Willkommen bei SOTT.net
Di, 27 Sep 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Gesundheit & Wohlbefinden
Karte

Arrow Up

Positiver Trend: 99 Prozent der Ärzte empfehlen Naturarzneimittel für Kinder wegen viel geringerem Nebenwirkungsrisiko

© Kathrin39 - fotalia
Ärzte verschreiben häufiger Naturheilmittel
Eine internationale Studie, an der 582 Kinderärzte teilnahmen, kam zu dem Ergebnis, dass fast alle teilnehmenden Ärzte im vergangenen Jahr mindestens ein komplementärmedizinisches Medikament (CAM) für Kinder verschrieben oder empfohlen haben. 99 % der Ärzte haben zu Naturheilmitteln, 76 % zu homöopathischen Medikamenten geraten.

Diese Studie zeigt erstmalig die weit verbreitete Akzeptanz der komplementären Medizin und die Faktoren, welche die Entscheidungsfindung seitens der Ärzte beeinflussen.

So waren die geringeren Nebenwirkungen im Vergleich zu herkömmlichen Medikamenten für die Ärzte ein entscheidender Faktor für ihre Entscheidungsfindung: Homöopathische Präparate wurden von 70% der teilnehmenden Ärzte mit einem geringeren Nebenwirkungsrisiko assoziiert, bei Naturarzneimitteln waren es 60% der Teilnehmer.

Häufige Indikationen

Die Studie zeigte, dass das Zahnen eine zentrale Indikation für die Homöopathie ist: 37% der Ärzte meldeten einen häufigen Einsatz. 53% der Ärzte sprachen sich bei Infektionen der oberen Atemwege häufig für Naturarzneimittel aus, 45% bei exzessivem Schreien im Säuglingsalter und 33% bei Schlafstörungen.

Kommentar: Und Pharma-Industrie sowie Politiker wenden viel Energie auf, um Naturheilmittel schlecht zu machen bzw. einschränken oder gar verbieten zu lassen - während die eigenen Medikamente und toxischen Chemie-Cocktails als "sicher" propagiert werden:


X

Weitere Nebenwirkung durch Cola und Limonaden: Impotenz

Cola verringert die Spermienanzahl
© tiverylucky/fotolia.com
Cola und Limonade sind nicht gerade die gesündesten Getränke. Es ist schon lange bekannt, dass der regelmäßige Konsum dieser Getränke zu Übergewicht führen kann. Zudem bestehen aber noch andere Gefahren für Männer durch die zuckerhaltigen Softdrinks. Forscher stellten fest, dass dieses die Wahrscheinlichkeit für eine erektile Dysfunktion erhöhen.

Regelmäßiges trinken von Limonade und Cola ist nicht besonders gesund. Diese Getränke greifen die Gesundheit unserer Zähne an und verursachen oft eine Gewichtszunahme. Forscher fanden jetzt noch einen anderen guten Grund, warum Männer in Zukunft weniger Softdrinks trinken sollten: Der regelmäßige Konsum scheint bei Männern zu erektiler Dysfunktion zu führen.

Kommentar:


Beaker

Überwältigende Hinweise: "Alltags-Chemikalien verdummen unsere Kinder"

Forscher schlagen Alarm: Durch Alltags-Chemikalien wie Weichmacher, Pestizide oder organische Schadstoffe droht eine ganze Generation von Kindern, bleibende neurologische Schäden davonzutragen. Der Grund: Diese Umweltgifte stören die Hirnentwicklung ungeborener Kinder - und inzwischen ist ein wahrer Cocktail dieser Chemikalien bei schwangeren Frauen nachweisbar. Es müsse dringend etwas getan werden, um Kinder zu schützen, fordern die Wissenschaftler.

© Janulla/thinkstock
Im Mutterleib sind Ungeborene bereits unzähligen Umweltgiften ausgesetzt - mit Folgen für ihre Hirnentwicklung.
Schon vor zwei Jahren schlugen Neurowissenschaftler das erste Mal Alarm. Sie hatten für elf verbreitete Chemikalien, darunter Blei, Quecksilber, Blei, Quecksilber, polychorierte Biphenyle, einige Lösungsmittel sowie Pestizide eine hirnschädigende Wirkung auf Föten nachgewiesen. Ihrer Ansicht nach könnte daher eine schleichende vorgeburtliche Vergiftung mit Chemikalien daran schuld sein, dass immer mehr Kinder unter Verhaltens- und Entwicklungsstörungen leiden.

"Überwältigende Beweise"

Jetzt legen Dutzende weitere Forscher mit einer neue Studie nach. Auch sie bestätigen die pränatal hirnschädigende Wirkung von Chemikalien, die in unserem Alltag bisher weit verbreitet sind. Als potenziell gefährlich listen die Forscher ebenfalls die Schwermetalle Blei und Quecksilber, aber auch organosphate Pestizide, Weichmacher, Flammschutzmittel mit polybromierten Biphenylen und Luftschadstoffe wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK).

"Es existieren überwältigende wissenschaftliche Belege dafür, dass die frühe Belastung mit solchen neurotoxischen Chemikalien zu einer ganzen Reihe von Entwicklungsstörungen bei Kindern beiträgt", sagt Frederica Perera von der Columbia University in New York. Im Mutterleib finde der wichtigste Teil der Hirnentwicklung statt. "Wenn man diesen Prozess stört, kann das dauerhafte Folgen haben."

ADHS, IQ-Defizite und Co

So zeigen Studien, dass Weichmacher Verhaltensstörungen und geistige Defizite bei Kindern fördern können. "Wirkungen umfassen die Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS), sowie Aggression, Depressionen und andere Störungen der emotionalen Regulation", erklären die Forscher. "Zudem wird die pränatale Belastung mit Phtalaten mit Defiziten im IQ von Kindern, dem Arbeitsgedächtnis und dem Denken in Verbindung gebracht."

Kommentar:


Attention

Humane Papillomviren: Ist die HPV-Impfung für Jungen wirklich nützlich, wenn nicht sogar schädlich?

© Africa Studio/fotolia.com
Humane Papillomviren (HPV) sind Krankheitserreger, die unter anderem Gebärmutterhalskrebs auslösen können. Mädchen wird eine Impfung gegen die Viren schon länger empfohlen. Experten sind sich uneinig, ob die HPV-Impfung auch für Jungen anzuraten ist.

Kontroverse um HPV-Impfung: Ist sie auch für Jungen zu empfehlen?


Humane Papillomviren (HPV) sind Krankheitserreger, die Entzündungen und Hautveränderungen, schlimmstenfalls aber auch Krebs auslösen können. Mädchen wird die Impfung gegen die gefährlichen Viren schon seit längerem empfohlen. Experten streiten darüber, ob sie auch für Jungen anzuraten ist.

HP-Viren können Gebärmutterhalskrebs auslösen

Humane Papillomviren (HP-Viren oder HPV) sind Krankheitserreger, die meist durch Geschlechtsverkehr in die Haut oder Schleimhaut gelangen. Die Viren können auch durch Oralsex übertragen werden, wie Wissenschaftler vor wenigen Monaten im Fachjournal „JAMA Oncology“ berichteten. In den meisten Fällen verläuft eine Infektion unbemerkt und heilt von selbst wieder aus. Teilweise bleiben die Viren jedoch auch bestehen, wodurch Zellveränderungen verursacht werden, aus denen sich im Laufe der Zeit ein bösartiger Tumor entwickeln kann. Da HPV unter anderem Gebärmutterhalskrebs auslösen können, ist die Impfung gegen die Viren bei Mädchen und jungen Frauen relativ gängig. Manchen Experten zufolge ist sie aber auch für Jungen wirkungsvoll. Das sehen allerdings nicht alle so.

Intensive Debatte über HPV-Impfung

Unter Fachleuten hat sich mittlerweile eine intensive Debatte über die HPV-Impfung entzündet. Der langjährige Vorsitzenden des Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg, Harald zur Hausen, setzt sich schon länger für die Impfung beider Geschlechter ein. Er gilt als der geistige Vater des Impfstoffs und erhielt für seine spektakuläre Entdeckung 2008 den Medizinnobelpreis. „Ich halte es für sinnvoll, Jungen zwischen 9 und 14 Jahren vor Einsetzen der sexuellen Aktivität zu impfen“, erklärte der Mediziner laut einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa. Die Impfung schütze Sexualpartner davor, sich gegenseitig zu infizieren.

Kommentar: Es gibt genug Hinweise, dass diese Impfung alles andere als harmlos ist - was ebenfalls zu ihrer Nutzlosigkeit beiträgt:


Clipboard

Geschlechtskrankheiten auf Autobahntoiletten bekommen? Eher unwahrscheinlich, wenn man sich wäscht

Sich auf öffentliche Toiletten setzen? Viele von uns, vor allem Frauen, finden das widerlich und haben zudem Angst, sich mit Geschlechtskrankheiten zu infizieren. Ist diese Angst berechtigt?
© shutterstock
Sitzen allein ist ungefährlich

Die sensiblen Häute im Umfeld der Vagina infizieren sich zwar leicht, doch die Klobrille kommt nicht in direkten Kontakt zum Intimbereich, sagt der Frauenarzt Christian Albring. Sexuelle Krankheiten würden nicht durch die normale Haut an Beinen und Gesäß übertragen. Allerdings könnten Tröpfchen auf der Klobrille, die in die Vagina gelangen, die Keime übertragen. Die Zunahme von Geschlechtskrankheiten in Deutschland liegt also vermutlich nicht am Sitzen auf fremden Klobrillen.

Hände waschen hilft

Auch wenn also in öffentlichen Toiletten diverse Erreger von Geschlechtskrankheiten umher geistern, gelangen sie von der Klobrille selten in den weiblichen Genitalbereich.

Info

Das Chronische Müdigkeitssyndrom: Keine Einbildung - Der Darm muss geheilt werden

Das Chronische Müdigkeitssyndrom findet im Darm statt, nicht im Kopf - wie eine neue Studie (2016) zeigt.
© Shutterstock
Das Chronische Erschöpfungssyndrom (CFS) macht müde. Schon ganz normale Aktivitäten erschöpfen - und auch Pausen führen keineswegs zu Erholung und Frische. Die Schulmedizin kennt die Ursachen nicht wirklich. Und auch die Diagnose des CFS fiel bisher keineswegs leicht. Jetzt berichten Wissenschaftler erstmals davon, Marker für die CFS-Diagnose identifiziert zu haben. Der Zustand der Darmflora sei entscheidend sowie bestimmte Entzündungswerte im Blut. Eine Sanierung der Darmgesundheit könnte daher zu einer Besserung des CFS führen.

Attention

Demenz keine Alterserscheinung mehr: Kinder erkranken an einer tödlichen Form

Eine neue Studie zu Ursachen der Kinderdemenz erstellt der Pharmakologe Christian Grimm, und dafür bekam er jetzt den NCL-Forschungspreis. Es geht um die erbliche Neuronale Ceroid Lipofuszinose, die derzeit unheilbar ist.
© Brian Jackson – fotolia
Bereits Kinder können an einer Demenz leiden.
Eine tödliche Krankheit

Bei dieser Form der Kinderdemenz arbeiten die Zellorganellen nicht so, wie sie sollen. Schäden in verschiedenen Proteinen dieser Lysonsomen lösen mehrere Varianten der Krankheit aus, doch bisher wussten die Forscher wenig darüber, wie diese Proteine wirken.

Health

Medizinisches Marihuana als Helfer bei epileptischen Anfällen

Marihuana-Medikament hilft Patienten mit Lennox-Gastaut-Syndrom, die Anfälle zu reduzieren
© EpicStockMedia/fotolia.com
Die meisten Menschen werden Marihuana nur als ein Rauschmittel kennen. Es gibt allerdings auch Medikamente, die auf der Pflanze basieren. Forscher fanden jetzt heraus, dass solch ein Medikament hilft, Anfälle bei Epilepsie zu reduzieren.
Ein auf Marihuana basierendes Medikament zeigte erneut positive Ergebnisse bei der Behandlung einer seltenen Form von Kindheitsepilepsie. Das Medikament mit dem Namen Epidiolex verringert die Anzahl der Anfälle bei Patienten mit der schweren Form von Epilepsie, die als Lennox-Gastaut-Syndrom bezeichnet wird.

Marihuana ist eine Pflanze, welche weltweit als Rauschmittel genutzt wird. Wissenschaftler fanden jetzt aber bei einer Untersuchung heraus, dass ein auf Marihuana-basierendes Medikament auch die Anfälle von Patienten des Lennox-Gastaut-Syndroms reduziert. Die Mediziner von „GW Pharmaceuticals“ veröffentlichten eine Pressemittlung zu den Ergebnissen ihrer Studie.

Wolf

Hunde als Helfer: Unterzucker erschnüffeln bei Diabetes

Ausgebildete Hunde riechen eine Unterzuckerung und warnen ihren Besitzer
© cristina_conti/fotolia.com
Hunde können eine chemische Verbindung riechen, die bei einer Unterzuckerung in unserer Atemluft vorhanden ist. So können ausgebildete Hunde Menschen mit Diabetes vor einer Unterzuckerung warnen.
Diabetes stellt für die meisten Betroffenen ein nicht zu unterschätzendes Problem dar. Forscher fanden jetzt heraus, dass Hunde trainiert werden können, um die Warnzeichen für einen niedrigen Blutzuckerspiegel bei Patienten zu erkennen. Dafür erschnüffeln sie eine spezielle Substanzen, die in unserem Atem gefunden werden kann.

Menschen, die unter Diabetes leiden, müssen viel Zeit und Mühe dafür aufbringen, ihren Blutzuckerspiegel zu kontrollieren. Wissenschaftler von der anerkannten Universität Cambridge stellten jetzt bei einer Untersuchung fest, dass Hunde dafür eingesetzt werden können, Patienten mit Diabetes vor einem zu niedrigen Blutzuckerspiegel zu warnen. Die Hunde können eine spezielle chemische Verbindung in unserem Atem riechen und daran erkennen, ob unser Blutzucker zu niedrig ist. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift Diabetes Care.

Kommentar:


Info

Essen aus Konserven: Weitere Quelle für Aufnahme von Bisphenol A

Konserven enthalten eine Industriechemikalie, die wir über das Essen aufnehmen
© Jürgen Fälchle/fotolia.com
Essen aus Konserven ist meist schnell und unkomplizert zubereitet. Der Nachteil dabei ist aber, dass die Industriechemikalie Bisphenol A aus der Verpackung in unseren Körper übergeht.

Es gibt schon seit längerer Zeit eine Debatte darüber, wie viel der Industriechemikalie Bisphenol A (auch als BPA bezeichnet) in Konserven lauert und ob dies eine Gesundheitsrisiko darstellt. Seit mehr als vierzig Jahren wird BPA in Verbrauchsprodukten wie beispielsweise der Innenverkleidung von Dosen und Konserven verwendet. Dadurch sollen eine Korrosion und Brüche des Metalls verhindert werden. Forscher fanden jetzt heraus, dass der Verzehr von Lebensmitteln aus Konserven unseren Körper mit BPA belasten kann.

Kommentar: