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Reaktion: Russland verlängert Sanktionen gegen EU - Neuanfang mit der Türkei

Russland hat seine Sanktionen gegen Agrar-Produkte aus der EU verlängert. Die Sanktionen gegen die Türkei wurden dagegen aufgehoben. Frankreich fordert dringend ein Ende der Sanktionen - hat allerdings erst vor wenigen Tagen für die Verlängerung gestimmt.
Putin
© dpaRusslands Präsident Wladimir Putin beim Besuch der Deutschen Schule in Moskau.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat das Einfuhrverbot für westliche Lebensmittel bis Ende kommenden Jahres verlängert. Es gilt bis zum 31. Dezember 2017 für landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Milchprodukte, Fleisch und fast alle anderen Lebensmittel, wie aus einem am Mittwoch von der Regierung veröffentlichten Dekret hervorgeht.

Russland hatte das Embargo als Reaktion auf die erstmals Mitte 2014 im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt verhängten EU-Sanktionen erlassen. Der Westen wirft Moskau vor, die prorussischen Rebellen im Osten der Ukraine zu unterstützen.

Kommentar: Russland ist im Minsk Abkommen keine Konfliktpartei. Die Ukrainische Putsch-Regierung und die Menschen im Osten der Ukraine, die sich dieser Nazi Regierung wiedersetzen, sind die Parteien um die es im Abkommen geht. Russland hat damit nichts zu tun, außer als Vermittler zwischen diesen beiden Parteien. Deshalb ist es absoluter Schwachsinn von Russland ständig zu verlangen das Abkommen umzusetzen!

Die Schräge Logik unserer Regierung:

Hier bekämpft A (Putsch-Regierung in Kiew), B (eigene Bürger in der Ostukraine), und das Abkommen verpflichtet diese beiden Parteien zu einem Dialog zurückzukehren, wobei A dieses Abkommen ständig bewusst bricht und dafür B beschuldigt.

Und unsere Regierung und Medien verlangen nun ständig von C (Russland), doch bitte endlich das Abkommen einzuhalten und umzusetzen!


Dollar

EU will TTIP-Verhandlungen mit UK vorantreiben - Brexit wird nichts daran ändern

Die EU will das TTIP mit Großbritannien weiter verhandeln. Kommissarin Malmström sieht das Land weiter als Mitglied der EU, weshalb es keinen Grund gäbe, die Verhandlungen in Frage zu stellen. Rechtlich ist diese Position absolut zutreffend.
Cecilia Malmström und Mike Froman
© dpaDie EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström und der amerikanische Handelsbeauftragte Mike Froman unterhalten sich am 02.06.2015 im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin.
Die Europäische Union will die Verhandlungen über das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP ungeachtet der Entscheidung Großbritanniens für einen EU-Austritt weiter vorabtreiben. «Wenn wir über TTIP sprechen, reden wir von 28 Ländern der Europäischen Union», sagte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström am Mittwoch in Washington. «Die Briten sind nach wie vor Teil dieser Verhandlungen.»

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Was auch in der Welt geschieht und worüber kaum berichtet wird: 120 Tote bei Anschlägen im Jemen

Bei Selbstmordanschlägen und Luftangriffen im Jemen sind seit Montag mehr als 120 Menschen getötet worden.
soldaten jemen
© Reuters
Aden. Nach einem Anschlag auf Soldaten mit 42 Toten, wurden bei Luftangriffen der Militärkoalition unter Führung Saudi-Arabiens am Dienstag weitere 80 Menschen getötet - mehrheitlich Zivilisten, wie ein Behördenvertreter sagte.

In der Hafenstadt Mukalla, einer ehemaligen Hochburg des Terrornetzwerks Al-Kaida, sprengten sich am Montag nach Angaben der örtlicher Behörde insgesamt fünf Angreifer an vier verschiedenen Orten in die Luft. Mindestens 40 Soldaten sowie eine Frau und ein Kind wurden dabei getötet, erklärte der höchste Gesundheitsbeamte der Provinz Hadramaut, deren Hauptstadt Mukalla ist. Außerdem gab es demnach mindestens 37 weitere Verletzte. Die Angreifer schlugen zu, als die Soldaten am Abend gerade das Fastenbrechen begingen.

Die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) bekannte sich zu der Anschlagsserie und sprach von 50 Toten. Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel und der IS machen sich den Konflikt zunutze, um ihre Macht im Südjemen auszuweiten. Die jemenitischen Regierungstruppen hatten die ein Jahr lang von Al-Kaida-Kämpfern kontrollierte Hafenstadt Mukalla erst Ende April zurückerobert. Die Armee vertrieb die Islamisten mit Unterstützung der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition, die allerdings in der Küstenprovinz am Golf von Aden nach wie vor präsent sind und dort mehrere Ortschaften kontrollieren.

Kommentar:


Brick Wall

Bulgarien gegen Nato-Schwarzmeeflotte: "Wir wollen keinen Krieg gegen Russland!"

Bei einem Besuch des rumänischen Präsidenten in Sofia hat Bulgariens Premierminister dem Ansinnen, eine NATO-Flotte im Schwarzen Meer aufzubauen, eine Abfuhr erteilt. Er sagte: „Ich brauche keinen Krieg mit Russland“. Zuvor hatte Moskau "entsprechende Gegenmaßnahmen" angekündigt, sollte die NATO einen festen Flottenverband im Schwarzen Meer stationieren.
Kriegsschiff
© Reuters
Während des Arbeitsbesuchs von Präsident Klaus Iohannis in Bulgarien wies der bulgarische Premierminister Boiko Borissow die Idee einer Militarisierung des Schwarzen Meeres in scharfen Worten zurück:
„Ich sage immer, ich will im Schwarzen Meer Segelboote, Jachten, große Boote mit Touristen sehen und nicht, dass es zur Arena für militärische Konfrontationen wird. Ich brauche keinen Krieg im Schwarzen Meer.“

Kommentar: „Wir werden Washingtons idiotisches Spiel nicht mitspielen”: Vorsitzender der Partei Ataka in Bulgarien


Gear

Weil Profis dahinterstecken: Attentäter konnte hinter Sicherheitskontrolle im Flughafen gelangen

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© REUTERS/ Osman Orsal
Istanbul/Berlin - Einer der drei Selbstmordattentäter vom Istanbuler Atatürk-Flughafen ist nach Angaben aus Regierungskreisen doch in die Abflughalle des Internationalen Terminals gelangt.

Der erste Attentäter habe sich an der Sicherheitskontrolle im Eingangsbereich in die Luft gesprengt und damit Chaos ausgelöst, sodass der zweite Attentäter ins Gebäude gelangen und seinen Sprengsatz in der Abflughalle im ersten Stock zünden konnte, hieß es am Mittwochabend aus Regierungskreisen.

Ein dritter Attentäter sprengte sich demnach anschließend draußen vor dem Gebäude in die Luft. Mutmaßlich habe er damit fliehende Menschen treffen wollen.

Zunächst hatte es aus Regierungskreisen geheißen, keiner der drei Angreifer habe die Sicherheitsschleusen zum internationalen Terminal passiert. Augenzeugenberichte und Videos in sozialen Medien hatten jedoch früh darauf hingedeutet, dass mindestens ein Angreifer in den Innenbereich gelangte.

Kommentar: Bis jetzt ist noch unklar, ob sich überhaupt jemand in die Luft sprengte und es sich bei Tätern um Strohpuppen handelt. Die Bomben könnten schon einige Zeit davor von Profis installiert worden sein.


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Untersuchungsbericht entlastet Brasiliens Präsidentin Rousseff - Trotzdem wird ihre Amtsenthebung fortgesetzt

Die Vorwürfe, die zur Suspendierung der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff geführt haben, sollen laut einem aktuellen Untersuchungsbericht des Senats keine Beweisgrundlage haben. Doch davon unbeeindruckt hält die neo-liberale und US-nahe Opposition am Fortgang des Amtsenthebungsverfahrens fest.
brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff
© ReutersDie suspendierte brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff
Ein für den brasilianischen Senat erstellter 223 Seiten langer Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass keine Beweise für die Verschleierung der Staatsfinanzen oder Zahlungsverzögerungen durch die mittlerweile suspendierte brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff vorliegen, berichtet der Nachrichtenkanal teleSUR. Die Opposition hatte Rousseff Bilanztricks im Staatshaushalt vorgeworfen, woraufhin das Abgeordnetenhaus am 17. April 2016 für die Einleitung eines Amtsenthebungsverfahrens gestimmt hatte.

Kommentar:


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Libyen-Bericht: Schwere Anschuldigungen gegen Killary

Hillary Clinton gerät wegen eines neuen Berichts zum Chaos in Libyen unter Druck. Der Bericht enthüllt nicht nur, dass das Außenministerium unter Clinton seine Leute nicht befreien konnte. Clinton setzte damals auf lokale Milizen. Schließlich wurden die US-Bürger von einer Gruppe von Soldaten des gestürzten Präsidenten Ghaddafi gerettet, die sie unter Anleitung der CIA in Sicherheit brachten.

Hillary Killary
© dpaHillary Clinton im Wahlkampf.
Die Republikaner im US-Kongress haben der demokratischen Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton schwere Versäumnisse im Zusammenhang mit dem tödlichen Anschlag auf das US-Konsulat im libyschen Benghasi im Jahr 2012 vorgeworfen. Der am Dienstag vorgelegte 800 Seiten starke Bericht dürfte die Clinton, die damals Außenministerin war, weiter unter Druck setzten.

Der Kongressabgeordnete und Ausschussvorsitzende Trey Gowdy veröffentlichte den Bericht am Dienstag begleitet von einer Würdigung der vier US-Bürger, die damals getötet worden waren. Darunter war auch Botschafter Chris Stevens.

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Sigmar Gabriel spricht vom Untergang Europas

SPD-Chef Sigmar Gabriel lehnt jedwede „Zugeständnisse“ an Großbritannien ab und sagt für diesen Fall den „Untergang Europas“ voraus. Es ist unklar, warum die Apokalypse plötzlich für viele Politiker die einzige Alternative zum Status Quo ist.

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© dpaSigmar Gabriel und Bundeskanzlerin Merkel am Dienstag bei der Kabinettssitzung in Berlin.
SPD-Chef Sigmar Gabriel hat sich zufrieden über die Regierungserklärung von Kanzlerin Angela Merkel zum Brexit-Referendum gezeigt. «Angela Merkel hat ja deutlich gemacht, dass es keine Zwischenverhandlungen mit Großbritannien gibt, dass wir jetzt schnell zu Entscheidungen kommen müssen», sagte er am Dienstag am Rande eines Treffens von sozialdemokratischen Spitzenpolitikern in Brüssel. «Der Eindruck, der eine Weile entstanden ist, man würde sozusagen jetzt doch ein bisschen zurückhaltend sein, den hat sie klar ausgeräumt.»

Gabriel sagte, dass Verhandlungen über weitere Zugeständnisse an Großbritannien aus SPD-Sicht katastrophale Folgen haben könnten. «Das wäre eine Einladung an alle anderen europäischen Staaten, das genauso zu machen», erklärte Gabriel. «Und das wäre dann wirklich der Untergang Europas.»

Gabriel beschwor damit wie schon die EU-Befürworter vor dem Referendum die Apokalypse als einzige Alternative zum „status quo“. Es ist unklar, warum die politische Diskussion immer weiter von jedweder Sachebene entfernt. Schon vor dem Referendum hatten die EU-Verteidiger unablässig den Weltuntergang beschworen. Die Briten hatten dieser Vision allerdings mit hoher Wahlbeteiligung eine klare Abfuhr erteilt.

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Putin in deutscher Schule in Moskau: Lernt aus der Geschichte!

Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Deutsche Schule in Moskau besucht, an der auch seine beiden Töchter unterrichtet werden. Putin wollte mit dem Besuch offenbar ein Zeichen seiner Verbundenheit mit Deutschland setzen.
Putin
© dpaRusslands Präsident Wladimir Putin beim Besuch der Deutsche Schule in Moskau.
Putin sprach mit deutschen und russischen Schülern, den Teilnehmern eines Geschichtsprojekts zum Zweiten Weltkrieg. «Es ist sehr wichtig, dass russische und deutsche Schüler über die Vergangenheit reden, um in die Zukunft zu gehen».

Begonnen hatte Putin seine kurze Rede auf Deutsch: «Ich bin sehr froh, dass ich alle Anwesenden begrüßen darf.» Wenige Tage nach dem 75. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion 1941 sendete er ein politisches Freundschaftssignal mit persönlichem Hintergrund.

Für Putin bedeutet die Deutsche Schule in Moskau ein Stück Familiengeschichte. Nicht nur Kinder deutscher Firmenvertreter, Diplomaten und Korrespondenten werden dort unterrichtet. Viele russische Eltern, die an deutscher Bildung interessiert sind, melden ihre Kinder an der Privatschule im Südwesten Moskaus an.

Kommentar: Es wird höchste Zeit, dass unsere Regierung wieder mit Russland zusammenarbeitet...


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Brexit: Briten fliehen in die EU

Nach den Brexit-Ergebnissen haben einige EU-Länder eine Rekordzahl von Anträgen auf Einbürgerung britischer Staatsangehöriger registriert. Eine Großzahl der Briten will mit allen Mitteln in der EU bleiben, meldet Reuters.
EU Großbritannien
© Sputnik/ Alex McNotton
Die populärsten Länder für den „Exodus“ für die mit der britischen Entscheidung über den Austritt aus der EU Unzufriedenen sind Irland, Schweden und Spanien. Das zeigen die Google-Suchanfragen. Die Briten ziehen auch unter anderem Belgien, Italien, Zypern, Frankreich, Griechenland und Malta in Betracht.

Gleich nach dem Referendum stellten 129 Briten einen Antrag auf die schwedische Bürgerschaft, schreibt The Lokal.

„Ich stellte den Antrag auf schwedische Bürgerschaft vor zwei Wochen. Es handelt sich hier nicht nur um den moralischen Aspekt, sondern auch darum, dass die Arbeit mit den Musikern, die ständig auf Tournee sind, bedeutet, dass ich an der Grenze ständig steckenbleiben werde“, erklärte Paul Sonkamble, Business Manager in der Musikindustrie.