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SOTT Fokus: Hinter den Schlagzeilen - Brexit: Das Ende der EU oder viel Wirbel um Nichts?

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© Sott.netSchreckgespenst Brexit: Müssen wir davor Angst haben?
Nach dem Referendum zum Austritt des Vereinigten Königreiches aus der EU breiten sich Schockwellen auf der ganzen Welt aus. Nachdem das Ergebnis nun feststeht, fragen sich viele Briten, wofür sie eigentlich gewählt haben, und ob sie überhaupt richtig gewählt haben. Eine sehr populäre Suchanfrage bei der Suchmaschine Google nach dem Referendum war: "Was ist die EU?"

Einige Analysten sagen nun eine Kettenreaktion voraus, die das Ende der EU bringen soll. Diesen und anderen Fragen gehen wir in unserer heutigen Radiosendung nach.

Running Time: 01:30:26

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Attention

Wie ist der Stand der Dinge in unser heutigen Zeit?

Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs steckten die Vereinigten Staaten immer noch in der Großen Depression und sahen sich einem Krieg an zwei Fronten gegenüber; mit Japan und mit Deutschland. Die düsteren Aussichten damals waren allerdings nichts im Vergleich zu den düsteren Aussichten von heute.

dollar people
© www.washingtontimes.comAbnahme wirtschaftlicher Freiheit
Hat irgendjemand in Washington, bei den presstituierten westlichen Medien, der EU oder der NATO jemals über die Konsequenzen ständiger militärischer und propagandistischer Provokationen gegen Russland nachgedacht? Gibt es irgendjemanden in irgendeiner verantwortungsvollen Position irgendwo in der westlichen Welt, der genügend Verstand hat zu fragen: »Was wenn die Russen uns glauben? Was wenn wir Russland davon überzeugen, dass wir es angreifen werden?«

Die selbe Frage kann hinsichtlich Chinas gestellt werden.

Der rücksichtslose Narr im Weißen Haus und die Medienhuren sind weit über die reine Gefahr hinaus. Was werden die Russen denken, wenn sie sehen, dass die Demokratische Partei vorhat, Hillary Clinton zur Präsidentin der USA zu machen? Hillary ist als Person derart durchgeknallt, dass sie den Präsidenten Russlands zum »neuen Hitler« erklärt hat und durch ihre Untergebene, das neokonservative Monster Victoria Nuland, den Sturz der demokratisch gewählten Regierung der Ukraine organisiert hat. Nuland installierte Washingtons Marionetten-Regierung in einer ehemalig russischen Provinz, die bis vor rund 20 Jahren über Jahrhunderte ein Teil Russlands war.

Ich möchte wetten, dass dies selbst dem naiven pro-westlichen Teil der russischen Regierung und der Bevölkerung sagt, dass die Vereinigten Staaten vorhaben, Krieg gegen Russland zu führen.

Seitdem Russland sich Obama in Syrien entgegengestellt hat, erleben die Russen feindselige Propaganda und militärische Operationen an ihren Landesgrenzen. Diese Provokationen werden von Washington und seinen NATO-Vasallen als Reaktion auf die »russische Aggression« gerechtfertigt. Die russische Aggression besteht aus nichts weiter, als offensichtlich falschen Anschuldigungen, dass Russland beabsichtigt das Baltikum, Polen und Rumänien zu erobern und das Sowjet-Imperium wieder aufzubauen - von welchem der osteuropäische Teil zusammen mit den ehemaligen russischen Provinzen Georgien und Ukraine jetzt zum amerikanischen Imperium gehört.

Kommentar: Wer Wind säht wird Sturm ernten. Die USA gehen voraus und wir folgen anscheinend blind. Auch Europa wird die Folgen des westlichen Imperialismus zu tragen haben.


Arrow Down

Istanbul-Drahtzieher ist in Russland als Terrorist angeklagt, doch genießt Asylstatus in der EU

Anschlag Flughafen Istanbul,Terroranschlag
© Reuters / Osman Orsal

Der mutmaßliche Drahtzieher der Istanbul-Anschläge, der Tschetschene Ahmed Tschatajew, hat 13 Jahre lang durch die Welt reisen können, obwohl begründeter Terrorverdacht und mehrere Vergehen gegen ihn vorlagen. Dies äußerte eine Quelle aus Russlands Sicherheitsbehörden. Die Auslieferung für ein Gerichtsverfahren an Russland wurde mehrmals abgelehnt.


Eigentlich bewegte sich Ahmed Tschatajew 13 Jahre lang unbehindert durch Europa und die GUS-Staaten, auch mit Waffen und unter totaler Nachsicht der Regierungen einer ganzen Reihe von Ländern“, hieß es aus den russischen Sicherheitsbehörden. Auch vor Tschatajews illegalen und gefährlichen Aktivitäten hätten die Staaten bevorzugt, die Augen zu verschließen, „einfach um Russland zu ärgern“.

„Aber der Anschlag in Istanbul hat nun gezeigt, dass all diejenigen, die Tschatajew auf freiem Fuß ließen, diese ‚Menschenrechtler‘, die für seine Befreiung gekämpft haben, Helfershelfer des Terrorismus sind und Verantwortung für den massenhaften Tod von Menschen im Atatürk-Flughafen tragen“, betonte die Quelle.

Laut einem Bericht der Deutschen Welle wurde Tschatajew während des Zweiten Tschetschenienkrieges wegen Verdachts auf Teilnahme an illegalen bewaffneten Gruppierungen festgenommen. Damals bereits sei es ihm gelungen, einer Gefängnishaft zu entgehen.

Kommentar: Iranischer Experte: Türkische Außenpolitik verantwortlich für jüngsten Anschlag in Istanbul


Bad Guys

Stoltenberg: "Zusammenarbeit zwischen NATO und EU wird nach Brexit um so wichtiger" - Vor allem für die Aufrüstung gegenüber Russland

Jens Stoltenberg NATO
© Reuters

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat die EU zu "Kooperation und Einheit" aufgerufen und betont,
dass die NATO ihre Bemühungen verstärken wird, um die Stabilität jenseits der NATO-Grenzen via "militärischer Abschreckung" zu sichern.

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg betonte die Bedeutung der Kooperation zwischen der NATO und der EU. Diese sei nach dem "Brexit" von noch größerer Bedeutung als zuvor. Im Bereichen maritime Verteidigung und Internetsicherheit solle die Zusammenarbeit sogar weiter verstärkt werden.
"Die Zusammenarbeit zwischen der NATO und der EU war immer wichtig, aber nach dem Referendum im Vereinigten Königreich ist sie noch wichtiger."
Auf dem Gipfeltreffen in Warschau am 8. und 9. Juli wird die NATO-Führung wichtige Entscheidungen treffen, "um die Verteidigung und militärische Abschreckung zu erhöhen", so Stoltenberg weiter.

Kommentar: Es sieht so aus, als ob der Brexit als Vorwand dient, die NATO-Verbindung zu stärken und in diesem Sinne die Aufrüstung an der EU-Grenze gegen Russland noch weiter hochzutreiben.


Arrow Down

Brexit: Worum es dabei wirklich geht

Wenn man die presstituierten Medien verfolgt, dann geht es beim Brexit - dem Referendum über den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU [am heutigen 23.06.2016] - um Rassismus. Laut der offiziellen Story-Line wollen wütende Rassisten vom rechten Flügel mit Neigung zu Gewalt die EU verlassen, damit sie keine weiteren dunkelhäutigen Immigranten in England akzeptieren müssen.

brexit
Trotz der ständigen Propaganda gegen den Austritt deuteten Umfragen darauf hin, dass die Mehrheit den Austritt aus der EU befürwortet. Dann wurde die Parlamentsabgeordnete Jo Cox von einem Mann ermordet, von dem ein Zeuge aussagte, er habe »Brexit« geschrien. Cox war Gegnerin des Austrittes aus der EU.

Die britische Regierung und die presstituierten Medien nutzten den Mord an Cox, um der Propaganda Vorschub zu leisten, dass gewalttätige Rassisten hinter dem Brexit stehen. Allerdings berichtete ein anderer Zeuge etwas anderes. The Guardian, Führer der Propaganda-Linie, berichtete später: »Andere Zeugen sagten, es sei zu dem Angriff gekommen, nachdem die Parlamentarierin sich in einen Streit zwischen zwei Männern eingemischt hatte.« Natürlich werden wir die Wahrheit niemals herausfinden, denn der Mord an Cox ist eine viel zu wertvolle Waffe gegen den Brexit.

Es gibt keinen Zweifel, dass viele im Vereinigten Königreich die Transformation ihres Landes stört. Man muss kein Rassist sein, um das Gefühl zu haben, dass einem das eigene Land von Menschen fremder Kulturkreise gestohlen wird. Die Briten haben eine lange Geschichte bei der Abwehr von Eindringlingen und viele glauben, dass sie derzeit eine Invasion erleben - wenn auch eine unbewaffnete. Eine bewaffnete Invasion würde natürlich nicht die Unterstützung der Regierung und der Medien genießen.

Wenn die britische Bevölkerung Experten verkünden hört, dass Immigranten einen größeren Beitrag für das Vereinigte Königreich leisten, als sie an Sozialleistungen absorbieren, dann deckt sich dies nicht mit ihrer persönlichen Erfahrung. Ferner sind viele Briten es leid, ganze Bereiche ihrer Städte aus Sicherheitsgründen zu meiden - darunter auch London.

Kommentar:


Bulb

Der Brexit und Russland: Führt der Ausstieg zu einer Entspannung gegenüber Russland?

Verwerfungen in der EU könnten auch Auswirkungen auf die Position der NATO haben und dadurch den Druck auf Russland verringern.

putin
© Sputnik/ Alexei Druzhinin
Der ehemalige indische Top-Diplomat MK Bhadrakumar geht auf Asia Times Online der Frage nach, was der Ausstieg Großbritanniens aus der EU für Russland bedeuten könnte. Zum einen sieht er eine gewisse Entspannung für Moskau, weil die Position des Westens geschwächt würde.

Noch vergangene Woche habe Russlands Präsident Wladimir Putin angesichts des Truppenaufmarschs der NATO an Russlands Nordwestgrenze im Parlament vor einer Bedrohung vergleichbar zur deutschen Invasion vor 75 Jahren gewarnt. Tage später habe er bei einem Treffen in Taschklent einen wesentlich entspannteren Eindruck gemacht. Russische Kommentatoren hätten den Brexit außerdem durchweg als Zeichen interpretiert, dass die Sanktions-Front gegen Russland geschwächt worden sei. Besondere Hoffnungen werden offenbar auf Boris Johnson gesetzt, der als Sanktionsgegner gelte.

Der Autor weist außerdem auf die Vermittler-Rolle hin, die London bisher in der EU gespielt habe und die nun fehlen werde. Gemeint ist damit vermutlich die Überbrückung des schwelenden Widerspruchs zwischen den bisher auf weitgehende Integration setzenden EG-Gründungsmitgliedern (Deutschland, Frankreich, Italien, Benelux) und den auf ihre Selbständigkeit achtenden Osteuropäern.

Bulb

Putin: Scharfe NATO-Kritik auf deutsch - Video

Für die aus Sicht der russischen Regierung aggressive Politik der NATO hatte Präsident Putin bei einer heutigen Rede vor hochrangigen Diplomaten viel deutliche Kritik übrig.
Putin
Dabei sparte er kein Thema aus, das die Welt in den letzten Monaten und Jahren bewegte, sei es Syrien, Libyen oder die Ukraine, sei es die Osterweiterung oder die Aufrüstung im Ostseeraum. Wie es schon fast Tradition ist: Zahlreiche auch deutsche Presse berichtete über die Rede - das Original gibt es aber irgendwie immer nur bei uns unkommentiert in deutscher Übersetzung. Diese wird unterstützt von den Sprachschulen Liden & Denz, wo auch Ihr in Moskau und Sankt Petersburg richtig gutes Russischer lernen könntet.


Kommentar: Die ganze zivilisierte Welt ist Putin dankbar:


Airplane

Paranoia in den eigenen Reihen: Air Force One Flughafen gesperrt wegen "verdächtigem" Zuschauer

Auf einem US-amerikanischen Luftwaffenstützpunkt, den auch der US-Präsident nutzt, wird Alarm ausgelöst. Wenig später gibt es Entwarnung - Ursache ist ein Missverstädnis.
air force one flughafen
© Screenshot
Vermutlich wegen eines Missverständnisses während einer Übung ist der Regierungsflughafen Joint Base Andrews bei Washington geschlossen worden. Der Flughafen berichtete auf Twitter, es habe während einer Sicherheitsübung für bewaffnete Zwischenfälle plötzlich Berichte über einen aktiven, echten Schützen gegeben.

MSNBC berichtete wenig später, aller Wahrscheinlichkeit nach habe ein Angestellter, der von der Übung nichts wusste, aus dem Fenster einer medizinischen Einrichtung gesehen, dort einen vermeintlich Bewaffneten gesehen und den Alarm ausgelöst. Es gab zu keinem Zeitpunkt eine Bestätigung, dass Schüsse gefallen sind.

Kommentar: Einige Profis wissen nicht, wer hinter den Anschlägen in Wirklichkeit steckt:


Eye 1

IS freut sich über Brexit-Referendum: "EU-Untergang naht"

Die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) hat eine neue Ausgabe ihrer Agitationszeitung herausgebracht, in der die Terroristen das britische Referendum über den Ausstieg des Landes aus der EU äußerst positiv einschätzen, wie das Portal Life berichtet. Das rufe eine politische Krise und Destabilisierung Europas hervor.
IS ISIS
© AP Photo/ File
IS-Kämpfer sollen zudem die Hoffnung geäußert haben, dass ähnliche Referenden auch in anderen Ländern durchgeführt werden, was letztendlich zum EU-Untergang führen werde.

In ihrem Artikel unterstreichen die Terroristen, dass der Brexit „einen Schock in politischen und wirtschaftlichen Kreisen hervorrief.“ Der britische Zeitung The Independent zufolge bezeichnet die Propaganda-Zeitung der Terrormiliz den Brexit als eine Gefahr für das „kreuzritterliche“ Europa.

Eye 1

Deutscher als IS-Anführer: Neuer Terror-Kommandeur im Nordirak

Die Terrorgruppierung “Islamischer Staat” (IS) hat einen Deutschen zum Kommandeur der in der nordirakischen Provinz Ninawa einquartierten Formationen ernannt, teilte der Fernsehsender „Al-Sumaria“ mit.
Abu Bakr al-Baghdadi
© AP Photo/ Militant video, File
Nach den Angaben des Senders hat IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi seinen langjährigen „Kameraden“ deutscher Nationalität, der zur IS-Spitze gehört, in diese Funktion eingesetzt.

Der neuernannte Kommandeur hatte bekanntlich lange Zeit in Afghanistan auf der Seite der Extremisten gekämpft und war vor knapp zwei Jahren im Irak aufgetaucht, als Ninawa vom „Islamischen Staat“ besetzt worden war. Der Mann wird nicht mit Namen genannt und es ist unklar, ob er ein Bürger Deutschlands ist.