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Zuerst sollte ich meine “Arbeitsthese” zum NSU noch einmal klarstellen. Ich gehe davon aus, daß das Trio Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe (kurz “BMZ”) vom Staat als “Aushorchzelle” in der rechten Szene benutzt wurde.
Die ihnen zur Last gelegten Verbrechen sind:
a) die sogenannten “Dönermorde” (2001-2006)
b) die Ermordung der Polizistin Michele Kiesewetter in Heilbronn (2007)
c) diverse Bankraube
d) Sprengstoffanschläge (unter anderem 2x in Köln)
Ich gehe weiterhin davon aus, daß BMZ nicht die Täter waren, die diese Verbrechen begangen haben.
Zu diesem Schluß kommt vermutlich jeder, der sich einfach mal die “Pros und Contras” zu der Täterschaft anschaut.
Zum Beispiel bei den Dönermorden sind insgesamt mehr als 4200 Spuren gesichert worden: DNA, Fingerabdrücke, Zeugenaussagen, etc.
Ergebnis: Es gibt keine einzige Übereinstimmung mit BMZ.
Keine einzige.
Kommentar: Es ist wirklich empfehlenswert, sich den am Schluss verlinken NSU-Blog einmal in Ruhe anzusehen, wenn auch nur oberflächlich. Es gibt in der jüngeren Geschichte der Bundesrepublik sehr wenige Ereignisse, die so klar aufzeigen, dass hier ganz andere Leute im Hintergrund die Fäden ziehen und die eigentlichen Kriminellen in Wahrheit jene sind, die sich hier als Ankläger aufspielen.