In einem Gemeinschaftsprojekt haben russische und US-amerikanische Antarktisforscher radioaktive Hinterlassenschaften früherer Expeditionen geborgen. So wurde auch die Gefahr gebannt, dass die Radionuklidbatterien in falsche Hände gelangen oder die Umwelt schädigen.
In einem Gemeinschaftsprojekt haben Russland und die USA sogenannte Radionuklidbatterien, die radioaktives Strontium und Plutonium enthalten, aus der Antarktis geborgen. Dies teilte Waleri Lukin, Vorsitzender der Russischen Antarktisexpedition und stellvertretender Direktor des Arktischen und Antarktischen Forschungsinstituts, gegenüber der Nachrichtenagentur „Tass“ mit.
Die Radionuklidbatterien dienten bei Expeditionen ins ewige Eis als Energiequellen für den Betrieb von Funkmasten und Wetterstationen. Sie ermöglichten es, über einen langen Zeitraum und ohne Wartungsaufwand Energie herzustellen und kamen in schwer zugänglichen Gebieten zum Einsatz, wo die Versorgung mit Kraftstoffen für Benzin- oder Dieselgeneratoren schwierig ist.
Kommentar: Man beachte den Wortlaut: "man wisse bislang noch nicht, ob es die als Verdächtige genannten fünf bis sieben Personen auch wirklich gebe." In der ursprünglichen Meldung konnte man auch lesen: Es lohnt an dieser Stelle, folgendes zu wiederholen:
Das "schöne" an solchen Terrorwarnungen ist ja, dass man sie nach belieben raus hauen kann und weil nichts passiert ist, ist auch nichts zu beweisen. Deutet man nun auf die erzeugte Hysterie und Panikmache, ist das Argument schnell gefunden: "Wenn wir nichts getan hätten und es wäre etwas passiert, was dann?". So lassen sich kritische Beobachter schnell und effektiv ruhig stellen, indem man sie in eine vermeintliche Moralische Zwickmühle bringt, denn niemand will sich schließlich nachsagen lassen, er hätte den Tod von Menschen zu verantworten.
Selbstverständlich ist man ein Verschwörungstheoretiker, wenn man darauf hinweist, dass die Urheber des Terrors schließlich jene sind, die uns nun vor dem Schreckgespenst warnen und uns den Ausnahmezustand als Normalität verkaufen wollen.