PuppenspielerS


Bomb

Iranischer Experte: Türkische Außenpolitik verantwortlich für jüngsten Anschlag in Istanbul

Anschlag Flughafen Istanbul,Terrorismus Türkei
© Reuters / Murad Sezer
Der grausame Anschlag auf den Attatürk-Flughafen in Istanbul ist „Resultat der unbedachten Handlungen der türkischen Politiker“ in den vergangenen Jahren, wie der Politologe und Chefredakteur der iranischen Zeitschrift „Al Vafag“, Mosib Naimi, im Sputnik-Interview sagte.

„Es gibt zweifelsohne mehr als eine Erklärung dafür, warum die Türkei in diese Gefahr geriet. Das Land muss jetzt eine ganze Reihe seiner eigenen politischen Fehlhandlungen ausbaden, die es für richtig gehalten hatte“, so Naimi.

Die Türkei sei ihren eigenen Fantasien zum Opfer gefallen. Sie habe geglaubt, diese seien Realität gewesen.

„Als die Türkei sich in die Syrien-Krise einmischte und den Terroristen den direkten Weg nach Syrien öffnete, glaubte sie per Nato-Unterstützung heil davonzukommen und gegen die Beschuldigungen immun zu sein. Aber es bestand immer die Möglichkeit, dass Ankara dafür zahlen müssen wird“, sagte der Politologe weiter.

Kommentar: Ankara hat in der Tat einen gewaltigen Anteil an der Unterstützung des Terrorismus - allen voran dem Islamischen Staat. Daher ist es kaum verwunderlich, dass sie nun die Früchte dieses Treibens spüren - und nicht zum ersten Mal in diesem Jahr.
Mehr zu dem Anschlag:
  • Anschlag in Istanbul: 28 Tote und über 60 Verletzte nach Schüssen und Explosionen am Atatürk Flughafen



X

London verbietet Protestaktion gegen Brexit angeblich aus Sicherheitsgründen

Die Londoner Behörden haben eine Kundgebung der Gegner des EU-Austritts Großbritanniens am Trafalgar Square aus Sicherheitsgründen abgesagt. Viel zu viele Menschen sollen angeblich den Willen geäußert haben, an der Protestaktion teilzunehmen.
Protest gegen Brexit
© Sputnik/Alex McNaughton
„Wir waren im Kontakt mit den Organisatoren der Kundgebung. Sie waren total erstaunt über die beispiellose Reaktion und die Zahl der Menschen, die kommen wollten. Am Trafalgar Square dürfen sich maximal 10.000 Personen befinden. Angesichts der Notwendigkeit, die Sicherheit der Londoner Einwohner zu gewährleisten, konnten wir die Aktion nicht genehmigen“, sagte ein Vertreter der Stadtverwaltung.

Kommentar: Mehr als eine Million Menschen fordern ein neues Referendum zum Brexit


Cross

Selbstzentrierte und realitätsferne Angst - Zentralrat der Juden hat Angst vor Antisemitismus der Flüchtlinge

"Flüchtlinge kommen ganz überwiegend aus Staaten, die mit Israel verfeindet sind": Der Präsident des Zentralrats der Juden sieht die Gefahr eines neuen Antisemitismus in Deutschland.
josef schuster
© dpa
Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, hat vor einem neuen Antisemitismus durch die Zuwanderung von Flüchtlingen gewarnt. "Die Flüchtlinge, die in so großer Zahl seit dem vergangenen Jahr bei uns Zuflucht suchen, kommen ganz überwiegend aus Staaten, die mit Israel tief verfeindet sind", sagte Schuster am Abend in München laut vorab verbreitetem Redemanuskript, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. "Wer mit einem solchen Feindbild groß geworden ist, legt es nicht einfach beim Grenzübertritt ab."


Kommentar: Die Flüchtlinge haben andere Probleme als Juden zu hassen. Zudem ist diese Behauptung realitätsfern und äußert selbstzentriert, gerade wenn man bedenkt, was für eine grausame Geschichte viele Juden erlebten, sollte der Präsident die Flüchtlinge willkommen heißen.


Im vergangenen Jahr hatte sich der Zentralrat der Juden auf die Seite des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer gestellt und sich für eine Obergrenze für Flüchtlinge in Deutschland ausgesprochen. Auch damals nannte Schuster als Begründung die Bedenken, dass viele Geflüchtete aus Kulturen kämen, in denen der Hass auf Juden und die Intoleranz ein fester Bestandteil seien.

Kommentar: Woher hat Herr Schuster eigentlich die Daten, dass Flüchtlinge Juden hassen?


Bomb

Weitere Bombe in Istanbul explodiert? - Keine weiteren Einzelheiten bekannt

Nach einem Doppelanschlag auf den Atatürk-Flughafen von Istanbul haben die Terroristen am Dienstagabend noch eine Bombe an einer U-Bahn-Station gesprengt, wie örtliche Medien berichteten. Einzelheiten lagen zunächst nicht vor.
krankenwagen symbolbild istanbul
© REUTERS/ Osman OrsalSymbolbild
Nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu stieg die Zahl der Verletzten beim Anschlag im Flughafen auf 60. Sechs von ihnen schwebten in Lebensgefahr. Zehn Menschen seien ums Leben gekommen.

Es sei noch nicht bekannt, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Anschlägen gibt, hieß es.

Kommentar: In der Türkei geschehen in den letzten Wochen sehr viele Anschläge. Möchte jemand Erdogan absägen oder allgemein die Türkei zerbrechen lassen? Oder hat das alles mit der (unglaubwürdigen) Entschuldigung an Putin zu tun?


Bomb

Anschlag in Istanbul: 28 Tote und über 60 Verletzte nach Schüssen und Explosionen am Atatürk Flughafen

Anschlag Istanbul juni 2016
© RT Ruptly
Nach mindestens zwei Explosionen und Schüssen am Flughafen Istanbul-Atatürk ist die Zahl der Toten auf 28 gestiegen. Über 60 Menschen wurden bei dem dem Terroranschlag verletzt. Mittlerweile ist die Rede von drei Attentätern, die die Anschläge verübt haben sollen. An einer Sicherheitsschranke des Flughafens sollen sich zwei von ihnen in die Luft gesprengt haben. Zuvor sollen sie das Feuer mit Kalaschnikows eröffnet haben.

Den dritten Attentäter konnte die Polizei, kurz vor Zündung der Bombe, erschießen. Achtung verstörende Bilder.

Black Cat

Realität der Temer-Regierung in Brasilien: Polizisten in Rio begrüßen Fluggäste mit Banner "Welcome to Hell"

Demonstration Rio de Janeiro
© AFP 2016 / Vanderlei Almeida
Wegen ausstehender Gehaltszahlungen und schlechter Arbeitsbedingungen haben einen Monat vor den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro Polizisten in der brasilianischen Metropole demonstriert. Etwa 300 Beamte nahmen an der Aktion teil.

Im Flughafen der Stadt haben die Protestierenden die Fluggäste mit einem Banner in den Händen empfangen, auf dem geschrieben stand „Willkommen in der Hölle. Polizisten und Feuerwehr werden nicht bezahlt, jeder, der nach Rio de Janeiro kommt, ist nicht in Sicherheit“.


Kommentar:


Pirates

Wie zu erwarten war: EU-Kommission verlängert Glyphosat-Zulassung für 18 Monate

Die EU-Kommission wird die Zulassung des Pestizids Glyphosat um 18 Monate verlängern. Nun können die EU-Staaten entscheiden, ob sie das Pestizid im jeweiligen Land verbieten wollen. Umweltministerin Hendricks hat gesagt, dass sie gegen das Monsanto-Präparat ist. Es ist unklar, ob sie ihre Position in der Bundesregierung durchsetzen kann.
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks
© dpaBundesumweltministerin Barbara Hendricks.
Die EU-Kommission will die Zulassung des umstrittenen Pflanzengifts Glyphosat um eineinhalb Jahre verlängern. Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis sagte am Dienstag, die Brüsseler Behörde werde damit ihrer rechtlichen Verpflichtung nachkommen. Die Zulassung läuft am 30. Juni aus. Bislang konnten die EU-Staaten keine Einigung darüber erzielen, ob das Pestizid weiter eingesetzt werden darf. Es steht im Verdacht, Krebs zu erregen. Der amerikanische Monsanto-Konzern, den Bayer übernehmen will, hat mit dem Mittel vergangenes Jahr Milliardenumsätze gemacht.

Kommentar:


Question

Wo bleibt der Aufschrei? US-Zerstörer provoziert russisches Kriegsschiff und verstößt gegen Abkommen

Das russische Verteidigungsministerium hat die Besatzung des US-Zerstörers „Gravely“ beschuldigt, sich am 17. Juni dem russischen Wachschiff „Jaroslaw Mudryj” in gefährlicher Weise angenähert und damit die internationalen Schiffsverkehrsregeln und ein russisch-amerikanisches Abkommen grob verletzt zu haben.
Schiff
„Am 17. Juni hat sich der US-amerikanische Zerstörer ‚Gravely‘ im Ostteil des Mittelmeeres einem russischen Kriegsschiff in gefährlicher Weise bis auf 60 bis 70 Meter backbords genähert und die Fahrroute des Wachschiffes ‚Jaroslaw Mudryj‘ bugseits in einer gefährlichen Distanz von 180 Metern durchquert“, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums.


Dabei hatte die „Jaroslaw Mudryj“ in den internationalen Gewässern „einen stetig gleichen Kurs mit stetig gleicher Geschwindigkeit gehalten und keine gefährlichen Manöver gegenüber dem US-Schiff unternommen“, so die Behörde.

Das russische Verteidigungsministerium verweist das Pentagon auf „die grobe Verletzung“ der internationalen Ausweichregeln und des russisch-amerikanischen Regierungsabkommens „Über die Vermeidung von Zwischenfällen auf hoher See und im Luftraum darüber“ aus dem Jahr 1972.

Kommentar: Ist ihnen aufgefallen das unsere "Qualitätsmedien" nicht über diesen Vorfall berichten? Im Gegensatz dazu werden Vorfälle in denen das russisches Militär, im Rahmen des internationalen Rechts, US-Militärschiffe, in den Gewässern vor Russlands, warnt, in den Medien ohne Ende aufgebauscht.


Bulb

Putin zerlegt CNN Moderator live: Schlechter Journalismus demaskiert

Journalismus souverän demaskiert: Buchstäblich „sein Gesicht verloren“ hat am Wochenende der CNN-Starmoderator und Talkmaster Fareed Zakaria während der Moderation eines Panels beim St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum. Neben Zakaria auf dem Podium saßen der kasachische Präsident Nursultan Nasarbajew, sein russischer Kollege Wladimir Putin und der italienische Premierminister Matteo Renzi.

Putin Fareed Zakaria
Auslöser der Blamage war Zakarias mit süffisanter Miene vorgetragene Frage, warum der russische Präsident den US-Präsidentschaftskandidaten der Republikanischen Partei, Donald Trump, als „brillant, talentiert und schlau“ bezeichnet habe.


Question

Warum? Finnischer Präsident will mit Putin über Brexit sprechen

Finnlands Präsident Sauli Niinistö will mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin über die Situation nach dem Brexit-Referendum über den Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union sprechen. „Das Referendum in Großbritannien wird ohne Zweifel zum Verhandlungsthema“, sagte Niinistö am Dienstag in Puumala.

Putin Sauli Niinistö
© Sputnik/ Alexey Nikolsky
Er habe nie gehört, dass sich Politiker in Russland über die Resultate des Brexit-Referendums freuen würden. „Ich glaube auch nicht, dass der EU-Austritt Londons Finnland der NATO näher bringen wird. Britannien bleibt ein starker Verbündeter der NATO“, sagte der finnische Präsident.

51,9 Prozent der Briten hatten sich beim Referendum am vergangenen Donnerstag für einen Ausstieg ihres Landes aus der Europäischen Union ausgesprochen. In nächster Zeit soll die britische Regierung Brüssel entsprechende Papiere vorlegen.

Kommentar: