ErdveränderungenS


Cloud Lightning

SOTT Fokus: SOTT Video Erdveränderungen - Juli 2017: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen und Feuerbälle

Während kältere Sommertemperaturen und jahreszeitenuntypischer Schneefall weltweit zur neuen Normalität werden, brechen heftiger Regen und schwere Überschwemmungen seit langem bestehende Rekorde, bewirken ausgedehnte Zerstörungen von Besitz und Ernten und verursachen den Tod einer zunehmenden Anzahl von Menschen.
earth changes juli 2017
Während mehr und mehr Tiere von Blitzschlägen getötet werden, treten auch Plasma-Ereignisse, 'Rote Kobolde' und nachtleuchtende Wolken in zunehmender Anzahl auf - zusammen mit Meteor- und Feuerball-Sichtungen.

In diesem Juli versengten Großbrände Kalifornien, British Columbia, Kroatien, Montenegro, Indonesien, Frankreich und Portugal. Fluten verwüsteten Gebiete von Indien bis nach Indonesien und heftige Hagelstürme trafen so ziemlich jeden Kontinent.

Es war ein weiterer wilder Monat auf dem Planeten Erde. Doch wie viele schenken dem Aufmerksamkeit?

Schauen Sie es sich selber an, und danke für das Ansehen!


Kommentar: Sehen Sie sich auch die anderen Videos an, die wir 2017 veröffentlicht haben:


Cloud Precipitation

Starkregen in Bayern setzte ganzes Dorf unter Wasser

Starker Regen hat über Nacht in Hamburg und Bremen zahlreiche Keller unter Wasser gesetzt. Auch im Süden machten heftige Gewitter den Rettungsdiensten zu schaffen: In Bayern stand ein ganzes Dorf unter Wasser.
otting
© Matthias Stark/Donau-Ries-aktuell/dpaDer Ort Otting stand zum Teil bis zu einen Meter unter Wasser.
Am Dienstagabend entluden sich starke Gewitter über dem Norden und Süden Deutschlands. Heftig traf es die kleine bayerische Gemeinde Otting. Auch in Hamburg und Bremen hatte die Feuerwehr viel zu tun. Das Wasser stand dort in Kellern und auf Straßen. Allein in einer einzigen Bremer Straße gab es 35 Einsätze.

Dorf bis zu einem Meter hoch unter Wasser

Nach Hagel und Starkregen standen in Otting rund 80 Haushalte bis zu einem Meter hoch unter Wasser. Dutzende Keller wurden ausgepumpt. "Der Ort liegt in einer Mulde, in der sich das Wasser schnell gesammelt hat", erklärte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Die 800 Einwohner des Ortes rund 67 Kilometer südlich von Nürnberg blieben unverletzt.

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Unwetter legt Bahn- und Flugverkehr in Frankfurt lahm

Wer heute durch Frankfurt gereist ist, musste sich eine Weile gedulden: Hauptbahnhof und Flughafen waren wegen eines Unwetters mit Starkregen, orkanartigen Böen und Hagel gesperrt.
unwetter frankfurt
© ANTIN/EPA/REX/Shutterstock
Wegen eines heftigen Unwetters war der öffentliche Verkehr im Raum Frankfurt am Dienstag weitestgehend lahm gelegt. Der Hauptbahnhof war am Nachmittag für rund eine halbe Stunde gesperrt. Auch am Frankfurter Flughafen ruhte eine Weile die Arbeit. Es kam zu Verspätungen und Ausfällen.


Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für das Rhein-Main-Gebiet eine amtliche Unwetterwarnung der Stufe drei im vierstufigen Warnsystem herausgegeben. Voraussichtlich bis 16 Uhr müsse mit schwerem Gewitter, orkanartigen Böen und Starkregen gerechnet werden, hieß es.

Binoculars

Nur ausgesetzte Schlangen? Schlangenplage auf Mallorca

Mallorca und andere Baleareninseln kämpfen mit einer Schlangenplage. Die Reptilien haben sich in den letzten Jahren so stark vermehrt, dass die Behörden die Bevölkerung zum Aufstellen von Fallen aufgefordert haben.
Timber rattlesnakes (Crotalus horridus) can be black
© Pete Oxford/naturepl.comSymbolfoto
Das berichtet das Mallorca Magazin. Dr. Samuel Piña Fernández, Professor an der Universität der Balearen in Palma, sagte dem Magazin: "Seit April wurden 200 Schlangen auf der Insel eingefangen. Auf Formentera 600 seit November." Fünf Schlangenarten sind demnach auf Mallorca bekannt, doch nur zwei davon sind heimisch.

Mehrere Nattern-Arten seien auf die Baleareninseln eingeschleppt worden, wo sie keine natürlichen Feinde haben. Zwar sind sie für Menschen nicht gefährlich, die teilweise 2 Meter langen Reptilien machen den Bewohnern dennoch Angst. Um dem Problem Herr zu werden, haben die Behörden auf der beliebten Ferieninsel bereits 200 Fallen aufgestellt.

Ambulance

200 Jahre alte Eiche stürzt auf religiöse Feier in Portugal - Mindestens zwei Tote

  • Ein umstürzender Baum hat bei einer religiösen Feier auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira mehrere Menschen getötet und viele weitere verletzt.
  • Berichten zufolge war eine 200 Jahre alte Eiche auf eine Menge vor einer Kirche gestürzt.
Feuerwehr Unwetter Berlin
© AFP 2017/ DPA/Philipp SchulzeSymbolbild
Bei einem religiösen Volksfest auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira ist ein Baum auf eine Menschenmenge gestürzt und hat mehrere Gläubige in den Tod gerissen. Die genaue Zahl der Opfer war zunächst unklar. Laut Zivilschutz sollen mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen und fünf schwer verletzt worden sein. Das staatliche Fernsehen (RTP) sprach hingegen von elf Toten und mehr als 30 Verletzten, die aber von den Behörden zunächst nicht bestätigt wurden.

Bei dem Baum handelte es sich lder Zeitung Público zufolge um eine 200 Jahre alte Eiche. Den Angaben zufolge war sie schon seit drei Jahren als gefährlich und umsturzgefährdet eingestuft worden. Die Eiche kippte offenbar plötzlich mitsamt ihres Wurzelwerks um und traf mehrere Gläubige, die vor einer Kirche in der Nähe an einem Verkaufsstand Kerzen erwerben wollten. Zahlreiche Helfer waren im Einsatz, darunter ein Team von Ärzten, mehrere Krankenwagen und die Feuerwehr. Das Fest wurde nach dem tragischen Vorfall abgebrochen.

Better Earth

Schnee in den Schweizer Alpen

Winter is coming!

Dort, wo anfangs Januar noch kein Schnee lag, liegt jetzt eine dicke Schneeschicht. In den Bergen schneit es heute heiter weiter. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1800 und 2300 m.

So etwa in Zermatt.

alpen schnee
© Twitter/@michelphotoCH
Oder in den Berner Voralpen.


Du musst dich aber auch im Unterland warm anziehen. Heute wird es nur 14 Grad kalt.


Fire

Gerade erst entdeckt: Neue riesige Vulkankette unter Eisdecke der Antarktis - Drei Mal mehr als vermutet

Pinguine Antarktis
© Sputnik/ W. Chistyakow
Geophysiker haben eine neue Vulkankette unter der Eisdecke der Antarktis entdeckt, wie die Onlinezeitung "Gazeta.ru" berichtet. Demnach verstecken sich unter der antarktischen Eiskappe drei Mal mehr feuerspeiende Berge als bislang angenommen. Sie könnten eine Eisschmelze verursachen und den Meeresspiegel weiter steigen lassen.


Wie aktiv sind diese Vulkane? Diese Frage beschäftigt die Forscher gerade am meisten. "Das müssen wir so schnell wie möglich herausfinden", sagt Dr. Robert Bongham, Gletscherforscher an der Edinburgher Universität. "Bricht einer der Vulkane aus, wird der Gletscher im Westen der Antarktis destabilisiert." Dann würden Unmengen an Schmelzwasser in die Weltmeere strömen.

Bislang kannten Wissenschaftler 47 Vulkane in der Antarktis. Jetzt haben Forscher der University of Edinburgh weitere 91 Feuerberge im Westen des Eiskontinents entdeckt, schreibt die Zeitung mit Verweis auf die Geological Society of London.

Kommentar: Die Erde öffnet sich: Weltweite Vulkanaktivität und Erdbebenaktivität nimmt zu


Bizarro Earth

Erdrutsch in Sierra Leone - Mehr als 300 Tote

Krankenwagen
© AP Photo/ Michael Duff
Mindestens 312 Menschen sind am Montag bei Überschwemmungen und einem Erdrutsch im westafrikanischen Sierra Leone ums Leben gekommen, wie die Agentur AFP unter Berufung auf das Internationale Komitee vom Roten Kreuz meldet.

Zuvor war von mehr als 200 Toten die Rede gewesen. Wie die Agentur AP berichtete, wurden die Leichen von mehr als 200 Opfern in ein Obduktionshaus in der Hauptstadt Freetown gebracht. Unter den Opfern seien 60 Kinder gewesen.

Reuters berichtete von einem Erdrutsch am frühen Montagmorgen in der Stadt Rigent in der Nähe der Hauptstadt Freetown. Dutzende Häuser wurden demnach überschwemmt.

Ambulance

Monsun in Südostasien fordert mindestens 170 Menschenleben

Schwere Monsun-Regenfälle in den Himalaya-Regionen Nepals und Indiens sowie in Bangladesch haben zu Überschwemmungen geführt. Insgesamt kamen dabei mindestens 170 Menschen ums Leben. Hunderttausende mussten ihre Häuser verlassen.
monsun
Nach den Erdrutschen und Überschwemmungen in Südasien ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 170 gestiegen. Im Norden und Osten Indiens wurden bislang 73 Tote gezählt, in Nepal mindestens 80 und 22 weitere in Bangladesch. Das teilten die Behörden mit. Hunderttausende Menschen in der Region mussten wegen der Unwetter ihre Häuser verlassen.

In Nepal wurden mehr als 48.000 Häuser vollständig überschwemmt. Die Zahl der Todesopfer im Land drohte nach Angaben des Innenministeriums weiter zu steigen. 47 Menschen würden noch vermisst. Hilfskräfte versuchten entlegene Flutgebiete zu erreichen.

In Nepal droht eine humanitäre Krise

Viele Menschen flohen in höher gelegene Gebiete. Der Verkehr auf der wichtigsten Ost-West-Verbindung wurde von Überschwemmungen behindert. Vorausgegangen war schwerer Monsunregen, der verschiedene Flüsse des Landes anschwellen ließ. Ein Sprecher des nepalesischen Roten Kreuzes warnte, der Mangel an Trinkwasser und Lebensmitteln könne eine humanitäre Krise in dem armen Himalaya-Staat auslösen, der häufig von Naturkatastrophen heimgesucht wird.

Arrow Down

Umweltverschmutzung: Die Todeszone im Golf von Mexiko wächst

Golf von Mexiko
Vor der Küste der US-amerikanischen Südstaaten erstreckt sich im Sommer ein riesiges Gebiet, in dem kaum noch Sauerstoff im Wasser gelöst ist. Die Fläche, in der Meeresbewohner keinen Lebensraum mehr finden, ist noch riesiger als bisher angenommen. Das Übel ist menschengemacht.

Die grösste hypoxische, also sauerstoffarme Gewässerregion der Vereinigten Staaten reicht in ihren Ausläufern von Texas bis nach Florida. Die Todeszone umfasst eine Fläche von 23'000 Quadratkilometer - mehr als die Hälfte der Schweiz.

Dem Magazin «Spektrum» zufolge übertrifft die Ausdehnung damit die schon pessimistische Schätzung der Nationalen Ozean- und Atmosphärenbehörde NOAA von 21'000 Quadratkilometer im Juni dieses Jahres.