Das Kind der GesellschaftS


Che Guevara

Massenproteste in Frankreich wegen Erhöhung von Spritpreisen

In Frankreich sind laut Behörden 283.000 Menschen gegen die hohen Spritpreise auf die Straßen gegangen. Sie blockierten Straßen und stoppten Autos. Für eine Frau endete der Protest tödlich.
protest frankreich
"Macron démission" ("Macron tritt zurück") rufen die wütenden Demonstranten. In ihren gelben Warnwesten, den Gilets Jaunes, laufen sie mitten auf der Fahrbahn die Champs Elysées herunter. Nachdem viele von ihnen am Vormittag die Pariser Ringautobahn Periphérique blockiert hatten, sind sie jetzt auf dem Weg zum Amtssitz des Präsidenten, zum Elysée-Palast.

"Wir sind hier, weil die Steuern steigen, vor allem die auf Benzin und Diesel", sagt Stéphanie. "Und irgendwann ist das Maß dann voll. Wir haben die Schnauze voll von den Steuererhöhungen. Wir zahlen nur noch Steuern, Steuern, Steuern." Der Demonstrant Albert sagt: "Was wir uns von der Demo vor dem Elysée erhoffen? Nichts." Er wisse genau, dass es wenig bringt. "Aber vielleicht verstehen die da oben wenigstens, dass das Volk wütend ist und dass sie das die Macht kosten kann."

MIB

SOTT Fokus: Abgekartetes Spiel und Betrug: Die Spendenaktion des Obdachlosen Bobbit war von Anfang an durchgeplant

Vor einem Jahr ging der Fall durch die sozialen Medien, als das Paar Kate McClure und Mark D'Amico für den Obdachlosen Johnny Bobbitt mit einer Spendenaktion über 400.000 Dollar sammelte. Der Grund: Der Obdachlose Bobbit gab seine letzten 20 Dollar für einen Tank Benzin an Kate McClure, als sie ohne Benzin mitten in der Nacht auf der Straße liegen geblieben ist. Sie alle wurden gelobt und gepriesen und 14.000 Spender gaben ihr Geld für den Helden Bobbit. Doch nun stellt sich endgültig heraus, dass die ganze Geschichte ein große Lüge ist.

Kate McClure
© Kate McClure / gofundme.comJohnny (r.) rettete Kate, als ihr das Benzin ausging – jetzt sammelt sie für ihn Spenden
Vor einem Jahr klang es nach der Geschichte eines barmherzigen Samariters, nun beschäftigt der Fall die Justiz: Ein junges Paar hatte in den USA im November 2017 im Internet eine Spendenkampagne für einen Obdachlosen ins Leben gerufen, der ihnen mit seinen letzten 20 Dollar ausgeholfen haben soll. [...] Bei der Spendenkampagne kamen mehr als 400.000 Dollar (353.000 Euro) zusammen. Allerdings war die ganze Geschichte eine Lüge: Die Staatsanwaltschaft beschuldigte die drei am Donnerstag des "Diebstahls durch Irreführung" und der Verschwörung.

- Welt
Bereits vor zwei Monaten gab es Zank zwischen den drei Beteiligten und Bobbit schaltete einen Anwalt ein, der den Fall dann ins Rollen brachte. Denn Bobbit sagte aus, dass er nie die Gesamtsumme von den 400.000 Dollar erhalten habe. Hingegen machte sich das Paar ein schönes Leben, u. a. mit Casinobesuchen und einem neuen BMW - sozusagen eine schöne neue Welt.

Camera

Psychisch kranker Mann ersticht Bezugsbetreuer in Berlin

Im Berliner Stadtteil Wedding sucht die Polizei mit einem Großaufgebot nach einem Mann, der am Morgen seinen Pfleger tötet und dann flieht. Am Nachmittag gibt es Entwarnung.
polizei berlin wedding
© dpa
Ein psychisch kranker Mann hat in Berlin einen Betreuer erstochen. Der 30-jährige Täter flüchtete und konnte erst nach einer stundenlangen Suche mit einem großen Polizeiaufgebot am Nachmittag gefasst werden, wie die Polizei mitteilte. Die Tat ereignete sich gegen 11.00 Uhr in einer Unterbringung für psychisch kranke Straftäter. Dort wurde der 30-Jährige behandelt. Laut Polizei wohnte er in der Nähe.

Bei einer Besprechung mit mehreren Betreuern soll der Mann plötzlich mit einem Messer auf einen 39 Jahre alten Sozialarbeiter eingestochen haben. Das schwer verletzte Opfer erlag wenig später am Tatort seinen Verletzungen. Der Täter konnte zunächst entkommen. Eine Bewährungshelferin und weitere Zeugen wurden anschließend psychologisch betreut.

Health

Erneuter Ebola-Ausbruch im Kongo - Seit vier Monaten 201 Tote

Im Kongo tritt erneut der tödliche Ebola-Virus auf. Innerhalb der letzten vier Monate gibt es offiziell 201 Todesfälle.

ebola
© dpa
Im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der Ebola-Toten auf mehr als 200 gestiegen. Seit August seien 291 Ebola-Fälle bestätigt und 201 Todesfälle gemeldet worden, teilte das Gesundheitsministerium in Kinshasa mit. Rund die Hälfte der Fälle wurden demnach in der 800.000-Einwohner-Stadt Beni in der Unruheprovinz Nord-Kivu an der Grenze zu Uganda registriert.

- Spiegel Online
Erst vor wenigen Jahren - 2013 - wurde Westafrika von einer Ebola-Welle getroffen, wo es über 11.300 Tote gab.

Bis heute ist noch nicht vollkommen klar, wie Ebola übertragen wird, doch es wird vermutet, dass der Virus über die Luft übertragen wird.

Lesen Sie dazu auch die folgenden Artikel, um mehr Hintergründe zu erfahren und wie sich schützen können:

Bell

SOTT Fokus: Symbolisch: Nato ist manövrierunfähig - Aegis-Fregatte kollidiert mit 250 Meter langem Tanker bei Norwegen und versinkt

Peinlich, peinlich. In der Nähe von Bergen ist eine norwegische Fregatte mit Aegis-Ausstattung mit einem Tanker kollidiert, dabei auf Grund gelaufen und mittlerweile fast komplett versunken. Die Fregatte befand sich auf dem Heimweg von dem umstrittenen Nato-Manöver "Trident Juncture".

putin u-boot
Es gibt noch keine Daten, wie viele Matrosen verletzt wurden. Seltsamerweise hat der Kapitän der Fregatte den nicht zu übersehenden Tanker - mit einer Länge von ca. 250 Metern - nicht gesehen und ist mit ihm zusammengestoßen. Es ist sehr symbolisch, dass so ein super ausgestattetes Kriegsschiff mit modernster Radar-Technologie versinkt und zeigt, dass die Nato den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht.

Das Schiff zu ersetzen, erfordert das gesamte norwegische Militärbudget.

Bullseye

SOTT Fokus: Messerangriff in Melbourne - Zwei Verletzte und mindestens eine tote Person - Andere Ereignisse in Spanien und Belgien

In Melbourne ging ein Mann mit einem Messer auf Passanten los. Er tötete mindestens eine Person und verletzte zwei weitere. Der Täter wurde von der Polizei erschossen und die Terrorvereinigung IS reklamierte die Tat für sich. Der Täter zündete vorher sein eigenes Fahrzeug an, was zur Panik von vielen Passanten führte. Nach der Tat wurde Melbourne aus Sicherheitsgründen abgeriegelt.

melbourne
© dpaPolizisten im Einsatz nach einem möglichen Angriff in Melbourne
Nach einem tödlichen Messerangriff im australischen Melbourne geht die Polizei von einer terroristischen Tat aus. "Wir behandeln das jetzt als einen terroristischen Vorfall", sagte Polizeichef Graham Ashton. Der mutmaßliche Täter, der zuvor in Melbourne mit einen Messer einen Menschen getötet und zwei weitere verletzt hatte, sei der Polizei seit längerem bekannt.

...

Die Dschihadistenmiliiz Islamischer Staat (IS) reklamierte den tödlichen Messerangriff in Melbourne für sich reklamiert. In einer am Freitag von dem IS-Propaganda-Sprachrohr Amaq verbreiteten Erklärung hieß es, der Täter sei ein IS-Kämpfer gewesen und habe auf Staatsbürger der gegen den IS kämpfenden Länder gezielt.

- ntv
Dass es ein Terroranschlag war, muss erst untersucht werden, denn im Nachhinein können vielen Gruppierungen Taten zugesprochen werden. Was es dazu benötigt, ist eine Untersuchung und die kann nicht innerhalb weniger Stunden abgeschlossen sein. Was eventuell zu einer IS-Zugehörigkeit sprechen würde, ist, dass der Täter eine braune Robe trug.

Melbourne erlebte eine ähnliche Tat im Januar 2017, wo ein Auto in eine Menschenmenge fuhr und es mehrere Tote und Verletzte gab.

Brick Wall

Schießerei in Kalifornien: Mindestens 13 Tote

Bei dem Angriff auf Gäste eines Lokals in Kalifornien hat es mindestens 13 Tote gegeben. Dies sagte ein Polizeisprecher in der Stadt Thousand Oaks am frühen Donnerstagmorgen. Der mutmaßliche Schütze sei unter den Toten, berichteten mehrere US-Medien unter Berufung auf die Behörden.

schiesserei kalifornien
© Uncredited/KABC/AP/dpa
Im US-Bundesstaat Kalifornien soll ein Mann auf Gäste in einem Lokal geschossen haben. Die Feuerwehr der Stadt Thousand Oaks schrieb auf Twitter, Feuerwehrleute und Rettungskräfte seien vor Ort.

Der Vorfall ereignete sich späten Mittwochabend (Ortszeit) um etwa 23.20 Uhr in der "Borderline Bar & Grill" in der Stadt Thousand Oaks. Wie die Zeitung Ventura County Star unter Berufung auf die Polizei berichtete, seien mindestens 30 Schüsse abgefeuert worden.

Mr. Potato

SOTT Fokus: Verrückt: Mann bricht in Alligatorfarm ein, um mit Echsen zu schwimmen

In St. Augustine, Florida, ist ein Mann in eine Alligatorfarm eingebrochen, um dann mit den gefährlichen Raubtieren "zu schwimmen". Natürlich wurde der Mann von Alligatoren angegriffen und verletzt. Bei seinem Einbruch überwand er mehrere Zäune, einer der Zäune soll auch Stacheldraht gehabt haben. Brandon Hatfield hielt sich mehrere Stunden auf der Farm auf und zeigt auf den Überwachungsvideos und bevor er reingesprungen ist seltsames Verhalten.

hatfield
© Screenshot
Der Mann war in der Nacht zum Dienstag in St. Augustine über mehrere Sicherheitszäune geklettert, berichteten die örtlichen Medien. In der Farm habe er sich dann bis auf die Unterwäsche entkleidet und sei in eines der Becken gesprungen. Dies sei durch dramatische Video-Aufnahmen belegt, die auch den Angriff der Echsen zeigen.

- T-Online
Der Mann wurde später in Unterhemd und blutverschmiert von der Polizei außerhalb der Farm festgenommen.


Ambulance

Bombenfehlalarme in Madrid und Barcelona

Gleich zwei Fehlalarme an Bahnhöfen in Barcelona und Madrid haben am Mittwoch Chaos im spanischen Zugverkehr ausgelöst.
Barcelona Spain
© Rocky89/Getty Images
Barcelona - Im Hauptbahnhof der katalanischen Metropole Barcelona vermuteten Sicherheitskräfte nach einer Scanner-Kontrolle in einem Koffer einen Sprengsatz, wie die Polizei mitteilte. Daraufhin wurden zwei Hochgeschwindigkeitszüge im Bahnhof Sants evakuiert.

Weitere Tests von Sprengstoffexperten der Polizei ergaben dann aber, dass von dem entdeckten Gegenstand keine Gefahr ausging. Auch der Bahnhof Atocha in Madrid wurde am Mittwoch auf Anweisung der Polizei zeitweise evakuiert. Der Vorfall stellte sich aber als Fehlalarm heraus, teilte die spanische Zuggesellschaft Renfe mit. Im Bahnhof Atocha waren bei einem Bombenanschlag im März 2004 193 Menschen getötet und etwa 2.000 weitere verletzt worden. Das Attentat, das der Polizei zufolge von islamistischen Extremisten verübt wurde, war der bisher schwerste Anschlag in Spanien.

Kommentar: Bei diesem Fall handelte es sich um eine Überreaktion der spanischen Polizei, aufgrund des Anschlags vom letzten Jahr. In Frankreich kam es heute ebenso zu einem Fehlalarm, wo eine "labile" Frau mit einer Bombe drohte:

Falscher Alarm: Frau drohte mit Bombenanschlag auf Krankenhaus in Frankreich


Handcuffs

Falscher Alarm: Frau drohte mit Bombenanschlag auf Krankenhaus in Frankreich

Eine Frau hat in der französischen Hafenstadt mit einem Bombenanschlag in einem Krankenhaus gedroht. Polizei, Feuerwehr und Militär rückten mit einem Großaufgebot an. Wenig später stellte sich heraus: Es bestand keine Gefahr.
polizei frankreich
© afp
In der französischen Hafenstadt Dünkirchen hat eine Bombendrohung für einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Militär gesorgt.

Wie die Zeitung La Voix du Nord berichtet, drohte am Mittwochmorgen eine Frau mit einem Bombenanschlag in der Notaufnahme des Krankenhauses. Die Frau, die kurz zuvor mit der Ambulanz in die Notaufnahme der Klinik eingeliefert worden war, sagte, sie habe weitere Sprengsätze bei sich und wolle diese zünden.