ErdveränderungenS


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Gefahr aus der Tiefe - Vermehrte Angriffe von Haien

Lebensgefährliche Attacken von Haien wurden in den vergangenen Wochen vor den Seychellen, Südafrika und selbst vor der russischen Küste verzeichnet. Das ist beängstigend. Allerdings fallen weit mehr Haie dem Menschen zum Opfer als umgekehrt.
Weißer Hai
© ReutersDer Weiße Hai gehört zu den wenigen Arten der Raubfische, die überhaupt bisweilen Säugetiere wie Robben fressen. Der Mensch tötet alljährlich um ein Millionenfaches mehr Tiere als umgekeht.

Immer wieder wird die junge Frau unter Wasser gezogen, sie schreit verzweifelt um Hilfe, klammert sich an eine Boje - doch vergebens. Der Hai ist stärker. Auch geschürt von Blockbustern wie Steven Spielbergs Jaws von 1975, ist die Angst des Menschen vor keinem Tier so groß wie vor dem Hai. Meldungen wie die einer Britin, die Mitte August in den Flitterwochen zusehen musste, wie ein Hai ihren Mann im Indischen Ozean tötete, prägen sich ein.

Und auch die anderen Meldungen der vergangenen Wochen scheinen die Angst zu bestätigen: Allein im August starben bei Hai-Angriffen zwei Touristen auf den Seychellen, in Südafrika kam ein Surfer ums Leben, und erstmals wurden auch von der russischen Küste zum Japanischen Meer Hai-Angriffe auf Menschen gemeldet.

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US-Ostküste von vielen Nachbeben erschüttert

Richmond - Eine Woche nach dem Erdbeben der Stärke 5,8 an der Ostküste der USA wird die Region weiter von Nachbeben erschüttert. Mindestens 18 Nachbeben einer Stärke zwischen 2,0 und 4,5 wurden gemessen, wie der Geologische Dienst der USA mitteilte. Die letzten beiden Erdstöße ereigneten sich am späten Montagabend. Von dem ursprünglichen Beben waren am 23. August Millionen Menschen zwischen Georgia und Kanada erschüttert worden. Das Zentrum lag in der Nähe der Stadt Mineral im Staat Virginia.

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Klimawandel kann psychische Störungen verursachen

Boje
© AFP, William WestBoje auf ausgetrocknetem See in Australien.

Sydney - Der weltweite Klimawandel verursacht nicht nur immense materielle Schäden, sondern ruft nach Erkenntnissen von Fachleuten auch erhebliche psychische Störungen hervor. Zu diesem Schluss kommen Forscher des Hirnforschungsinstituts der Universität von Sydney (Australien) in einer Studie. Nach ihren Erkenntnissen rufen Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Dürreperioden oder Orkanstürme bei vielen Menschen Depressionen, Angst- und Stresszustände sowie Traumata hervor.
In einigen Fällen sei nach solchen Katastrophen ein Anstieg der Selbstmordrate um bis zu acht Prozent festgestellt worden, heißt es in der Studie. Die Forscher konzentrierten ihre Arbeit auf Australien, das seit einigen Jahren regelmäßig von extremen Dürreperioden - genannt "The Big Dry" - sowie verheerenden Waldbränden und Überschwemmungen heimgesucht wird.

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Möglicherweise neuer Hurrikan im Atlantischen Ozean

Wie das Hurrikanzentrum der USA mit Sitz in Miami mitteilte, braut sich wohl ein weiterer Hurrikan im Atlantischen Ozean zusammen. Ob der Tropensturm die USA treffen könne, bleibt allerdings noch ungewiss.

Im Atlantischen Ozean braut sich möglicherweise ein Hurrikan zusammen. Die neue Schlechtwetterfront südlich der Kapverdischen Inseln werde sich Prognosen zufolge zum Tropensturm „Katia“ entwickeln und könne bis Donnerstag Hurrikanstärke erreichen, teilte das US-Hurrikanzentrum in Miami am Montag mit. Noch sei es jedoch zu früh, vorherzusagen, ob „Katia“ die USA treffen könne, sagte Behördensprecher Dennis Feltgen.

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Zerstörerischer Tropensturm "Nanmadol" zieht nach China

Überschwemmung Pingtung
© AFP, Chao ChangÜberschwemmungen vor einer Schule in Pingtung.

Shanghai - Nach seinem Zerstörungszug auf den Philippinen und in Taiwan hat sich der Tropensturm "Nanmadol" Richtung China bewegt. In der südöstlichen Provinz Fujian wurden vorsichtshalber mehr als 44.000 Boote und Schiffe in die Häfen zurückgerufen und Dutzende Flüge abgesagt, wie chinesische Medien berichteten. Auf den Philippinen hatte das Unwetter mindestens 22 Menschen getötet, ein weiterer starb in Taiwan.

119.000 Fischer an Bord von mehr als 44.000 Booten und Schiffen wurden in die Häfen zurückbeordert, wie der staatliche chinesische Rundfunk berichtete. Der Sturm könne auch die Hochgeschwindigkeitszüge in der Region zwingen, ihr Tempo zu drosseln oder ihre Fahrt zu stoppen, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Auf drei Flughäfen in Fujian wurden Medienberichten zufolge mehr als 40 Flüge wegen des Unwetters abgesagt. In Fujians Nachbarprovinz Zhejiang brachten Rettungskräfte mehr als 20 Schulkinder und ihre Lehrer in Sicherheit, die von Hochwasser eingeschlossen worden waren.

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Vier Erdbeben binnen 48 Stunden im Vrancea-Gebiet

Erdbeben
© flickr/Florian

In Rumänien sind im Osten des Landes in der seismisch regen Vrancea-Region in den letzten 48 Stunden insgesamt vier Erdbeben verzeichnet worden, teilte das seismologische Institut in Bukarest am Dienstag mit. Der letzte Erdstoß mit einer Magnitüde von 3,9 auf der Richterskala ereignete sich am Montagabend um 21.00 Uhr in einer Tiefe von 124 km, das Epizentrum lag unweit der Ortschaft Andreiasu de Jos im Verwaltungskreis Vrancea. Schäden seien keine gemeldet worden, teilte Seismologe Gheorghe Marmureanu mit.

Dem Experten zufolge ist davon auszugehen, dass die seismologische Tätigkeit in Vrancea in den kommenden Wochen etwas zurückgeht. Im ostrumänischen Erdbebengebiet werden im Jahresdurchschnitt rund ein Dutzend mindestens mittelstarke Erdstöße mit einer Stärke von weit mehr als 4 Grad auf der Richterskala gemessen.

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Südostasien: Erdbeben vor Osttimor

Dili - Ein kräftiges Erdbeben der Stärke 6,8 hat am Dienstag die Gewässer vor Osttimor erschüttert. Das Zentrum des Bebens lag nach Angaben des US-Geologischen Dienstes rund 280 Kilometer von der Hauptstadt Dili entfernt in 465 Kilometern Tiefe unter der Banda-See. Dies ist dem Pazifischen Tsunami-Warnzentrum zufolge zu tief, um gefährliche Wellen auszulösen. Eine Tsunami-Warnung wurde demnach nicht ausgegeben.

Berichte über Schäden lagen zunächst nicht vor. Einwohner in Dili sagten, sie hätten das Beben nicht gespürt. Osttimor liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring mit zahlreichen Vulkanen, in dem Verschiebungen von Erdplatten immer wieder zu Erdbeben führen.

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"Irene" zieht weiter nach Kanada

"Irene" hat mittlerweile Kanada erreicht. Der Sturm lässt Milliardenschäden zurück, mindestens 21 Menschen sind ums Leben gekommen. Auch wenn Präsident Obama weiter davor warnt, die Folgen des Hurrikans zu unterschätzen: An der US-Ostküste war der Wirbelsturm gnädig - New York öffnet am Morgen wieder seine Flughäfen.
Zerstörung durch Irene
© APErste Bilanz nach dem Hurrikan "Irene" – Die Ostküste atmet auf.

Der Wirbelsturm Irene hat sich von der Ostküste der USA weiter in Richtung Norden bewegt und Kanada erreicht. Mittlerweile von einem Hurrikan zum Tropensturm herabgestuft, erreichte Irene dabei Windgeschwindigkeiten von 80 Stundenkilometern, wie das Nationale Hurrikanzentrum in Miami mitteilte. Manche Skeptiker bewerteten die Vorkehrungen vorab bereits als übertrieben, offenbar aber hatte die Ostküste der USA Glück - vor allem die kühlere Wassertemperatur des Atlantik auf der Höhe New Yorks dürfte die Energieaufnahme des Sturms entscheidend gebremst haben. Hurrikane entstehen dann, wenn sich Wasser bis zu einer Tiefe von 50 Meter auf 26,5 Grad Celsius erwärmt hat.

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Rätselhaftes Fischsterben im Rebstockweiher

Im Rebstockweiher sind in den frühen Morgenstunden des 29. August mehrere hundert Fische verendet. Mitarbeiter des Grünflächenamtes waren zusammen mit der Feuerwehr im Einsatz, um sie zu bergen und fachgerecht zu entsorgen.

Die Ursache des Fischsterbens steht noch nicht fest. Durch die warme Witterung der letzten Tage könnte der Weiher „umgekippt“ sein, obwohl er über eine Umwälzpumpe belüftet wird. Fachleute halten es auch für möglich, dass die Fische durch einen Blitzeinschlag beim schweren Gewitter getötet wurden.

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Wetterschaden in Veldenz auf 30 Millionen Euro geschätzt

Nach dem heftigen Unwetter in der Moselgemeinde Veldenz schätzt Ortsbürgermeister Norbert Sproß den Schaden auf mindestens 30 Millionen Euro. Die Dächer von 300 bis 350 Häusern seien am Freitag vom Hagel durchschlagen worden, sagte Sproß (Freie Wählergruppe) am Montag in Veldenz (Kreis Bernkastel-Wittlich).
Unwetterschäden
© volksfreund.deDie Unwetterschäden in Veldenz belaufen sich auf 30 Millionen Euro.

Hinzu kämen total beschädigte Autos und Wasserschäden in den Häusern. Es werde mindestens ein halbes Jahr dauern, bis die Schäden repariert seien. Die Hagelgeschosse seien so groß wie kleine Pflastersteine gewesen.