PuppenspielerS


Arrow Down

Druck aus den USA? Siemens stoppt Lieferung von Gas-Turbinen nach Russland

Die Siemens AG will keine Ausrüstung für Kraftwerke mehr nach Russland liefern. Seine russischen Partner hätten solche entgegen einer geltenden Vereinbarung auf die Krim verbracht. Nun wird den russischen Partnern die Lizenz entzogen.
Siemens
Siemens wird Lizenzvereinbarungen über die Lieferung von Kraftwerksausrüstung mit seinen russischen Partnern beenden, teilte das Unternehmen in einer Stellungnahme auf seiner Homepage am 21. Juli mit. Der Konzern behauptet, dass vier für die südrussische Halbinsel Taman bestimmte Gasturbinen auf der Krim aufgetaucht seien. Dies sei ein klarer Bruch "der vertraglichen Vereinbarungen, des Vertrauens und EU-Regularien", heißt es in der Stellungnahme.

Nun, da die Gasturbinen bereits auf der Krim seien, will Siemens sie zurückkaufen. Dafür muss der ursprüngliche Vertrag annulliert werden, was allerdings erst über den Umweg langwieriger gerichtlicher Verhandlungen möglich wäre. Laut Vertrag dürfte Ausrüstung aus der deutschen Produktion nicht auf der Halbinsel Krim zum Einsatz kommen, da dieses Territorium wegen der im Westen umstrittenen Angliederung an die Russische Föderation in März 2014 durch USA und EU mit Sanktionen belegt wurde. Die Sanktionen sehen erhebliche Handelseinschränkungen mit Russland vor.


Bulb

"Es ist wie im Kindergarten": Lawrow über vermeintliche Geheimtreffen zwischen Putin und Trump

In einem Interview mit dem US-amerikanischen Nachrichtensender NBC-News äußerte sich der russische Chefdiplomat Sergej Lawrow über eine Mehrzahl an Treffen zwischen Putin und Trump während des G20-Gipfels sowie zur Rolle der USA in Syrien.
Lawrow
© NBC News
"Sie könnten sich sogar noch viel öfter als nur dreimal getroffen haben", sagte der Außenminister in einem exklusiven NBC-News-Interview mit Keir Simmons.

Auf die Frage, ob die beiden Präsidenten sich möglicherweise auch auf den Korridoren des G-20-Treffens miteinander getroffen und dort miteinander unterhalten hätten, bediente sich Lawrow einer vielsagenden Analogie. Darin verglich er die Situation rund um die beiden Staatschefs und die anderen Gipfelteilnehmer mit jener in einem Kindergarten und dort zusammenkommenden Kindern:
Wenn Sie von Ihren Eltern in einen Kindergarten gebracht werden, mischen Sie sich dann nicht unter die anderen, die im selben Raum warten, um gemeinsam in einen Gruppenraum zu gehen?


Ich erinnere mich daran, wie ich in einer derartigen Situation im Kindergarten fünf oder zehn Minuten warten musste, bevor sie uns ins Klassenzimmer gelassen haben", fügte Lawrow hinzu.



Bulb

Weiterer Rücktritt im Trump Team: Sprecher des Weißen Hauses Sean Spicer tritt zurück

Der Beamte ist am Freitagmorgen (Ortszeit) zurückgetreten. Er erklärte dem US-Präsidenten, dass er mit der Ernennung des New Yorker Wirtschaftlers Anthony Scaramucci zum Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses absolut nicht einverstanden ist. Während der Wahlkampagne war Scaramucci Trumps Berater.
Sean Spicer
© ReutersSprecher des Weißen Hauses Sean Spicer tritt zurück
Das meldet die Zeitung New York Times unter Berufung auf eigene Quellen. Trump habe Scaramucci den Posten am Freitag angeboten. Er wollte, dass Spicer trotzdem bleibt, aber letzterer sei der Meinung, dass die Ernennung ein großer Fehler war. Die New York Times weist ferner darauf hin, dass Scaramucci auch komplizierte Beziehungen zum Chef der Verwaltung des Weißen Hauses, Reince Priebus, hat.

Den Rücktritt bestätigte die Nachrichtenagentur AP.

Post-It Note

Putin über seine Hauptwerte und Tätigkeiten nach Präsidentschaft

Wladimir Putin
© Sputnik/ Aleksej Nikolskij
Russlands Präsident Wladimir Putin hat drei Werte genannt, die er im Leben für die wichtigsten hält.

"Erstens ist das das Leben selbst. Das ist der größte Wert", sagte Putin am Freitag bei seinem Gespräch mit den Schülern des Kinderzentrums "Sirius" in Sotschi. "Darauf folgen Liebe und Freiheit", so der russische Staatschef weiter.

Zu jedem dieser Themen könne man ganze Traktate schreiben und unendlich lang darüber nachdenken.

Bullseye

Lawrow: US-Stützpunkte in Syrien sind illegitim

Sergej Lawrow
© Sputnik/ Maxim Blinow
Die Existenz der US-Militärstützpunkte in Syrien ist unrechtmäßig, erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Freitag.

Am Donnerstag hatte der CIA-Direktor Mike Pompeo erklärt, Russland sei in Syrien involviert, weil es insbesondere den USA den Markt verderben wolle.

Ihm zufolge verfügt er über keine klaren Beweise, dass Moskau tatsächlich die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS, auch Daesh) zu bekämpfen anstrebe.

Arrow Down

Nordkoreanern droht Hungersnot

Nordkorea Hungersnot
© Sputnik/ Ilya Pitalev
Wegen der schwersten Dürre in Nordkorea seit 16 Jahren benötigt Pjöngjang dringliche Hilfe der Völkergemeinschaft. Das geht laut der Zeitung "The South China Morning Post" aus einem Bericht der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Uno (FAO) hervor. Der Landwirtschaft seien schwere Schäden angerichtet worden.

Demnach wird Nordkorea demnächst gezwungen sein, den Import von Nahrungsmitteln zu erhöhen, um die Bevölkerung mit Lebensmitteln versorgen zu können sowie die Bewässerungsanlagen zu modernisieren.

Laut der FAO sind in diesem Jahr hauptsächlich Saaten von Reis, Mais, Kartoffeln und Sojabohnen von der Dürre betroffen.

Arrow Down

Flüchtlinge aus Rakka: US-Koalition wütete schlimmer als IS, manche Dörfer komplett ausgelöscht

Zivilisten Rakka US-Beschuss
Zivilisten, denen die Flucht aus dem hart umkämpften Rakka gelungen ist, beschreiben unglaublich grausame Zustände und Massaker. Besonders schwer liegen die Vorwürfe auf der US-Koalition. Diese würde alles, ohne Rücksicht auf Verluste, bombardieren, berichten die Binnenflüchtlinge.

"Ich bin aus Rakka gekommen. In Rakka ist nichts übrig geblieben, außer die Zerstörung durch die Koalition und den IS, aber die Luftangriffe der Koalition haben mehr angerichtet. Einige Dörfer wurden komplett ausgelöscht", sagt einer von ihnen. Ein anderer Mann behauptet: "In jedem Dorf gab es ein Massaker, ohne Ausnahme, die Massaker fanden in allen von ihnen statt. Hunde fraßen die Leichen, denn es gab niemanden, der sie abholte."

Ähnlich beschreiben es andere Menschen aus Rakka: "Die Koalition hat einfach auf alle gezielt. Alle Dörfer wurden angegriffen. Kein Dorf wurde verschont. Leute verloren ihre Häuser, andere verloren ihre Kinder." Selbst die Schulen wurden laut einem Mann bombardiert: "Die Straßen sind mit Leichen übersät, die Schulen wurden angegriffen, auch die Brücken und Moscheen."

Kommentar:


Arrow Up

Elite und Medien toben: Trump stoppt CIA-Waffenlieferungen an Islamisten in Syrien

Washington will Aufständische in Syrien nicht mehr mit Waffenlieferungen im Kampf gegen die Regierung unterstützen. Die Entscheidung dazu sei bereits vor einem Monat gefallen, berichtete die Washington Post. Kritiker reden von einer Kapitulation vor Russland.


Kommentar: Man bemerke: Also lange vor seinem Treffen mit Putin!


Trump
© Reuters ReutersFür seine Entscheidung, an Anti-Assad-Rebellen in Syrien keine Waffen mehr zu liefern, steht US-Präsident Donald Trump auch in der eigenen Partei unter Beschuss.
US-Präsident Donald Trump hat laut einem Medienbericht die verdeckten Waffenlieferungen der CIA an syrische Rebellen, die gegen die Regierung von Baschar al-Assad kämpfen, stoppen lassen. Die Entscheidung habe Trump vor knapp einem Monat nach einem Treffen mit CIA-Direktor Mike Pompeo und seinem Sicherheitsberater Herbert Raymond McMaster getroffen, berichtete die Washington Post am Mittwoch unter Berufung auf Regierungskreise. Eine Sprecherin Trumps bestätigte den Bericht zunächst nicht.


Kommentar: Selbst wenn er dies gemacht hat, bleibt es äußerst fraglich ob CIA und Co. diesem Befehl auch Folge leisten.


Die CIA hatte 2013 unter dem damaligen Präsidenten Barack Obama ein verdecktes Programm mit Waffenlieferungen begonnen. Der Auslandsgeheimdienst rüstete Aufständische, darunter islamistische Kräfte, mit Waffen und Munition aus. Gegenüber der Agentur Reuters erklärten zwei Beamte, die auf Anonymität bestanden, dass das CIA-Programm nur bescheidene Ergebnisse geliefert habe. Nach Aussage eines von der Washington Post zitierten Beamten spiegele Trumps Entscheidung zum Stopp des Programmes sein Interesse wider, Wege zu finden, um mit Russland zusammenzuarbeiten.


Kommentar: Hoffentlich!


Kommentar: Bleibt zu hoffen dass Trump nicht einknickt angesichts dieser irrsinnigen Beschuldigungen gegen Russland und Co.


Airplane Paper

Nicht überraschend: Russischer IS-Terrorist fand in Ukraine Asyl

IS Ukraine
Ein Mitglied der Dschichadistenmiliz Islamischer Staat, der russische Staatsbürger Marat Nurmagomedow, hat mehrere Jahre gegen die syrische Regierungsarmee gekämpft, meldet Reuters. Nachdem er vom Terror „enttäuscht“ war, lebt der Kaukasier nun seelenruhig in der Ukraine.

In Russland werde nach Nurmagomedow wegen Terrorverdacht gefahndet. Der 33-Jährige habe vor mehreren Jahren dem IS die Treue geschworen und sei nach Syrien gereist, wo er sich der Dschihadisten-Armee angeschlossen haben soll.

Der gebürtige Kaukasier aus der russischen Teilrepublik Dagestan soll aber nach mehreren Jahren Krieg plötzlich von der Terror-Ideologie enttäuscht gewesen sein und sei vom IS geflüchtet.

Diese Enttäuschung sei nach mehreren Monaten Haft in einem IS-Gefängnis über ihn gekommen, wie er gegenüber Reuters äußerte. Er sei freigelassen worden und habe dem IS wieder seine Treue geschworen, doch insgeheim schon an einem Fluchtplan gearbeitet.

Kommentar:


Question

Weltweit erstes Land: Uruguay startet staatlichen Marihuana-Verkauf

Als weltweit erstes Land erlaubt Uruguay von Mittwoch an den Verkauf von Marihuana in ausgewählten Apotheken. Registrierte Nutzer können landesweit zwei Sorten Hanf in Mengen von maximal zehn Gramm pro Woche erwerben.
Marihuana
© www.globallookpress.comWeltweite Premiere: Uruguay startet staatlichen Marihuana-Verkauf
Nach Angaben des staatlichen Cannabis-Institutes haben sich bisher knapp 5.000 Bürger für den Kauf registriert. Etwa 70 Prozent davon seien Männer. Das Gramm Marihuana kostet in der Apotheke 1,30 Dollar - billiger als beim Dealer.

Mit der Legalisierungsinitiative soll die Macht der Drogenhändler gebrochen und ihr Geschäft zerstört werden. Das Gesetz entstand während der Präsidentschaft des früheren linken Guerillakämpfers José Mujica (2010-2015). Anders als in den Niederlanden, wo der Verkauf in privaten Coffee-Shops lediglich toleriert wird, regelt Uruguay auch die Produktion. Zwei Firmen betreiben im Auftrag des Staates den kommerziellen Anbau in der Nähe eines Gefängnisses bei Montevideo. (dpa)