Zum Glück sind sie extrem selten, die gewaltigen Bombardements aus dem All. Wenn große Himmelskörper unseren Planeten treffen, was über den Lauf der Erdgeschichte hinweg natürlich schon häufig geschah, kann das allerdings weltweit katastrophale Folgen haben.
Kommentar: Diese Bombardements geschehen viel öfter, als wir uns wünschen würden. Mehr dazu:
Seit Wissenschaftler die ausgedehnten Krater auf Erde und Mond vorrangig als »Einschlagwunden« erkennen und die Folgen mächtiger Kollisionen auch besser nachvollziehen können, verstärken sie auch ihre Bemühungen, die noch im Sonnensystem herumschwirrenden bedrohlichen Brocken weitestgehend zu registrieren, um künftig eventuell drohende Zusammenstöße rechtzeitig voraussagen zu können.
Nur die großen Trümmer dürften sich dabei einigermaßen vollständig erfassen lassen, die kleineren, ebenfalls noch gefährlichen Asteroiden von einigen zig oder hundert Meter Durchmesser sind einfach zu schlecht auffindbar und viel zu zahlreich, um auch nur annähernd komplett verzeichnet zu werden. Gerade die Objekte im Bereich von einigen Kilometern Durchmesser könnten eine globale Apokalypse heraufbeschwören. Schon länger diskutieren manche Forscher, ob sich die Einschlaghäufigkeit solcher Objekte über lange Zeiträume hinweg ändert oder aber konstant ist. Könnte es kosmische Mechanismen geben, die zeitweilig für einen intensiveren Strom von Kometen ins innere Sonnensystem sorgen? Dann allerdings wäre auch die Erde zu bestimmten Zeiten stärker bedroht.














Kommentar: Menschen tendieren generell zum Wunschdenken und unterliegen oft dem Normalitätsbias:
Aus dem Buch von David McRaney Ich denke, also irre ich: Lesen Sie mehr dazu: