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Mit hohen Blutzuckerwerten steigt möglicherweise das Risiko, an einer Demenz zu erkranken. Eine US-Studie zeigt jetzt, dass auch Nichtdiabetiker betroffen sind. Mediziner hoffen auf den Blutzuckerspiegel als einfachen Warnwert zur Demenz-Früherkennung.Hausärzte fahnden unter ihren Patienten danach, Klinikärzte nehmen die Diagnose bei vielen akut Kranken als fast schon selbstverständlich wahr: Die Zuckerkrankheit Diabetes ist eine klassische Volkskrankheit. Mehr als vier Millionen Deutsche sind nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) Diabetiker, viele von ihnen,
ohne es zu wissen.
Die Folgekrankheiten sind gefürchtet: Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenschäden, Fußamputation. Möglicherweise muss diese Liste künftig noch um die Alterskrankheit Demenz erweitert werden.
Schon häufiger gab es Hinweise darauf, dass Diabetiker ein erhöhtes Demenzrisiko haben könnten. Jetzt berichten US-Wissenschaftler
im renommierten Fachmagazin New England Journal of Medicine von weiteren Ergebnissen, laut denen ein erhöhter Blutzuckerspiegel das Risiko für eine Demenz steigern könnte - auch bei Nichtdiabetikern.
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