Der amerikanische Fernsehsender CNN berichtete vor kurzem über die angeblich weltweit erste „aktive Anwendung von Laserwaffen“ gegen Luft- und Wasserziele. Sie sollen im Persischen Golf eingesetzt worden sein, wobei eine Drohne abgeschossen worden sei, schreibt die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Mittwoch.

© U.S. Navy/Mass Communication Specialist 2nd Class Kristopher Wilson
Solche Berichte sind natürlich bemerkenswert,
aber nicht für Experten. Denn amerikanische Medien hatten schon vor vielen Jahren über Experimente mit Kampflasern berichtet. So schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg bereits im November 2014 über das Frachtschiff „Ponce“, das der 5. US-Flotte angehört und speziell in die Golfregion verlegt worden wäre, um Experimente mit unbemannten Flugapparaten durchzuführen.
Die „Ponce“ hätte „eine
30 Kilowatt starke Laseranlage“ an Bord, die „sowohl präventive Signale abgeben als auch Vernichtungsschläge versetzen könnte“. Sie wäre für die Bekämpfung von Drohnen und kleineren Schiffen geeignet.
Diesmal zitierte CNN einen Leutnant namens Cale Hughes, der vom Funktionsprinzip der Laserwaffe erzählte, allerdings keine genauen technischen Daten anführte, unter anderem zu der Entfernung, aus der die Drohne
angeblich abgeschossen wurde. Anhand des Videos kann man vermuten, dass es sich um ein bis zwei Kilometer handelt.
Aber aus einer solchen Entfernung schossen sowjetische Hyperboloide bereits vor 30 Jahren.
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