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Mi, 12 Aug 2020
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Propagandaalarm: Kamele töten um dem Klimawandel zu trotzen?

Sie gelten als Plage und stoßen jährlich so viele klimaschädliche Gase aus wie 300.000 Autos: die wilden Kamele in Australien. Das Parlament plant nun, CO2-Zertifikate für jeden getöteten Paarhufer auszugeben und so dem Klimawandel zu trotzen.

Kamele Australien
© Tim Winborne/Reuters
Das Töten dieser Kamele soll dem Klimawandel trotzen.
Mit dem Abschlachten rülpsender Kamele will Australien zur Klimarettung beitragen. Der Vorschlag, für die getöteten Paarhufer CO2-Zertifikate auszugeben, kommt nächste Woche ins Parlament und hat schon Zuspruch von allen Parteien. "Die Zertifikate könnten im In- und Ausland an Firmen verkauft werden, die Verschmutzungsrechte brauchen", meinte der zuständige Staatssekretär, Mark Dreyfus, am Donnerstag.

Die Idee stammt von Tim Moore, dessen Firma Northwest Carbon in Adelaide mit Verschmutzungszertifikaten handeln will. Ein getötetes Tier könnte nach Schätzungen 70 australische Dollar bringen - rund 50 Euro. Kamele gelten als Klimasünder, weil sie im Jahr 45 Tonnen Methan ausstoßen - ein Gas, das 21-mal schädlicher für das Klima ist als Kohlendioxid.


Kommentar: Das Argument, dass die Menge an Methan, die von den Kamelen ausgestoßen wird, irgendeinen signifikanten Effekt auf das Klima haben soll, ergibt in Hinsicht auf die Studien zur wahren Ursache des Klimawandels so wenig Sinn, wie zu behaupten, dass das von Menschen erzeugte CO2 am Klimawandel Schuld ist.

Lesen Sie Kommentar: CO2 - wie lange eigentlich will man die Menschheit noch verdummen? und Eisige Zeiten statt Erderwärmung für mehr Informationen.

Heart - Black

Frau lebensgefährlich verletzt: Drei Tote bei Eifersuchtsdrama in Lörrach

Bei einem Beziehungsdrama im südbadischen Lörrach sind in der Nacht zum Freitag drei Männer ums Leben gekommen. Eine Frau wurde lebensgefährlich verletzt. Spuren deuten auf eine brutale Auseinandersetzung hin.

Mord in Lörrach
© dapd
Blut und Kampfspuren in einem Haus in Lörrach deuten auf eine gewalttätige Auseinandersetzung hin.
10. Juni 2011

Vermutlich aus Eifersucht hat ein Mann in Lörrach eine grausame Bluttat verübt. Nach Angaben der Polizei brachte er in der Nacht zum Freitag zwei Männer um, verletzte eine Frau lebensgefährlich und tötete sich anschließend selbst. Bei den Toten handelt es sich laut Polizei um den ehemaligen und den aktuellen Lebensgefährten der Frau sowie den Sohn von einem der Männer. Als Tatwaffe soll unter anderem ein Messer benutzt worden sein.

Nuke

Japan: Strahlung aus weiterem AKW bedroht Meerwasser

Neue Hiobsbotschaft aus Japan. Auch in der Atomanlage Fukushima 2 droht radioaktiv verseuchtes Wasser in den Pazifik zu fließen. Das Kraftwerk liegt nur wenige Kilometer von den zerstörten Reaktoren in Fukushima 1 entfernt und war bei dem Unglück am 11. März ebenfalls von dem Tsunami überspült worden.

AKW Fukushima 2
© DPA
Das japanische Atomkraftwerk Fukushima 2wurde vom Tsunami am 11. März ebenfalls schwer in Mitleidenschaft gezogen.
In Japan droht radioaktiv verseuchtes Wasser nun auch aus einem zweiten Atomkraftwerk in den Pazifik zu fließen. Der Betreiber Tepco überlegt nach Angaben der Atomaufsicht, die verstrahlte Flüssigkeit aus dem AKW Fukushima 2 (Daini) ins Meer zu leiten. Diese Atomanlage liegt rund zwölf Kilometer vom zerstörten Unglückskraftwerk Fukushima Eins (Daiichi) entfernt.

Attention

EHEC: Die mutierte Wahrheit - Belege für die geheimen Experimente mit E.coli

Biogefährdung
© unbekannt
Warnung vor Biogefährdung
Politiker und Journalisten rätseln angeblich weiterhin über die Ursache der EHEC-Epidemie. Wir haben an dieser Stelle schon darauf hingewiesen, dass es geheime mikrobiologische Forschungen der Bundeswehr auf diesem Gebiet gibt. Aus der Sicht jener Massenmedien, die es gewohnt sind, staatliche Propagandameldungen abzuschreiben, sind das »Verschwörungstheorien«. Heute nun leiten wir Sie als Leser Mausklick für Mausklick durch entsprechende geheime Programme anderer europäischer Armeen und durch kaum zu glaubende E.coli-DNA-Gentechnikexperimente an Schulen, die Ihnen deutschsprachige Massenmedien bislang schlicht verschwiegen haben.

Deutsche Journalisten wissen offenkundig nicht, wie einfach die DNA-Veränderung von E.coli Bakterien ist: Seit dem Jahr 2002 experimentieren in Frankreich 17 Jahre alte Schüler im Klassenzimmer mit E.coli-Bakterien und verändern dabei die DNA von Bakterien-Plasmiden. Entsprechende Gentechnik-Kits werden an französische Schulen verkauft. Französische Schüler können nur darüber lächeln, wenn deutsche Journalisten derzeit berichten, wie schwer die Veränderung der DNA von E.coli im Labor angeblich sei und dass es ausgeschlossen werden könne, dass Laien daran arbeiteten. Für französische Schüler ist das jedenfalls schon seit fast einem Jahrzehnt Alltag. Sie lernen bei dem geschilderten Bakterien-Experiment, wie man die DNA von Bakterien mit einfachsten Mitteln gegen Antibiotika resistent machen kann. Man kann die entsprechenden Kits bei der französischen Lehrervereinigung (APBG) kaufen.

Eye 2

Zimmermädchen beschimpfen Strauss-Kahn

zimermädchen
© AFP
Zimmermädchen beschimpfen Strauss-Kahn
New York (RPO). "Shame on you!" (Schäm dich) - als Dominique Strauss-Kahn an der Seite seiner Frau Anne Sinclair aus dem schwarzen Van stieg, schrien sie es ihm ins Gesicht. Vor Beginn des Vergewaltigungsprozesses bereiteten Hotelangestellte dem zurückgetretenen IWF-Chef einen wütenden Empfang. Strauss-Kahn blieb kühl. Sein Auftritt vor Gericht dauerte gerade einmal sieben Minuten.

Die Gruppe der Frauen hatte sich ihr Urteil über den unter Vergewaltigungsverdacht stehenden Franzosen bereits gebildet. "Schäm Dich", riefen sie. Sie hatten sich für ihren Protest als Zimmermädchen zurechtgemacht - wie das mutmaßliche Opfer, das der zurückgetretene IWF-Chef Mitte Mai in einem New Yorker Luxushotel massiv sexuell attackiert haben soll. Busweise hatte die Gewerkschaft der Hotelangestellten Mitglieder nach Manhattan gekarrt.

Die Schreie der Demonstrantinnen waren bis in den 12. Stock des Gerichtsgebäudes zu hören, wo Strauss-Kahn sich kurz darauf in allen Anklagepunkten für unschuldig erklärte.

Im dunklen Anzug trat der Ex-Direktor des Internationale Währungsfonds am Montag vor Richter Michael Obus, der in dem bis auf den letzten Platz gefüllten Gerichtssaal die Klageschrift verlas. In den Vorwürfen spiegelt sich der tiefe Fall eines Mannes wider, den nicht wenige bereits als kommenden Präsidenten Frankreichs gesehen hatten.

Nuke

Regierung bestätigt Kernschmelze in Fukushima

Auch drei Monate nach Beginn der Atomkatastrophe ist ein Ende der Krise nicht in Sicht. Immer höhere Strahlenwerte werden bekannt.

atomkraftwerk fukushima
© AP/DAPD
Das Atomkraftwerk Fukushima ist weiterhin außer Kontrolle
Tokio. Drei Monate nach Beginn der Natur- und Atomkatastrophe in Japan ist die Lage im Atomkraftwerk Fukushima weiterhin außer Kontrolle. Die Regierung bestätigte am Montag, dass es bereits kurz nach Beginn der Katastrophe in den Reaktoren 1 bis 3 des AKW zu Kernschmelzen gekommen war. Die in den ersten fünf Tagen seit dem Megabeben und dem Tsunami in Fukushima am 11. März freigesetzte Radioaktivität sei mit 770.000 Terabecquerel doppelt so hoch gewesen wie zunächst geschätzt, gab die Atomaufsichtsbehörde am Montag bekannt. Unterdessen erwägt die Regierung, wegen der langfristigen Strahlenbelastung noch mehr Menschen außerhalb der 20-Kilometer-Sperrzone zum Verlassen ihrer Häuser aufzufordern.

Heart - Black

Drama in Österreich: "Bauer sucht Frau"-Kandidat tötet Freundin, dann sich selbst

Alfred T., "Bauer sucht Frau"-Kandidat aus Österreich, hat seine Freundin und sich selbst getötet. Die Gemeinde in Göstling ist geschockt.

Mord in Österreich
© picture-alliance
Drama in Österreich: Ein Bauer hat seine Freundin und dann sich selbst getötet.
Hamburg. Blutiges Ende einer Beziehung: Alfred T. war Kandidat in der ersten Staffel von "Bauer sucht Frau" in Österreich. Jetzt sind der Landwirt und seine deutsche Freundin (46) tot. Der 43-Jährige hat zunächst die Frau und dann sich selbst umgebracht.

Am Montagnachmittag fand der 14-jährige Sohn des ehemaligen TV-Kandidaten die 46-Jährige auf dem Küchenboden des Bauernhaues in Göstling, wie mehrere österreichische Medien berichten. Die Deutsche war offenbar übersät mit Stichwunden. Der Junge alarmierte sofort den Notarzt, doch für die blonde Frau kam jede Hilfe zu spät.

Video

Sex-Skandal: US-Politiker stellt Foto von Erektion auf Twitter

Der Kongressabgeordnete Anthony Weiner hat versehentlich anzügliche Fotos von sich online gestellt. Auf einem ist deutlich eine Erektion zu erkennen.

Bild
Der US-Kongressabgeordnete Anthony Weiner steht im Mittelpunkt einer peinlichen Sex-Affäre: Der Politiker wollte die Bilder seines Gemächts über das Internet an mehrere junge Frauen schicken. Allerdings veröffentlichte er die Fotos versehentlich so, dass jeder sie sich ansehen konnte.

In einer Pressekonferenz räumte der Abgeordnete unter Tränen Fehler ein, entschuldigte sich bei seiner Frau - und erklärte, weiter im Amt bleiben zu wollen.

Ironisch ist, dass der Nachname Weiners im Englischen wie die Wiener Wurst ausgesprochen wird. "Wiener" ist in der US-Umgangssprache eine Bezeichnung für das männliche Geschlechtsteil. Die US-Medien nennen die Affäre in Anspielung auf den Watergate-Skandal "Weinergate".

Chess

Pakistaner sehen USA als größte Bedrohung

Selbst der Terrorismus macht den Pakistanern weniger Sorgen als die USA. Viele glauben zudem, Osama Bin Laden sei noch am Leben.

pakistan,flagge
© DPA
Sympathisanten einer islamistischen Partei verbrennen nach einem Drohnenangriff eine US-Flagge
Die USA stellen inzwischen nach einer Umfrage für mehr als ein Drittel der Pakistaner die größte Bedrohung der südasiatischen Atommacht dar. Amerika wird damit in der nicht repräsentativen Befragung von 500 Pakistanern durch die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) als gefährlicher wahrgenommen als die Wirtschaftskrise, der Terrorismus oder der Erzfeind Indien.

Auf die Frage nach der größten Bedrohung für Pakistan nennen 38 Prozent die USA, gefolgt von der Wirtschaftskrise (31 Prozent) und von Terroristen (22 Prozent). Nur noch neun Prozent halten die benachbarte Atommacht Indien für die größte Gefahr. KAS-Landeschef Babak Khalatbari nannte die Ergebnisse „überraschend“.

Kommentar: Lesen Sie den folgenden Artikel, um mehr über Osama bin Ladens Tod zu erfahren: Bin Laden ist tot... Lang lebe Bin Laden!


Che Guevara

Griechenland: Hunderttausende protestieren gegen Lohnkürzungen

In Athen hat es die größte Kundgebung seit Monaten gegeben. Die Demonstranten wehren sich gegen Kürzungen bei Gehalt und Rente. Unterdessen sprach sich ein führender deutscher Koalitionspolitiker für weitere Milliardenhilfen aus.

Demos in Griechenland
© Reuters
Demonstranten vor dem Parlament in Athen.
Empörte Griechen haben in der Hauptstadt Athen bis in die frühen Morgenstunden gegen das harte Sparprogramm der sozialistischen Regierung protestiert. Die Organisatoren sprachen von 500 000 Teilnehmern. Aus allen Stadtteilen Athens strömten seit Sonntagabend immer mehr Menschen ins Zentrum. Zu den Protesten aufgerufen hatte die vor allem über das Internet organisierte Bewegung der „Empörten Bürger“. „Wir haben keine Schulden gemacht, wir zahlen nicht“, skandierten viele Bürger.