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Bad Guys

SOTT Fokus: Wie der deutsche Cluster der Integritätsinitiative bestrebt ist, die Beziehungen zwischen Berlin und Moskau zu schädigen

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© Screenshot Integrity InitiativeLogo der Integrity Initiative
In meinem letzten Bericht über den deutschen Cluster der Integritätsinitiative habe ich dargelegt, warum das Land ein "wichtigstes" Ziel für den zwielichtigen Informationskrieg darstellt. In diesem Artikel gehe ich auf die verschiedenen Individuen ein, die der Clusterchef Hannes Adomeit, ein Politikwissenschaftler und "Kalter Krieger der alten Schule", für diesen Zweck zu gewinnen suchte.

Bei den ausländischen Clustern der Initiative handelt es sich um Netzwerke von Politikern, Geschäftsleuten, Militärbeamten, Wissenschaftlern und Journalisten, die "die Bedrohung der westlichen Nationen" [als etwas] durch russische "Desinformation [Bestehendes] auffassen" und sich für die "angelsächsische Weltsicht" und eine "härtere Gangart" gegenüber dem russischen Staat einsetzen.

Bei der deutschen Operation verhält es sich nicht anders - von allen Clustern gehört ihre anvisierte Mitgliederschaft in der Tat zu den einflussreichsten und umfangreichsten, auf die ich bisher gestoßen bin, was vielleicht ein Zeichen dafür ist, dass Deutschland für die Zielvorstellungen der Initiative und ihre großangelegten Pläne für das Land von zentraler Bedeutung ist.

Kommentar: Weitere Artikel zur Integrity Initiative:


Fire

Brexit-Exit für Theresa May: Auch dritte Abstimmung scheitert

Das britische Parlament hat den mit Brüssel ausgehandelten Brexit-Vertrag am Freitag erneut abgelehnt. Nun droht dem Land entweder ein Austritt ohne Abkommen am 12. April oder eine lange Verschiebung des Brexit mit einer Teilnahme an der Europawahl Ende Mai.
Theresa may brexit
© Reuters/Toby Melville
Das britische Parlament hat den mit Brüssel ausgehandelten Brexit-Vertrag am Freitag erneut abgelehnt. Nun droht dem Land entweder ein Austritt ohne Abkommen am 12. April oder eine lange Verschiebung des Brexit mit einer Teilnahme an der Europawahl Ende Mai. Ursprünglich wollte Großbritannien die EU bereits an diesem Freitag verlassen.


Kommentar: Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Großbritannien austritt.


Für Premierministerin Theresa May ist das Nein des Parlaments ein weiterer herber Rückschlag. Dreimal wurde der Deal nun abgeschmettert. Für den Fall eines Erfolgs hatte sie ihren baldigen Rücktritt in Aussicht gestellt. Doch auch eine weitere Verschiebung des EU-Austritts wollte sie eigentlich nicht verantworten. Kann sie sich noch im Amt halten?

Theoretisch könnte May einen weiteren Versuch unternehmen, ihr Brexit-Abkommen durchs Parlament zu bringen. Doch der Druck auf die Regierungschefin scheint jetzt schon unerträglich hoch.

Bulb

SOTT Fokus: US-Sonderermittler Mueller: Keinerlei Hinweise auf Russland-Trump-Verschwörung

Der für die "Verschwörung Russlands gegen Amerika" eingesetzte US-Sonderermittler Robert Mueller hat seinen Abschlussbericht vorgelegt. Zur großen Enttäuschung der Demokraten und ihrer Mainstreammedien kam der Ermittler jedoch zu dem Schluss, dass es keinerlei Hinweise auf eine Verschwörung zwischen Trump und Russland gegeben hat.
mueller report
© Zuma Press/MGN
US-Sonderermittler Robert Mueller kommt in seinem Untersuchungsbericht nach zwei Jahren Ermittlungen zu dem Ergebnis, dass er keinerlei Beleg dafür finden konnte, "dass Mitglieder der Trump-Kampagne sich mit der russischen Regierung verschworen oder koordiniert haben".

~ RT Deutsch
Mit anderen Worten: Zwei Jahre lang ermittelte Mueller auf Basis einer offensichtlichen und völlig abstrusen Lüge. Darüber hinaus wurde die Weltpresse in den Jahren nach Trumps Wahl nicht müde, immer wieder auf diese Lüge einzugehen und sie weiter durch die abwegigsten Märchen zu befördern.

Mehr zum Thema finden Sie auf RT Deutsch.

Bulb

SOTT Fokus: Gerichtsurteil: Berlin muss Ramsteiner US-Drohneneinsätze auf Völkerrechts-Verletzung prüfen

Laut Sputnik hat das Oberverwaltungsgericht in Münster heute die Bundesregierung dazu verurteilt, "künftig aktiv zu prüfen, ob US-Drohneneinsätze im Jemen vom Militärstützpunkt im pfälzischen Ramstein aus gegen das Völkerrecht verstoßen."
Ramstein
Hintergrund war eine Klage von drei Jemeniten gegen das Verteidigungsministerium.
Geklagt hatten laut der dpa drei Jemeniten, die nach eigenen Angaben Angehörige in ihrer Heimat verloren hatten. Deutschland - stellvertretend beklagt ist das Bundesverteidigungsministerium - stehe in der Mitverantwortung, weil der Luftangriff über den US-Militärstandort im rheinland-pfälzischen Ramstein erfolgt sei.

~ Sputnik
Das Urteil des Oberverwaltungsgerichts war jedoch nur ein Teilerfolg:
Zwar scheiterten sie mit ihrer Forderung, Berlin solle den USA die Nutzung von Ramstein für US-Drohneneinsätze untersagen. Das Gericht kritisierte jedoch die Bundesregierung deutlich für ihre bisherige Haltung. Es reiche nicht, sich wiederholt darauf zurückzuziehen, man vertraue derZusicherung der USA, dass die Aktivitäten auf der Ramstein-Basis im Einklang mit geltendem Recht liefen.

~ Sputnik
Die Machenschaften der Amerikaner auf deutschem Boden in Ramstein sind schon seit vielen Jahren für unzählige Morde an Zivilisten in der ganzen Welt verantwortlich. Eine Bundesregierung, die solche gravierenden Verstöße gegen das Völkerrecht billigt, sollte dafür zur Rechenschaft gezogen werden.

Bulb

SOTT Fokus: Venezuela: Maduro bittet für "tiefgreifende Umstrukturierung" alle seine Minister um Rücktritt

Nach Angaben von RT- Deutsch hat der venezolanische Präsident Nicolas Maduro wegen des derzeit stattfindenden Putschversuchs der Amerikaner tiefgreifende Umstrukturierungen in seiner Regierung angekündigt.
Maduro
© SputnikNicolás Maduro, der demokratisch gewählte Präsident Venezuelas, hat eine umfassende Regierungsumbildung als weitere Maßnahme zum Schutz seines Landes vor jeglicher Bedrohung beschlossen.
Venezuelas Vizepräsidentin Delcy Rodríguez verkündete die Entscheidung des Präsidenten Nicolás Maduro, sein komplettes Regierungskabinett zum Rücktritt aufzufordern. Ziel ist demnach eine Umstrukturierung der Regierungsarbeit zum Schutz vor jeglicher Bedrohung.

~ RT Deutsch
Die Ankündigung wurde durch den venezolanische Vizepräsidentin Delcy Rodríguez am 17. März auf Twitter bekannt gegeben.

Snakes in Suits

SOTT Fokus: Macron verurteilt Gewalt bei "Gelbwesten"-Protesten: "Sie wollen das Land zerstören"

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verschätzt es sich auch weiterhin mit den Protestlern der "Gelbwestenbewegung", die mittlerweile in der 18. Woche in Folge auf die Straßen gehen. Da es erneut zu Gewalt bei den Protesten kam, diesmal auf der Prachtmeile Champs-Élysées, richtete er sich gegen die gesamte Bewegung, indem er sagte:
Reuters
Emmanuel Macron verurteilt Gewalt bei "Gelbwesten"-Protesten: Randalierer wollen Republik zerstören
"Das sind Menschen, die die Republik zerstören wollen, auf die Gefahr hin, zu töten. Jeder, der dort war, war daran beteiligt", erklärte der Präsident am späten Samstagabend.

"Ich möchte, dass so schnell wie möglich starke Entscheidungen getroffen werden, damit sich so etwas nicht wiederholt", forderte Emmanuel Macron weiter.

~ RT Deutsch
Interessanterweise waren die Gewalttäter bei dem Protest fast alle vermummt:

Insgesamt demonstrierten am Samstag im ganzen Land nach Angaben der Behörden 32.300 Menschen, rund 4.000 mehr als in der Woche zuvor. Am Samstag kam es in Paris erneut zu massiven Ausschreitungen bei den "Gelbwesten"-Protesten. Rund um die Champs-Élysées wurden Schaufenster eingeschlagen, Läden geplündert, Restaurants demoliert und Autos angezündet. Ein Wohnhaus ging in Flammen auf, mehrere Menschen wurden verletzt. Der Präsident war am Samstag Berichten zufolge eigentlich im Skiurlaub in den Pyrenäen, kehrte aber am Samstagabend nach Paris zurück. Im Innenministerium gab es eine Krisensitzung.

~ RT Deutsch
Wie bei fast allen Massendemonstrationen, die zuerst friedlich beginnen und dann von Agent Provokateurs zu Gewalttaten aufgestachelt werden, stellt sich hier die Frage: Wer profitiert von diesen Gewalttaten bei den Demonstrationen? Wer könnte ein Motiv besitzen, mittels aufstachelnder Agenten in der Protestbewegung die gesamte Bewegung als "gewalttätig" und "gefährlich" abzustempeln?

Monkey Wrench

SOTT Fokus: Venezuelas Stromausfälle: "Die Zerstörung Venezuelas wurde vom Pentagon angeordnet"

maduro
© Reuters / Miraflores Palace
Venezuela hatte in der letzten Woche mehrere Stromausfälle, wo die Bevölkerung mehrere Tage keinen Strom und fließendes Wasser hatte. Bereits da wurde vermutet, dass die USA für die Ausfälle verantwortlich ist. Nun gibt der venezolanische Präsident Maduro bekannt, dass er Beweise für eine Einmischung hat:
"Es wurde nachgewiesen, dass es sich tatsächlich um einen Cyberangriff aus den Vereinigten Staaten handelte. Der Cyberangriff gegen das elektronische System, gegen das Telekommunikationssystem und gegen das Internet wurde von zwei US-Städten aus gesteuert. Die Zerstörung Venezuelas wurde vom Pentagon angeordnet, direkt vom SOUTHCOM"

- RT Deutsch
Maduro wird auch die Hilfe von u. a. Russland und China einholen, um weitere Beweise zu bekommen

Bad Guys

SOTT Fokus: Christchurch Massaker: Attentäter "hatte Merkel auf Platz 1 seiner Todesliste"

In der neuseeländischen Stadt Christchurch wurden an zwei Moscheen, die in etwa 5 Kilometer voneinander entfernt sind, zeitgleich 49 Menschen erschossen.
Christchurch Massaker
© AFPEin Opfer des Terroranschlags in Christchurch am 15. März 2019 wird ins Krankenhaus eingeliefert, Neuseeland
Im neuseeländischen Christchurch ist es zu bewaffneten Angriffen auf zwei Moscheen gekommen. Mindestens 49 Menschen wurden getötet.

~ Sputnik
Zu Beginn wurde von mehreren Tätern berichtet:
Im neuseeländischen Christchurch haben schwerbewaffnete Täter zwei Moschee gestürmt und gezielt Menschen erschossen. Laut Polizeiangaben liegt die Zahl der Todesopfer bei 49. Die Regierung spricht von Terrorismus. Drei verdächtige Männer und eine Frau wurden festgenommen.

~ RT Deutsch
Inzwischen wurde ein Haupttäter identifiziert:
Der Schütze betrat die Masjid Al Noor-Moschee, in der sich bis zu 300 Gläubige aufgehalten haben sollen, zehn Minuten nach Beginn des Gebets und feuerte "dutzende, wenn nicht sogar hunderte von Schüssen" ab. Dies schilderte der Augenzeuge Ahmad al-Mahmoud gegenüber dem neuseeländischen Medienportal Stuff. Er beschrieb den Mann als weißhäutig mit kurzen blonden Haaren. Er war mit einem Helm sowie einer kugelsicheren Weste ausgerüstet und soll laut weiteren Augenzeugenberichten auch auf Kinder gezielt haben.

~ RT Deutsch
Mehrere australische Medien veröffentlichten bereits Informationen zu dem bisherigen mutmaßlichen Haupttäter, dem Australier Brenton Tarrant. Der 28-Jährige beschreibt sich in den Sozialen Netzwerken selbst als einen "normalen Mann" aus der unteren Arbeiterschicht mit einer "normalen Kindheit", der sich irgendwann entschloss, "die Zukunft meines Volkes zu sichern". Tarrant wird von den Nachbarn als ein sehr "höflicher junger Mann" beschrieben, der regelmäßig Sport trieb und Kinder in Athletik trainierte. Vor neun Jahren verlor er seinen Vater. Dieser verstarb an Krebs. Tarrant begab sich daraufhin auf eine Weltreise. Personen aus seinem Umfeld vermuten, dass er sich während dieser Zeit veränderte und radikalisierte.

~ RT Deutsch
Der Hauptattentäter soll seine Tat per Livestream auf Facebook gefilmt haben:

Light Sabers

Mehrere Täter töteten mindestens 49 Menschen in Christchurch

In Neuseeland sind zahlreiche Menschen bei Attacken auf zwei Moscheen getötet worden. Premierministerin Jacinda Ardern spricht von einem offenbar gut geplanten Terrorakt.
christchurch mass shooting
Bei Angriffen auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch sind nach Polizeiangaben mindestens 49 Menschen getötet worden. 48 Menschen wurden mit Schusswunden in Kliniken eingeliefert. Mehrere Bewaffnete hätten während der Freitagsgebete das Feuer eröffnet, sagte Premierministerin Jacinda Ardern. Vier Verdächtige seien festgenommen worden. Einer von ihnen ist nach Angaben des australischen Premiers Scott Morrison ein 28-jähriger Australier. Es handle sich um einen rechtsextremen Terroristen, sagte Morrison.

Ardern sprach von "einem der schwärzesten Tage" für Neuseeland. "Was hier passiert ist, ist ein außerordentlicher und beispielloser Gewaltakt", sagte Ardern. Das Ganze sei offenbar gut geplant gewesen. "Das kann man nur als Terrorakt beschreiben", sagte sie. Die Terroralarmstufe sei angehoben worden.

Die Polizei nahm nach eigenen Angaben drei Männer und eine Frau fest. "Es ist eine sehr ernste und schwerwiegende Situation", teilten die Behörden mit. Man habe mehrere improvisierte Sprengkörper entschärft, die in einem Auto gefunden wurden. Neben den Festgenommenen gebe es nach bisherigem Erkenntnisstand keine weiteren Verdächtigen.

Kommentar: Wie im oberen Kommentar erwähnt, war es keine Einzeltat, sondern trägt erneut die Spur von Profis.


Bulb

SOTT Fokus: Wagenknecht tritt kürzer: Keine Kandidatur mehr für Linken-Fraktionsvorsitz

Die Fraktionsvorsitzende der Linken, Sarah Wagenknecht, die in der Vergangenheit immer wieder gegen den Strom der Mainstream-Politik ankämpfte, hat nach monatelanger Krankheit, ausgelöst durch Stress und Überlastung, ihren Rückzug vom Fraktionsvorsitz angekündigt.
Sahra Wagenknecht
Erst der Rückzug von der Spitze der "Aufstehen"-Bewegung, nun die Ankündigung, nicht mehr für den Fraktionsvorsitz der Linken kandidieren zu wollen: Sahra Wagenknecht hat beschlossen, künftig kürzer zu treten. Stress und Überlastung hätten dazu geführt, dass sie sich zwei Monate lang wegen Krankheit aus dem Politikbetrieb zurückziehen musste. Sie habe Grenzen aufgezeigt bekommen, die sie in Zukunft nicht mehr überschreiten wolle, so Wagenknecht.

~ Sputnik
Wagenknecht war wegen der nicht näher benannten Krankheit bereits zwei Monate von der Politik-Bildfläche verschwunden gewesen:
Zuletzt hatte Wagenknecht wegen einer nicht näher genannten Krankheit zwei Monate lang pausiert und deshalb auch beim Linken-Parteitag in Bonn gefehlt. Inzwischen gehe es ihr wieder gut, teilte sie am Montag der Fraktion mit. Allerdings habe ihr die lange Krankheit Grenzen aufgezeigt, die sie in Zukunft nicht mehr überschreiten wolle. Auslöser seien Stress und Überlastung gewesen, so dpa.

~ Sputnik