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Do, 30 Mär 2023
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Fluten

Cloud Precipitation

Schlimmste Überschwemmungen in Norwegen seit 100 Jahren - ganze Häuser einfach weggespült

Der Dauerregen geht weiter

Norwegen erlebt derzeit die schlimmsten Überschwemmungen seit 100 Jahren. Viele Häuser wurden im Süden des Landes bereits von den Fluten mitgerissen.
Norway Flood oct 2014
© AFP
Nach gewaltigen Regenschauern stürzen ganze Häuser in die Fluten.
Seit Tagen regnet es in Norwegen und ein Ende des Dauerregens ist nicht in Sicht. Auch für dieses Wochenende muss wieder mit sehr großen Niederschlagsmengen gerechnet werden. 100 l/qm, wie in den vergangenen Tagen, werden wohl nicht mehr erreicht, es muss aber durchaus mit Niederschlagsmengen von 40 bis 60 l/qm gerechnet werden.

Erst am kommenden Dienstag zeichnet sich eine Regenpause ab, bevor es zum Ende der Woche erneut Niederschläge aufkommen. Diese werden aber wohl deutlich geringer ausfallen.

Kommentar: Wir "gewöhnen" uns in letzter Zeit daran, dass sich Straßen und Plätze gelegentlich in Seen oder Bäche verwandeln oder Autos auf reißenden Fluten einfach "wegschwimmen" wie in letzter Zeit zum Beispiel in Serbien, Griechenland, und Grosseto bzw. Genua in Italien. Jetzt gesellen sich in Norwegen "reiselustige" Häuser dazu. Regen kann natürlich auch dafür sorgen, dass Erdmassen in Bewegung geraten, wie erst diese Woche in Sri Lanka, wo gleich ein ganzes Dorf mitsamt Bewohnern verschüttet wurde. Dinge können ersetzt werden, wenn jedoch Menschen und Tiere sterben hört der Spaß auf. Und die Unwetter nehmen immer mehr zu.

Schon bis jetzt gab es 2014 mehr Fluten als im ganzen Jahr 2011:




Binoculars

Schwere Stürme in Griechenland stapelten Autos übereinander

In Athen standen nach heftigen Stürmen ganze Straßen unter Wasser. Einwohner mussten sich in Sicherheit bringen. Laut Informationen des griechischen Wetterdienstes, sollen die Unwetter noch den gesamten Samstag über anhalten.



Ein heftiger Sturm hat in Athen schwere Schäden hinterlassen. Autos wurden zuhauf aufeinander geschoben, Geschäfte und Wohnungen liefen mit Wasser voll.

Die Feuerwehr stellte über 150 Leute ab, um in Autos eingeschlossene Personen zu befreien oder Keller auszupumpen. Über 500 Notrufe seien eingegangen, so die Feuerwehr. Verletzte gab es aber offenbar keine. Obwohl es viele brenzlige Situationen gab, wie dieser Restaurantbesitzer berichtet.

Kommentar:




Camera

Schwere Regenfälle in Teneriffa: Erdrutsche und Sturzbäche

Die Hauptstadt von Teneriffa war von dem Unwetter am stärksten betroffen. Dort gingen nach Angaben der Behörden bis zum Mittag 136 Liter Wasser pro Quadratmeter nieder. Einzelne Straßen verwandelten sich in Sturzbäche.
Bild
© dpa
Santa Cruz de Tenerife. Ein heftiges Gewitter hat auf der spanischen Ferieninsel Teneriffa im Atlantik ganze Straßenzüge unter Wasser gesetzt. In der Inselhauptstadt Santa Cruz kam eine Frau bei dem Unwetter ums Leben. Wie die Rettungsdienste am Sonntag mitteilten, war die 56-Jährige zusammen mit ihrem Ehemann von Wassermassen mitgerissen worden. Dabei erlag die Frau einem Herzinfarkt.

Die Hauptstadt von Teneriffa war von dem Unwetter am stärksten betroffen. Dort gingen nach Angaben der Behörden bis zum Mittag 136 Liter Wasser pro Quadratmeter nieder. Einzelne Straßen verwandelten sich in Sturzbäche. Läden, Garagen und Wohnungen wurden überschwemmt. Der Busverkehr wurde vorübergehend eingestellt. Mehrere Landstraßen auf der kanarischen Insel wurden wegen Erdrutschen gesperrt.

dpa

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Cloud Lightning

SOTT Video-Zusammenfassung der Erdveränderungen im September 2014


Zeichen der Zeit im September 2014

sott zusammenfassung
Der "3. Irak-Krieg" hat begonnen und Mutter Natur ist nicht glücklich darüber.

Feuerball Sichtungen haben im September wieder dramatisch zugenommen mit spektakulären Sichtungen über Russland, der US-Pazifikküste, einem Einschlag neben einem geschäftigen Flughafen in Nicaragua und scheinbar mehreren Feuerbällen, die über Lake Michigan vom Himmel fielen. Der früheste je für die USA aufgezeichnete Schneefall traf auf in South Dakota, Wyoming und Colorado, während Calgary in Kanada über Nacht einen Wechsel von Sommertemperaturen hin zu 28 cm Schnee erlebte. Den wütenden Waldbränden in Kalifornien trotzend, türmte ein riesiger Hagelsturm mehr als 15 cm Hagel in Napa Valley auf. Ein Kunststück, das auch in Florenz, Italien und Teruel, Spanien wiederholt wurde.

Weiterhin werden immer wieder rekordbrechende Regenfälle auf der ganzen Welt gemeldet - mit erschreckendem Tempo. Überflutungen, die in Südfrankreich, Süditalien, dem Balkan und Südspanien so schnell entstanden, dass Autos, Straßen, Häuser und Menschen hinweggespült wurden. In Montpellier wurden sogar über 30 cm Regenfall in nur 2 Stunden gemessen. Schwere Überflutungen in Indien, Pakistan, Thailand und China fanden ihren Gegenstück in aufeinanderfolgenden Wellen von Sturzfluten von Mexiko bis in den Nordosten der USA mit bis zu 25 cm Regenfall von Küste zu Küste. Währenddessen kam es in Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und Kroatien zu Tornado-Auftritten.

Es gab eine Reihe von spektakulären Vulkanausbrüchen insbesondere in Papua-Neuguinea, Island und Japan: In Island und Japan brachen jeweils die zweitgrößten Vulkane des Landes aus; in Papua-Neuguinea gab es ausreichend Vorwarnung, doch der Vulkan Ontake überraschte trotzdem hunderte von Kletterern aus heiterem Himmel.

Der September verzeichnete ebenfalls viel an "höchster Fremdartigkeit", mit "UFO-Lichtern", die während des Höhepunkts der Anti-China-Proteste über Hongkong gefilmt und mit Plasma-Formationen, die über Chicago fotografiert wurden. Die Zahl der Toten durch den westafrikanischen Ebola-Ausbruch, der ein unheilverkündender Vorbote kommender Seuchen sein könnte, überschritt letzten Monat die 3.000er Schwelle... während das tödliche Virus die USA erreichte:


Bad Guys

Innerhalb kürzester Zeit: Weitere Überflutungen in Italien - Zwei Menschen gestorben

Nach heftigen Regenfällen in Norditalien sind zwei weitere Menschen ums Leben gekommen. Die älteren Frauen starben, als ihr Auto von Wassermassen mitgerissen wurde. Bereits seit Tagen richten Unwetter in Italien schwere Schäden an.
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© DPA
Zerstörte Brücke in Parma (Norditalien): Zahlreiche Haushalte ohne Strom
Grosseto - Bei schweren Unwettern in der Toskana sind zwei ältere Frauen ums Leben gekommen. Das Auto der beiden Schwestern wurde nach ersten Erkenntnissen von den Wassermassen eines über die Ufer getretenen Flusses mitgerissen, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Das Unglück ereignete sich demnach nahe Grosseto südlich von Florenz. Die Einsatzkräfte suchten laut Ansa am Dienstagabend noch nach möglichen weiteren Opfern.

Nach Angaben der Provinzverwaltung wurden in der Region 27 Menschen per Hubschrauber in Sicherheit gebracht. Ein gewaltiger Wolkenbruch mit heftigen Niederschlägen hatte die Region am späten Dienstagnachmittag getroffen. Zahlreiche Straßen waren unpassierbar. In der Ortschaft Orbetello wurden die Bewohner per SMS dazu aufgefordert, sich in höheren Stockwerken ihrer Häuser in Sicherheit zu bringen.

Kommentar: Schwerer Wolkenbruch in Genua, Italien führte zu Überschwemmungen




Life Preserver

Schwerer Wolkenbruch in Genua, Italien führte zu Überschwemmungen

Ein Wolkenbruch hat in der ligurischen Küstenstadt Genua Chaos ausgelöst: Das Wasser stand meterhoch, ein Mann ertrank. Erinnerungen an ein verheerendes Unwetter vor drei Jahren werden wach. Eine Warnung gab es dennoch nicht.
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© dpa
Die Situation in Genua bleibt kritisch, es regnet immer noch.
Die Stadt Genua im Nordwesten Italiens ist von einem verheerenden Unwetter heimgesucht worden. Am Donnerstagabend ließ ein stundenlanger Wolkenbruch innerhalb kürzester Zeit drei Flüsse der Stadt über ihre Ufer treten.

Autos wurden fortgerissen und treiben in den Straßen. Ein 57-jähriger Mann ertrank in einer Unterführung. Der Sachschaden geht in Millionenhöhe.

Kommentar:




Cloud Precipitation

Starkregen und Überflutung in Südfrankreich: Fußball-Stadion in Montepellier ist nicht mehr bespielbar

Der französische Fußball-Erstligist HSC Montpellier muss sich nach heftigen Unwettern in Südfrankreich bis auf Weiteres wohl eine neue Spielstätte suchen.
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Montpellier - Der französische Fußball-Erstligist HSC Montpellier muss sich nach heftigen Unwettern in Südfrankreich bis auf Weiteres wohl eine neue Spielstätte suchen. Heftige Regenfälle und starke Winde richteten im heimischen Stade de la Mosson schwere Schäden an, Klubpräsident Laurent Nicollin sprach von einem "Bild der Verwüstung". Der Wechsel in einen Ausweichspielort werde in Betracht gezogen.

Auf seiner Internetseite präsentierte der Verein Bilder der Unwetterfolgen. So waren die unteren Sitzreihen des knapp 33.000 Zuschauer fassenden Stadions mit Schlamm bedeckt, Fensterscheiben und Glastüren gingen zu Bruch, Räume im Inneren waren stark verschmutzt.

Kommentar: Erst am Wochenende musste das Formel-1-Rennen in Suzuka, Japan wegen Starkregen abgebrochen werden, als ob uns die Natur damit etwas mitteilen möchte.


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Schwere Regenfälle in Montpellier, Südfrankreich: Gegend zum Katastrophengebiet erklärt

  • In der südfranzösischen Stadt Montpellier haben starke Regenfälle in der Nacht zum Dienstag Überschwemmungen verursacht.
  • Etwa 4000 Menschen verbrachten die Nacht aufgrund des Unwetters in Notunterkünften oder an Bahnhöfen.
  • Innenminister Bernard Cazeneuve erklärte die betroffene Gegend zum Katastrophengebiet.
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    © AFP
    Überflutete Straßen nahe eines Flussufers in der südfranzösischen Stadt Montpellier.
4000 Menschen fliehen vor Überschwemmungen

Wegen sintflutartiger Regenfälle und Überschwemmungen haben etwa 4000 Menschen in Südfrankreich die Nacht zum Dienstag in Notunterkünften oder an Bahnhöfen verbringen müssen. Die Stadt Montpellier stand in der Nacht zum Dienstag weitgehend unter Wasser, das Rote Kreuz und französisches Militär stellten 1600 Notbetten zur Verfügung, wie die Präfektur des Départements Hérault berichtete.

Allein im Bahnhof der Stadt strandeten hunderte Reisende, weil wegen der Regenfälle der Zugverkehr teilweise zum Erliegen gekommen war. Sie übernachteten in dort stehenden Eigenbahnwaggons. Auch in Schulen, Sporthallen und in der Konzerthalle Zénith wurden Notunterkünfte eingerichtet.

Kommentar:



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Nach Starkregen und Erdrutsch: Großes Aufräumen an der Mosel

Rheinland-Pfalz. Im Moselort Kattenes herrscht nach dem Hangrutsch und der anschließenden Schlammlawine noch immer Fassungslosigkeit. Nachdem die gröbsten Aufräumarbeiten erledigt sind, offenbart sich vielen Anwohnern das wahre Ausmaß der Katastrophe.

Mühltalstraße in Kattenes, erdfall
© Foto: Sascha Ditscher
Die Mühltalstraße in Kattenes wurde am Wochenende durch ein Unwetter besonders schwer getroffen. Teile der Straße wurden unterspült, Autos von Steinen und Geröll erfasst.
Autos sind demoliert, Keller und Wohnräume von Schlamm verschmutzt, Öltanks ausgelaufen, die Straße unterspült und zum Teil weggebrochen. Ganze Gärten wurden von den Geröllmassen einfach weggerissen. Der Schaden dürfte bei so manchem Hausbesitzer in die Zehntausende gehen. Und auch die Kommune muss wohl tief in die Tasche greifen. Zum Glück scheinen sich die Schäden in anderen Moselorten in Grenzen zu halten. Und auch die Winzer sind nach Hagel und Starkregen wohl noch mal mit einem blauen Auge davongekommen.

Kommentar:



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Serbien: Sintflut nach heftigen Regenfällen

Serbia flood Sept 2014
© Screenshot
Schweres Hochwasser in Serbien - Nach heftigen Regenfällen haben sich in Serbien einige Flüsse in reißende Ströme verwandelt. Die Fluten rissen sogar Autos mit.