In meinem
letzten Artikel über das Thema Einwanderung schrieb ich, dass eine "der destruktiven Konsequenzen von nicht-integrierter Massenmigration ein
Anstieg an Kriminalität ist".

Migration ist die Hauptsorge für europäische Bürger.
Naiverweise glaubte ich, dass die Verbindung zwischen Migration und Verbrechen offensichtlich war. Nachdem ich den Artikel jedoch veröffentlicht hatte, setzte ich meine Nachforschungen über das Thema fort und erkannte, dass sich die Dinge wie üblich viel komplexer - und viel interessanter - gestalten als sie auf den ersten Blick erscheinen.
Im vorliegenden Artikel werden wir versuchen, die Verbindungen zwischen Migration und Kriminalität - falls vorhanden - zu verstehen. Um dies tun zu können, werden wir eine Reihe von Tabellen durchsehen, wir werden sie interpretieren und, viel wichtiger, wir werden sehen, wie
aus diesen Daten oftmals die "Rosinen" herausgepickt und verdreht werden, um extremistischen ideologischen Diskursen zu dienen.Lassen Sie uns zuerst einen Blick darauf werfen, wie Migration wahrgenommen wird. In Europa ist
bei den meisten Bürgern deutlich die Einwanderung zur größten Quelle der Besorgnis geworden - diese Sorge steht höher als Terrorismus oder Arbeitslosigkeit.
Ob diese Sorge gerechtfertigt ist, spielt hier erstmal keine Rolle, weil es einen wichtigen Punkt offenlegt: eine Mehrheit der europäischen Menschen ist wirklich besorgt über die Einwanderung in ihre Länder; d.h., es liegt eine emotionale Ladung vor. Und wir wissen, dass
gesteigerte emotionale Zustände einen sehr fruchtbaren Boden für die Hysterisierung, Schwarz-Weiß-Denken und extremistische Ideologien bieten.
Kommentar: Das ist mittlerweile der dritte unmittelbare Absturz in Russland.
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