Laut des US-Präsidenten hat sich die Ukraine in den Wahlkampf der USA 2016 eingemischt und nicht Russland. Am Dienstag machte Trump auf Twitter diese Anschuldigung öffentlich und fragte, warum nicht auch Hillary Clintons Beziehungen zu Russland untersucht worden sind.

© Reuters Carlos BarriaUS-Präsident Donald Trump wollte die Beziehungen zu Russland verbessern. Das neue Gesetz könnte ihn nun in ein Dilemma stürzen.
Seit Monaten versuchen Politiker aus der demokratischen Partei, dem US-Präsidenten anzudichten, dass er unlautere Beziehungen zur Russischen Föderation unterhalten würde. Im Mittelpunkt steht die Behauptung, dass nicht die schlechte Performance der Spitzenkandidatin Hillary Clinton an deren Niederlage schuld sei, sondern eine angebliche russische Einmischung in die Wahlen.
Nun dreht Trump den Spieß um und geht auf einen engen US-Vebündeten los: Ohne genaue Angabe von Gründen schrieb Trump am Dienstag auf Twitter, dass es die Ukrainer gewesen seien, die versucht hätten, die Trump-Kampagne zu sabotieren.
In einem weiteren Tweet beschuldigte er seinen eigenen Justizminister Jeff Session, eine "sehr schwache Position gegenüber den Verbrechen Hillary Clintons" eingenommen zu haben.
Jeff Sessions galt als ein Unterstützer Trumps. Die Nachrichtenagentur
AP berichtete, dass Trump versuche, Sessions von einem Rücktritt zu überzeugen oder ihn gegebenenfalls zu feuern. Es gibt Spekulationen darüber, dass Rudy Giuliani seinen Platz einnehmen werde.
Angesichts von Kritik und Nachforschungen fragte sich Trump in einem Tweet, warum nicht auch Hillarys Verbindungen nach Russland untersucht würden:
Kommentar: In was für einer Welt lebt Timoschenko? Als hätte die Ukraine nicht bereits schon eine Diktatur - und zwar in Form einer Marionettenregierung von Washingtons Gnaden. Und Saakaschwili ist wahrlich kein Unschuldslamm - auch Timoschenko nicht!