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Bei Laserwaffen ist Russland den USA 30 Jahre voraus

Der amerikanische Fernsehsender CNN berichtete vor kurzem über die angeblich weltweit erste „aktive Anwendung von Laserwaffen“ gegen Luft- und Wasserziele. Sie sollen im Persischen Golf eingesetzt worden sein, wobei eine Drohne abgeschossen worden sei, schreibt die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Mittwoch.

US Kampfschiff
© U.S. Navy/Mass Communication Specialist 2nd Class Kristopher Wilson
Solche Berichte sind natürlich bemerkenswert, aber nicht für Experten. Denn amerikanische Medien hatten schon vor vielen Jahren über Experimente mit Kampflasern berichtet. So schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg bereits im November 2014 über das Frachtschiff „Ponce“, das der 5. US-Flotte angehört und speziell in die Golfregion verlegt worden wäre, um Experimente mit unbemannten Flugapparaten durchzuführen.

Die „Ponce“ hätte „eine 30 Kilowatt starke Laseranlage“ an Bord, die „sowohl präventive Signale abgeben als auch Vernichtungsschläge versetzen könnte“. Sie wäre für die Bekämpfung von Drohnen und kleineren Schiffen geeignet.

Diesmal zitierte CNN einen Leutnant namens Cale Hughes, der vom Funktionsprinzip der Laserwaffe erzählte, allerdings keine genauen technischen Daten anführte, unter anderem zu der Entfernung, aus der die Drohne angeblich abgeschossen wurde. Anhand des Videos kann man vermuten, dass es sich um ein bis zwei Kilometer handelt. Aber aus einer solchen Entfernung schossen sowjetische Hyperboloide bereits vor 30 Jahren.

Snakes in Suits

Hillary-Berater auf CNN: "Trump sollte darüber nachdenken Russland zu bombardieren!"

Die Frage, ob Russland die US-Wahlen beeinflusst habe, treibt die US-Amerikaner weiter um. Während einige Politiker in den USA nach weiteren Sanktionen gegenüber Russland rufen, geht der langjährige Berater von Hillary Clinton jetzt einen Schritt weiter.


Kommentar: Und das obwohl diese ganze Geschichte sehr offensichtlich nichts weiter als ein Lügenmärchen ist.


Paul Begala
© Screenshot/YouTube/CNNNicht lange fackeln, sondern gleich die Bomber nach Russland schicken. So jedenfalls sieht es der ehemalige Berater von Hillary Clinton, Paul Begala.
Seit Monaten sind US-amerikanische Politiker und Experten damit beschäftigt, darüber zu diskutieren, ob Russland die US-Präsidentschaftswahlen mit einem Hackerangriff zugunsten Donald Trumps beeinflusst und damit einen Sieg Hillary Clintons verhindert hat.

Vielen drängte sich deshalb die Frage auf, wie die USA auf diese - bis heute unbewiesene - Einmischung durch eine ausländische Macht reagieren sollten. Es ist eine schwierige Frage, aber zum Glück hat der langjährige Clinton-Berater Paul Begala eine passende Idee - und es fällt schwer zu glauben ist, dass noch niemand daran gedacht hat: Trump sollte Russland einfach bombardieren.

Kommentar:
Politische Ponerologie
© de.pilulerouge.comPolitische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke



USA

Raketenprogramm: USA stellen 18 Organisationen und Personen aus Iran unter Sanktionen

george washington usa
© AP Photo/ J. David Ake
Die USA haben 18 Organisationen und natürliche Personen wegen dem Raketenprogramm Teherans auf die Sanktionsliste gesetzt, heißt es in Erklärungen des US-Außen- und des Finanzministeriums.

Auf der Liste stehen nun unter anderen zwei Organisationen, die aus Washingtons Sicht in das Programm zur Entwicklung von ballistischen Raketen einbezogen seien, sieben weitere Organisationen und fünf Personen, die die Iranische Revolutionsgarde Sepah angeblich unterstützen, sowie „eine kriminelle Organisation, zwei iranische Geschäftsmänner und eine Organisation, die den Diebstahl von amerikanischen und westlichen Computerprogrammen organisierten“, so das US-Finanzministerium.

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Boom-Stimmung: Handel zwischen Russland und China wächst um mehr als 25 Prozent

Der Handel zwischen Moskau und Peking hat in den ersten sechs Monaten des Jahres deutlich zugelegt. Das Gesamtvolumen der bilateralen Wirtschaftskooperation wuchs um 26 Prozent. Russlands Ausfuhren in das Reich der Mitte stiegen um fast 30 Prozent an.
China
© Reuters
Im Juni erreichte der Handel Russlands mit China einen Gesamtumfang von 39,78 Milliarden US-Dollar. Die russischen Exporte machten im gleichen Zeitraum einen Sprung um 29,3 Prozent auf 20,34 Milliarden US-Dollar im Vergleichsmonat des Vorjahres. Die chinesischen Exporte stiegen gleichzeitig um 22,2 Prozent und kamen auf einen Wert von 19,44 Milliarden US-Dollar.

Noch 2016 war über das gesamte Jahr hinweg der Handel zwischen Moskau und Peking um nur 2,2 Prozent auf 69,52 Milliarden US-Dollar gewachsen. Bis 2020 wollen beide Staaten nun ein Handelsvolumen von 200 Milliarden US-Dollar erreichen.

Question

Fukushima: Tepco will 770 Tonnen Tritium im Meer entsorgen weil es ein "geringes Risiko darstellt"

Im AKW Fukushima kam es im Jahr 2011 zur Kernschmelze in drei Reaktoren, die Brennstäbe mussten mit kaltem Wasser geflutet werden. Nun sind die rund 600 Auffangbehälter für das kontaminierte Wasser voll - die Betreiberfirma Tepco will sie nun im Meer entsorgen.
Fukushima Tepco
© Reuters Toru HanaiEin Mitarbeiter von Tepco auf dem Geländes des Kernkraftwerks in Fukushima.
Wie die The Japan Times am Wochenende berichtete, will der Betreiber der Atomruine Fukushima radioaktives Tritium ins Meer ablassen. Das sagte der Chef des Atomkonzerns Tepco der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo. Das radioaktive Wasserstoff-Isotop Tritium ist in den gewaltigen Massen verstrahlten Wassers enthalten, das bei der Kühlung der Reaktoren anfällt, die am 11. März 2011 in Folge eines schweren Erdbebens und Tsunamis zerstört wurden.

Zwar filtert ein Reinigungssystem das strahlende Wasser von allen anderen radioaktiven Isotopen, aber nicht von Tritium. Das Isotop stelle nur ein geringes Risiko für die menschliche Gesundheit dar, berichtete Kyodo am Freitag. Die Fischer in Fukushima befürchten jedoch weiteren Schaden für ihr Geschäft. Auch andere Atomkraftwerke würden routinemäßig tritiumhaltiges Wasser ins Meer ablassen, berichtete Kyodo weiter.

Bulb

Duterte: Kriegsrecht auf Philippinen soll verlängert werden

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte will das Kriegsrecht im von Dschihad-Kämpfern bedrohten Süden des Inselstaates bis zum Jahresende verlängern. Duterte kündigte am Dienstag in einem Brief an das Parlament an, dass die Regelung über die kommende Woche hinaus bis zum 31. Dezember ausgeweitet werden soll.

Duterte
© www.globallookpress.comKriegsrecht auf Philippinen soll verlängert werden
Wegen Kämpfen mit bewaffneten Islamisten in der südphilippinischen Stadt Marawi hatte Duterte Mitte Mai über die Region Mindanao für 90 Tage das Kriegsrecht verhängt. Bei den Kämpfen gab es seither schon annähernd 600 Tote. Dem philippinischen Militär gelang es bislang nicht, die Stadt unter Kontrolle zu bringen. Mehr als 200.000 Menschen sind auf der Flucht.

Snakes in Suits

Israel ist empört über Vereinbarung zwischen USA und Russland über Waffenruhe in Syrien

Die Kritik aus Tel Aviv wird lauter. Die Vereinbarung über eine Waffenruhe in der Grenzregion zu Israel und Jordanien stärke den iranischen Einfluss in der Region, so die israelische Führung. Dieser soll am besten ganz verhindert werden, heißt es aus dem Verteidigungsministerium.

Netanjahu
© ReutersDer israelische Premierminister Benjamin Netanjahu bei einer Kabinettsitzung am 09. Juli 2017.
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat seine Haltung gegenüber den Vereinbarungen, die vor einer Woche in Kraft getreten sind, erstmals bei seinem Paris-Besuch vor Journalisten dargelegt.
Netanjahu sagte am Sonntag nach seinem Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron vor Journalisten, Israel trete gegen das Waffenstillstandsabkommen im Süden Syrien auf, das die USA und Russland vereinbart hatten, weil dieses Abkommen die Präsenz des Irans in diesem Land verewigen könne, schrieb die Zeitung Haaretz am Sonntag.

Kommentar: Israel ist offensichtlich nicht wegen dem Iran besorgt sondern weil Frieden in Syrien droht. Psychopathen schieben die Schuld gerne auf andere. In der israelischen Regierung scheint es einige zu geben.


Wie Nachrichtenagentur Sputnik schreibt, zitierte der israelische Zweite TV-Kanal in diesem Zusammenhang einen namentlich nicht genannten ranghohen Beamten:

USA

Syrien: Terroristen beschießen russische Botschaft in Damaskus

Damaskus Syrien
© Sputnik/ Michail Woskresenskij
Das Außenministerium Russlands verurteilt den Beschuss der russischen Botschaft in Syrien durch Terroristen.

Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Sonntag. Die beiden Geschosse seien vermutlich aus dem Bezirk Joubar von Damaskus abgefeuert worden. Dieser stehe unter Kontrolle der Terroristen von Haiʾat Tahrir asch-Scham (ehemalige al-Nusra-Front) und Faylak ar-Rahman. Die Geschosse detonierten nicht weit entfernt von der Botschaft.

„Zum Glück hat es keine Verluste oder Schäden“, so die Meldung des russischen Außenministeriums am Montag.

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Syrien: 10.000 Terroristen sind bereit, an Seite der Regierungsarmee zu kämpfen

Terrorkämpfer in den syrischen Provinzen Hama, Homs und Idlib erklärten sich bereit für Verhandlungen mit der Regierungsarmee. Insgesamt rund 10.000 Terroristen würden an der Seite der Regierungstruppen gegen die Terrormiliz "Dschabhat Fatah asch-Scham" kämpfen, erklärte der Leiter des nationalen Komitees des Landes für Frieden und Versöhnung, Saleh Naimi.
Syrien
© SputnikSyrische Regierungstruppen kämpfen gegen die Terrormiliz "Dschabhat Fatah asch-Scham" (Archivbild)
Das Komitee ist eine nichtstaatliche Einrichtung, die aus Vertretern arabischer Stämme besteht und als Vertreter zwischen der syrischen Regierung und illegalen Milizen, vor allem bei Versöhnungsfragen, gilt. „Sie sind bereit, gegen "Dschabhat Fatah asch-Scham" zu kämpfen, falls es eine direkte Unterstützung vonseiten Russlands geben wird“, sagte Naimi. „Wenn wir über ihre Anzahl sprechen, dann sind das Tausende. Ich hatte vorher eine Listen von 6.700 Menschen vorgestellt, jetzt sind es über 10.000“.

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Experten: Neuer US-Raketenzerstörer ist gegen russische U-Boote machtlos

Der neue Raketenzerstörer USS John Finn erhöht laut Experten des russischen Portals „rueconomics.ru“ die Bedrohung für China, ist für Russland dagegen ungefährlich. Der Medienrummel rund um die Indienststellung des neuen Schiffes falle zudem in den Rahmen der „Werbestrategie“ des militärisch-industriellen Komplexes (MIK) der USA.

Uboot
© Foto: Рress-service of JSC "PO "Sevmas"
Laut dem Militärexperten Alexander Schilin kann Russland keinen Grund zur Sorge haben, weil die für die US-Technik unsichtbaren russischen U-Boote durchaus in der Lage seien, wenn nötig eine Abfuhr zu erteilen.

„Das Problem besteht aber nicht darin. Der Bau und die Inbetriebnahme dieses Raketenzerstörers erhöht die Gefahr für Drittländer. Die US-Armee ist im Grunde genommen eine Interventionseinheit. Jedes neue Schiff ist dementsprechend nicht auf Abwehr ausgerichtet, sondern auf die Erhöhung des Eroberungspotentials, die Flotte wird für die Lösung von Außenaufgaben entwickelt“, so der Experte.