Gesundheit & WohlbefindenS


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Geschlechtskrankheiten auf Autobahntoiletten bekommen? Eher unwahrscheinlich, wenn man sich wäscht

Sich auf öffentliche Toiletten setzen? Viele von uns, vor allem Frauen, finden das widerlich und haben zudem Angst, sich mit Geschlechtskrankheiten zu infizieren. Ist diese Angst berechtigt?
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Sitzen allein ist ungefährlich

Die sensiblen Häute im Umfeld der Vagina infizieren sich zwar leicht, doch die Klobrille kommt nicht in direkten Kontakt zum Intimbereich, sagt der Frauenarzt Christian Albring. Sexuelle Krankheiten würden nicht durch die normale Haut an Beinen und Gesäß übertragen. Allerdings könnten Tröpfchen auf der Klobrille, die in die Vagina gelangen, die Keime übertragen. Die Zunahme von Geschlechtskrankheiten in Deutschland liegt also vermutlich nicht am Sitzen auf fremden Klobrillen.

Hände waschen hilft

Auch wenn also in öffentlichen Toiletten diverse Erreger von Geschlechtskrankheiten umher geistern, gelangen sie von der Klobrille selten in den weiblichen Genitalbereich.

Info

Das Chronische Müdigkeitssyndrom: Keine Einbildung - Der Darm muss geheilt werden

Das Chronische Müdigkeitssyndrom findet im Darm statt, nicht im Kopf - wie eine neue Studie (2016) zeigt.
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Das Chronische Erschöpfungssyndrom (CFS) macht müde. Schon ganz normale Aktivitäten erschöpfen - und auch Pausen führen keineswegs zu Erholung und Frische. Die Schulmedizin kennt die Ursachen nicht wirklich. Und auch die Diagnose des CFS fiel bisher keineswegs leicht. Jetzt berichten Wissenschaftler erstmals davon, Marker für die CFS-Diagnose identifiziert zu haben. Der Zustand der Darmflora sei entscheidend sowie bestimmte Entzündungswerte im Blut. Eine Sanierung der Darmgesundheit könnte daher zu einer Besserung des CFS führen.

Attention

Demenz keine Alterserscheinung mehr: Kinder erkranken an einer tödlichen Form

Eine neue Studie zu Ursachen der Kinderdemenz erstellt der Pharmakologe Christian Grimm, und dafür bekam er jetzt den NCL-Forschungspreis. Es geht um die erbliche Neuronale Ceroid Lipofuszinose, die derzeit unheilbar ist.
Kind
© Brian Jackson – fotoliaBereits Kinder können an einer Demenz leiden.
Eine tödliche Krankheit

Bei dieser Form der Kinderdemenz arbeiten die Zellorganellen nicht so, wie sie sollen. Schäden in verschiedenen Proteinen dieser Lysonsomen lösen mehrere Varianten der Krankheit aus, doch bisher wussten die Forscher wenig darüber, wie diese Proteine wirken.

Health

Medizinisches Marihuana als Helfer bei epileptischen Anfällen

Marihuana-Medikament hilft Patienten mit Lennox-Gastaut-Syndrom, die Anfälle zu reduzieren
Marihuana,Cannabis
© EpicStockMedia/fotolia.comDie meisten Menschen werden Marihuana nur als ein Rauschmittel kennen. Es gibt allerdings auch Medikamente, die auf der Pflanze basieren. Forscher fanden jetzt heraus, dass solch ein Medikament hilft, Anfälle bei Epilepsie zu reduzieren.
Ein auf Marihuana basierendes Medikament zeigte erneut positive Ergebnisse bei der Behandlung einer seltenen Form von Kindheitsepilepsie. Das Medikament mit dem Namen Epidiolex verringert die Anzahl der Anfälle bei Patienten mit der schweren Form von Epilepsie, die als Lennox-Gastaut-Syndrom bezeichnet wird.

Marihuana ist eine Pflanze, welche weltweit als Rauschmittel genutzt wird. Wissenschaftler fanden jetzt aber bei einer Untersuchung heraus, dass ein auf Marihuana-basierendes Medikament auch die Anfälle von Patienten des Lennox-Gastaut-Syndroms reduziert. Die Mediziner von „GW Pharmaceuticals“ veröffentlichten eine Pressemittlung zu den Ergebnissen ihrer Studie.

Wolf

Hunde als Helfer: Unterzucker erschnüffeln bei Diabetes

Ausgebildete Hunde riechen eine Unterzuckerung und warnen ihren Besitzer
Hund
© cristina_conti/fotolia.comHunde können eine chemische Verbindung riechen, die bei einer Unterzuckerung in unserer Atemluft vorhanden ist. So können ausgebildete Hunde Menschen mit Diabetes vor einer Unterzuckerung warnen.
Diabetes stellt für die meisten Betroffenen ein nicht zu unterschätzendes Problem dar. Forscher fanden jetzt heraus, dass Hunde trainiert werden können, um die Warnzeichen für einen niedrigen Blutzuckerspiegel bei Patienten zu erkennen. Dafür erschnüffeln sie eine spezielle Substanzen, die in unserem Atem gefunden werden kann.

Menschen, die unter Diabetes leiden, müssen viel Zeit und Mühe dafür aufbringen, ihren Blutzuckerspiegel zu kontrollieren. Wissenschaftler von der anerkannten Universität Cambridge stellten jetzt bei einer Untersuchung fest, dass Hunde dafür eingesetzt werden können, Patienten mit Diabetes vor einem zu niedrigen Blutzuckerspiegel zu warnen. Die Hunde können eine spezielle chemische Verbindung in unserem Atem riechen und daran erkennen, ob unser Blutzucker zu niedrig ist. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift Diabetes Care.

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Essen aus Konserven: Weitere Quelle für Aufnahme von Bisphenol A

Konserven enthalten eine Industriechemikalie, die wir über das Essen aufnehmen
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© Jürgen Fälchle/fotolia.comEssen aus Konserven ist meist schnell und unkomplizert zubereitet. Der Nachteil dabei ist aber, dass die Industriechemikalie Bisphenol A aus der Verpackung in unseren Körper übergeht.

Es gibt schon seit längerer Zeit eine Debatte darüber, wie viel der Industriechemikalie Bisphenol A (auch als BPA bezeichnet) in Konserven lauert und ob dies eine Gesundheitsrisiko darstellt. Seit mehr als vierzig Jahren wird BPA in Verbrauchsprodukten wie beispielsweise der Innenverkleidung von Dosen und Konserven verwendet. Dadurch sollen eine Korrosion und Brüche des Metalls verhindert werden. Forscher fanden jetzt heraus, dass der Verzehr von Lebensmitteln aus Konserven unseren Körper mit BPA belasten kann.

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Süßstoffe nicht nur schädlich: Sie verändern auch den Geschmackssinn

Süßstoffe verändern den Geschmack: Wenn Kindern das Obst nicht süß genug ist
Pillen, Süßstoff
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Künstliche Süßstoffe haben eine hohe Süßkraft und kaum Kalorien. Daher können Saccharin & Co. bei der Gewichtskontrolle unterstützen. Zudem gibt es Hinweise, dass der Ersatz von Zucker durch Süßstoffe bei der Gewichtsabnahme helfen kann.

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Pills

Manipulation von Arzneimittelstudien: Wieder Pillen, die nicht auf den Markt gehören

Es gibt „bitteren Pillen und es gibt schlechte Nachrichten... Jetzt gibt es ganz schlechte Nachrichten. Und die basieren auf einem Skandal, der sich vor rund zwei Jahren in der Pharmabranche abspielte: Pharmaskandal - Gefälschte Arzneimittelstudien durch GVK Bio?
Pharma
Diesen Artikel schrieb ich seinerzeit zu diesem Skandal. In diesem Beitrag sind weitere Links und Verweise auf ähnlich ausgerichtete Artikel aus meiner Feder, die belegen, dass diese Praktiken der Pharmaindustrie alles andere sind als „Ausrutscher“ oder „Einzelfälle“.

Danach hörte man nicht mehr viel von dieser „Panscherei“ aus Indien, wo sich namhafte Pharmafirmen ihre Zulassungsstudien und mehr haben stricken lassen. Mit dieser Strategie des Totschweigens wollte man Gras über die Sache wachsen lassen, auf dass man zu gegebener Zeit wieder als „evidenzbasierte“ Einrichtung vor die Öffentlichkeit treten konnte.

Aber: Jetzt gibt es sie wieder, diese Öffentlichkeit. Und die sieht alles andere als rosig aus. Die Süddeutsche Zeitung behauptet nämlich: „Behörde: 52 deutsche Medikamente vorerst besser nicht zulassen“. Leider beziehungsweise Gottlob ist die Süddeutsche nicht die Einzige, die dies behauptet. Gleiches berichten uns Focus, Greenpeace, Die Welt und Bionity, die sogar von 80 Medikamenten sprechen...

Kommentar:


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Die Erkrankung der Schilddrüse und die Möglichkeiten ihrer Heilung

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Eine Schilddrüsenerkrankung kann viele Gesichter haben. Die Beschwerden sind anfangs oft unspezifisch, was die Diagnose häufig erschwert. Weiss man dann endlich um das Problem, beginnt die noch weitaus problematischere Ursachensuche. Warum hat der Körper die Kontrolle über die Schilddrüse verloren? Was hat das kleine Organ derart irritiert, dass es entweder zu wenig oder zu viel arbeitet oder womöglich chronisch entzündet ist? Und was kann man in dieser Situation nun konkret tun, um die Selbstheilungskräfte des Körpers und ganz besonders die der Schilddrüse wieder zum Leben zu erwecken?

Die Schilddrüse hat immens wichtige Funktionen

Eine Erkrankung der Schilddrüse sollte natürlich möglichst vermieden werden, da sie als eines der kleinsten Organe in unserem Organismus eine Vielzahl wichtiger Aufgaben zu erfüllen hat.

Mit der ausgewogenen Produktion ihrer Schilddrüsenhormone kontrolliert sie den Stoffwechsel jeder einzelnen Körperzelle sowie den Energiebedarf des Körpers.

Sie reguliert die Herzfrequenz ebenso wie den Wärmehaushalt, aktiviert die Sauerstoffaufnahme von Zellen und Geweben, regt die Atem- und Darmfunktion an und erhöht die Reaktionsfähigkeit von Nerven- und Muskelgewebe.

Darüber hinaus spielt die Schilddrüse eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung des Menschen, denn auch das Wachstum und die Intelligenz werden von ihr so massgeblich gesteuert, dass eine Schilddrüsenunterfunktion bei Kindern früher zu starken geistigen und körperlichen Behinderungen führte.

Angesichts dieser vielfältigen Aufgaben wundert es nicht, dass der gesamte Organismus aus dem Gleichgewicht geraten kann, wenn diese wichtige Drüse nicht mehr ordnungsgemäss funktioniert.

Die Hormonproduktion der Schilddrüse

Die Schilddrüse produziert die Hormone Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4). Das T3 ist das aktive Hormon, während es sich bei dem T4 um die Speicherform dieses Hormons handelt. Das T4 kann bei Bedarf jederzeit wieder in die aktive Form T3 umgewandelt werden.

Hauptbestandteil der Schilddrüse ist das Spurenelement Jod. Die Schilddrüse entnimmt es der Nahrung und speichert es in ihrem Gewebe. Gemeinsam mit speziellen Proteinen produziert die Schilddrüse daraus ihre Hormone.


Zu welchem Zeitpunkt und in welcher Menge diese Hormone dann dem Körper zur Verfügung gestellt werden, bestimmt die Hypophyse - eine übergeordnete Hormondrüse, die das gesamte Hormonsystem des Körpers unter Kontrolle hat.

Bei einem Mangel an Schilddrüsenhormonen setzt die Hypophyse ein Hormon frei (TSH*), das die Produktion von T3 und T4 veranlasst. Bei einem Schilddrüsenhormonüberschuss drosselt die Hypophyse die TSH-Ausschüttung. Auf diese Weise erfährt die Schilddrüse, dass auch sie ihre Hormonproduktion herunterfahren kann.

*TSH = Thyreoidea stimulierendes Hormon

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Chronisches Erschöpfungssyndrom mehr als nur Schlappheit: Hohe Entzündungswerte und verarmte Darmflora

Diagnose des Chronischen Erschöpfungssyndroms könnte leichter werden
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© thinkstockDas Chronische Erschöpfungssysndrom ist mehr als einfach nur Schlappheit
Hoffnung für Menschen mit Chronischem Erschöpfungssyndrom: Mediziner haben weitere biologische Indikatoren für die rätselhafte Krankheit gefunden. In der Darmflora von CFS-Patienten entdeckten sie auffällige Veränderungen, gemeinsam mit anormal erhöhten Entzündungswerten im Blut. Das könnte künftig die Diagnose erleichtern und vielleicht sogar wertvolle Hinweise für die Ursachenforschung liefern.