Stürme
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Tornado in Hamburg hinterlässt Schneise der Verwüstung

Entwurzelte Bäume, abgedeckte Dächer und zertrümmerte Gartenhäuschen: Ein Tornado hat über Hamburg gewütet und ganze Straßenzüge zerstört. Anwohner berichten von den Sekunden des Schreckens - und bedanken sich über Facebook bei der Feuerwehr.
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© dpa/Claas Kaufner
Der Tornado kam für die Anwohner in Hamburg total überraschend. Auf einmal bildete sich im Himmel eine Trichterwolke und wurde immer größer. Aleksej W., der in Hamburg wohnt, hält die Kamera drauf und filmt den Tornado direkt aus seiner Wohnung. "Ach du Scheiße. Was ist denn hier los?" brüllt er. Noch ist der Tornado ein paar Meter weg, bewegt sich aber auf den Wohnkomplex zu, in dem auch W. wohnt.

Schließlich erreicht die Windhose das Haus. Bäume stürzen um, Sachen vom Balkon fliegen umher. "Wir sind mitten in einem Tornado! Das hier ist ein Tornado!", ruft der Kameramann.

Kommentar: Schauen Sie sich das Balkendiagramm der letzten 1.5 Jahre an und sie werden einen deutlichen Anstieg von Stürmen weltweit feststellen:




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Schweres Gewitter und ein möglicher Tornado über Hamburg - Andere Städte unter Wasser

Hamburg ist von einem schweren Unwetter heimgesucht worden. Die Hamburger Feuerwehr ist zu Dutzenden Einsätzen ausgerückt Auch in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, im Saarland und im Süden gab es wieder Starkregen und Gewitter.
trichterwolke hamburg
Schwere Unwetter mit Starkregen, Hagel und Blitzen sind am Abend über Hamburg hinweggezogen. Über den Stadtteilen Bramfeld und Wandsbek wurde eine Trichterwolke gesichtet. Ob es sich dabei womöglich um einen Tornado handelte, konnte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bisher nicht sagen.

Die Hamburger Feuerwehr rückte zu zahlreichen Einsätzen aus. Zahlreiche Dächer wurden abgedeckt, mehrere Bäume entwurzelt. Die Lage sei noch unübersichtlich, so ein Sprecher. Angaben zu möglichen Verletzten gab es bisher nicht.

Stadt in Niedersachsen unter Wasser

In der niedersächsischen Kleinstadt Damme bei Vechta gab es schwere Überschwemmungen. Drei Viertel des Stadtgebiets standen unter Wasser, sagte ein Feuerwehrsprecher. Innerhalb von 20 Minuten seien 70 Liter pro Quadratmeter gefallen. Inzwischen hat der Regen aufgehört.

Kommentar:




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Trichterwolke oder schon Tornado - Wirbelsturm über Butzbach war Tornado

Nur Trichterwolke oder schon Tornado? Das war die Frage für ein Wetterphänomen in Butzbach. Nun hat der Deutsche Wetterdienst bestätigt: Es war ein Tornado.

Butzbach  Tornado Juni 2016
© Adolf Feldbusch Wie ein Rüssel ragt der Funnel aus der Wolkendecke nach unten.
Über Butzbach (Wetterau) hat sich am Sonntag während eines Gewitters eine rotierende Trichterwolke gebildet, ein sogenannter Funnel. Das ist die Vorstufe eines Tornados. Ein solcher entwickelte sich in Butzbach-Ostheim auch, wie Tornado-Beauftragter Andreas Friedrich vom Deutschen Wetterdienst (DWD) hessenschau.de am Montag sagte.

Sturmjäger stellten Friedrich ein Video zur Verfügung, anhand des Rüssels und der Schäden konnte er bestätigen, dass es sich um einen schwachen Tornado handelte.


Kommentar: Wirbelstürme gibt es nicht nur in Nordamerika. Auch in Europa gibt es inzwischen häufiger Tornados, wie diese in den letzten Wochen:


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Landkreis Weilheim-Schongau ruft wegen Hochwasser den Katastrophenfall aus

  • Unwetter mit starkem Regen und zum Teil kräftigen Gewittern haben vielen Menschen in Bayern erneut zu schaffen gemacht.
  • Erst am Sonntagabend hebt das Landratsamt Weilheim-Schongau den Katastrophenfall für das Gebiet rund um die Gemeinde Polling auf.
  • Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor einzelnen, teils kräftigen Gewittern am Montagnachmittag und Abend.
Polling Überschwemmungen Juni 2016
© RuderAuch in Polling gab es Überschwemmungen: Dort bereitere vor allem der Tiefenbach Sorgen
Nach den schweren Regengüssen im Landkreis Weilheim-Schongau hat sich die Lage rund um die Gemeinde Polling am Sonntagabend zumindest vorübergehend wieder entspannt. Das Landratsamt Weilheim-Schongau hob den Katastrophenfall für das Gebiet auf. "Die Pegel sind rückläufig", sagte Sprecher Hans Rehbehn. Einsatzkräfte seien aber weiter vor Ort und pumpten Wasser ab.

Bei heftigen Regenfällen waren vor allem in Polling Straßen überflutet worden und Keller vollgelaufen. Das Hochwasser hat im ganzen Landkreis einen Schaden von bis zu 15 Millionen angerichtet. Allein in Polling würden die Schäden auf rund sieben Millionen Euro beziffert, sagte Hans Rehbehn vom Landratsamt in Weilheim. Auch in Peißenberg standen am Sonntag nach sintflutartigem Regen zahlreiche Keller unter Wasser.

Rund 100 Haushalte und Gewerbebetriebe sind betroffen. "Das ist ein ganz anderes Hochwasser, als wir es bisher kannten", sagte Pollings Bürgermeisterin Felicitas Betz. "Ich bin seit sieben Uhr in der Früh hier auf den Beinen. Es hat die ganze Nacht durchgeregnet."

Kommentar: Noch eine weitere von vielen Überschwemmungen der letzten Tage.

Überschwemmungen überall auf der Welt: USA, Mexiko, Russland, China, Frankreich, Deutschland, Belgien, Ukraine, Rumänien


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Zwillings-Tornados ziehen über Schleswig-Holstein

Daniel Thomsen und seine Freundin sitzen im Auto, wenige hundert Meter weiter: zwei Tornados, die über das Land fegen. Was tut Thomsen? Klar: Filmen!
tornado deutschland
© LN_Online
"Ist doch nur Regen und ein bisschen Wind", sagt Daniel Thomsen. "Das ist eine Naturkatastrophe", erwidert seine Freundin.

Wo diese Szene spielt? In Schleswig-Holstein am Wochenende. Daniel Thomsen und seine Freundin sitzen im Auto, wenige hundert Meter weiter: zwei Tornados, die über das Land fegen. Aber Thomsen sieht in diesem Moment nicht die Gefahr, er hat nur eine Aufgabe: das Naturspektakel zu filmen.


Das Video, das Thomsen mit seiner Handykamera filmt, ist hier bei Spiegel Online zu sehen. Und es zeigt eindrucksvoll, wie unterschiedlich Menschen auf solch eine Naturgewalt reagieren können. Während Thomsen in Badelatschen auf dem Beifahrer sitzt, johlt, jubelt, aussteigt und filmt, fürchtet seine Freundin um ihre Sicherheit.

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Weitere Unwetter treffen Oberbayern: Hangrutsche und Überschwemmungen

Auch am Sonntag regnet es in Teilen Oberbayerns weiter, in einigen Landkreisen wird mit Starkregen gerechnet. Besonders kritisch ist die Lage im Landkreis Weilheim-Schongau. Hier ein Überblick:
überschwemmung
© Emanuel Gronau
München - Kritisch bleibt die Lage im Landkreis Weilheim-Schongau, dort wurde am Sonntagmorgen Katastrophenalarm ausgelöst. Es handle sich um "ein größeres Schadensereignis unterhalb des Katastrophenfalls", hieß es gegenüber dem BR. Betroffen ist vor allem der Altlandkreis Weilheim: Nachdem am Freitag erneut Teile der Gemeinde Peißenberg unter Wasser standen und in Hohenpeißenberg ein Hang abgerutscht ist, stehen am Sonntag die Orte Oberhausen und Polling im Zentrum der Bemühungen der Helfer.

Die Bahnstrecke München-Mittenwald musste am Sonntag wegen eines Murenabgangs bei Huglfing gesperrt werden. Eine örtliche Einsatzleitung wurde eingerichtet. Angehörige sämtlicher Hilfsorganisationen wurden um Hilfe beim Füllen von Sandsäcken gebeten. In einigen Bereichen der betroffenen Gemeinden steht das Wasser inzwischen kniehoch.

Auch der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ist betroffen. Laut Polizeipräsidium Oberbayern Süd vor allem die Stadt Wolfratshausen, sowie Königsdorf. In beiden Orten stehen (Stand Sonntagvormittag) mehrere Straßen unter Wasser, mussten zwischenzeitlich gesperrt werden.

Kommentar:


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Mini -Tornado über Pforzheim

Für frühsommerliche Windhosen sind die Pforzheimer besonders sensibilisiert, seit am 10. Juli 1968 ein Tornado Teile der Stadt verwüstete. Das Wetterphänomen am Mittwochabend gegen 19.30 Uhr am Himmel über der Pforzheimer Nordstadt richtete indes keinen Schaden an.
Minitornado über Pforzheimer Nordstadt
© G. Riese
Die Feuerwehr, sonst sensibel für Wetterkapriolen, konnte den folgenlosen Tornado nicht einmal registrieren, aber PZ-Leser Thomas Frey schickte der Pforzheimer Zeitung Bilder.

Kommentar: Hier einige Einblicke über die Zerstörung, die der Tornado im Juli 1968 in Pforzheim, Baden-Württemberg angerichtet hat:








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Auch Sachsen wurde erneut von Unwettern erfasst: Mehrere Bahnstrecken gesperrt

Bahnverkehr Dresden-Usti unterbrochen, A17 unter Wasser
unwetter sachsen
© MDR/Marko Förster
Nach Informationen von MDR SACHSEN ist seit 15 Uhr der Bahnverkehr zwischen Dresden-Usti unterbrochen. Bei Schmilka sind die Gleise überspült. Eine Bahnsprecherin berichtete zunächst von großen Mengen Wasser. Ob es auch eine Schlammlawine gibt, wird noch geprüft. Im Fernverkehr Dresden-Prag werden die Züge zurückgehalten. Der Nahverkehr auf der S-Bahnlinie S 1 ist unterbrochen. Auch auf der Bahnstrecke U28 zwischen Děčín und Rumburk stehen die Züge still. Die Verkehrsunternehmen versuchen Busse zu ordern. Betroffen ist auch der Güterverkehr zwischen Deutschland und Tschechien. Laut Bahn wären Umleitungen recht weiträumig und nicht einfach zu realisieren.

Auch die Autobahn 17 ist vom Unwetter betroffen. Zwischen Dresden-Prohlis und Heidenau laufen Wasser und Schlamm auf die Fahrbahn. Fahrzeuge stehen im Stau.

Kommentar:
  • Unwetter steigen an: Sintflutartige Regenfälle werden zum Normalfall - Nicht nur in Sachsen



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Katastrophale Unwetter in Süddeutschland: Wassermassen, Überschwemmungen und drei Tote

Schwere Gewitter, extremer Regen und Sturm: Die Lage in Bayern und Baden-Württemberg ist dramatisch. Drei Menschen starben, Behörden sprechen von einer Naturkatastrophe.

Unwetter Braunsbach Mai 2016
© Franziska Kraufmann/dpaWenn heftiger Regen auf zwei kleine Bäche trifft: Ein an eine Hauswand gespültes Auto im baden-württembergischen Braunsbach
Die schweren Unwetter, die am Sonntagabend über Süddeutschland gezogen sind, haben in Baden-Württemberg drei Menschen das Leben gekostet. In Schwäbisch Gmünd starb ein Feuerwehrmann bei einem Rettungseinsatz. Auch der Mensch, den der Feuerwehrmann bergen wollte, konnte nur noch tot geborgen werden. In Weißbach bei Heilbronn ertrank zudem ein Mann in einer vollgelaufenen Tiefgarage. Das Lagezentrum in Stuttgart bildete einen Krisenstab, Innenminister Thomas Strobl sprach den Angehörigen seine "aufrichtige Anteilnahme" aus.

Die Unglücksstelle am Bahnhof von Schwäbisch Gmünd war auch am frühen Montagmorgen noch überschwemmt, die Bergung des ertrunkenen Feuerwehrmanns ist nach Angaben der Stadtverwaltung deswegen noch zu gefährlich. In Weißbach nordöstlich von Heilbronn wiederum waren mehrere Menschen in einer Tiefgarage vom einstürzenden Wasser überrascht worden. Ein 60-jähriger Mann schaffte es dann nicht mehr ins Freie und wurde von Tauchern tot geborgen.

So wie in der Ostalb hatten die Unwetter überall in Baden-Württemberg und Bayern die Pegel von Flüssen in kürzester Zeit extrem anschwellen lassen. Die Behörden sprechen von "immensen Schäden", die diese "Naturkatastrophe" ausgelöst hat. Tausende Einsatzkräfte von Feuerwehren, Rettungsdiensten und Polizei waren in der Nacht im Dauereinsatz. Dutzende Keller seien vollgelaufen und mussten ausgepumpt werden, das Wasser stand an einigen Stellen 1,70 Meter hoch. Einsatzkräfte hatten zudem mit Folgen von Schlammlawinen, Erdrutschen und weggespülten Bäumen zu kämpfen. Die Autobahn 7 war wegen großer Hagelkörner auf der Fahrbahn vier Stunden lang gesperrt.

Kommentar: Videos der Unwetter:

Glück gehabt, Frau In Oberhausen kann sich gerade noch aus Ihrem Auto retten:


In der Nacht hat erneut ein schweres Unwetter über Hessen gewütet. Vielen Dank an alle Einsatzkräfte


Obernzenn und Flachslanden vom Unwetter besonders betroffen, z.B. Hochwasser auf Straßen.


Schwere Unwetter und Überschwemmungen im Südwesten Deutschlands. Mindestens drei Tote.


Videos aus Braunsbach. Reißende Fluten reißen Autos mit:






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Extremer Hagel, Starkregen, Überflutungen in Rhein-Main-Gebiet

Keller trocknen, Straßen freiräumen: Das Unwetter im Rhein-Main-Gebiet wirkt nach - bei Heidenrod wohl noch tagelang.

Hagel Wiesbaden Mai 2016 / hail
© picture-alliance/dpaBürger räumen am Freitagabend in Wiesbaden-Kloppenheim eine Straße, nachdem das Unwetter mit Hagel durchgezogen war.
Hagel in Wiesbaden, Erdrutsche auf Landstraßen, Verspätungen und Ausfälle am Frankfurter Flughafen: Das Wochenende hat im Rhein-Main-Gebiet ungemütlich begonnen - und es geht so weiter. In ganz Hessen muss am Samstag vom späten Nachmittag an bis in den Abend hinein mit teils kräftigen Gewittern, Starkregen, Hagel und Sturmböen gerechnet werden.

"Wir gehen von vergleichbaren Gewittern wie am Freitag aus", sagte hr-Wetterexperte Mark Eisenmann. "Aber sie können heute verbreiteter im ganzen Land auftreten."

Mehrere Telefonmasten gekappt

Das kurze, aber heftige Unwetter am Freitagabend hinterließ im Rhein-Main-Gebiet Spuren. Die Landesstraße 3455 bei Heidenrod-Springen wird bis Anfang nächster Woche gesperrt bleiben. Bei einem Erdrutsch während des Gewitters war Geröll auf die Straße geraten, wie die Polizei am Samstagmorgen mitteilte.

Kommentar: Videos:



In der letzten Woche wüteten einige Unwetter über Deutschland und die Nachbarländer.