Gesundheit & WohlbefindenS


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Gefehlte Ideologie Vegetarismus - Lierre Keiths Buch: Ethisch essen mit Fleisch

"Eine Streitschrift über nachhaltige und ethische Ernährung mit Fleisch und die Missverständnisse und Risiken einer streng vegetarischen und veganen Lebensweise": So lautet der Untertitel des jetzt auch in Deutschland erschienenen Buchs von Lierre Keith "Ethisch essen mit Fleisch".
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© SYSTEMED VERLAGDas Buch auf Deutsch
Oranienburg (MZV) - Dass die US-amerikanische Schriftstellerin, Kleinbäuerin, radikale feministische Aktivistin und ehemalige Veganerin ihrem Werk einen derart ausufernden Untertitel verpassen musste, führt schon zu den Wurzeln der Problematik.

Denn bei der in den vergangenen Jahren immer schärfer geführten Debatte um die "richtige" Ernährung sind "bekennende Fleischesser" zunehmend zu einer aussterbenden Spezies, zu raubtierähnlichen Urmenschen abgestempelt worden.

Wenn sich Lierre Keith daher - durchaus provokant - schon im Titel ihres Buches für eine Ernährung mit Fleisch ausspricht, so redet sie jedoch keineswegs dem "Terror der Tierfabriken" das Wort. Ihr geht es nicht vordergründig um den - oft ideologisch aufgeladenen Kampf - zwischen tierischer und tierproduktfreier Ernährung. Der radikalen Umweltaktivistin, deren jüngstes, noch nicht in Deutschland erschienenes Buch ganz und gar nicht zufällig "Deep Green Resistance: Strategy To Save The Planet" heißt, geht es ums globale Ganze.

Kommentar: In diesem Zusammenhang können sie auch die folgenden Artikel lesen. Der Erste Artikel ist eine Übersetzung von Lierre Keith:


Light Saber

Schädliche Anti-Baby-Pille: Pharmakonzern Bayer zahlt wegen Massenklage 1,4 Milliarden Dollar

Die Thrombose-Gefahr der Antibaby-Pillen Yasmin und Yaz von Bayer ist seit Jahren Thema eines Rechtsstreits. Jetzt hat sich der Konzern mit mehr als 6000 Klägern geeinigt und zahlt.
Anti-Baby-Pille
© picture-alliance/ dpa
Der juristische Streit um gesundheitliche Folgen seiner Antibaby-Pillen Yasmin und Yaz kostet Bayer mittlerweile 1,4 Milliarden Dollar (1,06 Milliarden Euro) an Vergleichszahlungen. Bayer habe sich in den USA, ohne eine Haftung anzuerkennen, bis zum 8. Juli mit insgesamt 6760 Klägerinnen verglichen, teilte der Konzern mit.

Der Gerichtsstreit in den USA um Thrombose-Gefahren der Bayer-Pillen hält schon Jahre an. Bayer vergleicht sich nur mit solchen Klägerinnen, bei denen gefährliche Blutgerinnsel, etwa Venenthrombosen oder Lungenembolien, aufgetreten sind. Im Juni wurde dem Konzern auch in Israel eine Sammelklage zugestellt.

Cell Phone

Handystrahlung: Neue Studie zeigt Verbindung zwischen Vieltelefonieren und oxidativem Zellstress

Während sich die bisherige Sorge um mögliche gesundheitsschädliche Auswirkungen von Mobilfunkstrahlung immer noch kontrovers diskutiert werden, jedoch sowohl die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als auch die International Agency for Research on Cancer (IARC) die von den Endgeräten verursachte elektromagnetische Strahlung besonders beim Vieltelefonieren als "möglicherweise krebserregend" einstuft, bestätigt eine neue Studie israelischer Wissenschaftler nun diese Befürchtungen und offenbart ein bislang unbeachteten Krebsrisikofaktor.
Handy, Mobilfunk
© NASASymbolbild: Mobiltelefonie
Tel Aviv (Israel) - Bei Untersuchungen über mögliche Verbindungen zwischen dem Gebrauch von Mobiltelefonen und Krebserkrankungsraten hat das Team um Dr. Yaniv Hamazany von der Tel Aviv University nach Hinweisen darauf im Speichel von Mobilfunknutzern gesucht, da die Endgeräte bei normalem Gebrauch (also ohne Headset oder Lautsprechfunktion) in der Nähe der Speicheldrüse gehalten werden. Die Vermutung der Forscher war, dass der Speichelinhalt weitere Informationen darüber liefern könne, ob eine krebserregende Komponente vorliegt.

Ein Vergleich des untersuchten Speichels von Vieltelefonierern mit dem von Personen, die gar kein Mobiltelefon nutzen, offenbarte denn auch tatsächlich Hinweise von stärkerem sog. oxidativen Stress im Speichel der Vieltelefonierer.

Bacon

Das Beste aus dem Web: Cholesterin-Theorie über Herzkrankheiten ist Unsinn: Gesättigte tierische Fette sind äußerst wichtig und gesund

Seit Jahren versuche ich die Leute davon zu überzeugen, dass das vorherrschende Paradigma gegen Cholesterin und gesättigte Fettsäuren nicht nur Unsinn, sondern sogar gefährlich ist. Meine Einstellung ist durch zwei neue Studien bestätigt worden, doch deren Ergebnisse werden - ganz im Gegensatz zu denen der mit großem Medienaufwand begleiteten Forschung, die in Cholesterin den Hauptfeind sieht - von den Mainstream-Medien in der Berichterstattung über Gesundheitsfragen ignoriert.
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© Unbekannt
Das New England Journal of Medicine hat in seiner Ausgabe vom 15. November 2009 die Ergebnisse der jüngsten Studie veröffentlicht. Bei der sogenannten ARBITER 6-HALTS-Studie wurde über einen Zeitraum von 14 Monaten die Wirkung von zwei Kombinationstherapien - entweder Ezetimibe+Statine oder Niacin+Statine - auf die Intima-Media-Dicke der Karotis (Halsschlagader) verglichen. Die Wanddicke der Intima Media der Karotis wird gemessen, um Aufschluss über den Grad einer Arteriosklerose zu erhalten und um das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung einschätzen zu können.

Alle 363 Teilnehmer der Studie nahmen bereits cholesterinsenkende Medikamente ein. Das medizinische Establishment liebt die Statine, weil sie sowohl das Gesamtcholesterin als auch das LDL-Cholesterin senken, Ezetimibe wird wegen seiner das LDL senkenden Wirkung gern als Zusatz bei der Statin-Therapie verwendet. Nach randomisierter Auswahl erhielten die Teilnehmer entweder Niacin mit verzögerter Wirkstofffreisetzung in einer angestrebten Dosis von 2.000 mg täglich oder Ezetimibe in einer Dosis von 10 mg täglich. Bei Niacin wurde die Anfangsdosis von 500 mg vor dem Schlafengehen in jeder zweiten Woche um weitere 500 mg bis zur maximalen Toleranzdosis (bis zu 2.000 mg vor dem Schlafengehen) gesteigert.

Kommentar: Sott.net's Herzchirurgin Gabriela Segura hat einige sehr wichtige Artikel, zum Thema Cholesterin und gesättigte Fette, geschrieben. Leider sind viele dieser Artikel bisher nur auf Englisch verfasst.

Und hier noch eine kleine Auswahl an Artikeln, die auf unserer deutschen Seite erschienen sind: Und ein sehr wichtiges Buch:


X

Bisphenol A gelangt durch Mundschleimhäute direkt ins Blut

Einer neuen Studie zufolge gelangt die giftige Chemikalie Bisphenol A direkt vom Mund ins Blut. Sie gilt als hormonverändernd sowie krebserregend und kommt in den Innenbeschichtung von Plastikflaschen vor.
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© apPET-Pfandflaschen: In Frankreich ist die Chemikalie ab Anfang 2015 in allen Lebensmittelverpackungen verboten.
Paris - Die in zahlreichen Plastikprodukten enthaltene giftige Chemikalie Bisphenol A kann einer neuen Studie zufolge direkt vom Mund ins Blut gelangen. Bei Tierversuchen erreichte die Konzentration von Bisphenol A im Blut einen fast um das hundertfache erhöhten Wert, wenn der Stoff über die Mundschleimhäute und nicht über den Verdauungstrakt absorbiert wurde, wie französische Forscher in einem am Mittwoch in der Fachzeitschrift Environmental Health Perspectives veröffentlichten Aufsatz berichteten.

Blackbox

Vegetarier leben länger?

Vegetarier leben länger: Das bestätigt nun auch eine US-Studie, in die Daten von 73.000 Angehörigen einer Freikirche eingeflossen waren. Wie das Magazin Apotheken Umschau berichtet, beobachteten Forscher sechs Jahre lang Adventisten, von denen sich fast die Hälfte fleischlos ernährte.

Die Analyse zeigt, dass das Risiko, vorzeitig zu sterben, für Vegetarier um zehn Prozent niedriger ist als für Nicht-Vegetarier. Schwere Nierenerkrankungen und Störungen des Hormonsystems wie Diabetes waren bei den Vegetariern nur halb so oft die Todesursache.

Kommentar: Leider fehlen weitere Details zu dieser Studie und die Aussagen müssen daher im Raum stehen gelassen werden. Andere Artikel belegen hingegen viele Probleme mit Vegetarismus:

Die Wahrheit über Vegetarismus
Mythos Vegetarismus: Warum Vegetarismus moralisch, politisch, ökologisch und ernährungsbedingt ungesund ist
Leben ohne Fleisch, Feminismus und die Verzerrung der Weiblichkeit


Moon

Bei Vollmond schlafen wir schlechter - Hormonelle Beweise des Melatonin-Spiegels

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© Daniel Naupold/DPAUm Vollmond herum schlafen Menschen schlechter und kürzer.
Um Vollmond herum schlafen Menschen schlechter und kürzer. Das berichten Forscher um Christian Cajochen vom Zentrum für Chronobiologie der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (Schweiz) im Fachblatt "Current Biology".

New York - Sie haben in einer Studie nach eigenen Angaben erstmals einen überzeugenden wissenschaftlichen Beleg dafür gefunden, dass der Mond tatsächlich den Schlaf des Menschen beeinflusst. Es sei auch ein Spiel der Hormone.

Die Idee zu ihrer Untersuchung kam den Forschern bei einem Feierabendbier in einer Bar - und zwar in einer Vollmondnacht. Sie überlegten sich, die Daten einer abgeschlossenen Schlafstudie noch einmal neu auszuwerten und dabei die Mondphase zu berücksichtigen. In der Studie hatten die Forscher zuvor verschiedene Aspekte des Schlaf-Wach-Rhythmus an insgesamt 33 Freiwilligen untersucht.

People

Vollnarkose fördert Demenzrisiko?

Ergebnisse einer neuen Studie, die für einen ursächlichen Zusammenhang sprechen, stehen im Widerspruch zu Resultaten einer früheren Studie.

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© User:KGH (Wikimedia Commons) / Creative Commons (CC BY-SA 3.0), http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.deDie Bildung der für die Alzheimer-Demenz typischen „senilen Plaques“ im Gehirn könnte durch Vollnarkose begünstigt werden.
Barcelona (Spanien) - Operationen unter Vollnarkose sind für ältere Menschen oft mit einer Nebenwirkung verbunden: Sie leiden vorübergehend unter Gedächtnisstörungen. Schwerwiegender ist aber die Furcht vor Langzeitschäden. Denn einige Narkosemittel können Entzündungsreaktionen im Gehirn auslösen und Ablagerungen verursachen, die für die Alzheimer-Demenz typisch sind. Eine kürzlich veröffentlichte Studie hatte jedoch keine Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen Narkose und Demenzrisiko geliefert. Dagegen berichten jetzt französische Forscher auf der Jahrestagung der European Society of Anaesthesiology in Barcelona, dass für über 65-Jährige das Demenzrisiko schon nach nur einer Vollnarkose deutlich steigt. Unterschiede in Konzeption der Studien und Alter der Probanden könnten für die widersprüchlichen Ergebnisse verantwortlich sein.

Ambulance

Krankenhäuser kein Ort zum Gesundwerden: Infektionen und Todesfälle durch Keime ist hoch

Krankenhäuser machen ihrem Namen alle Ehre: Jährlich sterben mindestens 15000 Menschen an Keimen, die sie sich in diesen Häusern holen. Bis zu 600000 werden infiziert. Dunkelziffer bei Sterberaten offensichtlich bedeutentd höher.

Wer krank ist, sollte besser nicht ins Krankenhaus. Denn dort lauert der Tod: Jedes Jahr ziehen sich in deutschen Krankenhäusern geschätzt 400 000 bis 600 000 Menschen Infektionen zu, am häufigsten Wundinfektionen nach Operationen, gefolgt von Harn- und Atemwegsinfektionen. Das berichtet die Frankfurter Rundschau.

Bei etwa 20 000 Patienten gelangen die Erreger in den Blutstrom, es kommt zur gefürchteten Sepsis. Etwa 10 000 bis 15 000 Menschen sterben in Deutschland alljährlich an den Folgen dieser im Krankenhaus erworbenen Infektionen. Insgesamt ist die Blutvergiftung jedes Jahr für rund 60 000 Todesfälle in Deutschland verantwortlich.

Donut

MRT-Untersuchungen bestätigen: Zucker löst Wachstum und Ausbreitung von Krebszellen aus

Sind Sie ein Süßschnabel? Wenn ja, dann könnten Ihre Ernährungsgewohnheiten das Risiko, an Krebs zu erkranken, deutlich erhöhen. Eine neue wissenschaftliche Untersuchung, die in der Zeitschrift Nature Medicine veröffentlicht wurde, hat es bestätigt: Industriell verarbeiteter Zucker gehört zu den wichtigsten Faktoren für Wachstum und Ausbreitung von Krebstumoren, und zwar in einem so hohen Maße, dass sich die Krebsvorsorge in Zukunft darauf verlassen könnte, den Körper auf Zuckeransammlungen zu durchsuchen.
Zucker
© Shutterstock / branislavpudarZucker - Das Superfood für... Krebszellen
Wissenschaftler des University College London (UCL) machten diese Entdeckung nach Versuchen mit einer neuen Krebserkennungsmethode mithilfe eines besonderen Verfahrens der Magnetresonanztomografie (MRT). Nachdem der MRT-Scanner speziell dafür eingestellt worden war, im Körper nach Glukose zu suchen, zeigte sich, dass Krebstumoren, die sich von Zucker ernähren, hell aufleuchteten, da sie große Mengen Zucker enthielten.

»Eine neue Technik, genannt ›glucoCEST‹ - für ›glucose chemical exchange saturation transfer‹ - macht sich zunutze, dass Tumoren weit mehr Glukose (eine Zuckerart) verbrauchen als normales, gesundes Gewebe, um weiter wachsen zu können«, wird in einer kürzlich veröffentlichten Bekanntmachung der UCL erklärt, in der auch hervorgehoben wird, dass Tumoren bei MRT-Scans von Mäusen als »helle Bilder« erscheinen.