"Eine Streitschrift über nachhaltige und ethische Ernährung mit Fleisch und die Missverständnisse und Risiken einer streng vegetarischen und veganen Lebensweise": So lautet der Untertitel des jetzt auch in Deutschland erschienenen Buchs von Lierre Keith "Ethisch essen mit Fleisch".

© SYSTEMED VERLAGDas Buch auf Deutsch
Oranienburg (MZV) - Dass die US-amerikanische Schriftstellerin, Kleinbäuerin, radikale feministische Aktivistin und ehemalige Veganerin ihrem Werk einen derart ausufernden Untertitel verpassen musste, führt schon zu den Wurzeln der Problematik.
Denn bei der in den vergangenen Jahren immer schärfer geführten Debatte um die "richtige" Ernährung sind "bekennende Fleischesser" zunehmend zu einer aussterbenden Spezies, zu raubtierähnlichen Urmenschen abgestempelt worden.
Wenn sich Lierre Keith daher - durchaus provokant - schon im Titel ihres Buches für eine Ernährung mit Fleisch ausspricht, so redet sie jedoch keineswegs dem "Terror der Tierfabriken" das Wort. Ihr geht es nicht vordergründig um den - oft
ideologisch aufgeladenen Kampf - zwischen tierischer und tierproduktfreier Ernährung. Der radikalen Umweltaktivistin, deren jüngstes, noch nicht in Deutschland erschienenes Buch ganz und gar nicht zufällig "Deep Green Resistance: Strategy To Save The Planet" heißt, geht es ums globale Ganze.
Kommentar: In diesem Zusammenhang können sie auch die folgenden Artikel lesen. Der Erste Artikel ist eine Übersetzung von Lierre Keith: