Das Kind der GesellschaftS


Heart - Black

Mobbing unter Jugendlichen: Höheres Suizidrisiko und zweithäufigste Todesursache bei Teenagern

Jugendliche, die andere schikanieren, und deren Opfer haben erhöhtes Selbstmordrisiko
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© Sabphoto/fotolia.comImmer mehr Jugendliche auf der Welt leiden unter den Auswirkungen von Mobbing oder Cyber-Mobbing. Sowohl Opfer aber erstaunlicherweise auch Täter haben eine erhöhte Wahrscheinlichkeit Selbstmord zu begehen.

In der heutigen Zeit leiden immer mehr Jugendliche unter dem sogenannten Cyber-Mobbing, aber auch auf dem herkömmlichen Weg werden viele Jugendliche beispielsweise von ihren Mitschülern unterdrückt und schikaniert. Forscher fanden jetzt heraus, dass sowohl Teenager, die andere Jugendliche terrorisieren, als auch deren Opfer, unter einer erhöhtem Risiko für Selbstmord leiden.

Mobben und drangsalieren von Jugendlichen, egal ob im echten Leben oder im Internet, führt zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit Selbstmord zu begehen. Dies gilt allerdings für Opfer und Täter, fanden jetzt Wissenschaftler bei einer Untersuchung heraus. Die Experten veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in einen Bericht der „American Academy of Pediatrics“.

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Wieder klare Mehrheit: Deutsche lehnen Nato-Politik gegen Russland eindeutig ab

Die Deutschen lehnen laut einer Umfrage die gegen Russland gerichtete Politik der Nato ab. Sie teilen die Einschätzung von Bundesaußenminister Steinmeier, dass das „Säbelrasseln“ in Richtung Moskau nicht zielführend ist. Russlands Präsident Putin sieht die Entwicklung gelassen: Man werde sich nicht in eine konfrontative Haltung drängen lassen.

Kerry Stoltenberg
© dpaUS-Außenminister John Kerry und Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am 27. Juni im Nato-Hauptquartier in Brüssel.
Eine Woche vor dem Nato-Gipfel hat der russische Präsident Wladimir Putin dem Militärbündnis antirussische Aktivitäten in Osteuropa vorgeworfen. «Die Allianz unternimmt konfrontative Schritte gegen uns», sagte Putin am Donnerstag in Moskau. Russland werde auf Übungen und Truppenverstärkungen der Nato in ihren östlichen Bündnisstaaten angemessen reagieren. «Wir werden aber nicht in einen militaristischen Rausch verfallen», versicherte der Präsident in einer Botschaft an sein diplomatisches Korps zugleich.

Die Nato will auf ihrem Gipfel in Warschau am 8./9. Juli die Entsendung von je einem Bataillon mit etwa 1000 Soldaten in vier Nachbarländer Russlands entscheiden: nach Polen, Litauen, Estland und Lettland. Auch Deutschland wird sich beteiligen.

Footprints

Auswanderung in Spanien bricht Rekorde

Knapp 100.000 Spanier haben nach Angaben des National Instituts für Statistik das Land 2015 verlassen. Die Zahl der Auswanderer sei damit doppelt so hoch wie die Zahl der Rückkehrer.
Spanien
© Sputnik/ Alexei Danitchev
98.934 Spanier haben 2015 ihre Heimat verlassen, was einen Rekord seit 2008 darstellt. 64.136 dieser Auswanderer waren auch in Spanien geboren.

Jeder achte habe sich nach Großbritannien begeben, jeder neunte nach Frankreich. 9,6 Prozent der Ausgereisten seien nach Deutschland ausgewandert, 9,3 Prozent in die USA.

Info

Deutsche sehen klarer als ihre Regierung: Zwei Drittel gegen Nato-Einsatz in Osteuropa

Die Deutschen wollen keine zusätzlichen Truppen in Osteuropa, weder NATO-Truppen noch Bundeswehrkräfte. Dies zeigen aktuelle Befragungen. Zwar wiederholen NATO und Verteidigungsministerium gebetsmühlenartig, dass Polen und die baltischen Staaten besser geschützt werden müssen. Die Menschen dort haben jedoch ganz andere Probleme.
deutsche soldaten
© Reuters
Frank-Walter Steinmeier hatte kürzlich die Pläne der NATO kritisiert, mehr Truppen in Osteuropa zu stationieren. Damit hat der Außenminister den größten Teil der Bevölkerung hinter sich: Fast zwei Drittel teilen die Kritik am „Säbelrasseln“ der NATO.
Die Aussage von Steinmeier lautete: „Was wir jetzt nicht tun sollten, ist durch lautes Säbelrasseln und Kriegsgeheul die Lage weiter anzuheizen. Wer glaubt, mit symbolischen Panzerparaden an der Ostgrenze des Bündnisses mehr Sicherheit zu schaffen, der irrt.“

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Fire

Laut Verfassungsschutz: Rechts- und linksextreme Gewalttaten stark angestiegen

Nach Angaben des Verfassungsschutzes sollen im Jahr 2015 insgesamt 75 rechtsextreme Brandanschläge auf Flüchtlingsheime verübt worden sein. Unklar ist, welche Kriterien die Behörde für ihre Bewertung herangezogen hat. Denn in fast allen Fällen konnten die Täter von der Polizei nicht ausfindig gemacht werden. Insgesamt soll die Gewalt von Links um 127 Prozent und die Gewalt von Rechts um 81,3 Prozent angestiegen sein.
Bundesinnenminister Thomas de Maiziere und Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen
© dpaBundesinnenminister Thomas de Maiziere und Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen stellen am 28.06.2016 in der Bundespressekonferenz in Berlin den Verfassungsschutzbericht 2015 vor.
Im Bereich der „rechtsextremistisch motivierten Gewalttaten mit fremdenfeindlichem Hintergrund“ soll sich der Anteil der Gewalttaten gegen Flüchtlingsheime im Jahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr verfünffacht haben. Das berichtet der Verfassungsschutz in seinem Bericht 2015. 2014 gab es 25 Angriffe auf Flüchtlingsheime, wohingegen im Folgejahr 153 Angriffe registriert wurden. Fünf der Angriffe gegen Flüchtlingsheime im Jahr 2014 waren Brandanschläge. Im Jahr 2015 wurden hingegen 75 Brandanschläge registriert. Unklar bleibt, welche Kriterien der Verfassungsschutz heranzieht, um Brandanschläge als rechtsextrem einzustufen.

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Cupcake Pink

Cholera und Typhus - Keiner mag sie und sie werden trotzdem gewählt: Trump und Clinton

Hillary Clinton und Donald Trump finden als Präsidentenkandidaten wenig Zuspruch bei den Amerikanern. Dabei verringert Trump allmählich seinen Rückstand gegenüber Clinton. Das ergab eine Umfrage, die Ende Juni im Auftrag der Universität Quinnipeck durchgeführt wurde.
clinton und trump
© REUTERS/ Craig Lassig/Jay LaPrete
An der landesweiten Umfrage waren 1610 Menschen beteiligt.

Laut 53 Prozent der Befragten könnte die Demokratin im Falle ihres Wahlsieges keine gute Staatspräsidentin werden. 43 Prozent sind entgegengesetzter Meinung. In ähnlicher Weise verteilen sich die Antworten in Bezug auf den Repubikaner Trump: 58 und 35 Prozent.

Bei der Wählerunterstützung liegt Clinton mit 42 Prozent vorne, während ihr Rivale 40 Prozent zu verzeichnen hat.

Book 2

Sechs Kleinkinder durch Ikea-Regale gestorben - Oder können einige Amerikaner nicht Anleitungen lesen?

  • Die US-Verbraucherschutzbehörde CPSC macht Ikea-Möbelstücke für den Tod von sechs Kleinkindern verantwortlich.
  • Der Konzern ruft nun 36 Millionen Kommoden in den USA und Kanada zurück.
  • Schon im vergangenen Jahr hatte Ikea Sets zur Befestigung seines Malm-Kommodenmodells verteilt, nachdem es Berichte über Todesfälle gegeben hatte.
malm ikea
Nach dem Tod mehrerer Kleinkinder ruft Ikea in den USA und Kanada rund 36Millionen Kommoden zurück.

Die US-Verbraucherschutzbehörde CPSC macht die Möbelstücke für den Tod von sechs Kleinkindern verantwortlich. Sie verunglückten tödlich, als sie die Kommoden zu erklimmen versuchten. Ikea mahnte schon vergangenes Jahr, dass man die Möbel ab einer bestimmten Höhe befestigen müsste.

Apple Red

Psychopathischer Richter missbrauchte gezielt Angeklagte und milderte dafür Strafen

Joseph Boeckmann
© One Page News
Joseph Boeckmann, ein 70-jähriger Richter des County District Courts in Arkansas (USA), legte im Mai diesen Jahres sein Amt nieder nachdem die Ergebnisse der Untersuchung einer Disziplinarkommission vorgestellt wurden. Diese wirft dem Richter „systematischen Missbrauch der richterlichen Autorität“ vor, so der Direktor der Kommission. Vergangenes Jahr wurden bei einer Untersuchung seines privaten Computers über 4000 Nacktbilder von männlichen Angeklagten gefunden worden.

Jahrelang unentdeckt

Laut Zeugenaussagen hat der mittlerweile 70-Jährige während der letzten 30 Jahre gezielt Angeklagte angesprochen, um ihnen mildere Strafen oder Geld anzubieten. Hierfür mussten sie im Gegenzug leicht bekleidet oder nackt für Bilder posieren. Diese wurden zum großen Teil im Privathaus des Richters aufgenommen. Einige Opfer berichten, dass der ehemalige Richter ihnen mit einem Paddel das Gesäß versohlte, um daraufhin Fotos von der geröteten Haut zu machen.

Candy Cane

Republikaner richten Partnerbörse für Trump-Fan-Singles ein

Donald Trump
© AP Photo / Jae C. Hong
Mitglieder der Republikanischen Partei haben eine Webseite für Partnersuche unter ebensolchen wie sie selbst eingerichtet - für leidenschaftliche Anhänger des Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump, wie die amerikanische Zeitung New York Post berichtet.

Der Urheber der Idee, der 35-jährige David Goss, habe damit lediglich die politischen Meinungsunterschiede bei Paaren minimisieren wollen, welche zuweilen Scheidungen verursachen.

Mehr als 500 Trump-Verehrer hätten sich bereits den TrumpSingles angeschlossen. Die meisten Nutzer sollen aus New York, Los Angeles und Washington kommen.

Kommentar: Es ist ein schlechtes Zeichen unserer Zeit und des gesellschaftlichen Verfalls, dass so viele Menschen diesem Mann in blinder Gefolgschaft hinterherrennen und auch noch Partnerbörsen wegen ihm eingerichtet werden. Unverdient:


Magnify

Schlägerbande überfällt Geburtstagsfeier auf Campingplatz - Mindestens zwei Schwerverletzte

Bei einem brutalen Übergriff sind in Niedersachsen sechs Menschen verletzt worden, zwei von ihnen lebensgefährlich. Die Polizei nahm zwei Tatverdächtige fest.
polizei rundumleuchte, martinshorn
© dpa/Friso GentschSymbolbild
Im Landkreis Vechta in Niedersachsen sind in der Nacht zum Mittwoch mehrere Männer mit Baseballschlägern und herausgerissenen Zaunlatten auf Besucher einer Geburtstagsfeier losgegangen. Sechs Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.

Der Polizei zufolge fand die Feier in einer Campinghütte in Visbek statt. Bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen wurden vier Gäste und zwei der Angreifer lebensgefährlich verletzt.