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Mo, 01 Mai 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Gesundheit & Wohlbefinden
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Bacon

Intensives Kauen stimuliert unser Immunsystem

© madhourse/fotolia.com
Es hat gesundheitliche Vorteile seine Nahrung anständig zu zerkauen. Der bekannteste Effekt ist wahrscheinlich eine verbesserte Verdauung. Bei einer aktuellen Studie wurde nun festgestellt, dass Kauen auch zu einem verbesserten Immunsystem des Mundes beiträgt.
Kauen auf Nahrung stärkt das Immunsystem des Mundes

Ausreichendes Zerkauen unserer Nahrung ist nicht nur gut für die Verdauung. Forscher fanden jetzt heraus, dass auch das Immunsystem unseres Mundes vom Zerkauen der Nahrung profitiert. Durch das Kauen wird eine bestimmte Art von Immunzellen stimuliert. So werden Sie durch einfaches Zerkauen Ihrer Mahlzeiten besser vor bestimmten Erkrankungen geschützt.

Die Wissenschaftler von der University of Manchester stellten bei ihrer Untersuchung fest, dass sorgfältiges Zerkauen unserer Nahrung zu gesundheitlichen Vorteilen führt. Das Kauen ist gut für die Verdauung und stärkt zusätzlich noch das Immunsystem in unserem Mund. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der englischsprachigen Fachzeitschrift Immunity.

Umbrella

Dutzende Menschen sterben durch Gelbfieber in Brasilien

Im vergangenen Jahr bereitete Zika den Brasilianern Sorge, nun ein Gelbfieber-Ausbruch. Mit Millionen Impfdosen versucht das Land, die Krankheit einzudämmen. Dutzende Menschen sind bereits gestorben.
© Desconocido
Rio de Janeiro - Ein Gelbfieber-Ausbruch mit bereits Dutzenden Toten beunruhigt die Menschen in Brasilien. Rund ein Jahr nach der landesweiten Zika-Epidemie ist erneut besonders der Bundesstaat Minas Gerais betroffen. Das dortige Gesundheitsministerium habe in den letzten Wochen 272 Gelbfieber-Verdachtsfälle registriert, bis zu 71 Todesfälle seien auf die Virusinfektion zurückzuführen, berichtete das Portal „Folha de S. Paulo“.

25 der Betroffenen sind demnach definitiv an der von der Moskitoart Aedes aegypti übertragenen Infektion gestorben, wie Laboruntersuchungen ergaben. Über zwei Millionen zusätzlich bereitgestellte Impfdosen sollen eine weitere Ausbreitung verhindern helfen.

Gelbfieber tritt in tropischen Gebieten auf beiden Seiten des Atlantiks auf. In Südamerika sind besonders Bolivien, Brasilien, Ecuador, Kolumbien und Peru betroffen. Weltweit gibt es nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jährlich bis zu 200.000 Erkrankungs- und 60.000 Sterbefälle, die meisten davon in Afrika. Schon seit langem steht eine Impfung zur Verfügung, die für zahlreiche Länder empfohlen oder sogar bei der Einreise vorgeschrieben ist.


Health

Schmerzhafte Hämorrhoiden: Ab wann eine Therapie sinnvoll ist

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Hämorrhoiden sind noch immer ein Tabuthema. Dabei leider etwa jeder zweite Erwachsene unter Afterschmerzen, Afterjuckenund Afternässen. Hämorrhoiden hat jeder Menschen. Das Leiden beginnt, wenn sie anschwillen. Doch die meisten Menschen scheuen sich, rechtzeitig zum Arzt zu gehen. Dabei wäre eine frühe Behandlung viel weniger unangenehm, bevor weiter Symptome wie dauerhafte Afterschmerzen, ungewollter Stuhlabgang und Blutungen auftreten.

Thema Hämorrhoiden oft mit Scham besetzt

Hämorrhoiden sind für die meisten Menschen ein unangenehmes Thema, denn Juckreiz, Afterbrennen, harter Stuhlgang oder Blut im Stuhl sind Beschwerden, über die niemand gerne spricht. „Bloß für mich behalten“ denken sich da viele, obwohl das Problem alles andere als selten ist. Vielmehr handelt es sich mittlerweile um ein „Volksleiden“, von dem schätzungsweise mindestens ein Drittel der Bevölkerung jenseits des 30. Lebensjahrs betroffen ist, etwa 3,5 Millionen Fälle werden jedes Jahr allein hierzulande ärztlich behandelt.

Aus Scham gehen viele Betroffene jedoch erst spät zum Arzt und versuchen stattdessen, erste Anzeichen und Beschwerden zu ignorieren. Das kann jedoch böse Folgen haben, denn Hämorrhoiden sind zwar nicht lebensbedrohlich, dennoch können sie unbehandelt zu Komplikationen wie Analfissuren, Analfisteln, stärkeren arterielle Blutungen oder einem Abszess führen.

Kommentar: Weder Ballaststoffe noch Weizenkleie sind zu empfehlen. Bezüglich der ganzheitlichen Behandlung von Hämorrhoiden:


Beaker

Legale Gifte in Lebensmitteln: Zusatzstoffe, die Sie unbedingt vermeiden sollten

© dpa/Armin Weigel
Dass ein Pudding cremig ist und eine Limonade fruchtig-gelb, liegt unter anderem an chemischen Zusatzstoffen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit stellt sicher, dass nur unbedenkliche Stoffe in unserem Essen landen. Trotzdem legen Untersuchungen nahe, dass auch erlaubte Zusatzstoffe Organe schädigen und Krebs erregen können.

Aromen, Farbstoffe, Konservierungs- und Verdickungsmittel machen Lebensmittel für den Verbraucher attraktiv. Sie lassen ein geruchsneutrales Lebensmittel besser duften, verschönern durch eine intensivere Farbe das Produkt oder machen es länger haltbar. Einige Zusatzstoffe sind völlig unbedenklich, andere wiederum sollten Sie lieber meiden, weil sie in Verdacht stehen, Krankheiten wie Allergien, ADHS und Krebs auszulösen.

Grundsätzlich prüft die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, ob ein Zusatzstoff schädlich ist. Besteht kein Zweifel an der Unbedenklichkeit, wird der Stoff zugelassen. Für bestimmte Zusatzstoffe gilt allerdings eine Mengenbeschränkung und Warnhinweispflicht.

Kommentar:


Attention

Mehr Fast Food in China - Deutlich mehr Diabeteskranke

Asiens Küche gilt als eine der gesündesten. Der Siegeszug von Fast Food schafft aber auch in Asien zunehmende Probleme. Die weltweit größten Zuwächse an Diabetes-Erkrankungen werden für China und Indien vorhergesagt. China hat mittlerweile die USA überholt.
© Reuters
Laut neuesten Daten leiden 11,6 Prozent der chinesischen Erwachsenen unter Diabetes. Das sind rund 114 Millionen Menschen - etwa ein Drittel aller Menschen mit Diabetes-Erkrankung weltweit. Bis 2030 wird im Reich der Mitte ein Zuwachs auf bis zu 130 Millionen prognostiziert. Weltweit sollen dann 552 Millionen Menschen an der Krankheit leiden. Eine Studie stellt einen klaren Zusammenhang zwischen der Zunahme an Erkrankungen und Fast Food her.

Doch nicht nur China ist betroffen. Mittlerweile ist fast jeder zehnte Asiate derzeit von der häufigsten Form der Zuckerkrankheit, dem Typ-2-Diabetes, betroffen. Etwa genauso hoch ist die Quote in den USA.

Doch während die US-Amerikaner ungefähr 40 Jahre benötigten, um die Rate zu verdoppeln, verbreitet sich die Diabetes-Erkrankung in Asien deutlich schneller: In Korea, Indonesien und Thailand hat sich die Anzahl der Betroffenen in den letzten 30 Jahren verdreifacht bis verfünffacht. Und ein Ende ist bisher nicht abzusehen.

Neben Fast Food ist auch der gestiegene Fleischkonsum ein Faktor. Wissenschaftler der Catholic University of Korea machen vor allem die veränderten Lebensbedingungen dafür verantwortlich: Immer mehr Menschen zogen in die Städte und änderten ihre Ernährung in einem relativ kurzen Zeitraum. So aß jeder Südkoreaner schon 1995 sieben Mal so viel Fleisch wie noch 25 Jahre zuvor.


Kommentar: Fleisch hat mit Diabetes wenig zu tun, sondern Kohlenhydrate und schlechte Fette tragen zur Erkrankung bei.

Info

Feinstaub kann schlafende Viren in der Lunge aktivieren

© Helmholtz Zentrum München
Nanopartikel aus Verbrennungsmotoren (hier gezeigt) können Viren aktivieren, die in Lungengewebe ruhen.
Nanopartikel aus Verbrennungsmotoren können Viren aktivieren, die in Lungengewebszellen ‚ruhen‘. Das fanden Forscher des Helmholtz Zentrums München, Partner im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL), heraus.

Um dem Immunsystem zu entgehen, verbergen sich einige Viren in Zellen ihres Wirtes und verharren dort. Im Fachjargon nennt sich dieser Zustand latente Infektion. Wird das Immunsystem geschwächt oder ändern sich bestimmte Bedingungen, werden die Viren wieder aktiv, beginnen sich zu vermehren und zerstören die Wirtszelle. Wissenschaftler um Dr. Tobias Stöger vom Institut für Lungenbiologie und Prof. Dr. Heiko Adler, stellv. Leiter der Abteilung Lung Repair and Regeneration am Helmholtz Zentrum München, berichten nun, dass auch Nanopartikel diesen Prozess auslösen können.

„Aus vorangegangenen Modellstudien wussten wir bereits, dass das Einatmen von Nanopartikeln eine entzündliche Wirkung hat und das Immunsystem verändert“, so Studienleiter Stöger. Gemeinsam mit seinen Kollegen Heiko Adler und Prof. Dr. Philippe Schmitt-Kopplin konnte er nun zeigen, dass „eine Exposition mit Nanopartikeln in der Lunge latente Herpesviren reaktivieren kann.“

Attention

Schwere Nebenwirkungen bei Medikament für Multiple-Sklerose festgestellt

© stevepb, pixabay.com, CC0
Zehn verschiedene Substanzklassen sind für die Therapie der Multiplen Sklerose zugelassen.
Die Substanz Alemtuzumab kommt bei Multiple-Sklerose-Patienten mit schweren Krankheitsschüben zum Einsatz. Diese kann es scheinbar noch verschlimmern.

Das Multiple-Sklerose-(MS)-Medikament Alemtuzumab kann schwere, unberechenbare Nebenwirkungen auslösen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Team um Prof. Dr. Aiden Haghikia und Prof. Dr. Ralf Gold von der Klinik für Neurologie der Ruhr-Universität Bochum im Katholischen Klinikum Bochum (St. Josef-Hospital). In der Zeitschrift Lancet Neurology berichten die Wissenschaftler von zwei Patienten, bei denen die Infusion von Alemtuzumab die Symptome erheblich verschlimmerte. Das Team beschreibt außerdem eine Therapie, die die schädlichen Nebenwirkungen erfolgreich eindämmte. „Dieser therapeutische Algorithmus könnte vielen MS-Patienten weltweit helfen, die unter ähnlichen Nebenwirkungen von Alemtuzumab leiden“, sagt Haghikia.

Kommentar:


Green Light

Bundestag beschließt einstimmig: Cannabis darf per Rezept verfügbar sein

© Flickr/Sean Douglas
Der Bundestag hat am Donnerstag laut dpa einstimmig die Freigabe von Cannabis als Medizin für Schwerkranke auf Rezept beschlossen. Somit können Ärzte schwerkranken Patienten künftig Cannabis verschreiben, wenn diese etwa unter chronischen Schmerzen und Übelkeit infolge von Krebstherapien leiden.

Die Krankenkassen müssen solche Therapie demnach bezahlen. Der Eigenanbau von Cannabispflanzen durch Patienten bleibt jedoch weiterhin verboten.

Im November vergangenen Jahres hatten Medien berichtet, dass ein Schleswiger für acht Monate hinter Gitter musste, weil er bei sich zu Hause eine Marihuana-Pflanze angebaut hatte.

Der Mann, der am Tourette-Syndrom litt und zu den insgesamt 40 Patienten in Deutschland gehöre, denen es erlaubt ist, aus gesundheitlichen Gründen Marihuana zu besitzen, konnte sich Apotheken-Cannabis für 1.500 Euro nicht leisten.

Kommentar:


People

Stress führt auch ohne Keime zu Entzündungen im Körper

Stress gefährdet die Gesundheit unseres Herzens
Stress ist nicht gut für das menschliche Herz. Diese Aussage dürfte wohl weitreichend bekannt sein. Forscher untersuchten jetzt, warum Stress die Gesundheit unseres Herzens beeinflusst. Sie fanden dabei heraus, dass Angst und Stress mit einer bestimmten Region des Gehirns verbunden sind. Diese ist auch an der Entstehung von Schlaganfällen und Herzerkrankungen beteiligt.

Die Wissenschaftler vom Massachusetts General Hospital stellten bei ihrer Untersuchung fest, dass die Aktivität in der sogenannten Amygdala das Risiko für nachfolgende Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen kann. Ängste und Stress beeinflussen diesen Teil des Gehirns. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift The Lancet.

Dollar

Schulmedizinische Forschung ist keine Wissenschaft sondern ein Geschäftsmodell

Alle reden vom Sparen. Eigentlich schon immer. Und wenn in der Pharmaindustrie und „Schulmedizin“ vom Sparen geredet wird, dann kann man fast sicher sein, dass große Ausgaben vor der Tür stehen.
Aber für wen? Wenn alle Stricke reißen, dann sicherlich für die Patienten...

Und so geht das Spiel los: Jedes Jahr kommen um die 30 neue Medikamente auf den Markt. Man sollte hier meinen, dass aufgrund der Menge und dem marktwirtschaftlichen Gesetz von Angebot und Nachfrage die Preise für Medikamente fallen sollten. In der Realität ist aber das genaue Gegenteil der Fall.

Die Preise steigen, steigen, und steigen. Jahrestherapiekosten für einen Krebspatienten in der Onkologie können da schon mal 100.000 € und mehr erreichen. Von daher braucht man kein Prophet zu sein, um voraussagen zu können, dass das Gesundheits- und Krankenversicherungssystem früher oder später kollabieren wird...

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