OF THE
TIMES
Mumbai (Indien) - Im Innern einer Gewitterwolke haben Wissenschaftler ein elektrisches Potential von knapp 1,3 Milliarden Volt registriert - zehnmal so viel wie bislang als möglich angenommen und gemessen wurde.Die erstaunliche Messung gelang den Wissenschaftlern mittels eines "GRAPES-3-Detektors", der aus 400 Sensoren besteht, im indischen Ooty aufgestellt wurde und mit dem Einströmungen kosmischer Strahlungspartikel, sogenannte Myonen, auf der Erdoberfläche gemessen werden.
~ Grenzwissenschaft Aktuell
Bei Myonen handelt es sich um Elementarteilchen, die mit Elektronen verwandt, jedoch 200-mal massereicher sind. Pro Minute registriert die GRAPES-3-Anlage rund 2,5 Millionen Myonen pro Minute. Wie Elektronen sind Myonen elektrisch geladen und werden deshalb von elektrischen Feldern abgelenkt. Zieht nun also eine Gewitterwolke über die Detektoren hinweg, schluckt diese einen Teil der Myonen und es ist möglich, anhand der Differenz in der Myonendichte auf die Energie der Gewitterwolke schließen.In der Studie untersuchten die Wissenschaftler mithilfe dieses Detektors 184 Gewitter zwischen 2011 und 2014. Eine Gewitterwolke stach dabei deutlich heraus:
~ Grenzwissenschaft Aktuell
Im Dezember 2014 stach dann eine Messung einer besonders starken Myonendifferenz aus den anderen Messungen heraus, als eine etwa 11 Kilometer hochreichende und sich über 380 Quadratkilometer erstreckende Gewitterwolke über den Sensoren befand. Eine Umrechnung der Daten zeigte, dass die Gewitterwolke ein elektrisches Potential von 1,3 Milliarden Volt produziert hatte. Dieser Wert liegt zehnmal höher als bisherige Maximalmessungen der Energien in Gewittern, wie sie mit Hilfe von Ballonsonden gemessen werden konnten. Entsprechend hoch war auch die sich daraus ableitende elektrische Leistung in der Gewitterwolke, die es so auf etwa zwei Milliarden Watt brachte. Für die Wissenschaftler sind ihre Messungen der "wahrscheinlich erste direkte Beweis für Gigawatt-Potentiale in Gewitterwolken".
Die Messergebnisse könnten zudem erklären, wie einige Gewitter auch extrem energiereiche Gammastrahlung produzieren können, die sich in Form von 100-Megaelektronenvolt-Gammablitzen zeigen, deren Entstehung bislang nur schwer zu erklären war.
~ Grenzwissenschaft Aktuell
Alljährlich zur Tagundnachtgleiche (20./21. März und 22./23. September) zeigt sich auf der Nordseite der Pyramide auch ohne den diesjährigen Wirbelwind ein beeindruckendes Schauspiel, wenn der Schatten der gestuften Pyramidenkanten auf die Seitenwand einer der Treppen fällt und dabei der Eindruck entsteht, als würde sich eine Schlange hinabwinden.Im folgenden Video sieht man dieses Schauspiel:
~ Grenzwissenschaft Aktuell
Tatsächlich enden denn auch nur die Seiten der nördlichen Treppe in zwei steinernen Schlangenköpfen, während die anderen Treppen diese Köpfe nicht aufweisen. Nicht zuletzt aus diesem Grund gehen die meisten Archäologen davon aus, dass dieser Effekt nicht nur schon den Erbauern der Pyramide bekannt war, sondern diese das Spiel aus Licht und Schatten mit der Wahl der unterschiedlichen Neigungswinkel von Pyramide und Treppe absichtlich herbeigeführt hatten.Hintergrund~ Grenzwissenschaft Aktuell
Kukulcán selbst ist der Maya-Name für Quetzalcoatl und damit für eine bedeutende Gottheit gleich mehrerer mesoamerikanischer Kulturen, etwa der Tolteken, der Azteken und Maya.
Besonders in frühen Darstellungen wird Quetzalcoatl als Mischwesen (Zoomorph) aus Klapperschlange mit den Federn des heiligen Quetzalvogels dargestellt. Darstellungen der Gottheit finden sich auf Zahlreichen Monumenten, etwa in der Olmeken-Stadt La Venta, In Teotihuacán, oder als Reliefs auf der Fassade der Hauptpyramide von Xochicalco. Die Azteken selbst sahen Quetzalcoatl zudem als bärtigen und hellhäutigen Mann.
Während er bei den Tolteken als Haupt- und Schöpfergott verehrt und auch durch den Morgenstern als sein Herz symbolisiert wurde, galt Quetzalcoatl in der aztekischen Mythologie als der Gott des Windes, des Himmels, der Erde und ebenfalls als einer der Schöpfergottheiten. Er symbolisiert den Ozean. In Teotihuacán wurde er früh als Naturgott verehrt (Tempel des Quetzalcoatl). Sein wichtigstes Heiligtum lag in Cholula. Er galt als Herrscher des zweiten Weltzeitalters.
Kommentar: