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Die Enthüllungen von WikiLeaks zeigten, wie die Demokratische Partei zu Ungunsten des Kandidaten Bernie Sanders intrigierte. Auch als Ergebnis dessen, konnte Hillary Clinton ihre Kandidatur bei den US-Präsidentschaftswahlen feiern. Ein Pyrrhussieg wie sich nun herausstellte, denn mit Sanders hätten die Demokraten die Wahl wohl gewonnen."Gerade jetzt, in jeder größeren, nationalen und landesweiten Umfrage im letzten Monat, in den letzten sechs Wochen, schlagen wir Trump. Oft sind die Zahlen hoch und mit einem immer größeren Abstand gegenüber Secretary Clinton", sagte Bernie Sanders noch am 29. Mai 2016.
Es war nicht das erste Mal, dass der sozialistisch-demokratische, ehemalige Bürgermeister von Burlington diesen Anspruch erhob. Seine Anhänger glaubten ihm und standen hinter ihrem Kandidaten. Sie beschuldigten die Medien, die Krönung von Hillary Clinton auf eine Art und Weise vorzubereiten und zu inszenieren, die weder fair, noch demokratisch sei.
Auf Wahlkampfveranstaltungen des 74-jährigen im ganzen Land war ein Gefühl von Euphorie zu bemerken, wie man sie bei denen von Clinton vergeblich suchte. Clintons Anhänger hingegen gaben an, sie hätten sich aus Berechnung für sie entschieden, da sie glaubten, sie sei der beste Kandidat für das Land.
Kommentar: Dies war in der Tat ein äußerst schlechter Schachzug der Demokraten, der diese Wahl zwischen Pest und Cholera in dieser Form ermöglichte. Gegen den Willen des Volkes wurde Bernie Sanders aus dem Rennen bugsiert, und der bereits vorhandene Unmut in der Bevölkerung gegen die Demokratische Partei und Hillary Clinton umso mehr geschürt. Diese Intrige ist mit
Trumps Wahlsieg zwar gerächt, aber wer weiß was die US-Bevölkerung (und die Welt) mit ihm als Präsidenten ausbaden dürfen. Im Gegensatz zu den
Verbrechen Killarys ist er jedoch noch ein recht unbeschriebenes Blatt.
Kommentar: So wie sich die Medien-Sprachrohre der Eliten über Donald Trump auslassen oder alternativ in einen Schockzustand nach dem anderen verfallen, kann man davon ausgehen, dass seine Wahl eine Überraschung für das Establishment war - oder zumindest für einen Teil davon. Weite Teile der amerikanischen weißen Bevölkerung haben Trump gewählt - viele schon allein aus Protest gegen Hillary Clinton, die den Status quo einer seit Jahrzehnten andauernden Massenverarmung, Massenausbeutung und Massenbelügung symbolisiert.
Clinton hat außerdem eine erschreckende Bilanz an Lügen und (Kriegs-)Verbrechen aufzuweisen, während Trump noch ein relativ unbeschriebenes Blatt ist. Mit Hillary Clinton wäre außerdem eine direkte Konfrontation mit Russland in greifbare Nähe gerückt.
Wie sich Trumps Politik in Punkto Russland anlässt und inwieweit er seine Wahlversprechen zugunsten seiner Wähler erfüllen wird oder kann, muss indes noch abgewartet werden. Immerhin spricht er seit über 30 Jahren konsistent über Veränderungen, die er durchsetzen möchte. Verfolgt er dies ernsthaft, wird er auf gewaltigen Widerstand stoßen, und es wird sich zeigen, ob er sich in diesem Sumpf aus Ränkespielen und Korruption halten kann oder sich mit hinunter ziehen lässt.
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Aus einem weiteren Artikel-Kommentar zu den Strippenziehern: