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Quenelle

US-Präsidentschaftswahlen: Machtmittel von Konzernen gegen die Bevölkerung

US-Bürger Wahl,Präsidentschaftswahl USA 2016
© ReutersErste Bürger des USA stimmen in Medina, Ohio, an Wahlcomputern ab, 8. November 2016.
Die RT-Journalistin Gayane Chichakyan lässt die Wahloptionen der US-Amerikaner Revue passieren und spricht über die negativen Beliebtheitswerte beider Kandidaten. Bei der sogenannten Wahl handele es sich um eine Anklage gegen das von Konzernen kontrollierte Zweiparteien-System.


Kommentar: So wie sich die Medien-Sprachrohre der Eliten über Donald Trump auslassen oder alternativ in einen Schockzustand nach dem anderen verfallen, kann man davon ausgehen, dass seine Wahl eine Überraschung für das Establishment war - oder zumindest für einen Teil davon. Weite Teile der amerikanischen weißen Bevölkerung haben Trump gewählt - viele schon allein aus Protest gegen Hillary Clinton, die den Status quo einer seit Jahrzehnten andauernden Massenverarmung, Massenausbeutung und Massenbelügung symbolisiert.

Clinton hat außerdem eine erschreckende Bilanz an Lügen und (Kriegs-)Verbrechen aufzuweisen, während Trump noch ein relativ unbeschriebenes Blatt ist. Mit Hillary Clinton wäre außerdem eine direkte Konfrontation mit Russland in greifbare Nähe gerückt.

Wie sich Trumps Politik in Punkto Russland anlässt und inwieweit er seine Wahlversprechen zugunsten seiner Wähler erfüllen wird oder kann, muss indes noch abgewartet werden. Immerhin spricht er seit über 30 Jahren konsistent über Veränderungen, die er durchsetzen möchte. Verfolgt er dies ernsthaft, wird er auf gewaltigen Widerstand stoßen, und es wird sich zeigen, ob er sich in diesem Sumpf aus Ränkespielen und Korruption halten kann oder sich mit hinunter ziehen lässt. Aus einem weiteren Artikel-Kommentar zu den Strippenziehern:
Im Buch The Secret Team: The CIA and Its Allies in Control of the United States and the World, beschreibt L. Fletcher Prouty ausführlich, wie die CIA und andere Interessengruppen, also die wahren Lenker hinter dem Rampenlicht, die komplette Regierung der USA kontrollieren und steuern.



Blackbox

Kann es nach der US-Wahl nur noch bergab gehen? Wir werden sehen - auf jeden Fall: Raus aus der NATO!

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© Defence Images/Mark Owens
Donald Trump hat die US-Wahlen gewonnen. Das ist kein Gewinn für die Welt. Verloren haben erneut die Völker, die auf die USA fixiert, von ihr abhängig oder ihr untertan sind. Trump steht in der Kontinuität nordamerikanischer Gewalt-Geschichte.

Mit den USA war ich einst befreundet. Wie nur ein Kind des Westens mit den USA befreundet sein konnte. Hatten sie uns nicht die Freiheit gebracht? Die Freiheit eines großen Landes mit den Weiten seiner Grassteppen, ein Land das in seinen Filmen Abenteuer ohne Ende versprach.

Waren die USA nicht das Gegenteil des an die Nazis verlorenen Deutschland, ein Deutschland der zackigen Uniformen und der kurzen Prozesse? Kam nicht aus den Staaten jene Musik, die unseren Vätern ein Graus war und die mit Bill Haley und Elvis Presley jene Lässigkeit verkörperte, auf die ganze Generationen anscheinend gewartet hatten? Aus diesem Land kam mit den Jeans jene Hose, die man nie mehr bügeln musste und die doch immer gut saß.

Selbst als sie mir die Freundschaft verdarben, als die riesige USA das kleine Vietnam überfallen hatte und meine Träume von amerikanischer Freiheit mit Napalm verbrannt und von Agent Orange vergiftet worden waren, selbst bei den Demonstrationen auf denen wir „USA-SA-SS“ skandierten oder „Ledernacken-Koffer-packen“, selbst da trugen wir die Parkas der US-Armee.

Kommentar: Nachfolgend eine Analyse von SOTT zum Wahlsieg von Trump: Wie auch immer Trumps Politik sich anlässt - die Empfehlung, aus der NATO auszutreten, ist nur zu unterstützen:
  • Deutschland: 8 triftige Gründe so schnell wie möglich aus der NATO auszusteigen



Bulb

Video: Putin gratuliert Präsident Trump

Nur wenige Stunden nach der Wahlentscheidung in den USA für Donald Trump richtete der russische Präsident Putin bei einer Akkreditierungszeremonie für neue Botschafter das Wort direkt an den Wahlgewinner - also fast unmittelbar nach den übermittelten Glückwünschen.

Putin
Er bot hierbei seine Zusammenarbeit bei der Wiederherstellung der russisch-amerikanischen Beziehungen an, die auch Trump in einzelnen Wahlkampfstatements angekündigt hat. Das Statement zu diesem Thema in voller Länge und in Übersetzung des original Kreml-Manuskripts bei uns. Einzelne Auslassungen betreffen nur den Part des zwischengeschalteten Englisch-Simultandolmetschers, der für das ausländische Botschaftspersonal vor Ort war. Die Übersetzung erfolgte wie immer mit Unterstützung durch die Sprachschulen Liden & Denz - wo Ihr vor Ort in Moskau und St. Petersburg Russisch lernen könnt.


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USA

USA und Großbritannien: Zahlreiche Proteste gegen Trump

Nach dem Sieg des Republikaners Donald Trump bei der Präsidentschaftswahl gingen Tausende Amerikaner in großen US-Städten auf die Straßen, um gegen den neuen Präsidenten zu protestieren. In Washington, D.C. haben sich Demonstranten mit Schildern und Transparenten vor dem Weißen Haus versammelt. Sie werfen Trump Rassismus, Sexismus und Xenophobie vor und betonen, dass sie den Kampf für ihre Rechte nicht aufgeben werden.
Protest Trump
© YoutubeUSA: Zahlreiche Proteste gegen neuen Präsidenten Trump
Gleichzeitig kam es zu Demonstrationen in US-Bundesstaaten Kalifornien, Arizona, Iowa, Colorado Massachusetts und Washington. Auch in London protestierten Hunderte Menschen vor des US-amerikanischen Botschaft. Die Demo in der britischen Hauptstadt wurde von der antirassistischen Rechtschutzorganisation Stand Up To Racism.


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Bulb

Deutsche Wurzeln: Trumps Großvater war ein Wirtschaftsflüchtling aus Deutschland

Donald Trumps Wurzeln liegen in Deutschland. In Kallstadt in der Pfalz wohnte sein Großvater, eher er Ende des 19. Jahrhunderts nach Amerika aufbrach. Seit feststeht, dass Trump der nächste US-Präsident wird, ist der mediale Run auf das kleine Weindorf enorm. Sputnik hat mit Jörg Dörr, dem Tourismusmanager der Region, gesprochen.
Trump
© Public domain
1.200 Einwohner hat Kallstadt. Aber von der Ruhe, die diesen Ort inmitten von Weinbergen normalerweise auszeichnet, ist zurzeit wenig über geblieben. „Wir haben seit Monaten eine ungeheure Medienaufmerksamkeit erfahren, die wir so eigentlich noch nicht kannten“, berichtet Dörr und sagt weiter: „Nachdem wir eigentlich dachten, wie wohl 95 Prozent aller anderen auch, dass das Ganze mit dem Wahltag abebben würde, stehen wir jetzt vor der Situation, dass es wohl auch weitergehen wird.“ Täglich wären Meiden aus der ganzen Welt zu Gast in Kallstadt oder zumindest am Telefon und würden nach den Wurzeln des künftigen US-Präsidenten fragen. Diese sind gar nicht so spektakulär: „Trumps Großvater Friedrich wohnte in einem Haus, das sie, wenn sie dort vorbeigehen würden, keines Blickes würdigen. Es ist nämlich ein ganz normales Wohnhaus in einer beschaulichen, dörflichen Gasse“, erklärt der Tourismusexperte. Wegen des Presserummels sei es aber mit der Beschaulichkeit derzeit nicht weit her.

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Bundestag erlaubt Medikamententests an Demenzkranken

Nach langem Streit erlaubt das Parlament Tests, von denen Probanden nicht direkt profitieren.
Demenz, alter Patient, pflege
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BERLIN. Der Bundestag erlaubt erstmals Arzneimitteltest an erwachsenen nicht-einwilligungsfähigen Personen auch dann, wenn sie nur der jeweiligen Patientengruppe nutzen. In einer namentlichen Abstimmung setzte sich am Mittwoch ein Antrag durch, der eine ärztliche Aufklärung der potenziellen Probanden verpflichtend vorsieht. Bisher sind in Deutschland Tests mit einem solchen Design beispielsweise an Demenzkranken verboten. Die strittige Regelung ist Teil einer Novelle des Arzneimittelgesetzes, mit dem eine EU-Verordnung umgesetzt wird.

Katrin Vogler (Linke) kritisierte, die Teilnahme demenzkranker Patienten an solchen Studien sei ein klarer Verstoß gegen das Prinzip des "Informed Consent". Sie warb für die Beibehaltung der alten Rechtslage. Das BMG habe keine einzige Studie nennen können, die in der Vergangenheit in Deutschland aufgrund der Rechtslage nicht stattgefunden habe. Dieser Antrag erhielt 254 Ja-Stimmen, 321 Abgeordnete stimmten dagegen.

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Colorado, USA: Sterbehilfe wird legalisiert

DENVER. Im US-Staat Colorado dürfen Ärzte todkranke Menschen künftig beim Suizid unterstützen.
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Die Wähler haben sich dort am Dienstag für die Legalisierung von Sterbehilfe für Patienten mit einer unheilbaren Krankheit ausgesprochen, denen der Tod für die nächsten sechs Monate prognostiziert wird. Die Beihilfe bedeutet, dass der Patient auf seinen Wunsch hin ein Mittel zur Selbsttötung vom Arzt erhält. In Kalifornien, Oregon, Washington, Montana und Vermont ist ärztliche Sterbehilfe bereits legal.

Kalifornien hatte sie vor einem Jahr legalisiert. Danach muss der Patient in der Lage sein, die Medikamente selbst einzunehmen. Außerdem muss er mental stabil sein und zwei mal den Wunsch nach den Medikamenten mündlich äußern.

Kommentar: Belgien: Erstmals Sterbehilfe für Teenager geleistet


USA

"Zur Abschreckung Russlands": Deutschland erhält größte US-Munitionslieferung seit über 20 Jahren

Die US-Army hat diese Woche ein Video veröffentlicht, das die größte Munitionslieferung nach Deutschland in über 20 Jahren zeigt. Am 29. Oktober legte das Frachtschiff, mit über 600 Containern vollbeladen mit Munition, in Nordenham bei Bremerhaven an. Von dort aus wurden die Container per Zug ins größte Munitionslager Deutschlands „ Miesau Army Depot“ in Rheinland-Pfalz transportiert.
Frachtschiff
Bereits Mitte Februar diesen Jahres kam ein anderer Frachter mit 415 Containern und über 5.000 Tonnen Munition aus den USA in Nordenham an. Die Munition soll der US-Armee in Europa dienen. Bei beiden Lieferungen gehe es laut NATO-Vertretern um die Abschreckung Russlands.

Kommentar: Pünktlich zur "Wahl": NATO versetzt 300.000 Soldaten in höchste Alarmbereitschaft gegen Russland


Chess

Mit Sanders hätten die Demokraten gegen Trump gewonnen: Stattdessen bugsierten sie ihn zu Gunsten von Killary aus dem Wahlkampf hinaus

Bernie Sanders Wahlkampf,Bernie Sanders Wähler
© Sputnik
Die Enthüllungen von WikiLeaks zeigten, wie die Demokratische Partei zu Ungunsten des Kandidaten Bernie Sanders intrigierte. Auch als Ergebnis dessen, konnte Hillary Clinton ihre Kandidatur bei den US-Präsidentschaftswahlen feiern. Ein Pyrrhussieg wie sich nun herausstellte, denn mit Sanders hätten die Demokraten die Wahl wohl gewonnen.

"Gerade jetzt, in jeder größeren, nationalen und landesweiten Umfrage im letzten Monat, in den letzten sechs Wochen, schlagen wir Trump. Oft sind die Zahlen hoch und mit einem immer größeren Abstand gegenüber Secretary Clinton", sagte Bernie Sanders noch am 29. Mai 2016.

Es war nicht das erste Mal, dass der sozialistisch-demokratische, ehemalige Bürgermeister von Burlington diesen Anspruch erhob. Seine Anhänger glaubten ihm und standen hinter ihrem Kandidaten. Sie beschuldigten die Medien, die Krönung von Hillary Clinton auf eine Art und Weise vorzubereiten und zu inszenieren, die weder fair, noch demokratisch sei.

Auf Wahlkampfveranstaltungen des 74-jährigen im ganzen Land war ein Gefühl von Euphorie zu bemerken, wie man sie bei denen von Clinton vergeblich suchte. Clintons Anhänger hingegen gaben an, sie hätten sich aus Berechnung für sie entschieden, da sie glaubten, sie sei der beste Kandidat für das Land.

Kommentar: Dies war in der Tat ein äußerst schlechter Schachzug der Demokraten, der diese Wahl zwischen Pest und Cholera in dieser Form ermöglichte. Gegen den Willen des Volkes wurde Bernie Sanders aus dem Rennen bugsiert, und der bereits vorhandene Unmut in der Bevölkerung gegen die Demokratische Partei und Hillary Clinton umso mehr geschürt. Diese Intrige ist mit Trumps Wahlsieg zwar gerächt, aber wer weiß was die US-Bevölkerung (und die Welt) mit ihm als Präsidenten ausbaden dürfen. Im Gegensatz zu den Verbrechen Killarys ist er jedoch noch ein recht unbeschriebenes Blatt.


Life Preserver

Neues Pflegesystem in Deutschland im nächsten Jahr: Kaum einer kennt die Details

Zum Jahreswechsel ändert sich das System der gesetzlichen Pflege hierzulande grundlegend. Was es allerdings alles Neues gibt, weiß die Mehrheit der Deutschen nicht, zeigt eine aktuelle Umfrage der Techniker Krankenkasse. Auch die eigene Vorsorge für den Pflegefall steht eher hinten an.
Kosten Pflegesystem und Vorsorge Deutschland
© TK66 Prozent der Deutschen zweifeln daran, dass sie ausreichend für den Pflegefall vorgesorgt haben.
51 Prozent der Deutschen hat keine Ahnung, wie sich das System der gesetzlichen Rente hierzulande zum Jahreswechsel verändern wird. Weitere 38 Prozent haben immerhin vom zweiten Pflegestärkungsgesetz schon mal gehört oder gelesen. Tiefgehend damit befasst hat sich aber nur rund jeder Zehnte. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Techniker Krankenkasse.