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Evil Rays

Plünderungen in Cordoba, Argentinien: 2 Tote, mehrere Verletzte

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Córdoba. Zwischen 3.000 und 6.000 Polizisten haben am Dienstag im argentinischen Córdoba ihre Arbeit niedergelegt, um eine Gehaltserhöhung durchzusetzen. Dem Streik der Polizei folgten Tumulte und Plünderungen in Córdoba und Umgebung. In dem über 35 Stunden andauernden Ausnahmezustand kam es zu zwei Toten, über 100 Verletzten und mehr als 1.000 geplünderten Läden.

Banken, Schulen und Behörden wurden geschlossen. Die Besitzer kleinerer Geschäfte verschanzten sich, um diese gegen Plünderer zu verteidigen. Nachbarn errichteten Straßenbarrikaden und verteidigten sie mit Stöcken und Feuerwaffen gegen Jugendliche, die auf Motorrollern Raubzüge unternahmen.

Der Gouverneur der Provinz Córdoba, Juan Manuel de la Sota, befand sich zu dem Zeitpunkt im Urlaub in Panama. Er flog am Mittwochnachmittag zurück und unterschrieb direkt nach seiner Ankunft ein Abkommen mit dem Polizeichef César Almada und der Ministerin für Sicherheit der Region Alejandra Monteoliva über ein Grundeinkommen von 8.000 Pesos (940 Euro) für die Polizeibeamten sowie eine Vereinbarung über weitere Gehaltserhöhungen. Die Polizisten nahmen daraufhin ihre Arbeit wieder auf und brachten die Situation "unter Kontrolle". 52 Personen sollen bisher festgenommen worden sein.

Kommentar: Dazu verschiedene Bilder und Videos:

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Eiffel Tower

Französische Version der NSA zeichnet ebenfalls E-Mails und die Nutzung des Internets auf

Wie die französische Tageszeitung Le Monde berichtet, zeichnet der französische Auslandsgeheimdienst Direction Générale de la Sécurité Extérieure (DGSE) ebenfalls Verbindungsdaten von Telefongesprächen, den E-Mail-Verkehr und Aktivitäten in sozialen Netzwerken aus Frankreich und dem Ausland auf.

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© Andrei Marincas / Shutterstock
Dabei habe die DGSE die Verbindungsdaten, aber nicht den Inhalt der Kommunikationen von Computern und Telefonen in Frankreich und auch zwischen Frankreich und anderen Ländern erfasst, um sich auf diese Weise ein Bild davon zu verschaffen, »wer mit wem kommuniziert«. Die Zeitung bezeichnet dieses Vorgehen als durch das Gesetz nicht gedeckt. »Alle unsereKommunikationen werden ausgespäht«, schrieb Le Monde, die ihren Bericht auf die Aussagen namentlich nicht genannter Geheimdienstquellen sowie öffentliche Stellungnahmen diverser Geheimdienstvertreter stützt. »Die E-Mails, Textnachrichten, die Aufzeichnungen der Telefonate und die Nutzung von Facebook und Twitter werden dann noch jahrelang gespeichert«, heißt es weiter.

Document

Wahlmanipulation und Schikanierung Andersdenkender

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© unbekanntZu sieben Jahren Haft verurteilter Menschenrechtsaktivist Enoh Meyomesse schreibt von Nahrung, Korruption und Schwarzmarkt / Prekäre Bedingungen
Giessen. Auf die Bedrohung und Verfolgung von Schriftstellern und Journalisten wollen Studierende der Justus-Liebig-Universität (JLU) aufmerksam machen. Deshalb haben die jungen Leute im Jahr 2008 die Initiative „Gefangenes Wort“ gegründet, die sich mittlerweile zu einem Verein weiterentwickelt hat. Um noch intensiver auf Einzelschicksale hinzuweisen, kooperiert der Gießener Anzeiger mit dem Verein und stellt jeweils zu Beginn des Monats einen Fall auf der Hochschulseite vor. Heute berichtet Leslie Kuhlmann über den kamerunischen Schriftsteller, Blogger und Menschenrechtsaktivisten Enoh Meyomesse.

„Ich kehrte zurück zu dir die hände sogleich in ketten oh land meiner geburt das so sehr ich liebe [...] oh Menschenrechte wo wart ihr als diese leute uns behandelten Derart“ (Meyomesse: Gedichte eines Häftlings in Kondengui). So beschreibt Enoh Meyomesse die Rückkehr 2011 in sein Heimatland. Während Kamerun von europäischer Seite in jüngster Vergangenheit allein durch seine Chance auf die Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 wahrgenommen wurde, gerät die das Land bestimmende, politische Korruption oftmals weit in den Hintergrund. Nach seiner Unabhängigkeit 1961 regierte zunächst Ahmadou Ahidjo diktatorisch über den zentralafrikanischen Vielvölkerstaat.

Bomb

Amerikas geheimer Krieg: Tatort Deutschland

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© ARDUS-Kampfdrohne über Somalia: Befehl zum Töten kommt aus Deutschland
Entführung, Folter und Angriffe mit Kampfdrohnen: Wie die USA ihren Krieg gegen den Terror auch von Deutschland aus steuern.

Radar

USA schicken Kraken-Satelliten ins All: "Nichts ist unerreichbar für uns"

Die Rakete NROL-39, die vergangene Woche gestartet ist, wurde von den Vereinigten Staaten mit einem eigenwilligen Logo versehen.
nrol-39, kraken rakete, spionage
Gruselig: US-Geheimdienste nehmen ihre Mission sehr ernst.
Das US Office of National Intelligence hat am Donnerstag eine Rakete mit einigen neuen Überwachungssatelliten ins All geschickt, wie auch vonseiten des offiziellen Twitter-Accounts berichtet wurde. Von der Überwachungsaffäre rund um PRISM und dem damit verbundenen schlechten Ruf der US-Geheimdienste haben sich die Verantwortlichen offenbar nicht beeindrucken lassen und die Rakete mit der Bezeichnung NROL-39 mit einem sehr eindeutigen Logo mit einer Krake versehen. Der Schriftzug unter dem Emblem, das laut Forbes durchaus auch von den Simpsons stammen könnte, besagt „Nothing is beyond our reach“.

Network

„Facebook macht euch zu CIA-Informanten!“ sagt venezolanische Ministerin

Angesichts der jüngsten Überwachungsskandale um den US-Geheimdienst NSA hat Venezuelas Strafvollzugsministerin Iris Varela die Internetnutzer des Landes aufgefordert, ihre Facebook-Accounts zu löschen.

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© RIA NovostiVenezolanische Ministerin: „Facebook macht euch zu CIA-Informanten!“
MEXIKO-STADT, 11. Juli: „Landsleute, löscht eure Accounts bei Facebook, die euch ohne euer Wissen zu gratis CIA-Informanten gemacht haben!“ schrieb Varela - via Twitter.

Außerdem rief sie die Länder und Bürger, die Opfer von Spionage-Angriffen wurden, auf, Entschädigungsklagen einzureichen und dadurch die US-Wirtschaft in den Bankrott zu stürzen, denn es handle sich um Millionen von Menschen, deren Interessen theoretisch durch die Geheimdienstaktivitäten beeinträchtigt worden sein könnten, so Varela.

Cult

Englands Kirche "entschuldigt" sich für Kinderschändungen

Die Kirche von England hat sich offiziell für mehrere Fälle der Kinderschändung durch anglikanische Priester und dafür, dass sie dies nicht vereiteln konnte, entschuldigt.

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© Flickr.com/Swamibu/сс-by
Die Synode unterzeichnete in einer Sitzung in York einen Bericht mit Entschuldigungen für die Fälle der Kinderschändung durch zwei Priester in den 70er und in den 90er Jahren. Gerade diese Fälle hatten eine innerkirchliche Ermittlung veranlasst.

Vader

Berüchtigter französischer Folter-General gestorben

 Paul Aussaresses
© EPA/BEP/Le Parisien FranceNach einem Spitalaufenthalt in der Kurklinik gestorben: Paul Aussaresses. (7. Juli 2001)
24 algerische Gefangene soll er eigenhändig getötet haben, später wurde Paul Aussaresses wegen Verherrlichung von Folter verurteilt: Nun starb der Ex-General im Alter von 95 Jahren in Frankreich.

Der für Folter im Algerienkrieg berüchtigte französische General Paul Aussaresses ist tot. Aussaresses starb bereits gestern im Alter von 95 Jahren, wie ein französischer Veteranenverband heute mitteilte. Seine Ehefrau sagte der Nachrichtenagentur AFP, der pensionierte General sei nach einem Spitalaufenthalt in einer Kurklinik gestorben.

Attention

Folter und Hinrichtungen in Mexiko: Enttäuschende Bilanz

Mexiko-Stadt. In einem offenen Brief an den mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto brachte Human Rights Watch (HRW) am 26. November seine tiefe Enttäuschung über die Menschenrechtslage zum Ausdruck. Peña Nietos Amtsübernahme im Dezember 2012 sei von Versprechen begleitet gewesen, die sich weitestgehend als rhetorische Floskeln erwiesen hätten.

Mit seinem "Pakt für Mexiko" hatte Peña Nieto zugesagt, die Einhaltung der Menschenrechte zur offiziellen Staatspolitik machen zu wollen und er erließ eine Direktive für das Militär, die Folter und grausame Behandlung "zu jeglichem Zeitpunkt" verbot. Ein Jahr später, so stellte HRW fest, habe die Regierung nicht nur keine messbaren Fortschritte bei der Untersuchung vergangener Verletzungen der Menschenrechte vorzuweisen. Es fänden sogar neue gravierende Menschenrechtsverletzungen unter Straflosigkeit statt. Diese Einschätzung wird durch konkreter Beispiele zu Übergriffen und zum Versagen des Rechtssystems untermauert.

MIB

Snowden demaskiert Europa als Lakai der USA

Sie debattieren über freien Handel: Wer aber hätte gedacht, dass es einem einzigen milchgesichtigen Mann zukommen würde, der Welt zu zeigen, wie es tatsächlich um die Freiheitsrechte in Europa bestellt ist.

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© Wikipedia/ Screenshot aus einer Produktion von Praxis Films von Laura PoitrasEdward Snowden
Das Flugzeug des bolivianischen Regierungschefs Evo Morales wurde in der Nacht auf dem Rückflug von Moskau in Wien zur Landung gezwungen. Boliviens Außenminister David Choquehuanca erklärte in La Paz, der Grund dafür seien Gerüchte gewesen, der von den USA gesuchte Edward Snowden befände sich an Bord der Maschine.