Das Kind der GesellschaftS


Hiliter

Las Vegas: Benefizkonzert für Überlebende des Massakers

Las Vegas-Massaker Überlebende Benefizkonzert
© AP
Nach dem Blutbad am 1. Oktober in Las Vegas sind zahlreiche Überlebende zu einem Benefizkonzert an den Ort des Geschehens zurückgekehrt. Viele erhoffen sich dadurch Hilfe bei der Bewältigung ihres Traumas.

Zahlreiche Überlebende des Massakers von Las Vegas sind für ein Benefizkonzert in die Metropole im US-Staat Nevada zurückgekehrt. Zu der Veranstaltung am Donnerstagabend (Ortszeit) wurden 8000 Besucher erwartet, unter ihnen etwa 2000 Polizisten und Notfallhelfer. Viele trugen orange T-Shirts und Armbänder. Unter anderem trat das Country-Duo Big & Rich auf, das am 1. Oktober rund 90 Minuten vor den tödlichen Schüssen gespielt hatte.

Bei dem Massenmord hatte ein 64-Jähriger von einem Hotelfenster aus das Feuer auf Tausende Besucher eines Country-Festivals eröffnet. Er tötete 58 Menschen und verletzte Hunderte, bevor er sich selbst erschoss.


Kommentar: Paddock war wie es scheint nur ein Sündenbock, hinter dem sich die wahren Täter des Massakers verstecken.


Kommentar:


SOTT Logo

Saudi-Arabien: Misshandelte indische Hausangestellte sandte verzweifelte Video-Botschaft an ihre Regierung

Videobotschaft Misshandlung Hausangestellte Saudi-Arabien
© Bildquelle: Screenshot vom Facebook-Video
Indiens Botschaft zu Saudi-Arabien wurde angewiesen, nach einem verzweifelten Hilferuf einer indischen Frau aus dem Punjab diese zu finden. Mutmaßlich wird sie von ihren saudischen Arbeitgebern "gefoltert und versklavt".


Reena Rani wandte sich vergangene Woche mit einer Facebook-Video-Botschaft an den indischen Politiker Bhagwant Mann ihrer Heimatregion. Im Video bettelte sie darum, wieder zurück nach Indien geholt zu werden.

Rani sagte, dass sie von zwei Männern gefangen gehalten und in einem Haus in der saudischen Stadt Dawadmi eingesperrt wird.

"Ich kam her, um etwas Geld zu verdienen, aber jetzt lebe ich unter erbärmlichen Bedingungen", sagte Rani. "Sie haben mich in einem Zimmer eingesperrt. Irgendwie hatte ich es geschafft, die Polizei um Hilfe zu rufen. Ich wurde auch von der Polizei misshandelt und saß in der Stadt Dawadmi fest."

Kommentar: Es bleibt zu hoffen, dass die junge Frau gefunden und befreit werden kann.


Heart - Black

Unfall-Verursacher flüchtet mit Taxi und liefert Freundin dem Feuertod aus

Fahrerflucht Unfall
Dieser junge Mann hat einen schrecklichen Autounfall verursacht: Sein Wagen steht in Flammen und darin sitzt noch seine Freundin. Dies stört ihn aber nicht, mit einem Taxi vom Unfallort zu verschwinden. Ein Augenzeuge hielt diese Flucht auf Video fest. Die Frau verbrannte schließlich in dem Fahrzeug, wie die Zeitung "Daily Mail" berichtet.

Diese Szenen spielten sich am vergangenen Freitag im New Yorker Stadtteil Brooklyn ab, als ein 23-jähriger Autofahrer seinen Wagen gegen eine Barriere crashte. Kurzerhand fing der Infiniti G35 Feuer, der Unfallverursacher Saeed Ahmed konnte sich aber aus dem Fahrzeug retten - seine Freundin nicht.

Ein Augenzeuge filmte den Unfall, als der Wagen schon in Flammen stand. Auf den Aufnahmen ist auch gut zu sehen, wie der Mann ein Taxi anhält und einfach davonfährt.

Post-It Note

Lungenpest aus Madagaskar erreicht Seychellen

Ebola, Seuche
© Syda Productions/fotolia.comNachdem die Lungenpest auch die Seychellen erreicht hat, müssen aus Madagaskar ankommende Reisende zunächst für einige Tage in Quarantäne.
Gesundheitsminister ergreift strikte Sicherheitsmaßnahmen

Die gefährliche Lungenpest greift weiter um sich. Laut offizieller Mitteilungen hat die hochansteckende Infektionskrankheit nun auch die Seychellen erreicht. Das Gesundheitsministerium des Inselstaats hatte am Dienstag bestätigt, dass ein 34-jähriger Mann die Krankheit aus Madagaskar eingeschleppt hat. Um weitere Infektionen zu verhindern, werden Einreisende nun unter Quarantäne gestellt und Flüge nach Madagaskar gestoppt.

Pest fordert auf Madagaskar viele Todesopfer

Die gefährliche Lungenpest wütet derzeit auf Madagaskar besonders schlimm. Knapp 350 Erkrankungen und mehr als 40 Todesfälle wurden bislang gemeldet, wobei es sich in den meisten Fällen um die sogenannte Lungenpest handelt. Diese ist seltener, aber deutlich gefährlicher als andere Formen der Krankheit und wird vorrangig durch Husten aus nächster Nähe übertragen. Um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, wurden unter anderem Flüge eingestellt - doch offenbar zu spät. Denn wie von offizieller Seite bestätigt, hat die Lungenpest nun auch die Seychellen erreicht. Der Gesundheitsminister des Inselstaates hat daher Quarantäne für alle aus Madagaskar ankommenden Reisenden angeordnet.

Kommentar:


Card - MC

Bombendrohungen in Russland: Raiffeisenbank räumt 183 Filialen

Nach einer Bombendrohung hat die russische Raiffeisenbank am Freitagnachmittag aus Sicherheitsgründen kurzfristig alle Filialen räumen lassen.
raifeisen bank
© apa
Moskau - Dies teilte die Tochterbank der österreichischen Raiffeisen Bank International AG (RBI) auf ihrer Homepage mit. Ganz Russland wird seit Wochen von einer Welle Bombendrohungen geplagt, die sich bisher stets als falscher Alarm herausgestellt haben.

"Das Leben sowie die Sicherheit unserer Kunden und Mitarbeiter haben absolute Priorität und deshalb haben wir uns entschieden, kurzfristig alle Räumlichkeiten der Bank und auch das Call Center zu räumen und zu überprüfen", teilte die Bank am Freitag um etwa 16 Uhr Moskauer Zeit mit.

Nach Angaben einer RBI-Sprecherin in Wien waren 183 Niederlassungen im ganzen Land betroffen - nach etwa zwei Stunden habe man aber Entwarnung geben können und inzwischen seien die Gebäude wieder geöffnet worden.

Kommentar: Wahrscheinlich handelt es sich bei den Tätern zusätzlich um bezahlte (westliche) Agenten.


Family

Nichts mehr zu dumm: Junge Frau befriedigt Partner oral in Münchner U-Bahn

Eine Passagierin beobachtet, wie ein Pärchen in einer Münchner U-Bahn immer intimer wird. Schließlich wird es ihr zu bunt und spricht das Pärchen an. Das reagiert ohne Scham.
münchner u-bahn
© imago/imagebroker
Zuerst küssten sie sich nur, doch dann gingen eine 19-Jährige und ihr 20 Jahre älterer Partner laut Polizei in einer Münchner U-Bahn ein ganzes Stück weiter. Und als eine Passagierin die beiden verärgert ansprach, versanken die beiden nach Angaben der Polizei nicht vor Scham im Boden, sondern ätzten zurück.

U-Bahnwache muss schlichten

Der Vorfall ereignete sich vergangenen Freitag gegen 15 Uhr in der U-Bahnlinie 5 Richtung Neuperlach. Wie die Polizei mitteilt, beobachtete eine Passagierin, wie sich besagtes Pärchen intensiv küsste. Demnach fasste die Frau dem 39-Jährigen zwischen die Beine. Anschließend befriedigte sie ihren Partner oral.

Airplane Paper

Kanada: Drohne kollidiert mit Passagierflugzeug

Ein Flieger der Skyjet Airline ist im Landeanflug auf den Flughafen Québec. Plötzlich kracht es: Eine Drohne stößt mit dem Flugzeug zusammen. Die Passagiere entgingen nur knapp einer Katastrophe.
drohne, drohnen symbolbild
© dpa
Ein Passagierflugzeug ist am internationalen Flughafen von Québec mit einer Drohne kollidiert. Verkehrsminister Marc Garneau sprach von der ersten Kollision eines Passagierflugzeugs mit einer Drohne in seinem Land.

Er sei "extrem erleichtert", dass das Flugzeug sicher habe landen können. Der Zusammenstoß verursachte nur kleinere Schäden am Flugzeug der Fluggesellschaft Skyjet, wie das kanadische Verkehrsministerium am Sonntag (Ortszeit) mitteilte.

Fire

Paris: Russischer "Künstler" nach Brandanschlag auf Zentralbank verhaftet

© Reuters / Artur BainozarovDer russische Künstler Pjotr Pawlenski, eingerollt in Stacheldraht, bei einem Protest in Sankt Petersburg, Russland, 3. Mai 2013.
In Paris wurde der radikale russische Künstler Pjotr Pawlenski festgenommen, nachdem er die französische Nationalbank in Brand gesetzt hatte. Im Mai hatte Frankreich Pawlenski und seiner Partnerin Asyl gewährt. Pawlenski wurde durch seine extremen Performances bekannt.

Der aus dem russischen Sankt Petersburg stammende Pjotr Pawlenski versteht sich als Aktivist und Konzeptkünstler. Internationale Bekanntheit erlangte er durch das Zunähen seines Mundes als Protest gegen die Inhaftierung der Band Pussy Riot. Im Jahr 2013 folgte eine Extrem-Performance auf dem Roten Platz, bei der er seinen Hodensack aus Protest festgenagelt hat.



Nachdem Pawlenski am Montag die Tür der französischen Zentralbank in Paris in Brand gesetzt hatte, wurde er verhaftet.

Kommentar: Dieser Mann gehört langfristig in psychiatrische Unterbringung.


Fire

Terroranschlag: Mindestens 189 Tote bei Anschlag in Mogadischu, Somalia

Erst überrollte der Attentäter mit einem Lkw im Stau stehende Autos, dann detonierte der Sprengsatz auf der Ladefläche: Nach einem Anschlag in Mogadischu ist die Zahl der Toten drastisch gestiegen. Der Präsident bittet um Blutspenden.
somalia
© AP
Nach Informationen der Nachrichtenagentur AP sind mindestens 189 Menschen bei einem der verheerendsten Selbstmordanschläge der vergangenen Jahre in Somalia getötet worden. Etliche Opfer seien erst am Sonntag aus den Trümmern der beschädigten Gebäude in der Hauptstadt Mogadischu geborgen worden, meldete die Agentur unter Berufung auf die Polizei.

Die Nachrichtenagentur AFP berichtet bislang von 137 Todesopfern, ebenfalls unter Verweis auf die Polizei von Mogadischu. Am Samstag war in einem belebten Viertel ein mit Sprengstoff beladener Lastwagen explodiert. Die Behörden sprechen von mehr als 200 weiteren Verletzten. Die meisten Opfer seien Zivilisten, sagte Mohamed Yusuf, ein Mitarbeiter des Madina-Krankenhauses, in das viele der Opfer gebracht wurden. Nach Angaben Dahirs starben auch mehrere Soldaten.

Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag. Der Informationsminister Somalias machte aber die Terrormiliz al-Shabab dafür verantwortlich. Was genau das Ziel des Anschlags war, war zunächst unklar. Der Angriff sei eine nationale Tragödie, sagte Somalias Präsident Mohamed Abdullahi Mohamed im staatlichen Radio. Er forderte die Menschen auf, für die Verletzten Blut zu spenden, und rief eine dreitägige Trauerzeit aus.

Brick Wall

Spaltung der Gesellschaft: Auf Buchmesse kommt es zu Tumulten zwischen Linken und angeblich Rechten Buchhändlern

Vandalismus, Buhrufe, Gewalt - auf der 69. Frankfurter Buchmesse geraten rechte und linke Gruppierungen aneinander. Kulisse sind die Stände einiger rechtsgerichteter Verlage und Kritik am Auftritt von rechtsextremen politischen Vertretern.
Björn Höcke
© dpa/Frank RumpenhorstThüringens AfD-Landes- und Fraktionschef Björn Höcke auf dem Weg zur Lesung
In den Hallen der Frankfurter Buchmesse ist es am Wochenende zu verschiedenen gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen rechten und linken Gruppierungen gekommen. Die Leitung der Frankfurter Buchmesse sprach von "gezielten Provokationen, Sachbeschädigungen und tätlichen Übergriffen zwischen linken und rechten Gruppierungen". Teilweise musste die Polizei einschreiten.

Unter anderem kam es bei einem Auftritt des AfD-Landes- und Fraktionschefs Björn Höcke am späten Samstagnachmittag zu tumultartigen Szenen. Der Rechtsaußen-Politiker hatte in der Halle 4.2 an einer Podiumsdiskussion teilgenommen, bei der das Buch "Mit Linken leben" des rechtsgerichteten Antaios-Verlags vorgestellt werden sollte.

Mit dabei waren Antaios-Verleger Götz Kubischek und die Autoren Caroline Sommerfeld und Martin Lichtmesz. Medienberichten zufolge war es bei der Rede von Bernd Höcke unter den rund 150 Zuhörern noch relativ ruhig. Doch als der österreichische Rechtsaktivist Martin Sellner und Mario Müller von der Identitären Bewegung angekündigt wurden, habe sich die Stimmung geändert.

Mit Rufen wie "Nazis raus" und Transparenten mit der Aufschrift: "Meinungsfreiheit ja! Menschenverachtung nein!" demonstrierten einige der Besucher gegen die Präsentation. Die Anhänger Höckes wiederum riefen: "Jeder hasst die Antifa". Die "Frankfurter Rundschau" berichtet, es habe sich um Mitglieder der völkischen "Identitären Bewegung" gehandelt.

Kommentar: Damit wurde das Ziel erreicht und die Gesellschaft ein Stückchen mehr gespalten, wenn keine Diskussionen mehr möglich sind.