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Weitere Bestätigung: Gängige Medikamente beeinflussen das Gehirn negativ: Kognitive Beeinträchtigungen und Demenz

Anticholinergika beeinträchtigt unsere kognitiven Funktionen und können Demenz begünstigen
Medikamente, Anticholinergika
© freshidea/fotolia.comWissenschaftler fanden heraus, dass Anticholinergika unser Gehirn verändern. Dadurch entstehen kognitive Beeinträchtigungen und die Entwicklung von Demenz wird begünstigt.
Viele Menschen nehmen Medikamente, sogenannte Anticholinergika, gegen allerlei gesundheitliche Beschwerden, wie beispielsweise Erkältungen, Allergien und Herzerkrankungen. Aber diese Medikamente haben nicht nur positive Auswirkungen auf unseren Körper. Durch sie können auch kognitive Beeinträchtigungen entstehen. Außerdem stellten Wissenschaftler einen Zusammenhang mit Demenz-Erkrankungen fest.

Forscher haben jetzt bei einer Untersuchung herausgefunden, dass die Einnahme von Anticholinergika negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben kann. Die Mediziner von der Indiana University School of Medicine versuchten, die Zusammenhänge zwischen den Medikamenten und auftretenden Folgeerkrankungen besser zu verstehen. Ihre Ergbenisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Journal of the American Medical Association (JAMA).

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Apple Red

Genetische Umprogrammierung: Fruchtzucker Fructose verändert DNA von Gehirnzellen

Genetische Umprogrammierung könnte das Risiko für Krankheiten steigern
Genetik, DNA, menschliche DNS
© Svisio/ thinkstockUnsere Ernährung kann womöglich Erbgutmoleküle verändern - und damit beeinflussen, welche Gene abgelesen werden
Weitreichender Einfluss: Eine fruchtzuckerhaltige Ernährung könnte unser Erbgut verändern, wie ein Versuch mit Ratten zeigt. Demnach verändert Fructose Anlagerungen an der DNA von Gehirnzellen. Diese beeinflussen, welche Gene abgelesen werden - und können so das Erinnerungsvermögen beeinträchtigen, sowie die Entstehung von Krankheiten wie Parkinson oder Depressionen fördern.

Alle unsere Zellen tragen das gleiche Erbgut. Doch je nach Gewebe und Zelltyp ist jeweils ein anderer Teil davon aktiv und wird abgelesen. Reguliert wird dieser zweite Code des Lebens über das sogenannte Epigenom - molekulare Veränderungen an der DNA, die wie ein Schalter das Ablesen der genetischen Informationen an bestimmten Stellen verhindern können. Zellen steuern so unter anderem, wann sie welche Proteine produzieren.

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Cheeseburger

Werden wir alle einmal 100 Jahre alt? Über die Illusionen der modernen Gesellschaft

poison food
Warum glauben alle, wir werden einmal 100 Jahre alt? Es macht wenig Sinn, den Kopf in den Sand zu stecken. In unseren Augen ist es wichtig, frühzeitig ein entsprechendes Bewusstsein zu wecken, denn alle Menschen können betroffen sein.

Die Pharma- und Biotech-Branche boomt. Diese Branchen profitieren vor allem von der Zunahme der Zivilisationskrankheiten wie Diabetes oder Herzerkrankungen - die medizinischen Ausgaben steigen. Weltweit wächst zudem die Lebenserwartung und dadurch der Bedarf an medizinischer Versorgung.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass 2060 die durchschnittliche Lebenszeit bei knapp 90 Jahren liegen könnte.

Wir werden also alle 100 Jahre alt - Ihr glaubt das nicht?

Ok, 90 aber doch. Auch nicht?

Gut dann 80, das glauben wir aber auf jeden Fall! Ist ja auch klar, denn die Lebenserwartung steigt ja seit Jahren kontinuierlich an. Und klar, denn die Medizin ist mittlerweile so fortgeschritten, dass wir hier in einem der reichen Industrieländer dieser Welt medizinisch bestens versorgt sind und es wird ja immer noch weiter geforscht. Und ebenso klar, denn wir werden immer intelligenter und aufgeklärter, wir wissen, was gut für uns ist und was uns schadet.

Kommentar: Dem ist nichts hinzuzufügen. Lesen sie auch:


Health

Angenehm durch die Menopause kommen: Natürliche Hilfsmittel bei Hitzewallungen

Viel Frauen leiden in der Menopause unter diversen Wechseljahrsbeschwerden. Zu den häufigsten Symptomen zählen die Hitzewallungen. Wie Sie trotzdem angenehm durch die Menopause kommen lesen Sie hier.
Hitzewallungen, Wechseljahre
© britta60 - Fotolia.com
Hitzewallungen zählen zu den häufigsten Symptomen, die während der Menopause auftreten können. Von den meisten Frauen werden sie als äusserst unangenehm empfunden, denn sie können sowohl eine intensive Hitze im Körper entwickeln als auch als Kältewelle durch den Körper fliessen. Im Wechsel auftretend, wenn also dem intensiven Schweissausbruch der Kälteschauer folgt, sind sie für die Betroffene ganz besonders belastend. An diesen Schwankungen ist vorwiegend das endokrine (hormonproduzierende) System beteiligt. Wir wollen Ihnen an dieser Stelle einige Massnahmen aufzeigen, die Ihnen das Erleben der Wechseljahre erleichtern.

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Die Pille: Kaum ein Medikament, das so gravierende Nebenwirkungen hat wie die Antibaby-Pille

Es gibt kaum ein Medikament wie die Pille, deren Nebenwirkungen derart gravierend sind.
Die Pille, Antibaby-Pille
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Östrogene und Gestagene in der Pille täuschen dem Körper eine Schwangerschaft vor und unterdrücken die Eireifung. Daneben verschliessen sie die Gebärmutter gegen das Eindringen von Spermien. Fast alle Frauen leiden jedoch während der Pilleneinnahme an diversen Nebenwirkungen.

Die Pille verursacht keine harmlosen Nebenwirkungen

Leichte Kopfschmerzen, Depressionen, Zwischenblutungen, Pilzinfektionen, Ausfluss und Gewichtszunahme durch Wassereinlagerungen oder Heisshungerattacken werden in diesem Zusammenhang als ebenso harmlos dargestellt, wie die Abnahme des sexuellen Verlangens.

Als schwer bewertete Nebenwirkungen der Pille sind starke Migräneanfälle, Sehstörungen, Fehlfunktionen der Lunge, Gelbsucht oder stark erhöhter Blutdruck bekannt, treten jedoch Gott sei dank tatsächlich seltener auf.

Kommentar:


Health

Wechseljahresbeschwerden: Wissenschaftlich bestätigte Linderung durch pflanzliche Mittel

Immer häufiger kommen bei Wechseljahresbeschwerden pflanzliche Mittel zum Einsatz und helfen sanft und ohne Nebenwirkungen.
Wechseljahre
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Bei Wechseljahresbeschwerden wird zunehmend auf natürliche Behandlungsmethoden gesetzt. Als Alternative zu synthetisch hergestellten Hormonen sind pflanzliche Mittel therapeutisch wirksam und gleichzeitig nebenwirkungsarm. Inzwischen liegen zu vielen natürlichen Mitteln überzeugende wissenschaftliche Studien vor. Sie zeigen, dass die in der Naturheilkunde schon seit Jahren bei Wechseljahresbeschwerden eingesetzten Pflanzenpräparate nicht nur über Placebo-Effekte wirken, sondern herkömmliche Arzneimittel in vielen Fällen erfolgreich ersetzen können.

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Frühe Pubertät könnte durch hormonwirkende Chemikalien in Alltagsgegenständen bedingt sein

Hormonwirkende Chemikalien rufen immer häufiger bei jungen Mädchen eine frühe Pubertät hervor. Das durschnittliche Alter zum erreichen der Geschlechtsreife liegt inzwischen bei 10 Jahren.
Mädchen
© ShutterstockImmer früher erlangen junge Mädchen die Geschlechtsreife
Junge Mädchen geraten immer früher in die Pubertät. Bisher glaubte man, den Schuldigen in kalorienreicher Ernährung und chronischem Bewegungsmangel ausfindig gemacht zu haben. Die wirkliche Ursache könnte jedoch eine ganz andere sein: die Allgegenwart hormonwirksamer Chemikalien.

Mädchen pubertieren immer früher

Der Beginn der Pubertät bei Mädchen in den westlichen Industrieländern findet heute durchschnittlich ein Jahr früher als noch vor zwanzig Jahren statt. Ihre erste Menstruation erleben Mädchen derzeit im Durchschnitt mit zehn Jahren und drei Monaten. Fettreiche Mahlzeiten und die weit verbreitete Couch-Potato-Mentalität sind daran sicher nicht unbeteiligt, doch vermuten immer mehr Wissenschaftler, dass der Beginn der Geschlechtsreife auch von Umweltgiften beeinflusst werden könnte.

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Heilpflanze Wild Yam: Zur Verhütung, bei Osteoporose und in den Wechseljahren

Wild Yam ist eine Nahrungs- und Heilpflanze aus Mittel- und Nordamerika, die oft als Alternative zur Antibabypille und synthetischen Hormonen vorgestellt wird.
Wild Yam
Wild Yam
Wild Yam ist die wilde Yamswurzel, eine Windenart, die bis zu sechs Meter lang werden kann. Schon seit Jahrtausenden wird Wild Yam von Naturvölkern als Heilpflanze, Antibabypille und Stärkungsmittel genutzt. Viel Aufsehen erregten in der Neuzeit vor allem ihr angeblich verhütender Effekt und die natürliche Regulation des weiblichen Hormonhaushalts. Wissenschaftliche Belege liegen ebenfalls inzwischen vor - und zwar für die drei Spezialgebiete der Wurzel: Wild Yam stärkt die Knochen, schützt die Gefässe und hilft bei Östrogendominanz - sowohl vor als auch in den Wechseljahren.

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Mehr als 25 Arbeitsstunden pro Woche können kognitive Fähigkeiten beeinträchtigen

Müdigkeit im Job
© eanette Dietl/fotolia.comWenn Menschen mehr als 25 Stunden in der Woche arbeiten, verschlechtern sich ihre kognitiven Leistungen. Aus diesem Grund können Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und Vergesslichkeit entstehen.

Arbeiten Menschen länger als 25 Stunden in der Woche, verschlechtern sich ihre kognitiven Fähigkeiten


Sind Sie über vierzig Jahre alt und fühlen Sie sich oft schlapp, vergesslich und unkonzentriert? Dann könnte das an ihrer wöchentlichen Arbeitszeit liegen. Japanische Forscher stellten jetzt fest, dass Menschen die besten kognitiven Leistungen erbringen können, wenn sie etwa 25 Stunden in der Woche arbeiten.

Viele Menschen haben Probleme sich zu konzentrieren und sind vergesslich. Die Gründe hierfür sind den Betroffenen meist nicht bewusst. Wissenschaftler von der Keio University fanden bei einer Untersuchung heraus, dass eine wöchentliche Arbeitszeit über 25 Stunden, einen negativen Einfluss auf die Kognition hat. Die Experten veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie über das Melbourne Institute of Applied Economic and Social Research.

Studie untersucht 6.500 Probanden auf ihre kognitiven Fähigkeiten

Die japanischen Forscher untersuchten bei 3.000 Männern und 3.500 Frauen die Arbeitszeiten, die Gewohnheiten der Beschäftigten und deren kognitiven Fähigkeiten. Dabei stellten sie fest, dass eine Arbeitszeit von mehr als 25 Stunden pro Woche unsere Kognition verschlechtert. Männer im mittleren Alter und ältere Arbeitnehmer sollten eine Arbeitszeit von 25 bis 30 Stunden nicht überschreiten, um positive Auswirkungen auf ihre kognitiven Fähigkeiten feststellen zu können. Frauen sollten nicht mehr als 22 bis 27 Stunden wöchentlich arbeiten, raten die Experten.

Kommentar: Eine 25-Stunden-Woche schlägt auch der Artikel Post-Imperialismus - Ein Modell für eine neue Gesellschaftsordnung von Sott-Redakteur Pierre Lescaudron vor:
F: Wie sind die Arbeitsbedingungen?

A: Alle Arbeitenden verdienen das gleiche Gehalt - entsprechend zur Kaufkraft von 2000 Euro, über die im ländlichen Raum lebende Westeuropäer verfügen. Menschen arbeiten 5 Stunden pro Tag, 5 Tage pro Woche. Zusätzlich wird ein halber Tag der Gemeinwesenarbeit gewidmet.
Ein solcher Arbeitsaufwand ermöglicht es Individuen, genug Zeit und Energie für ihre Familie, Gemeinschaft, ihre persönliche Entwicklung und Erholung zu haben. Begrenzte Arbeitszeit beugt auch Ermüdung und Langeweile vor, wodurch Arbeiter motivierter und aufmerksamer bleiben.
Würden die Menschen durchschnittlich nur noch 25 Wochenstunden arbeiten, könnten außerdem mehr Arbeitsplätze geschaffen werden, da der verbleibende Arbeitsaufwand dann auf weitere Schultern verteilt werden könnte - natürlich unter der Voraussetzung einer angemessenen Bezahlung. Doch es scheint nicht im Interesse der sogenannten Wirtschaft und Politik zu liegen, ausreichend wirkliche Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen, wo die Bedingungen und die Bezahlung wirklich menschen- und lebenswürdig sind.


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Lebensmittelverpackungen sind voller Schadstoffe, die ins Essen und Trinken übergehen

Verpackungen sind praktisch und halten Lebensmittel länger frisch, doch sie können zahlreiche Schadstoffe enthalten, die auf das Essen übergehen.
Lebensmittelverpackungen
Immer mehr Menschen nehmen Lebensmittel in puncto Nährwert und Anbau genau unter die Lupe. Die Verpackungen werden dagegen selten hinterfragt. Dabei kann gerade davon eine erhebliche Gefahr ausgehen. Denn Tausende Schadstoffe können aus Kunststoff oder Karton direkt ins jeweilige Lebensmittel wandern. Mittlerweile stecken in Lebensmitteln hundertmal mehr Chemierückstände aus Verpackungen als aus Pflanzenschutzmitteln - natürlich nicht ohne Folgen für die Gesundheit. Doch gibt es auch Möglichkeiten, sich vor den Verpackungsgiften zu schützen.