ErdveränderungenS


Cloud Grey

Kreisrunde Wolke erscheint über Fujisawa, Japan

Auf Twitter sind seltsame Bilder einer perfekt kreisrunden Wolke über der Stadt Fujisawa in der japanischen Präfektur Kanagawa aufgetaucht. Die Himmelserscheinung sieht derart unreal aus, dass manche die Echtheit der Aufnahmen bezweifeln. Dies berichtet das Online-Portal RocketNews24.
The cloud reportedly appeared above a train station in Japan
Die Twitter-Userin @pmxpvrtmx, die das Phänomen aus ihrem Auto heraus fotografiert hat, behauptet, dass die Aufnahmen nicht manipuliert worden seien.


Während das Netz über diese Wolke weiter rätselt, sorgen Experten für Aufklärung. Solche Himmelsphänomene entstehen wegen Überdruckes in der Erdatmosphäre: Die Wolken sammeln sich dabei an einer Stelle und bilden sich zu kreisrunden Formen, die sich chaotisch am Himmel fortbewegen.


Kommentar: Die Wolke wurde noch an einem anderen Ort in Japan beobachtet:

Strange cloud
© nico



Bizarro Earth

Messboje zeichnete 19 Meter hohe Riesenwelle auf

Welle
© apa/afp/brian bielmannMonsterwellen können selbst die größten Ozeanriesen in Gefahr bringen. Die im Februar 2013 registrierte Welle erreichte eine Höhe von 19 Metern.
Weltorganisation für Meteorologie berichtet von Extremereignis, das im Februar 2013 gemessen wurde

Genf - Früher galten sie als Seemannsgarn, doch heute weiß man dank Satellitenbeobachtungen und glaubwürdigen Zeugenaussagen, dass sie tatsächlich existieren: Riesenwellen. Die gewaltigen Wasserwände schaukeln sich durch entsprechende Windverhältnisse auf oder entstehen ganz plötzlich aus bisher noch unbekannten Gründen. Vor allem in letzterem Fall können sie auch für Großschiffe zu einer ernsten Gefahr werden.

Nun haben Wissenschafter einen neuen Rekordhalter unter den bisher per Messsensoren beobachteten Monsterwellen in einem Datensatz identifiziert: Am 4. Februar 2013 registrierte eine Messboje im Nordatlantik eine Welle von 19 Metern Höhe. Sie übertraf die bis dahin höchste Welle, die am 8. Dezember 2007 ebenfalls im Nordatlantik gemessen worden war, um fast einen dreiviertel Meter, wie die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) am Dienstag mitteilte.

Kommentar: Um einen Rekord handelt es sich hier nicht mehr, denn mittlerweile sind schon viel größere Wellen aufgezeichnet worden:


Cloud Precipitation

Rekordschneefall trifft Sotschi - So viel Schnee wie seit fünf Jahren nicht mehr

Im südrussischen Kurort Sotschi gibt es so viel Schnee wie seit fünf Jahren nicht mehr. Ein rekordmäßiger Schneefall hat die Stadt am Samstag heimgesucht. In manchen Bezirken misst nun die Schneedecke 63 Zentimeter. Momentan werden an der Schwarzmeer-Küste die Folgen des schneereichen Wetters behoben. Von der Naturgewalt sind auch die Wintersportgebiete in den anliegenden Bergen betroffen.
sotschi schnee
© Sputnik
Erst vor einer Woche musste der beliebte Kurort gegen heftige Regenfälle und starke Windböen kämpfen. Der Sturm riss ungefähr 160 Bäume um. Es kam auch zu Pannen bei der Strom- und Gasversorgung.

Kommentar:
  • Video: Spektakuläre Aufnahmen von "Monsterwellen" in Sotschi verbreiten sich im Netz



Snowflake

Eiseskälte trifft auf USA - Und es wird ein neuer Polarwirbel erwartet

Im Norden der USA herrscht derzeit Eiseskälte. Bei minus 31 Grad Celsius im US-Staat Wyoming musste auch das an Minustemperaturen gewöhnte Staatliche Russische Ballett Moskau passen: Die Fahrzeuge der Tanzkompanie sprangen nicht an. Sie mussten mehrere Stunden lang entfrostet werden.
Chicago skyline with icicles
© Jim Young/ReutersChicago, Illinois skyline framed by icicles.
Die russischen Tänzer, die berühmt sind für ihre weltweiten "Nussknacker"-Aufführungen zu dieser Jahreszeit, kennen frostige Nächte nur zu gut aus der Heimat. Doch selbst die minus 18 Grad, die kürzlich in Moskau herrschten, kamen nicht an die Temperaturen des Ortes Casper in Wyoming heran. Nach einer Nacht mit minus 31 Grad Celsius quittierten Tourbus und Transporter den Dienst.

Das Ballett sagte vorsichtshalber einen für Donnerstagabend geplanten Auftritt in Grand Junction im Staat Colorado ab. Die verspätete Abfahrt und Sorgen wegen der verschneiten Bergpässe in Colorado hätten dies nahegelegt, hieß es. Doch will das Ballett wie geplant am Freitag und Samstag in Denver auftreten.

Kommentar: Es wird befürchtet, dass der Polarwirbel so heftig werden könnte wie im Jahr 2014.


Bizarro Earth

Update von den Überschwemmungen in Thailand und Vietnam: Opferzahl steigt auf 40

Die saisonal üblichen Unwetter im Süden von Thailand und in Vietnam sind in diesem Jahr besonders schwer. Viele Straßen und Dörfer sind überschwemmt. Vor der Touristeninsel Koh Samui ist das Meer immer noch so aufgewühlt, dass Wachen Touristen sofort warnen, wenn sich gefährliche Wellen bilden.
Much of the municipal area of Nakhon Si Thammarat was flooded on Tuesday
Ungewöhnlich heftige Überschwemmungen in Thailand und Vietnam

Bei ungewöhnlich heftigen Überschwemmungen sind in Thailand und Vietnam mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. Im Süden Thailands ist kurz vor Beginn der touristischen Hochsaison auch die Ferieninsel Koh Samui betroffen. Die tagelang überschwemmten Straßen waren am Freitag zwar wieder frei. Aber an den Stränden waren Wachen im Einsatz, um Touristen sofort zu warnen, sollten sich in dem durch die Unwetter aufgepeitschten Meer gefährlicher Wellengang bilden.


Insgesamt waren 750.000 Menschen in 14 südlichen Provinzen durch die Überschwemmungen betroffen. In Vietnam waren in den vergangenen zehn Tagen mindestens 24 Menschen bei Überschwemmungen ums Leben gekommen.

Kommentar:




Seismograph

Erneutes Seebeben erschüttert Salomonen

Nach einem erneuten Seebeben vor den Salomonen hat das Pacific Tsunami Warning Center (PTWC) eine Tsunamiwarnung herausgegeben. Die Warnung gelte für einige Küsten der Salomonen, Australiens, Fischis, Kiribatis, Naurus, Neukaledoniens, Papua-Neugineas, Tuvalus und Vanuatus.
richterskala
© dpaSymbolfoto
Das Beben hatte sich sich gegen 06:10 Uhr Ortszeit (20:10 Uhr deutscher Zeit) ereignet. Geologen gaben zunächst eine Stärke von 6,9 an. Diese Werte werden oft später korrigiert. Erst am Vortag hatte sich starkes Seebeben der Stärke 7,9 vor den Salomonen ereignet.

Cow Skull

Seltsam: Sieben Pinguine durch ertrinken im Zoo in Calgary gestorben

Es klingt merkwürdig: Können tatsächlich auch Pinguine ertrinken? Diese Frage stellt sich ein Zoo in Kanada. Sieben seiner Tiere waren plötzlich tot.
pinguin
© dpa
Der mysteriöse Tod von sieben Pinguinen beschäftigt den Zoo im kanadischen Calgary: Alle sieben Vögel starben durch Ertrinken - obwohl Pinguine eigentlich hervorragende Schwimmer sind. Der Tod der sieben Humboldt-Pinguine sei eine "schreckliche Nachricht", sagte Tierpfleger-Chefin Jamie Dorgan am Donnerstag (Ortszeit). Der Zoo habe Ermittlungen aufgenommen um zu klären, wie es zu dem Unglück kommen konnte.
Die Tiere waren tot in ihrem Gehege gefunden worden. Eine Obduktion ergab Tod durch Ertrinken. Die übrigen 15 Mitglieder der Pinguin-Kolonie leben noch.

Ice Cube

112 Kilometer lang, 500 Meter tief und 90 Meter breit: Gewaltiger Riss im Schelfeis entdeckt

Antarktisches Schelfeis ist auf gut 110 Kilometern Länge eingerissen
Eis Riss
© NASA/John Sonntag 90 Meter breit und 112 Kilometer lang: Der Riss im Larsen-C Schelfeis aus dem Flugzeug gesehen
Tiefer Graben: Im viertgrößten Schelfeis der Erde klafft ein 112 Kilometer langer und 90 Meter breiter Riss, wie Eisforscher der NASA entdeckt haben. Der Riss teilt das Larsen-C Schelfeis an der Ostküste der antarktischen Halbinsel. Noch teilt der 500 Meter tiefe Riss das Schelfeis nicht komplett. Sollte er sich aber weiter verlängern, könnte das Schelfeis auseinanderbrechen - ähnlich wie 2002 das deutlich kleinere Larsen-B Schelfeis.

Das Larsen-Schelfeis besteht aus drei ausgedehnten Packeisflächen, die Buchten an der Ostküste der antarktischen Halbinsel füllen. Normalerweise verlieren solche hunderte Meter dicken Schelfeise nur dann Eis, wenn die Oberfläche antaut oder an ihrem Rand Eisberge kalben. Doch bereits 2002 kam es im Larsen-B-Schelfeis zu einem gewaltigen Bruch: Eine gut 3.000 Quadratkilometer große Eisfläche brach ab und driftete ins offene Meer.

Bad Guys

Seebeben: Tsunami-Warnung für einige Regionen im Südpazifik herausgegeben

Nach einem schweren Seebeben ist für Teile des Südpazifiks eine Tsunamiwarnung herausgegeben worden. "Gefährliche" Wellen bedrohen einige Küsten der Salomonen, Vanuatus, Papua-Neuguineas und Neukaledoniens.
Map Iles Salomon
© Inconnu
Für einige Regionen des Südpazifiks haben die Behörden eine Tsunamiwarnung herausgegeben. Auslöser der Warnung ist ein schweres Seebeben unweit der Salomonen, die rund 1500 Kilometer nordöstlich Australiens liegen.

In Kürze könnten "gefährliche" Wellen einige Küsten der Salomonen, Vanuatus, -Neuguineas und Neukaledoniens erreichen, teilte das Pacific Tsunami Warning Center (PTWC) mit. Das US-Tsunami-Warnzentrum hielt weitreichende gefährliche Tsunami-Wellen im Pazifikraum für möglich, die bis nach Hawaii reichen könnten.

Die US-Erdbebenwarte gab die Stärke des Bebens mit 7,7 nach zunächst 8,0 an. Das Zentrum lag demnach rund 70 Kilometer südwestlich der Stadt Kirakira im Meer.

Kommentar: Innerhalb weniger Tage sind sehr viele Erdbeben aufgetreten. Schauen Sie sich dazu unsere interaktive Karte an:




Binoculars

Erdbeben circa 150 km vor kalifornischer Küste - Keine Tsunami-Gefahr

Ein Erdbeben der Stärke 6,5 hat sich am Donnerstag vor der Küste vor Kalifornien ereignet. Gefahr durch einen Tsunami droht nicht.
erdbeben
© Sceenshot EMSC.orgEin Erdbeben der Stärke 6,5 ereignete sich am Donnerstag vor der Küste von Kalifornien.
San Francisco. Nach einem schweren Erdbeben vor der Küste von Kalifornien gibt es zunächst keine Berichte über Schäden. Das Epizentrum des Bebens lag nach Angaben des US-Erdbebendienstes rund 190 Kilometer westlich der Küsten. Spürbar war das Beben unter anderem auch im Großraum San Francisco.

Zunächst war die Stärke des Bebens mit 6,8 angegeben worden, dann wurde der Wert auf 6,5 korrigiert. Eine Gefahr durch einen Tsunami besteht den Angaben zufolge nicht.

Kommentar: