaten

Auf einem S-Bahnhof in Halle ist ein junger Mann bei der Explosion eines Ticketautomaten ums Leben gekommen. Der Zugverkehr wurde eingestellt, die Polizei sucht nach der Ursache.

fahrkartenautomat
© dpa/Matthias Dehlis
Bei der Explosion eines Fahrkartenautomaten auf einem S-Bahnhof in Halle in Sachsen-Anhalt ist ein Mann ums Leben gekommen. Die Detonation war so heftig, dass die Tür des Gerätes auf den Bahnsteig gegenüber geschleudert wurde, wie die Polizei mitteilte.

Ein Lokführer bemerkte den leblosen jungen Mann, der blutend neben dem zerstörten Fahrkartenautomaten lag, und wählte den Notruf. Die Rettungskräfte brachten das schwer verletzte Opfer am Samstagabend ins Krankenhaus. Dort sei der Mann wenig später gestorben, hieß es.

Experten der Polizei suchten am S-Bahnhof Halle Südstadt bis in die Nacht nach Spuren. Auch ein Hubschrauber der Bundespolizei kreiste in der Luft. Die Frage, ob der Mann die Explosion verursacht hat oder ein unbeteiligtes Opfer ist, konnten die Ermittler zunächst nicht klären. Auf dem Bahnhof rollten am Samstagabend keine Züge mehr.

Kommentar: Nach neuesten Informationen wurden mittlerweile zwei Tatverdächtige festgenommen:
Die Polizei nahm in der Nacht zwei 15 und 20 Jahre alte Männer fest. Es sei davon auszugehen, dass sie gemeinsam mit dem getöteten 19-Jährigen an der Sprengung des Automaten beteiligt gewesen seien, hieß es. Die Ermittler fanden auch die Geldkassette aus dem Automaten, die die Täter erbeutet hatten. Wie viel Geld darin enthalten war, konnte ein Polizeisprecher nicht sagen. Auch die Höhe des entstandenen Schadens war zunächst unklar.



Ambulance

Zugunglück in Taiwan forderte mindestens 17 Tote

Bei einem Zugunglück im Osten Taiwans sind mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Rund 100 Passagiere erlitten Verletzungen. Das Unglück ereignete sich um 16:50 Uhr Ortszeit unweit der Stadt Yilan. Zum Zeitpunkt der Tragödie befanden sich im Zug mehr als 300 Passagiere.
zugunglück taiwan
© Facebook
Der Expresszug "Puyuma Express" war von Shulin im Norden der Insel nach Taitung im Süden der Insel unterwegs. Laut Medienangaben sollen fünf von acht Waggons entgleist sein. Dort könnten bis zu 40 Passagiere eingeklemmt worden sein. Auf ersten Bildern war zu sehen, wie die weiß-roten Waggons bei einer Bahnstation teilweise umgestürzt und verkeilt neben der Strecke lagen. Die Ursache der Katastrophe blieb bislang ungewiss.

RIA Nowosti/dpa

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SOTT Fokus: Zukunft Donbass: Deutsche Bürger helfen Kindern und Zivilisten im Kriegsgebiet

Die Gründerin der Aktionsbündnis "Zukunft Donbass", Raissa Steinigk, will auch dieses Jahr den Bürgern des vom Krieg erschütterten Donbass im Osten der Ukraine mit einer Spendenaktion fürs Neujahr einen Moment der Freude schenken. Diesmal liegt der Fokus auf kleinen Geschenken für die Kinder der Region.
Zukunft Donbass
© RTAktivisten vom Aktionsbündnis "Zukunft Donbass"
Liebe Freunde und Förderer!

Können Sie die Bilder der Zerstörung und menschlichen Leids von 2014 bis heute aus ihrem Gedächtnis verdrängen? Wir fragen uns immer und immer wieder: warum gibt es Kriege, Zerstörung, Tod, in Europa, im Donbass? Wir wollen den Menschen im Donbass einen kleinen Moment der Freunde schenken.

Deshalb rufen wir auf zur Sammelaktion Neujahrspäckchen: Man feiert in der Ukraine und in Russland weniger Weihnachten, sondern eher Neujahr. An diesem Tag ist es üblich kleine Geschenke zu machen.

Wir wollen eine Päckchenaktion " S Novym Godom" wie 2017 durchführen. Es waren 500 Kinder!
Frau Steinigk erläutert, wie es funktioniert:
Wie funktioniert das: Ihr, Sie schicken uns ein Päckchen für ein Kind mit einer kleinen Neujahrsgabe. Es soll einfach eine kleine Geste des Freude Schenkens sein.

In die Päckchen können: Süßigkeiten, Weihnachtsgebäck, Kaffee, Tee, evtl. Kosmetikartikel, kleine Geschenke wie zum Beispiel kleine Spielzeuge, Söckchen, Handschuhe, Schals, Pullover,etc.

Wir wollen den Kindern und Menschen die Möglichkeit geben, den Krieg für einen Moment in den Hintergrund zu rücken, und einfach etwas Freude schenken.
Laut Angaben von Frau Steinigk wird der LKW in der zweiten Novemberhälfte nach Lugansk aufbrechen.
Wenn Sie Päckchen schicken wollen, dann bis spätestens 15.11. an folgende Adresse: Katrin Schäfer, Dorfstraße 54A,07616 Serba

A) Ihr Päckchen sollte gekennzeichnet werden - d.h. bitte draufschreiben ob für Junge oder Mädchen.

B) Es ist die Sprache der Menschlichkeit.

Oder: Sie können auch Geld spenden hier bei betterplace https://www.betterplace.org/de/projects/47001 oder auf unser Konto siehe www.zukunftdonbass.org

Betreff: Neujahrspäckchen/ Donbass

Vielen Dank!
Vor zwei Wochen berichtete RT Deutsch ausführlich über das Aktionsbündnis von Frau Steinigk. Neben Geschenken versucht das Bündnis dem Donbass sowohl mit lebenswichtigen Gütern für die Bevölkerung als auch mit wichtigen Gerätschaften für Krankenhäuser und andere zivile Einrichtungen zu helfen.


Im ausführlichen Bericht von RT Deutsch musste der Autor feststellen, dass die deutsche "Qualitätspresse" an dieser Hilfsaktion nicht interessiert ist. Auch Frau Steinigk hat diesbezüglich schon reichlich negative Erfahrung gesammelt, nicht nur mit der deutschen Mainstream-Presse, sondern auch mit Politikern vieler Parteien.

Camera

Junger Mann greift mit Messer an - Zwei Tote und zwei Schwerverletzte

Ein junger Mann randaliert, als die Polizei eintrifft, eskaliert die Situation. Am Ende sind zwei Menschen tot, zwei Polizisten schwer verletzt. Viele Fragen zu dem Zwischenfall in einem kleinen Ort in der Pfalz sind aber noch unklar.
polizeiauto
© dpaSymbolfoto
Bei einem Polizeieinsatz in Rheinland-Pfalz sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Zwei Beamte seien in dem Ort Kirchheim an der Weinstraße außerdem schwer verletzt worden, teilten das Polizeipräsidium Rheinpfalz und die Staatsanwaltschaft Frankenthal am Freitag mit.

"Es bestehen keine weiteren Gefahren", hieß es in der Mitteilung der Ermittler. Wie die Polizei mitteilte, handelt es sich bei den Verstorbenen "um einen 25-jährigen Mann und seine 56-jährige Mutter". Sie hatte die Polizei alarmiert, nachdem sie von ihrem Sohn angegriffen worden war.

Todesursache muss noch geklärt werden

Die Polizei erklärt, der Sohn sei mit einer Schere auf die 56-Jährige losgegangen, als die Beamten an der Wohnung eintrafen. Um die gegen sie gerichteten Angriffe abzuwehren, sollen die Beamten Gebrauch von ihren Schusswaffen gemacht haben. Der Angreifer soll dabei getroffen worden sein. Er starb an seinen Verletzungen.

Bomb

SOTT Fokus: Krim: Anschlag auf Fachhochschule fordert viele Tote und zahlreiche Verletzte

Krankenwagen nach Explosion und Schießerei in Kertsch, Krim
© Mariya Kritskaya/Sputnik
In der Stadt Kertsch auf der Halbinsel Krim ist es zu einer Explosion in einer Fachhochschule gekommen. Die Quelle der Explosion wurde von dem russischen Anti-Terror-Komitee (NAK) als gelegter Sprengsatz identifiziert.

Laut aktuellen Angaben liegt die Zahl der Toten bei 19, und die der Verletzten bei um die 50.

Der Sprengsatz soll mit Metallstücken gefüllt gewesen und in der Mensa explodiert sein. Augenzeugen berichten außerdem davon, mehrere Explosionen gehört zu haben und dass es auch eine Schießerei gegeben habe. Weiterhin werden von den Ermittlern Aufnahmen der Überwachungskameras untersucht. Zuvor ging man von einem Terroranschlag aus, doch inzwischen hat das russische Ermittlungskomitee das Ereignis als "Mord an zwei oder mehr Personen auf gemein gefährliche Weise umqualifiziert."

Folgendes Video wurde von Russia Today vom Tatort aufgenommen:


Kommentar:

Update 1

Am gestrigen Nachmittag fanden die Ermittler einen zweiten Sprengsatz unter den persönlichen Gegenständen des mutmaßlichen Täters. Auch wurden weitere Details über dessen Person bekanntgegeben.
Der zweite Sprengsatz sei bei der Durchsuchung persönlicher Sachen im Schulgebäude gefunden und neutralisiert worden, sagte ein Stabssprecher vor Journalisten.

Laut dem Ermittlungskomitee handelt es sich bei dem Tatverdächtigen um einen 18-jährigen Schüler namens Wladislaw Rosljakow.

~ Sputnik
Update 2

Die Anzahl der Toten ist in dieser Nacht weiter gestiegen, weil eines der Opfer im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen ist. So liegt die Zahl der Toten, der mutmaßliche Täter mit eingerechnet, nun bei 21.

Sputnik veröffentlicht weitere Details zu den Opfern wie folgt:
Zudem ist nun bekannt geworden, dass unter den Opfern 15 Studenten und fünf Angestellte der Berufsschule sind.

Sechs der toten Studenten waren minderjährig und neun zwischen 20 und 21 Jahre alt.

Auch über Verletzte liegen nun nähere Angaben vor.

Zwölf Menschen befänden sich nach wie vor in der Reanimation.

Insgesamt sind 44 Verletzte in Krankenhäusern untergebracht. 34 Menschen sind in einem mittelschweren, drei in einem schweren und sieben in einem äußerst schweren Zustand.

~ Sputnik



Airplane

Kleinflugzeug tötet bei missglückter Landung Familie

Bei einer missglückten Landung auf dem Flugplatz Wasserkuppe in Hessen sind am Sonntag drei Spaziergänger ums Leben gekommen. Nun ist klar, wer die Opfer sind.
kleinflugzeug absturz
© Joscha ReinheimerRettungskräfte am Unfallort: Die Ursachen des Unglücks sollen durch Experten des Bundesamts für Fluguntersuchung zeitnah ermittelt werden.
Die Opfer der tödlichen Flugzeuglandung auf der Wasserkuppe sind identifiziert. Es handelt sich nach Angaben des Polizeipräsidiums Osthessen um eine Familie aus der Nähe von Fulda. Der Pilot der Cessna kommt nach dem derzeitigen Ermittlungsstand aus Ludwigshafen, wie Polizeisprecher Martin Schäfer berichtete. Die Maschine sei in Mannheim gestartet.

Bei den drei Getöteten handelt es sich nach Polizeiangaben um eine 39 Jahre alte Mutter und ihre beiden Kinder: ein Sohn im Alter von 11 Jahren und "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" eine 12 Jahre alte Tochter. Mutter und Kinder lebten in einem nicht genauer benannten Ort südöstlich von Fulda.

Health

Interregio stößt mit einem Sattelzug zusammen - 16 Verletzte

Beim Zusammenstoß eines Interregio-Expresszuges (IRE) mit einem Sattelzug am Bahnübergang Sipplingen ist am Montag Schaden von einer Viertelmillion Euro entstanden. Grund war ein Wendemanöver.
interregio express
Bei der Kollision in Sipplingen (Bodenseekreis) waren 16 Menschen leicht verletzt worden, unter ihnen der Lkw-Fahrer und der Zugführer. Vier Verletzte blieben über Nacht zur Beobachtung in einem Krankenhaus, teilte die Polizei am Dienstagmorgen mit. Der 51-jährige Sattelzugfahrer war beim Wenden an der Bahnstrecke am Montagmorgen mit seinem Auflieger auf die Gleise geraten. Ein mit etwa 100 Menschen besetzter Interregio-Express konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und prallte in den Auflieger.

Die Strecke war danach stundenlang gesperrt. Der Lkw-Fahrer war in den Ort gefahren, obwohl die Zufahrt aufgrund einer Baustelle gesperrt war. Warum er das missachtete, war auch am Dienstag zunächst unklar.

Compass

ICE brennt bei Montabaur - 500 Fahrgäste evakuiert

Auf der Strecke zwischen Köln und Frankfurt - bei Montabaur - sind Teile eines ICE abgebrannt. Die Ursache für den Brand ist momentan noch unklar und es gab insgesamt fünf Leichtverletzte. Insgesamt wurden 500 Fahrgäste evakuiert. Die Strecke ist für das gesamte Wochenende gesperrt.
abgebrannter ice
© Ute Lange/dpa
Ein mitfahrender Beamter der Bundespolizei hat die Evakuierung des brennenden ICE maßgeblich in die Hände genommen. Der Mann bemerkte den Rauch in dem Wagen und leitete die Rettung ein. Die Schwierigkeit zu dem Zeitpunkt sei unter anderem gewesen, dass der Zug im Westerwald noch an der Stromleitung hing, sagte ein Polizeisprecher später. Der Bundespolizist habe um diese Gefahr gewusst und auch im Blick gehabt, dass in der Gegenrichtung noch Züge unterwegs sein könnten. Er habe daher die Menschen in einem bestimmten Korridor und in eine bestimmte Richtung aussteigen lassen. Nach den Worten des Kreisfeuerwehrinspekteurs Werner Böcking waren zudem weitere Mitglieder von Hilfsorganisationen an Bord, sie konnten die Evakuierung routiniert begleiten.

- Rheinische Post